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Gewerbeanmeldung bei der ARGE einreichen?

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Speedport

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Hallo,

folgende Frage:

Beim letzten Gespräch mit der SB teilte ich ihr mit, daß meine Frau vorsichtshalber ein Gewerbe angemeldet hat. Allerdings sei noch nicht bekannt, ob die Idee entsprechend umgesetzt werden kann. Logischerweise kann man auch noch nichts darüber sagen, wieviel evtl. verdient werden kann.

Nun will die ARGE eine Kopie der Gewerbeanmeldung haben.
Ich bin der Meinung, daß es ausreicht, wenn der ARGE schriftlich formlos mitgeteilt wird, von wem und wann das Gewerbe angemeldet wurde.
Außerdem kam ein Formular mit, in dem man angeben soll, welche Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben man in welchen Zeitraum hatte.

Natürlich kann man jetzt überhaupt noch nichts sagen und wir wollen keine imaginäre Zahlen nennen, aus denen uns evtl. später ein Strick gedreht werden kann.

Deshalb wollen wir bei der Angabe von Einahmen bzw. Ausgaben nur "z. Zt. noch unbekannt" angeben.

Wer kann dazu etwas sagen?

Gruß
speedport
 

Mario Nette

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Kleingewerbe? Zufällig auch nebenberuflich? Oder soll es mal ein festes Standbein werden?

Mario Nette
 

Sumseline

Neu hier...
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Wo ist das Problem die Kopie des Gewerbescheins bei der ARGE einzureichen? Habe ich seinerzeit auch gemacht als ich erst Teilselbständig war. Einmal im Monat mußte ich dann eine Meldung an das Arbeitsamt machen über die Einkünfte (165 Euro waren frei, der Rest wurde angerechnet, natürlich nach Abzug der eigenen Unkosten). Dafür gibt es vom Arbeitsamt einen Vordruck. Diesen Nachweis muss man jeden Monat führen.

Das Gewerbe darf aber nicht mehr als (waren es 14 Std.???) in der Woche ausmachen. Ab 15 Std. verliert man den Anspruch auf Arbeitslosengeld. Auch die jeweilige Stundenzahl pro Tag trägt man in das oben benannte Formular ein.

Gruß
Sumse
 

Koelschejong

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Wo ist das Problem die Kopie des Gewerbescheins bei der ARGE einzureichen? Habe ich seinerzeit auch gemacht als ich erst Teilselbständig war. Einmal im Monat mußte ich dann eine Meldung an das Arbeitsamt machen über die Einkünfte (165 Euro waren frei, der Rest wurde angerechnet, natürlich nach Abzug der eigenen Unkosten). Dafür gibt es vom Arbeitsamt einen Vordruck. Diesen Nachweis muss man jeden Monat führen.

Das Gewerbe darf aber nicht mehr als (waren es 14 Std.???) in der Woche ausmachen. Ab 15 Std. verliert man den Anspruch auf Arbeitslosengeld. Auch die jeweilige Stundenzahl pro Tag trägt man in das oben benannte Formular ein.

Gruß
Sumse
Deine Aussagen betreffen ALG I, bei ALG II kannst Du arbeiten so viel Du willst und auch so viel Du willst verdienen, das Einkommen wird dann eben angerechnet.

Zum Ausgangspositing: Du kannst auf dem Fragebogen nach dem voraussichtlichen Einkommen auch für die erste Zeit ein, natürlich sehr geringes, negatives Einkommen einsetzen. Ist völlig normal, dass ein frisch gegründestes Gewerbe erst mal Verluste macht. Die Verluste sollten aber nicht so hochangegeben werden, ass dann die Frage kommt: Woher nehmen Sie denn die Deckung der Verluste???????? (Außer Du hast Vermögen, dass Du da einsetzen könntest)
 
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