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gewerbliche Tätigkeiten durch ein Euro Jobber

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X.B.Liebig

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#1
Hallo,

hier mal mein Beitrag zu diesem sogenannten "Ein Euro Job".
Eine seit Jahren als Verein eingetragene *Werkstatt in einem handwerklichen Gewerbe stellt individuelle Produkte für verschiedene Institutionen, gewerbliche Kunden wie Hotels, aber auch für Privatpersonen her.
Die Produkte werden in Grössenordnungen von einigen hundert bis mehrere Tausend Euro angeboten und entsprechend verkauft. Der Umsatz des "Vereins" liegt seit Jahren bei einigen hundertausend Euro - allerdings waren da noch deutlich weniger Arbeitskräfte beschäftigt. Zur Zeit sind rund 50 ein Euro Jobber bei dem Verein angestellt, ein grosser Teil davon ist nur mit der Produktion der Produkte beschäftigt. Weiterhin gibt es eine Hand voll festangestellter Arbeitskräfte die teilweise die Produkte ausliefern und beim Kunden montieren, teilweise werden aber auch diese Arbeiten von den ein Euro Kräften verrichtet.
Ich frage mich, ob das Ganze überhaupt mit der aktuellen Rechtslage vereinbar ist?
Meinen Information nach sollte der Verein schon lange in eine GmbH oder ähnliche Rechtsform gewandelt werden, aber dann wäre natürlich Schluss mit den billigen Arbeitskräften und man müsste sich dem rauhen Wind der Marktwirtschaft aussetzen.

Gruss
X.B.Liebig
 

Martin Behrsing

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#2
Es nützt wenig, wenn Du nicht Roß und Reiter nennst. Solche Trägewr müssen benannt werden.
 

X.B.Liebig

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#3
Mir ging es erstmal nicht darum, hier irgendwen öffentlich an den Pranger zu stellen, sondern vielmehr ob diese Praxis durch die aktuelle Gesetzeslage in irgendeiner Form abgedeckt ist.
Ausserdem möchte ich aus persönlichen Gründen nicht zu konkret werden, u.a. deswegen weil ich selbst noch bei dem Verein tätig bin und weil ich in dem kleinen Ort wo dieser Fall spielt und jeder jeden kennt evtl. noch eine Weile wohnen möchte.
Anfeindungen, Diskreditierungen und Verunglimpfungen hatte ich wegen einiger sachlich gestellter, kritischer Fragen sowieso schon zu ertragen.
 
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#4
Finanzkontrolle Schwarzarbeit - kurz FKS
Mit rund 7.000 Beschäftigten bekämpft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Deutschland die illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ist bundesweit flächendeckend an 113 Standorten vertreten. Bei der Oberfinanzdirektion Köln ist eine zentrale Abteilung mit über 120 Beschäftigten eingerichtet.
http://www.zoll.de/d0_zoll_im_einsatz/b0_finanzkontrolle/index.html
 

Hexe

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#5
der Gartenverein meines "Bekanten" Freund darf man kaum noch schreiben macht ähnliches, da werden durch rin EURO JOBER - sie bekommen 1.50 Gärten gerodet um diese für die "Tafeln" zu nutzen ich könnte nur noch :kotz:
 

Pemakl

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#6
Hallo,

hier mal mein Beitrag zu diesem sogenannten "Ein Euro Job".
Eine seit Jahren als Verein eingetragene *Werkstatt in einem handwerklichen Gewerbe stellt individuelle Produkte für verschiedene Institutionen, gewerbliche Kunden wie Hotels, aber auch für Privatpersonen her.
Die Produkte werden in Grössenordnungen von einigen hundert bis mehrere Tausend Euro angeboten und entsprechend verkauft. Der Umsatz des "Vereins" liegt seit Jahren bei einigen hundertausend Euro - allerdings waren da noch deutlich weniger Arbeitskräfte beschäftigt. Zur Zeit sind rund 50 ein Euro Jobber bei dem Verein angestellt, ein grosser Teil davon ist nur mit der Produktion der Produkte beschäftigt. Weiterhin gibt es eine Hand voll festangestellter Arbeitskräfte die teilweise die Produkte ausliefern und beim Kunden montieren, teilweise werden aber auch diese Arbeiten von den ein Euro Kräften verrichtet.
Ich frage mich, ob das Ganze überhaupt mit der aktuellen Rechtslage vereinbar ist?
Meinen Information nach sollte der Verein schon lange in eine GmbH oder ähnliche Rechtsform gewandelt werden, aber dann wäre natürlich Schluss mit den billigen Arbeitskräften und man müsste sich dem rauhen Wind der Marktwirtschaft aussetzen.

Gruss
X.B.Liebig
Hallo,

soweit mir bekannt ist dürfen Euro Jobber nur für Allgemeinnützige Aufgaben eingesetzt werden. Aber mir ist dies auch schon bei verschiedenen Anbieter bestimmter Werkstätten, dass diese Arbeiten wie Umzüge, Malerarbeiten, Demontage, Entrümpelungen usw. mit Euro Jobber anbieten und dadurch einen erheblichen Wettbewerbsvorteil haben und die sogenannten Einzelunternehmer bzw. Kleingewerbetreibende haben das nachsehen bzw. einen Wettbewerbsnachteil.
Auf jedenfall ich bin Kleinunternehmer und habe mal beim Arbeitsamt nachgefragt, wie die Vorrausetzungen sind, dass ich Euro Jobber anstellen kann, da wurde mir mitgeteilt nur wie zum Beispiel Allgemeininnützige Vereine dürfen dies, ich als Gerwerbsmäßig Tätiger darf das nicht.

Am besten gleich ein Allgemeinnütziger Verein eintragen, dann ist das wahrscheinlich legitim, bzw. wer kontrolliert dies schon.

Haben ja alle tolle Perspektiven davon.

Der Endverbraucher bekommt günstige Dienstleistungen.

Die sogenannten Allgemeinnützigen Vereine spriesen aus dem Boden wie die Pilze.

Und sogar die Euro Jobber haben tolle Perspektiven, haben ja richtig kurzfristig aus der Statistik entnommen die Karriere Leiter erklommen.

Also was solls, wer kontrollierts !!!!!!!!!!!!!!!
 

flandry

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#7
Diese 1-€-Jobs dürfen keine legalen Arbeitsplätze verdrängen oder gefährden. Wenn mit den Produkten richtig Geld verdient wird, ist das der Fall. Wenn nur soviel Geld in die Kasse kommt, wieviel das ganze kostet, wäre das eine Beschäftigungsmaßnahme und damit erlaubt. Also bitte zuerst abklären, wieviel am Jahresende übrigbleibt. Wichtig wäre auch die Höhe des Gesamtumsatzes im Jahr. 10.000 Euro sind etwas anderes als 1.000.000.
 

Couchhartzer

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#8
Schonmal jemand aufgewacht und bemerkt, dass DIESER Thread von 2006 (!) ist?
Es dürfte sich daher wahrscheinlich, in den letzten 7 Jahren seit Threadentstehung, einiges aus der Ausgangslage des Öffnungsposting bereits verändert haben.
 
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