Gewerbeanmeldung und danach Post vom Finanzamt

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Amethrin

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2012
Beiträge
562
Bewertungen
55
Hallo an alle!
Mir wurde in einem anderen Thread geraten, ein Gewerbe anzumelden, sonst sei mein Verdienst Schwarzarbeit. Ich arbeite in selbständiger Tätigkeit, bekomme aber im Februar z. B. nur 350 € ausgezahlt. Es wächst aber. Von anderen habe ich jetzt wieder gehört, die Gewerbeanmeldung sei unnötig gewesen bei dem kleinen Betrag.
So kommt mir das auch vor, denn die Papiere sind ja so gemacht, dass es da um Steuern geht.
Ich soll z. B. eine Umsatzsteuer-Nummer eintragen. Voraussetzung dafür ist die steuerliche Erfassung beim Finanzamt. Und die hat ja wohl nur Sinn, wenn man auch Steuern zahlt, oder?
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Melde das dem Finanzamt das Du selbständig tätig bist, mit ner Beschreibung was Du machst. Finanzamt wird sich bei Dir Melden und Dir Mitteilen ob es nötig ist ein Gewerbe anzumelden, ( Einkünfte aus Gewerbebetrieb ) oder ob Du selbständig bist ( Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit ). Hast Du das dem Finanzamt gemeldet, ist es keine schwarz Arbeit mehr.

Das ist Quatsch das eine Umsatzsteuernummer Voraussetzung ist für die steuerliche Erfassung

Würde sich zum Beispiel wer selbständig Machen, erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb hat eine Umsatzsteuernummer, und macht monatliche oder vierteljährlich seine Umsatzsteuervoranmeldungen, und die Umsatzsteuer wäre innerhalb eines Jahres unter 1000,00 Euro teilt das Finanzamt ebenfalls mit unter Vorbehalt des Widerrufs § 120 Abs. 2 Nr 3 AO Das man von der Verpflichtung zur Übermittlung von Umsatzsteuer Voranmeldungen und zur Entrichtung von Umsatzsteuer Vorauszahlungen befreit ist § 18 Abs. 2 Satz 3 UStG. Übersteigt die Umsatzsteuer in einem Jahr die 1000 Euro ist man dazu verpflichtet dieses unverzüglich dem Finanzamt zu Melden.
 

Hainbuche

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 März 2014
Beiträge
1.057
Bewertungen
841
Fragestellungen wie diese zeigen auf, warum es sinnvoll ist, sich entsprechende Kenntnisse z. B. im Rahmen einer einschlägigen Ausbildung anzueignen.

Du bist im Rahmen deiner Selbständigkeit umsatzsteuerpflichtig, wenn du entweder bestimmte Zahlen (Umsatz, Gewinn) überschreitest - kommt hier wohl nicht in Betracht - oder wenn du zur Umsatzsteuer optierst, d. h. dich durch entsprechende Erklärung freiwillig umsatzsteuerpflichtig machst (was bei bestimmten Selbständigkeiten von Vorteil ist, weil dann auch die Vorsteuer erstattet wird, d. h. der Unternehmer die Umsatzsteuer, die er selbst zahlt, vom FA zurückbekommt).

Die Gewerbeanmeldung ist bei einer selbständigen Tätigkeit dann entbehrlich, wenn es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, die dem FA aber trotzdem zur Kenntnis zu bringen ist.

Was als freiberuflich durchgeht, läßt sich zum Beispiel hier nachlesen:
Freier Beruf (Deutschland) ? Wikipedia

Was die steuerliche Erfassung betrifft: Es ist umgekehrt. Ohne Erfassung können die Steuern ja gar nicht bezahlt werden, und deswegen gibt's auch ne Erfassung, wenn noch gar nicht raus ist, ob Steuern zu zahlen sind. Das sollte von der privaten Steuererklärung her eigentlich bekannt sein.
 

Koelschejong

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
5.186
Bewertungen
1.643
Die USt.-Nr, musst Du nur eintragen, wenn Du die hast. Das wird aber nicht der Fall sein. Lies das Briefchen gründlich durch. Irgendwo dort steht, ob Du von der Umsatzsteuerbefreiung nach § 19 UStG Gebrauch machen willst. Da machst Du ein Kreuzchen, schätzest Deinen Umsatz (falls danach gefragt wird, ich hab das Briefchen nicht mehr im Kopf) auf max. 17.500 € im Jahr. Dann bekommst Du eine Steuernummer und hast im Grunde nix mehr zu tun, außer im nächten Jahr schön eine Steuererklärung mit Anlage EÜR abzugeben.
 

Amethrin

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2012
Beiträge
562
Bewertungen
55
Die USt.-Nr, musst Du nur eintragen, wenn Du die hast. Das wird aber nicht der Fall sein. Lies das Briefchen gründlich durch. Irgendwo dort steht, ob Du von der Umsatzsteuerbefreiung nach § 19 UStG Gebrauch machen willst. Da machst Du ein Kreuzchen, schätzest Deinen Umsatz (falls danach gefragt wird, ich hab das Briefchen nicht mehr im Kopf) auf max. 17.500 € im Jahr. Dann bekommst Du eine Steuernummer und hast im Grunde nix mehr zu tun, außer im nächten Jahr schön eine Steuererklärung mit Anlage EÜR abzugeben.
Ja, danke die Sache mit dem § 19 kenn ich ja.
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Das Finanzamt entscheidet, ob eine selbständig ausgeübte Tätigkeit gewerblich oder freiberuflich ist.

Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit unterliegt weder der Gewerbeordnung noch der Gewerbesteuer
 

Amethrin

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2012
Beiträge
562
Bewertungen
55
Fragestellungen wie diese zeigen auf, warum es sinnvoll ist, sich entsprechende Kenntnisse z. B. im Rahmen einer einschlägigen Ausbildung anzueignen.

Du bist im Rahmen deiner Selbständigkeit umsatzsteuerpflichtig, wenn du entweder bestimmte Zahlen (Umsatz, Gewinn) überschreitest - kommt hier wohl nicht in Betracht - oder wenn du zur Umsatzsteuer optierst, d. h. dich durch entsprechende Erklärung freiwillig umsatzsteuerpflichtig machst (was bei bestimmten Selbständigkeiten von Vorteil ist, weil dann auch die Vorsteuer erstattet wird, d. h. der Unternehmer die Umsatzsteuer, die er selbst zahlt, vom FA zurückbekommt).

Die Gewerbeanmeldung ist bei einer selbständigen Tätigkeit dann entbehrlich, wenn es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, die dem FA aber trotzdem zur Kenntnis zu bringen ist.

Was als freiberuflich durchgeht, läßt sich zum Beispiel hier nachlesen:
Freier Beruf (Deutschland) ? Wikipedia

Was die steuerliche Erfassung betrifft: Es ist umgekehrt. Ohne Erfassung können die Steuern ja gar nicht bezahlt werden, und deswegen gibt's auch ne Erfassung, wenn noch gar nicht raus ist, ob Steuern zu zahlen sind. Das sollte von der privaten Steuererklärung her eigentlich bekannt sein.
ja, handelt sich wohl um eine freiberufliche Tätigkeit.
Eine Ausbildung, um ein Formular auszufüllen? :eek:
 

flandry

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Februar 2013
Beiträge
1.188
Bewertungen
209
Die Umsatzsteuernummer musst du extra beantragen!!!
Die muss auf deinen Rechnungen stehen, egal, ob du sie ausweist oder nicht!!!
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.403
Bewertungen
4.585
Die Umsatzsteuernummer musst du extra beantragen!!!
Die muss auf deinen Rechnungen stehen, egal, ob du sie ausweist oder nicht!!!

Nein - bei Kleinunternehmerregelung (siehe @Koelschejong) muss dann auf der Rechnung (wie auf meiner) stehen: "Die Leistung ist nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei" und deshalb gibt's da auch nix zu beantragen, zu stehen oder auszuweisen.
 

Koelschejong

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
5.186
Bewertungen
1.643
Nein - bei Kleinunternehmerregelung (siehe @Koelschejong) muss dann auf der Rechnung (wie auf meiner) stehen: "Die Leistung ist nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei" und deshalb gibt's da auch nix zu beantragen, zu stehen oder auszuweisen.

Und auch wenn man kein Kleinunternehmer ist braucht man keine USt.-ID-Nummer. Die ist nur dann wichtig, wenn man Auslandsumsätze (auch Einkäufe) innerhalb der EU macht.
 

Hainbuche

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 März 2014
Beiträge
1.057
Bewertungen
841
ja, handelt sich wohl um eine freiberufliche Tätigkeit.

Wenn es eindeutig freiberuflich ist, dann ist die Gewerbeanmeldung in der Tat Quatsch.

Aber nicht wegen des kleinen Betrages, sondern unabhängig vom Betrag wegen der Art der Tätigkeit.


Eine Ausbildung, um ein Formular auszufüllen? :eek:

Klar, nur dafür und für sonst nix. Das ist ja schließlich die allererste und eindeutig auch letzte Unklarheit im Rahmen deiner Selbständigkeit ;-)

Man kann sich natürlich auch autodidaktisch die nötigen Kenntnisse aneigenen; sollte man dann aber auch systematisch und baldmöglichst tun.

Alternativ kann man sich auf die Ratschläge anderer Zeitgenossen verlassen, was aber - siehe die Frage, ob Gewerbe ja oder nein - nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sein muß.
 

Amethrin

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2012
Beiträge
562
Bewertungen
55
Wenn es eindeutig freiberuflich ist, dann ist die Gewerbeanmeldung in der Tat Quatsch.
auf der von dir verlinkten Seite steht, dass das Finanzamt entscheidet, ob es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt. Das heißt, auch wenn es mir offensichtlich erscheint, muss ich das Gewerbe anmelden, damit sie entscheiden können?
Genau wie mit den Steuern könnte das laufen also: dass ich ausfüllen muss, dass ich 350 € im Monat verdiene und nicht selbst sagen kann: Es ist offensichtlich, dass ich die nächsten Monate keine Steuern zahlen muss.
Ich denke mal, dass es so ist, denn die Überschrift des Papier ist: "Aufnahme einer geweblichen, selbständigen ( freiberuflichen) oder land-und forstwirtschaftlichen Tätigkeit. Freiberuflich ist also mit drin.
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Zur Besteuerungsgrundlage siehe §§ 85,88,90,93 als auch 97 AO ( Abgabeordnung )

Zu Empfehlen wäre auch bei dem Finanzamt die IST Besteuerung zu Beantragen (vereinnahmte Entgelt). D.h das man wenn man an der ausgestellten Umsatzsteuer teilnimmt, diese erst dann Abführen muss, wenn der Kunde gezahlt hat. Zu der SOLL Besteuerung. D.h (vereinbarte Entgelt) muss die Umsatzsteuer auch dann abgeführt Werden wenn der Kunde noch nicht gezahlt hat. Insbesondere dürfte dies in betracht gezogen werden, solch einen Antrag zu Stellen bei einer Existenzgründung. (IST Besteuerung)
 

Hainbuche

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 März 2014
Beiträge
1.057
Bewertungen
841
auf der von dir verlinkten Seite steht, dass das Finanzamt entscheidet, ob es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt. Das heißt, auch wenn es mir offensichtlich erscheint, muss ich das Gewerbe anmelden, damit sie entscheiden können?

Halt! Dem Finanzamt würde zunächst ich die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit - mit Beschreibung, aus der der freiberufliche Charakter schlüssig ersichtlich ist - mitteilen.

Dann ist das FA am Zug. Stimmt es zu, dann erübrigt sich die Gewerbeanmeldung. Geht es dagegen von einer gewerblichen Tätigkeit aus (und ist es - falls ein Grenzfall vorliegt - von dieser Einschätzung nicht abzubringen), dann würde ich das Gewerbe anmelden.

Genau wie mit den Steuern könnte das laufen also: dass ich ausfüllen muss, dass ich 350 € im Monat verdiene und nicht selbst sagen kann: Es ist offensichtlich, dass ich die nächsten Monate keine Steuern zahlen muss.

Eben. Das ist wie bei der privaten Steuererklärung: die muß auch derjenige machen, der schon weiß, daß er keine Steuern zahlen wird.

Ich denke mal, dass es so ist, denn die Überschrift des Papier ist: "Aufnahme einer geweblichen, selbständigen ( freiberuflichen) oder land-und forstwirtschaftlichen Tätigkeit. Freiberuflich ist also mit drin.

Dann die Tätigkeit so bezeichnen und ggf. so erläutern, daß an der Freiberuflichkeit keine Zweifel aufkommen.


Nachtrag:

Laut diesem Merkblatt

https://www.ihk-berlin.de/linkableb.../Abgrenzung_Gewerbe_und_freier_Beruf-data.pdf

kann es vereinzelt auch vorkommen, daß gleichzeitig ein Gewerbe lt. Gewerberecht und Freiberuflichkeit lt. Steuerrecht vorliegt (siehe das Beispiel Fahrschule).
 

Amethrin

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juni 2012
Beiträge
562
Bewertungen
55
o.k. danke!
im Anschreiben zu dem Fragebogen steht:
" eine etwa bestehende Anzeigenpflicht nach § 14 Abs.1 Gewerbordnung-GewO wird durch die Beantwortung der Fragen nicht ersetzt. Die Abgabe des Fragebogens beim zuständigen Finanzamt gilt bei Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit als Meldung i.S.des § 138 Abs.1 Abgabenordnung- AO."

Das heißt doch wohl, ich muss den Fragebogen so gut wie möglich ausfüllen, obwohl es ein Bisschen komisch ist, da es eben sehr umständlich ist wegen meiner paar Kröten. Aber ich muss ihn ausfüllen, sonst habe ich dem Finanzamt meine freiberufliche Tätigkeit nicht gemeldet.
Es könnte sich zwar rausstellen, dass ich die Gewerbeanmeldung wieder abmelden muss, aber dazu lege ich eben am Besten ein Schreiben bei, wo ich die Freiberuflichkeit begründe. Und frage dann später noch mal beim Finanzamt nach, ob ich das Gewerbe beim Gewerbeamt abmelden muss/kann.
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Unabhängig davon ob man Steuern zu Zahlen hat oder nicht, ist man dazu verpflichtet eine Einkommensteuer Erklärung einzureichen. Erfolgt das nicht durch einer Anordnung des Finanzamtes, kann das Finanzamt ein Zwangsgeld Verhängen §§ 328, 329,333 AO ( Abgabeordnung ) Die Befugnis des Finanzamts die Befolgung einer getroffenen Anordnungen zu Verlangen, ergibt sich aus §§ 149, 150 AO i.V.m §25 EStG §§ 56 bis 60 Einkommensteuer Durchführungsverordnung § 25 der Gewerbesteuer Durchführungsverordnung.

In folge dessen empfehle ich, einen Sacharbeiter des Jobcenters nicht unbedingt alles zu Glauben, und sich viel mehr bei einer Fachkundigen Stelle Einkünfte einzuholen oder auch bei dem zuständigen Finanzamt.
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Zur Umsatzsteuer, kann man sich von dieser Befreien Lassen, unter der sogenannten Kleinunternehmer Reglung. Wann liegt diese vor ? , wenn der Umsatz im vergangen Jahr keine 17500 Euro überschritten hat, und der Umsatz im jeweiligen Jahr keine 50000 Euro überschreiten wird. Beide Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Zu Beachten ist, dass man auch keine Vorsteuer geltend Machen kann. Wird jedoch aus welchen gründen auch immer die Umsatzsteuer ausgewiesen, ist diese gegenüber dem Finanzamt abzuführen. Entschließt man sich die Umsatzsteuer auszuweisen, und nimmt die Kleinunternehmer Reglung nicht in Anspruch, und die Umsatzsteuer ist für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 1000 Euro wird man zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich oder vierteljährlich befreit. Diese sind dann nur noch jährlich einzureichen. Beträgt die Umsatzsteuer im laufenden Jahr oder im künftigen Jahr mehr als 1000 Euro, ist man dazu verpflichtet dies dem Finanzamt unverzüglich mitzuteilen, und die Umsatzsteuervoranmeldungen ab dem folgenden Kalenderjahr vierteljährlich bzw. monatlich zu Übermitteln.
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Unabhängig davon ob man Steuern zu Zahlen hat oder nicht, ist man dazu verpflichtet eine Einkommensteuer Erklärung einzureichen. Erfolgt das nicht durch einer Anordnung des Finanzamtes, kann das Finanzamt ein Zwangsgeld Verhängen §§ 328, 329,333 AO ( Abgabeordnung ) Die Befugnis des Finanzamts die Befolgung einer getroffenen Anordnungen zu Verlangen, ergibt sich aus §§ 149, 150 AO i.V.m §25 EStG §§ 56 bis 60 Einkommensteuer Durchführungsverordnung § 25 der Gewerbesteuer Durchführungsverordnung.

In folge dessen empfehle ich, einen Sacharbeiter des Jobcenters nicht unbedingt alles zu Glauben, und sich viel mehr bei einer Fachkundigen Stelle Einkünfte einzuholen oder auch bei dem zuständigen Finanzamt.

Sollte ein Zwangsgeld verhängt worden sein, und kann nicht eingezogen werden, kann durch das Amtsgericht eine Ersatzzwangshaft angeordnet werden. Die Auferlegung von Zwangsgeld kann solange wiederholt werden, bis das dem Ersuch des Finanzamts nachgekommen ist, die Einkommensteuer Erklärung einzureichen.

Unerheblich ist es auch wenn man unter dem Grundfreibetrag liegt. Man ist Verpflichtet solch eine einzureichen § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG ( Alg Progressionsvorbehalt )
 

Hainbuche

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 März 2014
Beiträge
1.057
Bewertungen
841
da es eben sehr umständlich ist wegen meiner paar Kröten.

Das ist halt leider so. Darüber könnte man seitenlang diskutieren, ohne daß sich daran etwas ändern würde.

Andererseits - je besser man in der Materie drin ist, desto schneller hat man das wieder vom Tisch... was für den Laien eine Herkulesaufgabe ist, das ist für den Fachmann oft ein Klacks...

Hast du schon mal nen Gründerkurs besucht oder das in näherer Zukunft ins Auge gefaßt?
 

Facebook

Accountproblem bitte Admin informieren.
Mitglied seit
28 Dezember 2012
Beiträge
499
Bewertungen
7
Wie Hainbuche dieses hier anspricht, hat er damit vollkommen Recht, dass man an einem Gründungskurs Teilnehmen sollte, wenn man mit der Materie einer Selbständigkeit nicht vertraut ist. Ich vertrete ebenfalls die Meinung das man zumindest eine gewisse Grundlage Haben sollte. Man kann nicht Verlangen das man ein Experte ist, diese Aufgaben können andere Übernehmen, aber eine gewisse Grundlage sollte man schon Haben, finde ich. Selbständig am Markt aufzutreten, und dann noch ein erfolgreiches Unternehmen zu Führen, ist nicht einfach und kann unter Umständen an die Substanz Gehen. Sich zu Entscheiden selbständig auf den Markt aufzutreten, bedarf einer genauen Überlegung, bzw. Vorbereitung.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten