Gewinnanrechnung für den 1. Monat des gerade angebrochenen Bewilligungszeitraumes wenn danach umgezogen wird (1 Betrachter)

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alge

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Hallo zusammen,

das Zuverdienst bei Selbstständigen wird bekanntermaßen aufgrund der abschließenden EKS nach Ablauf des 6-monatigen Bewilligungszeitraums ermittelt. D.h. die monatlichen Zuverdienste bzw. Gewinne werden addiert und durch sechs dividiert. Läuft es schlechter als prognostiziert, bekommt man Geld zurück, läuft es besser zahlt man zurück.

(Einmalige) monatliche Ausreißer nach oben führen also nicht zum Ende oder Unterbrechnung des ALG2-Bezuges solange der für die 6 Monate ermittelte Durchschnittsverdienst unter dem Bedarf für Leben und Kosten der Unterkunft liegt. Soweit alles klar.

Wie wird ein positiver monatliche Ausreißer -- der Gewinn wird einmalig höher ausfallen als der ALG2-Satz -- bewertet, wenn der Bewilligungszeitraum eben erst begonnen hat und ich DANACH in neuen Ldkr. umziehe?

Im worse case, so fürchte ich, müsste ich vermutlich für diesen einen Monat die Krankenversicherung selbst bezahlen. Was ich mir nicht leisten kann, da ich den Verdienst in dem einen guten Monat benötige um Rückzahlungen für den vergangenen Bewilligungszeitraum zu bestreiten, was gerade so klappen könnte. Zudem müsst ich wohl den Dispo ausschöpfen, was zu vermeiden wäre.

In der Summe wäre ich also deutlich schlechter gestellt, als wenn ich weiterhin im jetzigen Zuständigkeitsbereich des alten JC bleiben würde. Wenn wir uns aber bei der Wohnungssuche (wurden gekündigt) nur auf den bestehenden Ldkr. fokussieren schmälern wir unsere Chancen eine neue Wohnung zu finden und laufen Gefahr auf der Straße zu landen.

Ist meine Befürchtung temporär aus dem Bezug zu fallen berechtigt?


Danke im Voraus
alge
 
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