Gewerbe angemeldet und ALG1

Djang

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
9 August 2017
Beiträge
40
Bewertungen
1
Hallo,
abe letztes Jahr ein Gewerbe angemeldet und bekomme von einem Auftraggeber Aufträge, die ich abarbeite.
Eigentlich nichts weiter als ein bezahltes Hobby, d.h < 10h/Woche und > Ø165€ Prämie/Monat und das auch nur im Erfolgsfall.
Seit März beziehe ich ALG1.
Um nicht als Scheinselbständig zu gelten, habe ich jetzt einen zweiten Auftraggeber hinzugewinnen können, bei dem diePrämie, ebenfalls ur im Erfolgsfall ausgezahlt wird, die aber idR.ein paar Tausend Euro beträgt.
Wann muss ich das melden? Könnte ja sein, dass ich in den ert in ein paar Monaten Umsätze generiere.
Möchte ungern auf ALG1 verzichten.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
1.992
Bewertungen
1.793
Bevor du deine Selbständigkeit ausdehnst sollte dir aber auch bewusst sein, dass du für die AfA nicht mehr als arbeitslos giltst, sobald du mehr als 15 Stunden in der Woche arbeiten solltest. Hast du überhaupt der AfA deine momentan ausgeübte Selbständigkeit bekannt gegeben, und denen auch seit deines Bezugs von ALG-1 auch dein jeweils monatlich erzieltes Einkommen gemeldet.
.
 

Djang

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
9 August 2017
Beiträge
40
Bewertungen
1
Hallo, ja das habe ich angegeben. Auch das Einkommen wurde gemeldet. Die Aufträge meines zweiten Autraggebers würden mehr als 15h/Woche bedeuten, aber so genau weiß ich das ja jetzt auch noch ncht.
 

Ottokar

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Januar 2019
Beiträge
590
Bewertungen
432
Bei diesen o.g. Summen ist die Scheinselbsständigkeit kein Problem.
Bei > 15 Stunden bist Du nicht mehr arbeitslos.
Du kannst Dich aber selektiv an einzelnen Tagen abmelden.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
1.992
Bewertungen
1.793
Die Aufträge meines zweiten Autraggebers würden mehr als 15h/Woche bedeuten, aber so genau weiß ich das ja jetzt auch noch ncht.
Über ungelegte Eier brauchen man sich erst einmal keine Gedanken machen. Sofern dir eine vertragliche Vereinbarung bzw. ein schriftlicher Auftrag deines Auftraggebers mit den entsprechenden Daten vorliegen sollte, dann kannst du dich immer noch bei einer Überschreitung der wöchentlichen Arbeitszeit dazu entscheiden dich von der AfA zeitlich abzumelden.
.
 
Oben Unten