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Gesundheitsfragebogen und Vertragsärztin bei der ARGE ?

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aconitro

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#1
Hallo Leute,

kann mir jmd weiterhelfen?

Ich musste gestern meine Ausbildung kündigen, da ich das psychisch nicht ausgehalten habe in der Pflegebranche.
Habe von meinem Arzt ein ärztliches Attest, welches eindeutig ist, das ich diesen Beruf nicht ausüben darf, da sich meine Psyche verschlechtert.
Bin dann gestern noch zu meiner Berufsberatung gegangen man hat mir eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben lassen mit dem Inhalt, dass das Ziel die Feststellung der Eignung für eine Ausbildung ist, und dass ich mich einer ärztlichen untersuchung unterziehen soll von einem Amtarzt/Vertragarzt von der ARGE. Und meine Bemühungen sind, dass ich eben diese o.g. ärztl. U. wahrnehmen muss. und einen Gesundheitsfragebogen + alle möglichen Entbindungen zb. die Entbindung meiner behandelden Arztes (hausärztin/-arzt) von der Schweigepflicht.

Ich habe mir überlegt, da ich ja eh alle Unterlagen der Untersuchungen und Blutuntersuchungen und Urin als Kopie bei mir habe und zudem noch ein aussagekräftiges Attest habe vom Arzt, dass ich der ARGE diese Untersuchungen und Befunde kopieren tu und es denen schicke.

Ich will auf gar keinen Fall meine Ärztin oder sonst wen von der Schweigepflicht entbinden.

Als Schreiben werde ich beifügen, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachgegangen bin und denen somit auch Zeit erspart habe (in dem Fall auch der Amtsärztin, da sie sich ja wohlmöglich auch mit meinem Arzt in Verbindung setzen würd).

Was denkt ihr darüber wäre dies so ach Ok ? Und ist diese EGV überhaupt rechtens, dass das o.g. beinhaltet von wegen, ich müsste mich untersuchen lassen vom Amtsarzt und Gesundheitsfragebogen ausfüllen soll mit Entbindungen?

Auf dem Ges.fr.bogen steht auch fettgedruckt "freiwillig" drin also habe ich doch meine Mitwirkungspflicht damit erledigt und bin auch der sicheren Seite?

Danke euch sehr für die Hilfe
 
E

ExitUser

Gast
#2
AW: Geundheitsfragebogen und Vertragsärztin bei der ARGE ?

Hallo Leute,

kann mir jmd weiterhelfen?

Ich musste gestern meine Ausbildung kündigen, da ich das psychisch nicht ausgehalten habe in der Pflegebranche.
Habe von meinem Arzt ein ärztliches Attest, welches eindeutig ist, das ich diesen Beruf nicht ausüben darf, da sich meine Psyche verschlechtert.
Bin dann gestern noch zu meiner Berufsberatung gegangen man hat mir eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben lassen mit dem Inhalt, dass das Ziel die Feststellung der Eignung für eine Ausbildung ist, und dass ich mich einer ärztlichen untersuchung unterziehen soll von einem Amtarzt/Vertragarzt von der ARGE. Und meine Bemühungen sind, dass ich eben diese o.g. ärztl. U. wahrnehmen muss. und einen Gesundheitsfragebogen + alle möglichen Entbindungen zb. die Entbindung meiner behandelden Arztes (hausärztin/-arzt) von der Schweigepflicht.

Ich habe mir überlegt, da ich ja eh alle Unterlagen der Untersuchungen und Blutuntersuchungen und Urin als Kopie bei mir habe und zudem noch ein aussagekräftiges Attest habe vom Arzt, dass ich der ARGE diese Untersuchungen und Befunde kopieren tu und es denen schicke. Aber an den ÄD, nicht einfach so an die ARGE. Die SB's z.B. geht das nichts an.

Ich will auf gar keinen Fall meine Ärztin oder sonst wen von der Schweigepflicht entbinden. Das ist Deine Entscheidung.

Als Schreiben werde ich beifügen, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachgegangen bin und denen somit auch Zeit erspart habe (in dem Fall auch der Amtsärztin, da sie sich ja wohlmöglich auch mit meinem Arzt in Verbindung setzen würd).

Was denkt ihr darüber wäre dies so ach Ok ? Und ist diese EGV überhaupt rechtens, dass das o.g. beinhaltet von wegen, ich müsste mich untersuchen lassen vom Amtsarzt und Gesundheitsfragebogen ausfüllen soll mit Entbindungen? Jetzt hast Du ja schon unterschrieben! Eine Untersuchung bei Abbruch von Ausbildung dürfte wahrscheinlich immer anstehen.

Auf dem Ges.fr.bogen steht auch fettgedruckt "freiwillig" drin also habe ich doch meine Mitwirkungspflicht damit erledigt und bin auch der sicheren Seite? Jo, freiwillig heißt freiwillig. Wenn du damit nicht evtl. auch freiwillig auf irgendwelche Leistungen oder so verzichtest.

Danke euch sehr für die Hilfe
.
 
E

ExitUser

Gast
#3
AW: Geundheitsfragebogen und Vertragsärztin bei der ARGE ?

Die EGV mit Inhalt "ärztlicher Dienst" ist nichtig, denn der Abschluss einer EGV setzt voraus, dass der Gesundheitszustand bereits geklärt ist. Trotzdem kann man dich zum Amtsarzt zuweisen. Das darfst du nicht verweigern, denn es gehört zu deiner Mitwirkungspflicht. Du kannst aber die Schweigepflichtsentbindung verweigern. Nach erfolgter Untersuchung solltest du sie aber trotzdem unterschreiben, zumindest für den Amtsarzt. Ansonsten wird deine SB nämlich behaupten, dass du deinen Job im Pflegedienst durchaus nachgehen kannst, und sanktioniert dich noch wegen Abbruch.

Auch wenn ein ärztliches Attest vorliegt, kann es hier viel Ärger geben, denn die SB muss sich ja auf deinen Arzt verlassen und "ihr" Arzt wurde nicht zugelassen.
 

aconitro

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#4
AW: Geundheitsfragebogen und Vertragsärztin bei der ARGE ?

Also ich hätte die EGV eh unterschreiben müssen, ob ich will oder nicht. Man kanns natürlich verweigern aber dann denke ich, dass eine Sanktion oder sowas folgen könnte.

Meiner Meinung nach reicht für die SB ein Schreiben von mir erstellt, dass der Amtsarzt der SB den Teil A also son Gutachten vom Amtsarzt bekommen darf, ob berufs/ausbildungsfähig oder nicht aber keine Entbindung v. d. Schwg.pflt. für meinen Hausarzt.

Dürfen die mir dann auch mit Sanktionen drohen, weil ich bin ja der Mitwirkungspflicht nachgekommen, oder doch nicht?
 

Andrea123

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#5
AW: Geundheitsfragebogen und Vertragsärztin bei der ARGE ?

Hallo Acronito,
ja du hättest die EGV unterschreiben müssen, aber ohne die Schweigepflichtsentbindung
deines Arztes.
Das hätten dein SB wieder streichen oder rausnehmen müssen.
Ich denke, wenn du alle Krankheitsunterlagen hast und denen vorlegst, müsste das ausreichen.
Gruss von Andrea
 

aconitro

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#6
Okay, also ich habe versucht den Bundesdatenschutzbeauftragten anzurufen gestern früh aber man sagte mir ich solle mich an den Landesdatenschutzbeauftragten wenden in meinem Fall mein Bundesland. Hab ich gemacht jedoch war die Person nicht da kommt erst laut Aussage nächste Woche. Ich wollte nämlich wissen, ob man mich dazu zwingen kann einfach etwas zu unterschreiben. Aber ich denke wir bekommen das hier auch besser verständlich und leichter mit, das find ich echt gut an dem Forum.

Gut. Ich habe dann versucht mich mit dem Landratsamt in Verbindung zu setzen man sagte mir jedoch, dass aus derem Hause keiner mit der ARGE arbeitet. Ok. Also ist der Vertragsarzt im ARGE Gebäude?

Dann kann ich ihm/ihr doch direkt per Einschreiben mit Unterschrift meine Befunde ... zuschicken also an die ARGE Adresse? Doch, wie komm ich an die heran oder an ihn was auch immer xD.

Denkt ihr, dass wäre eine gute Entscheidung von mir (siehe oben mein Vorhaben mit dem Schreiben und Kopien) ?
 

aconitro

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#7
Kopien und Befunde in extra Umschlag

Hey leute,

also ich habe mich jetzt so vorbereitet. Ich werde meine Befunde als Kopie mit dem aussagekräftigen Attest in einen extra Briefumschlag tun und auf den Umschlag "persönlich nur vom Amtsarzt zu öffnen" schreiben.
Habe heute angerufen beim der Amtsarzt er meinte, dass ich das mit dem SB vereinbaren muss. Okay. Mach ich auch, nur ohne Schw.pfl.entbndg. :) Ich werde den Amtsarzt lediglich von der Schweigepflicht entbinden, damit der ein Gutachten an den SB schicken kann ob ja oder nein.

Diesen Amtsarzt Briefumschlag werde ich in ein größeren tun und in den größeren ein Schreiben an meine SB mit Kopien vom Ausbildungsgehalt und Kündigungsbestätigung vom Arbeitgeber.
Und ein Schreiben, dass ich mein Amtsarzt von der Schweigepflicht entbinde, um abzuklären ob ich aubifähig bin oder nicht.

Was agt ihr dazu? :confused:
 

Ela

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#8
ich würde garnichts unterschreiben. Teile dem Arbeitsamt mit das du gewillt bist zum Amtsarzt zu gehen. Damit ist erstmal deine Mitwirkungspflicht erfüllt.

Schweigepflichtsentbindungen haben mit der Mitwirkungspflicht nichts zu tun!

Schweigepflichtsentbindungen sind immer freiwillig !
Will man dich dazu drängen, dann ist das Nötigung...

Nehme am besten alle Atteste vom Arzt, Röngenbilder oder anderweitige Unterlagen mit zum Amtsarzt.
Danach kannst du immer noch entscheiden was die Arge zu sehen bekommt und was net.
Die Arge hat nur zu interessieren... ob. und wie viele Stunden, leicht , mit Einschränkungen, du am Tag arbeiten kannst.
 

aconitro

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#9
also darf ich auch den gesundheitsfragebogen behalten und denen garnichts zuschicken bis auf ein Schreiben, dass ich meiner Mitwirkungspflicht in vollem Maße nachgekommen bin, den Geundheitsfragebogen mit den Entbindungen von der Schweigepflicht nicht unterschreiben werde, da ja alle Befunde im geschlossenen briefumschlag dem Amtsarzt durch die SB weitergeleitet wird und nun um einen termin beim Amtsarzt bitte?

:icon_smile:
 

Ela

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#10
ganz genau aconitro :icon_smile:

nichts weiter brauchst du machen. Deine Befunde brauchst du noch net mal im Briefumschlag zur Arge bringen. Es reicht wenn du die Unterlagen zum Arzttermin mitbringst. Dann kannst du wenigstens sicher sein, das sie net in falsche Hände geraten, oder gar verlohren gehen im Argegetümmel.
 

aconitro

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#11
okay. dann mach ich das mal so. Aber was ist, wenn die mir dann sagen "nein, das ist so nicht möglich, sie rechnen damit mit einer Sanktion oder sogar garkeinem Geld mehr"?
 

Ela

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#12
das dürfen die nicht. Du erfüllst ja deine Mitwirkungspflichten... Du gehst zum Amtsarzt, nimmt deine Unterlagen dafür mit und lässt dich untersuchen.... aber Vorsicht.... Blutabnahme gehört net dazu ( ist eh nur dafür gedacht, um festzustellen ob du Drogen...Tabletten.... oder Alkoholabhängig bist ) bedarf es auch deiner Einwilligung.
 

aconitro

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#13
okidoki danke schön. Kann mir jmd noch sagen wie ich das aufs Schreiben bringen kann? so ungefähr nicht ganzes schreiben oder kann mir jmd sagen welches Gesetzt dafür gilt, wenn jmd unbefugt einen Briefumschlag öffnet obwohl ersichtlich ist, dass sie/er das nicht darf evtl gesundheitsdatenschutzgesetz oder Datenschutzgesetz?
Nur noch das dann nerv ich nicht mehr :icon_daumen:
 

Ela

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#14
Nur noch das dann nerv ich nicht mehr :icon_daumen:


grinsel, das hast dir doch schon weiter oben selbst beantwortet:

ich werde meine Befunde als Kopie mit dem aussagekräftigen Attest in einen extra Briefumschlag tun und auf den Umschlag "persönlich nur vom Amtsarzt zu öffnen" schreiben.

d
afür brauchst keine Paragrapfen und so.
Lass dir aber von der Arge bestätigen , das du den Umschlag dort abgegeben hast.

Deiner Sachbearbeiterin schreibst du nur, das du zu dem Termin( für den Amtsarzt) erscheinen wirst.
 

KK aus C

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#15
*amkopfkratz* Ihr ratet unbedingt von einer Schweigepflichtentbindung und dem Ausfüllen des Fragebogens ab, aber dann soll aconitro die Klartext-Befunde Ihrer Hausärztin in einen verschlossenen Umschlag stecken und bei der Arge abgeben? Hä?

Ich weiss nicht, warum Ihr so merkwürdige Ratschläge gebt. Wenn ich meinen Hausarzt von der Schweigepflicht entbinde bzw. auch andere Personen und Institutionen, kann ich dies ganz eng eingrenzen und zwar sowohl zeitlich, als auch sachlich. Ich kann z. B. formulieren, dass nur Tatsachen abgefragt werden, die mit der Hörstörung (als Beispiel) zusammenhängen. Ausserdem kann man bestimmen: nur Befunde, Rötgenbilder CT-Scans usw. vom März 2004 bis November 2009. Ausserdem darf meine Ohrenarzt Doc Audio kontaktiert werden.

Pauschal würde ich niemanden von der Schweigepflicht entbinden.
Den Umschlag mit den Befunden, dem Attest, dem Laborergebnis usw. würde ich nur dem Amtsarzt bzw. seinen Mitarbeitern geben. Natürlich musst Du dafür rausbekommen, wo der sitzt. Frag doch mal einen von den schwarzen Sherrifs, die immer bei den Argen rumstehen.

Ich würde Unterlagen mit so detaillierten Gesundheitsdaten nicht in der Arge abgeben, zumal dort oft Dokumente in merkwürdigen schwarzen Löchern verschwinden.

LG von KK
 

karpfen

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#16
*amkopfkratz* Ihr ratet unbedingt von einer Schweigepflichtentbindung und dem Ausfüllen des Fragebogens ab, aber dann soll aconitro die Klartext-Befunde Ihrer Hausärztin in einen verschlossenen Umschlag stecken und bei der Arge abgeben? Hä?

Ich weiss nicht, warum Ihr so merkwürdige Ratschläge gebt. Wenn ich meinen Hausarzt von der Schweigepflicht entbinde bzw. auch andere Personen und Institutionen, kann ich dies ganz eng eingrenzen und zwar sowohl zeitlich, als auch sachlich. Ich kann z. B. formulieren, dass nur Tatsachen abgefragt werden, die mit der Hörstörung (als Beispiel) zusammenhängen. Ausserdem kann man bestimmen: nur Befunde, Rötgenbilder CT-Scans usw. vom März 2004 bis November 2009. Ausserdem darf meine Ohrenarzt Doc Audio kontaktiert werden.

Pauschal würde ich niemanden von der Schweigepflicht entbinden.
Den Umschlag mit den Befunden, dem Attest, dem Laborergebnis usw. würde ich nur dem Amtsarzt bzw. seinen Mitarbeitern geben. Natürlich musst Du dafür rausbekommen, wo der sitzt. Frag doch mal einen von den schwarzen Sherrifs, die immer bei den Argen rumstehen.

Ich würde Unterlagen mit so detaillierten Gesundheitsdaten nicht in der Arge abgeben, zumal dort oft Dokumente in merkwürdigen schwarzen Löchern verschwinden.

LG von KK
wer hat geschrieben, daß aconitro klartext-befunde an die arge schicken soll?

aconitro schreibt im ersten beitrag:

Ich habe mir überlegt, da ich ja eh alle Unterlagen der Untersuchungen und Blutuntersuchungen und Urin als Kopie bei mir habe und zudem noch ein aussagekräftiges Attest habe vom Arzt, dass ich der ARGE diese Untersuchungen und Befunde kopieren tu und es denen schicke.
 

aconitro

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#17
hey.

also ich habs jetzt so gemacht oder besser gesagt vorbereitet:

Der ARGE ein Schreiben geschrieben werde es aber morgen erst abschicken oder persönlich abgeben (eher persönlich abgeben an der Pforte denke ich)

Die Agentur erhält ein Schreiben von mir mit dem Inhalt, dass die SB mir schnellstmöglich einen Termin beim Amtsarzt geben soll und das ich der Agentur keinen Gesundheitsfragebogen zuschicken werde, da dies ja freiwillig ist. Den Attest von meiner Ärztin brauche ich denen auch nicht zuschicken, da die erste SB in der Agentur wo ich den Termin zur EGV hatte dieses abgeschrieben hat und in das Netzwerk der Agentur damit gestellt hat.
Zudem habe ich denen noch mitgeteilt, dass ich meiner Mitwirkungspflich nachgekommen bin und dass ich den Termin den ich bekommen werde von meiner SB auch antreten würde.

Und dass, wenn die SB mir einen Termin vergibt für die Untersuchung, ich mit meinen Unterlagen und der Schweigepflichtentbindung für den Amtsarzt, damit er/sie der ARGE ein Gutachten bereitstellen kann, zu dem Termin erscheinen werde. Somit ist eigentlich alles gesagt. Zudem habe ich eine Kopie der Schweigepflichtentbindung, welches ich selbst geschrieben habe der ARGE in den Briefumschlag getan.

Ist doch okay so oder?
 

KK aus C

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#18
Ich habe mir überlegt, da ich ja eh alle Unterlagen der Untersuchungen und Blutuntersuchungen und Urin als Kopie bei mir habe und zudem noch ein aussagekräftiges Attest habe vom Arzt, dass ich der ARGE diese Untersuchungen und Befunde kopieren tu und es denen schicke.
@ Karpfen
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

LG von KK
 

aconitro

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#19
mit den befunden meinte ich, dass ich es denen in einem extra umschlag zuschicken würde, aber ich habe mich ja grad vorbereitet wie ich das machen werde
 

KK aus C

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#20
@ aconitro
ich frag noch mal nach:

Zitat: Und dass, wenn die SB mir einen Termin vergibt für die Untersuchung, ich mit meinen Unterlagen und der Schweigepflichtentbindung für den Amtsarzt, damit er/sie der ARGE ein Gutachten bereitstellen kann, zu dem Termin erscheinen werde. Somit ist eigentlich alles gesagt. Zudem habe ich eine Kopie der Schweigepflichtentbindung, welches ich selbst geschrieben habe der ARGE in den Briefumschlag getan.

Warum das? Was geht es die Arge an? Dein Hausarzt soll doch allein dem Amtsarzt Rede und Antwort stehen und nicht dem SB von der Arge. Kann doch sein, die Arge schreibt mit der Kopie von Deiner Kopie der Schweigepflichtsentbindung den Doc an und fragt konkret nach. :icon_kinn:


Und noch was: Das Arzt - Patienten - Verhältnis ist ein Vertrauensverhältnis und bezieht sich AUCH AUF EINEN AMTSARZT.
Wenn Du kein Vertrauen hast - ein komisches Zwicken im Bauch reicht - hast Du kein Vertrauen und kannst den Arzt ablehnen.

LG von KK
 

aconitro

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#21
ja ne ihr habt mich dann da falsch verstanden und ich habe mich da falsch ausgedrückt ich meine damit , dass die arge nen schreiben bekommt, welches als kopie für den amtsarzt ist und nur der name des amtsarztes drauf steht und nicht der der arge.

also leute ich war heute mal in der arge habe die sb gefragt die meinte da brauchen sie sich keine sorgen machen, wir haben eh nicht die zeit dazu uns detailliert mit ihren befunden etc zu befassen wir bekommen nur vom amtsarzt ein gutachten und keine diagnose, das könnte so aussehen, herr/frau... ist berüfsfähig jedoch darf er/sie nicht diese folgenden Berufe ausüben .......... Ich habe mich doch entschlossen dem amtsarzt eine Schweigepflichtentbindung zu geben damit er / sie mit meinem Arzt reden kann oder sonst was machen kann kp was aber ich werde doch den Gesundheitsfragebogen ausfüllen mit der Unteschrift von mir meinen Hausarzt von der Schweigepflicht zu entbinden.
 
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#22
Bitte denke über Deine Entscheidung nocheinmal nach. Wenn Du Deinen Arzt wirklich von der Schweigepflicht entbinden willst, dann setze bitte eine Frist, innerhalb der die Entscheidung gültig sein soll.

Desweiteren empfehle ich Dir, darüber nachzudenken, wie weit eine Schweigepflichtsentbindung reichen soll: Untersuchungen, konkrete Werte, Verdachtsdiagnosen, Diagnosen, Prognosen, ein Gutachten?

Hier werden sensibelste persönliche Dinge berührt.
 

aconitro

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#23
ja ich hab mir gedanken gemacht, muss aber auch zugeben, dass ich teilweise auch das machen muss damit ich überhaupt geld bekommen kann sonst stehe ich im dez ohne nix da
 
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