Gewünschte Bewerbungsart bei VVs

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Passant

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Hallo,

bei Vermittlungsvorschlägen vom Jobcenter wird ja unter anderem die gewünschte Bewerbungsart aufgeführt.
Wie verbindlich ist diese Angabe eigentlich?
Ich möchte mich auf Vermittlungsvorschläge am liebsten immer schriftlich bewerben - einfach, um im Zweifelsfalle wenigstens einen Nachweis für die erfolgte Bewerbung zu haben (zum Beispiel einen Einlieferungsbeleg bei einem Einwurfeinschreiben).
Hat schonmal jemand eine Sanktion reingedrückt bekommen, weil er/sie die gewünschte Bewerbungsart ignoriert hat?
Wie sind da so die Erfahrungswerte?
Gibt es zu diesem Thema schon irgendwelche Urteile?

Über sachdienliche Infos würde ich mich freuen.

Passant
 
E

ExitUser

Gast
es gibt keine pflicht sich an der gewünschten bewerbungsart sich dran zu halten

der Arbeitgeber kann zwar wünsche äussern ab er hat kein anrecht es durchzusetzten

wenn du meinst es schriftlich zu tun dann machst du das
wichtig ist das du es nachweisen kannst das du dich auf den VV beworben hast

Hat schonmal jemand eine Sanktion reingedrückt bekommen, weil er/sie die gewünschte Bewerbungsart ignoriert hat?

versucht wurde es natürlich vom SB aber hat kein erfolg ^^
auch einige SBs versuchen sogar einen das anschreiben vorzu diktieren was man da reinschreiben bzw anbieten soll
auch da hat der keine Chance sanktions gründe draus zu basteln


Bei Zeitarbeit rate ich jedem an der VV+RFB dran bekommt
und man da niemals anfangen möchte
immer mit einschreiben zu versenden auch wenn das teuer ist aber da bekommt man ja vom JC ersetzt^^
 
G

Gast1

Gast
es gibt keine pflicht sich an der gewünschten bewerbungsart sich dran zu halten

der Arbeitgeber kann zwar wünsche äussern ab er hat kein anrecht es durchzusetzten

...

auch da hat der [Sachbearbeiter] keine Chance sanktions gründe draus zu basteln

Sumse, Du schreibst immer irgendwelche Behauptungen in Deine Posts, ohne sie zu begründen. Begründe Deine Behauptungen doch mal, und zwar rechtssicher.

Heute habe ich hier im Forum irgendwo gelesen, dass es ein Urteil geben soll, aus dem hervorgeht, das eine Sanktion wegen einer Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag in einer nicht geforderten Bewerbungsart gerechtfertigt ist. Derjenige User, der das geschrieben hatte, hatte den Link zum Urteil aber nicht zur Hand. Ich habe eben auch mal kurz nach so einem Urteil gesucht, finde es aber nicht.

Ich würde mit einer Behauptung, wie Du sie oben geschrieben hast, vorsichtig sein. Denn die Gefahr besteht, dass, wenn der Themenersteller sich so verhält wie Du es für richtig hältst, er sich dann eine Sanktion einfängt.

Denn man kann das Gesetz nämlich so interpretieren, dass, wenn sich ein ALG-II-Bezieher in Form einer nicht gewünschten Bewerbungsart bewirbt, er das Anbahnen eines Arbeitsverhältnisses vereitelt und somit eine Sanktion herbeiführt. Im Gesetz (§ 31 SGB II) steht dazu:

1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis ...
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern.
Bei Zeitarbeit rate ich jedem an der VV+RFB dran bekommt
und man da niemals anfangen möchte
immer mit einschreiben zu versenden auch wenn das teuer ist aber da bekommt man ja vom JC ersetzt^^
Beleg?
Vielleicht macht das ja Dein Jobcenter so. Aber das heißt noch lange nicht, dass das alle Jobcenter bundesweit so halten. Außerdem gibt es in der Regel eine Obergrenze für jährliche Bewerbungskosten (260 Euro), was ist, wenn diese Obergrenze erreicht ist?
 

Passant

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Bei Zeitarbeit rate ich jedem an der VV+RFB dran bekommt
und man da niemals anfangen möchte
immer mit einschreiben zu versenden auch wenn das teuer ist aber da bekommt man ja vom JC ersetzt^^

Danke für Deine Antwort.

Ob hier wohl ein Einwurfeinschreiben ausreicht oder muß es ein Einschreiben mit Übergabe oder ein Einschreiben mit Rückschein sein?
 

Paolo_Pinkel

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Hallo,

bei Vermittlungsvorschlägen vom Jobcenter wird ja unter anderem die gewünschte Bewerbungsart aufgeführt.
Wie verbindlich ist diese Angabe eigentlich?
Ich möchte mich auf Vermittlungsvorschläge am liebsten immer schriftlich bewerben - einfach, um im Zweifelsfalle wenigstens einen Nachweis für die erfolgte Bewerbung zu haben (zum Beispiel einen Einlieferungsbeleg bei einem Einwurfeinschreiben).
Hat schonmal jemand eine Sanktion reingedrückt bekommen, weil er/sie die gewünschte Bewerbungsart ignoriert hat?
Wie sind da so die Erfahrungswerte?
Gibt es zu diesem Thema schon irgendwelche Urteile?

Über sachdienliche Infos würde ich mich freuen.

Passant
Hier lesen:
==> https://www.elo-forum.org/alg-ii/83519-achtung-bewerbungsfalle.html
 
S

silka

Gast
Danke für Deine Antwort.
Ob hier wohl ein Einwurfeinschreiben ausreicht oder muß es ein Einschreiben mit Übergabe oder ein Einschreiben mit Rückschein sein?
Diese Antwort von @sumse ist fantastisch. Mit viel Fantasie geschwurbelt. Wie die meisten Beiträge;-( Ohne jeden Beleg.

Wenn der Stellenanbieter wünscht, daß man sich schriftlich bewirbt, hast du kein Problem mit deiner Einschreib-Variante.
Der Stellenanbieter wird allerdings sicher die Stirn runzeln, wenn eine Bewerbung per Einschreiben kommt. Aha, der muß das wohl nachweisen...hmmmm---wem wohl?
Wenn der Stellenanbieter mehrere Möglichkeiten gibt, dann suchs dir aus.
Aus sehr nachvollziehbaren Gründen gehen immer mehr Stellenanbieter auf die e-mail-Bewerbung, schnell, sparsam, deutlich.
Wenn du dich dann weiterhin mit Mappe und in Papierform bewirbst, kann das durchaus als *falsche* Bewerbung gewertet werden.
Es kommt sicher auf dein *Verhältnis* zum Vermittler an.
Solche als auch solche gibts;-)
 

schwanenritter

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Aus sehr nachvollziehbaren Gründen gehen immer mehr Stellenanbieter auf die e-mail-Bewerbung, schnell, sparsam, deutlich.
Und vor allem für den Stellenanbieter unverbindlich, er braucht nämlich nur die DEL-Taste zu drücken, dann ist sein Problem keins mehr.
Wenn du dich dann weiterhin mit Mappe und in Papierform bewirbst, kann das durchaus als *falsche* Bewerbung gewertet werden.
Hier kommt noch ein anderer Aspekt dazu. Immer häufiger ist in Anzeigen, egal wo sie auftauchen, der Passus zu lesen, dass man gern eine schriftliche Bewerbung(-smappe) schicken kann, dass dieselbe aber nicht zurückgeschickt wird, es sei denn, man legt Rückporto bei. Ich mache es normalerweise so (und das hat mich auch schon vor mancher sinnlosen Bewerbung geschützt), ich rufe bei dem Unternehmen an, spreche mit der Kontaktperson, stelle die eine oder andere auf den Bewerbungstext bezogene Frage, und am Ende des Gesprächs steht die Vereinbarung, dass man an eine Mailanschrift seine Bewerbung verschicken kann. Hat sich bei mir sehr bewährt, man weiß, wer die zuständige Person ist, kann seine Mail schon etwas persönlicher verfassen, und einen ersten Eindruck hat man auch von dem Unternehmen.
 

dummwiebrot

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Aus sehr nachvollziehbaren Gründen gehen immer mehr Stellenanbieter auf die e-mail-Bewerbung, schnell, sparsam, deutlich.
Wenn du dich dann weiterhin mit Mappe und in Papierform bewirbst, kann das durchaus als *falsche* Bewerbung gewertet werden.
Es kommt sicher auf dein *Verhältnis* zum Vermittler an.
Solche als auch solche gibts;-)

Wenn eine schriftliche Bewerbung gefordert wird und ich schicke eine email oder rufe an, dann mag das als negatives Bewerbungsverhalten sanktionierbar sein, aber wenn eine email-Bewerbung gefordert/gewünscht wird sehe ich das nicht ganz so, denn:

Es gibt immer noch Haushalte in denen ein PC nicht vorhanden ist (hab ich mehrere in Familie und Freundeskreis) und es gibt auch noch Leute die mit Computer, Internet, email etc. nichts am Hut haben. Da tut sich gleich ein ganzer Fragenkatalog auf.

Wenn ich also (egal warum) keinen PC habe, wie soll ich mich dann per email bewerben?
Könnte das JC mich an ein Internetcafe verweisen? Wie oft und in welchem Zeitraum muss ich ins Internetcafe um nach Antworten zu schauen? Wenn ja, wer trägt die Kosten, ggf. auch die Fahrtkosten zum Internetcafe?

Selbst wenn das alles geklärt ist, wie bekomme ich meine Bewerbungsunterlagen im Internetcafe in die email?
Von USB-Stick, wäre möglich, aber die Masse der Internetcafebetreiber hat da was dagegen.
Vor Ort einscannen, falls das angeboten wird, aber muss ich derart persönliche Daten überhaupt auf einen öffentlichen Rechner (wenn auch nur kurzfristig) speichern?

Für email-Bewerbungen zahlen die meisten JC, wenn überhaupt, nur 0,50 €. Abrechnungszeitraum für Internetcafe ist i.d.R. 1 Stunde, Kosten zwischen 1 und 3 Euro.
 
E

ExitUser

Gast
Sumse, Du schreibst immer irgendwelche Behauptungen in Deine Posts, ohne sie zu begründen. Begründe Deine Behauptungen doch mal, und zwar rechtssicher.

Heute habe ich hier im Forum irgendwo gelesen, dass es ein Urteil geben soll, aus dem hervorgeht, das eine Sanktion wegen einer Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag in einer nicht geforderten Bewerbungsart gerechtfertigt ist. Derjenige User, der das geschrieben hatte, hatte den Link zum Urteil aber nicht zur Hand. Ich habe eben auch mal kurz nach so einem Urteil gesucht, finde es aber nicht.

Ich würde mit einer Behauptung, wie Du sie oben geschrieben hast, vorsichtig sein. Denn die Gefahr besteht, dass, wenn der Themenersteller sich so verhält wie Du es für richtig hältst, er sich dann eine Sanktion einfängt.

Denn man kann das Gesetz nämlich so interpretieren, dass, wenn sich ein ALG-II-Bezieher in Form einer nicht gewünschten Bewerbungsart bewirbt, er das Anbahnen eines Arbeitsverhältnisses vereitelt und somit eine Sanktion herbeiführt. Im Gesetz (§ 31 SGB II) steht dazu:

Beleg?
Vielleicht macht das ja Dein Jobcenter so. Aber das heißt noch lange nicht, dass das alle Jobcenter bundesweit so halten. Außerdem gibt es in der Regel eine Obergrenze für jährliche Bewerbungskosten (260 Euro), was ist, wenn diese Obergrenze erreicht ist?

wenn man keine ahung hat sollte man die klappe halten würde ich nun sagen

sage mir bitte die gesetzliche Grundlage dazu was du behaubtest das man verflichtet ist die gewünschte bewerbungsart nachzu kommen ?
gibt es nicht

Denn man kann das Gesetz nämlich so interpretieren, dass, wenn sich ein ALG-II-Bezieher in Form einer nicht gewünschten Bewerbungsart bewirbt, er das Anbahnen eines Arbeitsverhältnisses vereitelt und somit eine Sanktion herbeiführt. Im Gesetz (§ 31 SGB II) steht dazu:

das ist so schwaming da tun sich selbst richter damit schwer
wie gesagt keine gesetzliche Grundlage dafür
das vereiteln gehört definitive nicht dazu wenn man sich schriftlich bewirbt obwohl der Arbeitgeber ausdrücklich persöhnlich verlangt oder per E-Mail oder oder oder

nochmal für dich
es gibt nochnichtmal eine gesetzliche norm wie ein bewerbungsanschreiben bzw Bewerbung überhaubt auszusehen hat

das was du machst ist den leuten angst einjagen mehr nicht
 
E

ExitUser

Gast
Diese Antwort von @sumse ist fantastisch. Mit viel Fantasie geschwurbelt. Wie die meisten Beiträge;-( Ohne jeden Beleg.

Wenn der Stellenanbieter wünscht, daß man sich schriftlich bewirbt, hast du kein Problem mit deiner Einschreib-Variante.
Der Stellenanbieter wird allerdings sicher die Stirn runzeln, wenn eine Bewerbung per Einschreiben kommt. Aha, der muß das wohl nachweisen...hmmmm---wem wohl?
Wenn der Stellenanbieter mehrere Möglichkeiten gibt, dann suchs dir aus.
Aus sehr nachvollziehbaren Gründen gehen immer mehr Stellenanbieter auf die e-mail-Bewerbung, schnell, sparsam, deutlich.
Wenn du dich dann weiterhin mit Mappe und in Papierform bewirbst, kann das durchaus als *falsche* Bewerbung gewertet werden.
Es kommt sicher auf dein *Verhältnis* zum Vermittler an.
Solche als auch solche gibts;-)

auch hier sollte man mal nachdenken warum man bei diversen AGs per einschreiben versendet

da zu 90% die zeitarbeitsfirmen mit dem JC zusammen arbeiten
sollte man schon nachweisen können das man sich beworben hat

es ist völlig egal was der AG dabei denkt wie du schreibst
ohhh da muss einer was nachweisen
das sehe ich anders
vll will der Bewerber nur sichergehen das die Bewerbung auch wirklich ankommt
und nun ?

ihr habt echt arge Probleme was das angeht
ihr rennt in foren rum und fangt diskusionen an ohne mal drüber nachuzudenken was juristisch möglich ist

auch hier für dich gibtgs keine rechtliche Grundlage dazu bewerbungswünschen nachzukommen
wenn der AG das fordert

standart die es seit immer gilt Schriftform
E-Mail muss man nicht haben
tele auch nicht

das mal zur info
soo du schlauberger nun bist du dran das gesetzliche aufzuzeiten bzw zu belegen das besagt das man bewerbungsart nachkommen muss bzw verpflichtet ist dem nachzukommen
 

schwanenritter

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wenn man keine ahung hat sollte man die klappe halten würde ich nun sagen
Ich frage mich, wieso Du dann hier überhaupt noch wagst, die Stimme zu erheben. In einem kleinen Text von nicht einmal 10 Zeilen geschätzte 20 bis 25 Zeichensetzungs- und Rechtschreibfehler, das ist mal was, stolze Leistung! Schafft noch lange nicht jeder. Im übrigen muss ich Dich enttäuschen, es gibt sehr wohl Vorschriften darüber, wie Briefe und ähnliches auszusehen haben. Und deshalb:
wenn man keine ahung hat sollte man die klappe halten würde ich nun sagen
 
E

ExitUser

Gast
zum LSG urteil was im Forum rumgeistert was Bewerbung angeht

auszug daraus


Dies ergibt sich schon daraus, dass der Antragsteller weder die vom Arbeitgeber geforderte Form - schriftlich - beachtet noch die geforderten Unterlagen - vollständige Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf u. Zeugnisse) - mitübersandt hat. Insoweit ist nicht ersichtlich, aus welchem Grund der Antragsteller nicht in der Lage gewesen sein sollte, zumindest einen Lebenslauf seiner E-Mail als Datei beizufügen.

Vor allem aber die Gestaltung der E-Mail - Schriftbild und Text - wie auch ihr Inhalt - Hinweis auf mangelnde Flexibilität wegen der Teilnahme an einem Fernlehrgang bei der Bewerbung um eine geringfügige Beschäftigung, also einer Teilzeittätigkeit - lässt sich nur als mangelndes Interesse des Antragstellers an der Arbeitsstelle deuten



hier ist nicht eindeutig geregelt das man verpflichtet ist die bewerbungsart nachzukommen
hier wird nur angeschnitten bzw abgeurteilt das man eine Bewerbung mehrfach vereitelt hat
wie das vergessen von wichtigen unterlagen
aber es besagt nicht das eine pflicht daraus entsteht die gewünschte form des AGs folgezuleisten
 
E

ExitUser

Gast
Ich frage mich, wieso Du dann hier überhaupt noch wagst, die Stimme zu erheben. In einem kleinen Text von nicht einmal 10 Zeilen geschätzte 20 bis 25 Zeichensetzungs- und Rechtschreibfehler, das ist mal was, stolze Leistung! Schafft noch lange nicht jeder. Im übrigen muss ich Dich enttäuschen, es gibt sehr wohl Vorschriften darüber, wie Briefe und ähnliches auszusehen haben. Und deshalb:

typsich wenn man nicht mehr weiter weiss kommt man so
willst dir nicht wieder ein euen acc zulegen ?
wird an der zeit bist schon mehrfach übel aufgefallen du troll
 

dummwiebrot

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es gibt sehr wohl Vorschriften darüber, wie Briefe und ähnliches auszusehen haben.

Zumindest in Teilen halte ich viele Aussagen von sumse, nun ja, ich sag mal, für bedenklich. Allerdings würde ich seiner Aussage
es gibt nochnichtmal eine gesetzliche norm wie ein bewerbungsanschreiben bzw Bewerbung überhaubt auszusehen hat
durchaus zustimmen, wenn die Betonung hier auf gesetzlich liegt.

Es gibt zwar die DIN 5008, doch die ist lediglich eine Empfehlung, deren Anwendung aber ist keine Pflicht.
Alles was man im Internet zur "perfekten" Bewerbung findet und auch was man in einem Bewerbungstraining vorgesetzt bekommt, sind lediglich Empfehlungen.
Es gibt IMHO keine gesetzliche Grundlage, die mich zwingen kann, die DIN 5008 so wie alle sonstigen Empfehlungen auch anzuwenden. Sollte ich mich irren, dann lasse ich mich natürlich, unter Angabe der entsprechenden gesetzl. Regelung, gern eines Besseren belehren.

Wenn man den Job haben will, dann wird man nach Möglichkeit eine (fast) perfekte Bewerbung abliefern, und die muss nicht mal unbedingt der DIN entsprechen.
Wenn man sich zwangsbewirbt, dann muss man halt den schmalen Grad zur Negativbewerbung geschickt umschiffen.

@Pixelschieberin
dafür gibt es, glaub ich, die Ignorliste. Über Kontrollzentrum - Ignorier-Liste bearbeiten, einfach den betreffenden User eintragen. Danach solltest Du die Postings von diesem User nicht mehr sehen.
 

Surfing

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Wenn das Stellenangebot mit einer RFB versehen ist bezieht sich diese RFB auf den gesamten Inhalt des Stellenangebotes.

"Bewerben sie sich bitte umgehend schriftlich, über die Jobbörse, oder per E-Mail bei ihrem Ansprechpartner Herr/Frau xxxxxxxxx".

Würde bedeuten dass alle 3 genannten Bewerbungsarten infrage kommen, eine von denen muss durchgeführt werden.

Umgehend: Innerhalb von 3 Tagen
 

Passant

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Hm, wie ich sehe, gehen die Meinungen etwas auseinander. Gibt es denn wirklich noch keine Rechtsprechung zu genau diesem Thema? Der Link zum Thema Bewerbungsfalle geht meines Erachtens in eine etwas andere Richtung.
 

BibiBlocksberg2009

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Heute habe ich hier im Forum irgendwo gelesen, dass es ein Urteil geben soll, aus dem hervorgeht, das eine Sanktion wegen einer Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag in einer nicht geforderten Bewerbungsart gerechtfertigt ist. Derjenige User, der das geschrieben hatte, hatte den Link zum Urteil aber nicht zur Hand. Ich habe eben auch mal kurz nach so einem Urteil gesucht, finde es aber nicht.

Vermutlich das hier:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/export.php?modul=esgb&id=147600&exportformat=HTM

Der Antragsteller hat vorliegend seine Obliegenheiten durch das Abfassen und Absenden seines Bewerbungsschreibens verletzt. Der Arbeitgeber musste allein aufgrund des objektiven Inhalts und der Form davon ausgehen, dass der Antragsteller an der Aufnahme der angebotenen Beschäftigung nicht interessiert ist.
Dies ergibt sich schon daraus, dass der Antragsteller weder die vom Arbeitgeber geforderte Form - schriftlich - beachtet noch die geforderten Unterlagen - vollständige Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf u. Zeugnisse) - mitübersandt hat. Insoweit ist nicht ersichtlich, aus welchem Grund der Antragsteller nicht in der Lage gewesen sein sollte, zumindest einen Lebenslauf seiner E-Mail als Datei beizufügen. Vor allem aber die Gestaltung der E-Mail - Schriftbild und Text - wie auch ihr Inhalt - Hinweis auf mangelnde Flexibilität wegen der Teilnahme an einem Fernlehrgang bei der Bewerbung um eine geringfügige Beschäftigung, also einer Teilzeittätigkeit - lässt sich nur als mangelndes Interesse des Antragstellers an der Arbeitsstelle deuten.
Und wenn man allein das Anschreiben liest, kann man sich nur an den Kopf schlagen :popcorn::

"Sehr geehrte Frau N, hiermit bewerbe ich mich auf Grund der Stellenausschreibung des Jobcenters. Da ich zur Zeit Harz 4 beziehe würde ich mich freuen, bei Ihnen einen 400 EUR Job anzutreten zu können. Außerdem mache ich zur Zeit einen Fernlehrgang zum Fremdsprachenkorrespondenten, wodurch ich nicht 100% flexibel bin. Da ich zur Zeit unter einer Sanktion des Jobcenters stehe, sende ich Ihnen keine Anlage mit ..."
Schlechtbewerbung steht Nichtbewerbung gleich | hartzviernachrichten
 

Passant

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@ BibiBlocksberg:
Bei dem von Dir zitierten Fall geht es um eine eigentlich offensichtliche Negativbewerbung.
Aber ich will ja keine Negativbewerbung schreiben, sondern mir geht es mehr um die Nachweisbarkeit der Bewerbung.
 
G

Gast1

Gast
Danke Bibiblocksberg.

Aus dem von Dir verlinkten Urteil in Post #18 ergibt sich folgende Frage:

Wäre das Gericht auch zu dem Urteil gekommen, dass die Sanktion gerechtfertigt gewesen ist, wenn der arbeitslose Kläger zwar ein ordentlich verfasstes Bewerbungsschreiben mit allen geforderten Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) an den potentiellen Arbeitgeber geschickt hätte, sich aber nicht an die gewünschte Form der Bewerbung - schriftlich, also per Post - gehalten hätte?
 

Passant

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Danke Bibiblocksberg.

Aus dem von Dir verlinkten Urteil in Post #18 ergibt sich folgende Frage:

Wäre das Gericht auch zu dem Urteil gekommen, dass die Sanktion gerechtfertigt gewesen ist, wenn der arbeitslose Kläger zwar ein ordentlich verfasstes Bewerbungsschreiben mit allen geforderten Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) an den potentiellen Arbeitgeber geschickt hätte, sich aber nicht an die gewünschte Form der Bewerbung - schriftlich, also per Post - gehalten hätte?

Genau das ist meines Erachtens die entscheidende Frage!
 
R

Rounddancer

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Wie verbindlich ist diese Angabe eigentlich?

Verbindlich.
Und auch gemäß XMV sinnvoll.
Denn: Auch eine Bewerbung ist eine Werbung.
Und bei der Werbung gilt: "Der Köder muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler."

Köder= Bewerbung
Fisch = Personalchef, Personalvermittler, Personalentscheider
Angler =Bewerber.

Personalentscheider und Personalvermittler haben meist gute Gründe, warum sie die eine oder andere Bewerbungsart bevorzugen.

In den seltensten Fällen kommt auf eine Stelle nur eine Bewerbung herein, meist sind es zig bis mehrere hundert.

Und jeder Entscheider hat sein eigenes Konzept, schnell die Bewerbungen sichten und die z.B. fünf oder zehn Besten rauszupicken und persönlich anzuschauen, bzw. als Personalvermittler dem Auftraggeber vorzulegen.

Ich kann bleistiftweise keine schriftlichen Bewerbungen leiden,- weil ich die alle auseinandernehmen, und einscannen muß, bevor ich sie an meine Kollegin, die in der Regel den Kontakt zum Arbeitgeber hat, weitergeben kann.
Bei schriftlichen Bewerbungen sind oft echte, nur mit Büroklammer oder Tackerklammer versehene Bilder,- die bleiben im Einzug des Scanners hängen, puh. Und manche Bewerbungen kommen nicht wenigstens in Klemm-Mappe (Klammer auf, Stapel in Hand und ab in den Einzug), sondern in diesen dreiteiligen Mappen, wo man jedes Blatt einzeln rausholen muß. Dazu kommt, daß dann entweder Porto, Zeit und Kuvert aufgewendet werden müssen zum Rückversand,- oder der Stapel liegt ein halbes Jahr nach Stellenvergabe noch da und muß dann drei Blatt-weise durch den Reißwolf gejagt werden. Wie gesagt, es handelt sich dabei um schriftliche Bewerbungen, die kamen, obwohl ausdrücklich nur Emailbewerbungen erwünscht waren.

Ich kann auch keine Bewerbungen in der Jobbörse brauchen,- denn, mal vom Fall abgesehen, daß ich selbst jemanden zur Bewerbung aufforderte, wenn da eine Bewerbung reinkommt, erfahre ich das nicht, denn das Biest von Jobbörse benachrichtigt mich da nicht, und wenn ich dann nicht täglich da reingucke, sehe ich nix davon, daß da eine Bewerbung liegt.

Andere Entscheider möchten, daß der Bewerber seine Bewerbung im System ablegt,- dann muß da nicht noch wer beschäftigt werden, um die Daten einzugeben, die dann der Entscheider und ggf. die, die bei der Besetzung der Stelle einbezogen werden (müssen) aufm Bildschirm sehen.

Und so weiter.

Also: Wir haben besser Karten, wenn wir die Bewerbung so liefern, wie der Personalentscheider es haben möchte.

Und darum gibt es auch schon eine Menge JC, die Bewerbungen die nicht gem Wunsch des Entscheiders nach verfaßt wurden, entweder nicht zählen oder sogar sanktionieren. Und es gibt immer mehr Urteile, die das mittragen.

Ich möchte mich auf Vermittlungsvorschläge am liebsten immer schriftlich bewerben - einfach, um im Zweifelsfalle wenigstens einen Nachweis für die erfolgte Bewerbung zu haben (zum Beispiel einen Einlieferungsbeleg bei einem Einwurfeinschreiben).
Hat schonmal jemand eine Sanktion reingedrückt bekommen, weil er/sie die gewünschte Bewerbungsart ignoriert hat?
Wie sind da so die Erfahrungswerte?
Gibt es zu diesem Thema schon irgendwelche Urteile?

Über sachdienliche Infos würde ich mich freuen.

Passant[/QUOTE]
 

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Also: Wir haben besser Karten, wenn wir die Bewerbung so liefern, wie der Personalentscheider es haben möchte.

Soweit so klar.
Nur was macht man bitteschön, wenn der Personalentscheider möchte, daß man sich beispielsweise unbedingt telefonisch oder persönlich bewirbt und anschließend behauptet, man habe sich nicht beworben. Dann, so fürchte ich, hat man als Bewerber ganz schlechte Karten.

Und darum gibt es auch schon eine Menge JC, die Bewerbungen die nicht gem Wunsch des Entscheiders nach verfaßt wurden, entweder nicht zählen oder sogar sanktionieren. Und es gibt immer mehr Urteile, die das mittragen.

Hast Du dazu evtl. einen Link oder ein Aktenzeichen?
 

BibiBlocksberg2009

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Danke Bibiblocksberg.

Aus dem von Dir verlinkten Urteil in Post #18 ergibt sich folgende Frage:

Wäre das Gericht auch zu dem Urteil gekommen, dass die Sanktion gerechtfertigt gewesen ist, wenn der arbeitslose Kläger zwar ein ordentlich verfasstes Bewerbungsschreiben mit allen geforderten Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) an den potentiellen Arbeitgeber geschickt hätte, sich aber nicht an die gewünschte Form der Bewerbung - schriftlich, also per Post - gehalten hätte?

Das hängt m.E. vor allem vom pAp und dem zuständigen SG ab.

In einem anderen Forum las ich nun gerade von einem Fall (leider kein Az zu finden!), wo sich eine eLb per Fax beworben hatte (es war "schriftliche Bewerbung" gewünscht), vom JC sanktioniert wurde wg. Pflichtverstoß und das SG die Sanktion von 30% wieder aufgehoben hat - denn Fax wäre ja - rein formal betrachtet - auch "schriftlich" :icon_wink:.
 
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