Gesundheitliche Probleme und Jobcenter ist maßgelich daran beteiligt (Depressionen, Sozialphobie)

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Unfrei

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Hallo,

ich bin Ü25 ohne abgeschlossene Berufsausbildung und habe Anfang August diesen Jahres zum ersten Mal eine Ausbildung angefangen. Das Ganze war eigentlich nur ein Fluchtversuch, um der Erwerbsstrafverfolgungsbehörde Jobcenter zu entkommen, bei der ich seit 2016/2017 arbeitslos gemeldet war, denn eigentlich bin ich krank und das nicht zu knapp. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass ich die Ausbildung noch in der Probezeit kündigen werden muss, weil es nicht geht und ich habe keine Ahnung wie das dann mit dem Jobcenter weiter gehen soll und brauche dringend euren Hilfe.

Dass ich mit Ü25 noch keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann ist natürlich "verdächtig". In der 10. Klasse fing es bei mir mit psychischen Problemen aller Art an, ich war dem Druck einfach nicht gewachsen, wodurch ich mich nach der Schulzeit (so ab 2010) immer stärker zurückgezogen habe und teilweise das Haus über Monate nicht verlassen konnte. Einkäufe tätige ich größtenteils online. Ich finde soziale Interaktion/Smalltalk und dergleichen einfach unglaublich anstrengend und habe auch irrationale Ängste (ich glaube man nennt das Sozialphobie) mit teils körperlich starken Reaktionen wie Schweißausbrüche, Zittern, Reizdarm und -blase (alles medizinisch soweit abgeklärt).

Das sind natürlich denkbar schlechte Voraussetzungen, um es in unserem Karriere-System zu etwas zu bringen, beziehungsweise um überhaupt einigermaßen vernünftig leben zu können. Bis zu meinem 23. Lebensjahr war ich immerhin bei meinen Eltern mitversichert und habe von meinem Sparvertrag gelebt, der eigentlich für Berufsstart, Führerschein und Auto geplant war. Anschließend habe ich 1 Jahr lang die Krankenversicherung selbst getragen, das war eine enorm harte Zeit für mich und meine Familie und ich habe desöfteren über Suizid nachgedacht. Mit 25 habe ich mich dann aus Not auf dem Jobcenter arbeitslos gemeldet und bekam seither den Regelsatz, sodass es zumindest ein kleinwenig bergauf ging. Ich konnte sogar wieder das Haus verlassen (wir reden von etwa 2 bis 3x im Monat auf freiwilliger Basis, etwa zum Einkaufen, Joggen oder an guten Tagen vielleicht mal ins Kino). Nach etwa einem halben Jahr "Welpenschutz" bei meiner Sachbearbeiterin fingen dann allerdings die unterschwelligen Drohungen an, ich denke ihr kennt das alle. Ich wurde ständig vorgeladen, um über die berufliche Situation zu sprechen, mir wurden EGVs vorgelegt, die ich nicht unterschrieben habe, dann kamen gelbe Couverts per Post mit Verwaltungsakten, Vermittlungsvorschlägen, Maßnahmezuweisung und dergleichen. Psychoterror pur, ich konnte nicht mehr richtig schlafen. Ich muss dazusagen, dass ich bei einer ländlichen Optionskommune bin und es hier noch verhältnismäßig human zugeht, man kann mit denen reden, allerdings sind die Rahmenbedingungen des SGBII einfach derart menschenverachtend, dass das keine große Rolle spielt.

Aber weiter im Text, ich habe anfangs versucht mich mit dem Sozialgericht zu wehren, bin damit aber ziemlich auf die Fresse geflogen, weil die das halt dürfen laut SGBII und ich für den ganzen Mist als Laie auch weder Lust noch Kraft hatte, das Jobcenter hat dafür ja eine spezialisierte Rechtsabteilung, ergo ungleicher Kampf. Zuletzt hatte ich dann vor ziemlich genau einem Jahr eine 30%-Sanktion an der Backe wegen "unerlaubten Fernbleibens einer Maßnahme" (kennt man sonst nur von den Feldjägern), wonach ich den festen Wunsch verspürte, einfach nur schnell aus dem System raus und mich halt überall beworben hatte.

Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wieso ich mich nicht einfach krankschreiben lasse? Nun, das ist nicht so ganz einfach. Zu meiner Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung gehört auch leider eine starke Aversion gegen Ärzte, vor allem all jene, die einem reinreden wollen. Zum Hausarzt gehe ich nur im absoluten Notfall. Trotzdem habe ich es in der ganzen Zeit (knapp 10 Jahre) zweimal stationär in einer psychiatrischen Klinik versucht, aber jedes Mal abgebrochen, weil ich es da einfach nicht aushalte und es mir auch nichts bringt. Bei meinem Psychiater war ich zeitweise auch sehr regelmäßig und habe so ziemlich alles an Tabletten gefressen, was der anzubieten hatte. Von Serotoninwiederaufnahmehämmern wie Duloxetin, über Alphablocker wie Mirtazapin (extrem zugenommen), bis hin zu Neuroleptika und zum Schluss sogar eine Diazepamabhängigkeit durchgemacht. Der kalte Diazepamentzug war so ziemlich das härteste was ich bisher erlebt habe, danach hatte ich für mich den Entschluss gefasst nie wieder so ein Schrott zu nehmen.

Im Moment stehe ich zusätzlich noch auf einer Warteliste für ambulante Psychotherapie, auch wenn ich ehrlich gesagt daran gar kein Interesse habe, ich kenne meine Probleme und halte mich für intelligent genug, alles zu versuchen, um mir etwas Lebensqualität zu erhalten (Sport, gesunde Ernährung, etc.). Der einzige Grund, weshalb ich es machen würde, ist wieder mal das Jobcenter, um mich dann eventuell über den Psychiater krankschreiben zu lassen, auch wenn ich Angst habe, dass man versuchen wird mich mit stationärer Therapie zu erpressen.

Das Hauptproblem bei mir ist einfach, dass ich relativ wenig Schriftliches von Ärzten habe, einfach, weil ich so zurückgezogen lebe. Gutachten oder dergleichen müssten erst erstellt werden und ich bin da relativ ratlos, wie man soetwas angeht bspw. eine Erwerbsminderungsrente aufgrund einer seelischen Behinderung beantragen würde?

Eigentlich möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden und ein belangloses Leben ohne zusätzlichen Stress durch irgendwelche Sozialämter haben. Ich tue niemandem etwas, ist das wirklich zu viel verlangt? Wenn ich bspw. durchdrehen würde und lebenslänglich im Knast lande, wäre das für die Gesellschaft sooo~ viel teurer, es ist einfach Wahnsinn wie man friedliche Menschen hier drangsaliert, nur weil einige im System den Hals nicht voll bekommen können und billigste Arbeitskräfte brauchen.

Wie gesagt, es läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass ich im September kündigen werde/muss und bis ca. Ende September bin ich noch bei meinem Jobcenter teil-gemeldet. Wie stelle ich das jetzt am besten an, damit ich dann nicht im Oktober wieder ohne alles dastehe und sich eventuell noch Schulden von der Krankenkassenmafia anhäufen? Ich bin echt ratlos und verzweifelt, habe mir vorsichtshalber schon schriftliche Terminsbestätigungen bei meinem Psychiater geholt und auch beim Psychotherapeuten nachgehakt, aber bis jetzt tut sich da nicht viel.

Hilfe.:(
 

*kampfpaar*radikal.A

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... dort Alles ...

Hallo Unfrei,

Ich habe Deinen Text x-mal gelesen. Abgesehen von dem traurigen Inhalt bin ich fasziniert von Deiner Fähigkeit, etwas darzustellen in Folgerichtigkeit, Grammatik und bildhafter Sprache.

Das trifft man hier im Forum bei Weitem nicht oft. Anerkennung! Ich habe mir lange vorgestellt, was Du sonst für ein Typ bist ... wie lange Du an Deinem Text gefeilt hast, usw.

Ich glaube, Du kannst Schreiben und bist sehr intelligent. Könntest Du das nicht nutzen? Versuchen, ein TageBuch Deiner Befindlichkeiten zu führen? Mit Deinem Beitrag hier würde ich als Vorwort beginnen. Schon nach sehr kurzer Zeit hättest Du - nur dadurch - eine DiagnoseVorgabe gemacht, die so manchem Arzt die Augen öffnen könnte. Auch beim SozialAmt wäre das augenöffnend, denn ich bin mir sicher, dass das hier zutrifft:

Der TS ist krank und gehört deshalb zum Sozialamt und nicht zum JC.

PsychoTherapeuten zu konsultieren: ist eine langwierige Angelegenheit. Wenn es jedoch ein gutes Subjekt seiner ArbeitsGattung ist, würde ein WochenTagebuch vielleicht schon ausreichen, ihn mit der Bitte zu kommen, Dir ein Begleitschreiben auszufertigen, das einem schriftlichen ANTRAG beim JC auf dringende Untersuchung durch den amtsärztlichen Dienst beigefügt werden kann.

Denn wenn ich lese, wie lange Du schon in Deiner Misere hängst und selbst Suizid-Gedanken hast, erscheint mir das langsam dringlich.

Bewaffnet mit Deinen Papieren abgebrochener stationärer Aufenthalte (und Deinen Kommentaren dazu), Aufstellungen Deiner genossenen illustren ChemieCocktails und was Du sonst noch aufzuwarten hast, könntest Du was ins Rollen bringen.

Ich wünsch' Dir was.

Übrigens schrieb Dir das hier ein alter kranker Mann, der mit langen schnellen Schritten auf sein Ende zugeht - aber sich geschworen hat, bis zum Ende seine Krankheiten als Waffe zu nutzen.
:icon_twisted:... Aufgeben gilt nicht!
 

gila

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Hallo Unfrei! Bei vielem, was du von dir schilderst (vielen Dank für deine Offenheit!) lese ich die vielen Jahre meiner jüngsten Tochter, die mit verschiedenen Phobien sowie Borderline etc. auf diese Welt gelangt ist und es lange Zeit brauchte, bis ALLE damit klar kamen.

Um "klar"zu kommen, muss man es zunächst einmal richtig einordnen und verstehen.

Nach etwa einem halben Jahr "Welpenschutz" bei meiner Sachbearbeiterin fingen dann allerdings die unterschwelligen Drohungen an, ich denke ihr kennt das alle.

"Wir" - meine Familie - kennen das nur zu gut und haben allerlei Schikanen begegnen müssen!

Der kalte Diazepamentzug war so ziemlich das härteste was ich bisher erlebt habe, danach hatte ich für mich den Entschluss gefasst nie wieder so ein Schrott zu nehmen.

Und dafür hast du meine VOLLE BEWUNDERUNG - mein Kind machte das letztlich nach vielen Jahren quer durch das ganze Chemiesortiment bis zur Polyxtoxikomanie und dann alle möglichen Organe kaputt auch auf diesem Wege - ihr "toller" Psychiater unterstützte ihren Wunsch, davon zu entziehen nicht und warf sie samt ihrer Betreuerin aus der Praxis: "Ich lasse mir von Borderlinern nicht auf der Nase rumtanzen"!
Ich weiß also sehr gut, was du durchgemacht hast - aber es gibt auch "Licht am Ende des Tunnels" :icon_daumen:

Im Moment stehe ich zusätzlich noch auf einer Warteliste für ambulante Psychotherapie, auch wenn ich ehrlich gesagt daran gar kein Interesse habe, ich kenne meine Probleme und halte mich für intelligent genug, alles zu versuchen, um mir etwas Lebensqualität zu erhalten (Sport, gesunde Ernährung, etc.).

Das ist schon mal SEHR GUT - und auch wenn du momentan (noch) glaubst, dass du deine Probleme kennst - BRAUCHST du diese Unterstützung unbedingt, um deine Lebensqualität zu BEKOMMEN und erhalten! Mein Kind hat nach vielen Jahre, zig Therapien und NEUN Kliniken nach ihrem Eigenentzug angefangen eine komplette Wendung zu machen - wichtig: Fitnessstudio (wenn auch mal wieder bis ins Extrem) - aber seitdem erhebliche Besserung in Sachen Depressionen! Dazu hat sie sich umgestellt auf vegane Ernährung und das hat wirklich Wunder gewirkt und viele medikamentöse Begleiterscheinungen behoben. Ein absolutes Highlight (Dank Mami ;-), die ein wenig geschubst hat): sie geht seit Jahren regelmäßig in ein kleines Buddhistisches Zentrum, lernte Meditation und fand dort für ihre erhebliche Intelligenz genügend "Echo" und Menschen mit einer entsprechenden Empathie und Weltanschauung.
Seit dieser Zeit wohnt sie eigenständig, wird von einer Sozialarbeiterin wöchentlich "betreut" (sofern Bedarf, Gespräche, Behördengänge etc.) - und seitdem wir vor ein paar Jahren auch das Jobcenter "losgeworden" sind, und sie vom Sozialamt betreut ist und mithilfe eines "Persönlichen Budgets" für div. begleitende Hilfen (SozPäd, Hilfe im Haushalt ab und an, Begleitungen bei Veranstaltungen und Ausflügen, Hilfe bei Einkauf und Planung etc.) - geht es echt aufwärts!
Derzeit hat sie nach JAHREN den Mut und die Motivation über einen Minijob stundenweise wieder am Leben draußen teilzunehmen und was das Größte ist: PLÄNE! Sie hat PLÄNE für die Zukunft und ist zielgerichtet und erkundigt sich nach Ausbildungen etc.!

ABER:

Das Hauptproblem bei mir ist einfach, dass ich relativ wenig Schriftliches von Ärzten habe, einfach, weil ich so zurückgezogen lebe. Gutachten oder dergleichen müssten erst erstellt werden und ich bin da relativ ratlos, wie man soetwas angeht bspw. eine Erwerbsminderungsrente aufgrund einer seelischen Behinderung beantragen würde?

DAS HIER ... das MUSST du überwinden, musst zu Ärzten gehen, Gutachten ggf. etc.
Du musst FÜR DICH einfach mal erkennen und akzeptieren, dass du (wie der Gesetzgeber das so schön ausdrückt) "Behindert bist oder von einer Behinderung bedroht" ... denn unter dieser Voraussetzung gibt es für Menschen, die eben NICHT für "Karriere und Co" ausgestattet sind - aber GENAUSO wertvoll sind wie ALLE Anderen ... selbst die, die so ein DUMMES ZEUG SCHWÄTZEN:

Natürlich kannst du so ein Leben führen wie du möchtest. Aber halt nicht, wenn du Geld vom Staat bekommen möchtest.
Ich kenne mehrere Leute, die raus aus dem System sind, auf einem Bauwagenplatz wohnen und ihre vollkommene Ruhe haben und ein selbstbestimmtes Leben führen.
Die haben aber dann keine Krankenversicherung, bauen sich ihre Lebensmittel selbst an, das restliche Geld, was sie brauchen, erbetteln sie sich und sammeln Pfandflaschen...

Ich bin auch nicht immer mit unserem System zufrieden, aber Geld vom Staat zu bekommen und nichts dafür zu tun geht halt nirgendwo auf der Welt ...

Und die in der Anonymität ein solches "Statement" leicht ablassen können, weil sie NICHT WISSEN, wie es ist, mit derart schweren psychischen Einschränkungen Tat für Tag leben zu müssen! :poop:
Ebenso schwierig wie mit "sichtbaren" Einschränkungen wie z.B. einem Rollstuhl oder einem Blindenhund.

Also: es GIBT Wege aus deinem Dilemma - wenn du es wirklich satt hast und WILLST - und hierzu ein paar Dinge tust, die einfach notwendig sind,
"für das System" - dann kann das "System" dir auch eine Menge helfen. TEILHABE am Leben in der Gemeinschaft ist ein immer größer werdendes Thema in unserer Gesellschaft und hier gibt es eigene Rechtsgrundlagen. Gerne nenne ich Weiteres nach Bedarf.

Pack es an - lass dir helfen - es lohnt sich!

:icon_daumen:
 

gila

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Ich lese in dem Beitrag viel von Schikane, drangsalieren, Mafia, Erpressung, aber nicht, was der TE denn zu tun gedenkt, seinen Zustand zu verbessern bzw. lese ich nicht, das derjenige etwas an seinem Gesundheitszustand ändern will.

Interessant. Ich als Mutter einer Tochter mit eben solcher Beeinträchtigung lese da was ganz anderes draus und SEHE auch, welche Anstrengungen bereits gemacht wurden und WEISS auch, dass vieles, was DU da für dich rauslesen und interpretieren willst, gerade so IST und so geschildert wird, WEIL es eben
auch krankheitsbedingt so nicht anders gesehen werden KANN.

Ich fände nun ein ENDE dieser sinnfreien Diskussion gut, die allein wohl dazu gedacht ist, deine grenzwertigen Anmerkungen nachträglich zu "glätten".
 

*kampfpaar*radikal.A

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Eigentlich möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden und ein belangloses Leben ohne zusätzlichen Stress durch irgendwelche Sozialämter haben.


Im Nachherein hat mir das mit den "Sozialämtern" noch zu Denken gegeben. Du bist neu hier und Deine Erfahrungen und Dein Wissen müssen wahrlich nicht umfassend sein. Normal.

Vielleicht überflüssig, aber dennoch:
Kämst Du vom JC los und würdest Du dem Sozialamt überstellt (und sei es temporär), landest Du dort in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung .

Dann wird man Dich "in Ruhe lassen".

Nix mehr mit Arbeit, Massnahmen, Meldungen, etc.

Somit könntest Du in Deiner 'ländlichen Gegend' den Herbst & Winter mit feinen Spaziergängen durch Wald & Wiesen nutzen. Alleine. Macht vll Freude und soll für die Psyche: enorm gut sein ...

In diesem Sinne.

Do it.
 

grün_fink

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@*kampfpaar*radikal.A
Es wäre zwar wahrscheinlich vorübergehend das beste, doch weiß keiner, wie langwierig und schwierig das in jungem Lebensalter zu erreichen ist. Außerdem heißt es doch bei psychischen Krankheiten allgemein zuerst (und das besonders bei jungen Leuten), das käme vom "faul rumhocken" und der Isolation, und man solle es doch mit Arbeit versuchen, vielleicht würde es ja besser. Begleitend könne man ja Psychotherapie machen und/oder Medikamente nehmen.

@Unfrei
Dein Text ist sehr lang. Du kannst sehr gut analysieren, Hut ab.
Für meine Begriffe gehörst du erstmal raus aus der Hartz-Mühle. In deinem Alter würdest du dann wohl erstmal in die Hilfe zum Lebensunterhalt im SGB XII einsortiert. Das ist nicht die "Dauerlösung", das würde in deinem Alter noch keinen Sinn machen.
Los gehen würde es dann mit Rentenantragstellung.
Hast du vor Ort jemanden, der dir helfen könnte?
Denn an einigen Notwendigkeiten kommst du auch da leider nicht vorbei, und auch nicht daran, dass von dir da Mitwirkung verlangt wird.

Grüße von hier
 
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