Gesundheit trotz(t) Arbeit

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edy

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Gesundheit trotz(t) Arbeit > Krankenstand
und Anwesenheit im Krankheitsfall

a) Fehltage: Jobangst drückt den Krankenstand auf Rekordtief

„Immer mehr Arbeitnehmer fürchten um ihren Job. So verwundert es kaum,
dass die Krankenstände auf den tiefsten Stand seit Beginn der
statistischen Erfassung im Jahr 1970 gesunken sind. Frauen melden sich
wesentlich öfter krank als Männer. Experten warnen jetzt vor verschleppten
Infekten…“ Artikel von Christoph B. Schiltz in die Welt vom 13. Juli 2009
Fehltage: Jobangst drückt den Krankenstand auf Rekordtief - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Siehe dazu:

1) DGB besorgt über Trend zum Doping im Job

„Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt angesichts zunehmender Jobangst bei
Arbeitnehmern vor Doping am Arbeitsplatz. Viele Arbeitnehmer griffen zu
leistungssteigernden Mitteln, «um dem wachsenden Stress vermeintlich
gewachsen zu sein - mit langfristig fatalen gesundheitlichen Folgen»…“
Artikel in den Ruhr Nachrichten vom 14. Juli 2009
DGB besorgt über Trend zum Doping im Job | Ruhr Nachrichten

2) Rekordtief Krankmeldungen: Das Tabu Krankheit

„Deutsche Arbeitnehmer melden sich immer seltener krank. Die Frankfurter
Rundschau hat Gründe erkundet und nachgefragt, welche Gruppen heutzutage
besonders häufig krankgeschrieben sind. Und sie hat Fachleute gefragt, wie
sie diesen Trend bewerten und was zu tun ist…“ Artikel von Michael Bergius
und Eva Roth in der FR vom 14.07.2009
Rekordtief Krankmeldungen: Das Tabu Krankheit | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft

b) Nicht immer Lohnfortzahlung bei Krankheit

„Ein Arbeitnehmer hat bei einer Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit nicht
zwangsläufig Anspruch auf Lohnfortzahlung. Das entschied das
Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem heute
bekanntgewordenen Urteil. Maßgebend ist demnach, dass die Krankheit der
einzige Grund für den Ausfall der Arbeitsleistung war (Urteil vom
20.3.2009 Az.: 6 Sa 361/08)…“ dpa-Meldung in Allgemeine Zeitung vom
06.07.2009
Allgemeine Zeitung - Nicht immer Lohnfortzahlung bei Krankheit
 

Kaleika

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Ich denke, der Schuss wird nach hinten losgehen.
Dann kommen irgendwann ganze Krankheitswellen auf uns zu, weil die Leute die Alarmzeichen ihres Körpers, dass sie eine Auszeit brauchen, nicht mehr beachten und lieber weiter krank zur Arbeit gehen.

Rückenerkrankungen sind ja nicht ansteckend, können sich aber drastisch verschlimmern, wenn sich zu viel zugemutet wird.
Und auch dies kann sich rächen.

Ein Bekannter von mir, der mit Ü50 in einem kleinen Handwerksbetrieb arbeitet(e) ist jetzt gekündigt worden, nachdem er sich wegen eines Bandscheibenvorfalls zwingend krank schreiben lassen musste!

(Er arbeitet dort gerade 16 Monte und die Unterstützungsgelder von Seiten der Agentur für Arbeit fließen nicht mehr für den Arbeitgeber...alles klar)

Weil in dem Betrieb weniger ls zehn Beschäftigte arbeiten, kann er sich gegen seine Kündigung noch nicht mal zur Wehr setzen!
Sauerei!

Kaleika
 

Mario Nette

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Wenn man die Ärztelandschaft willentlich regional gesehen ausdünnt, ist es doch klar, dass die Leute sich nicht mehr krankschreiben lassen: Weil sie gar keinen Arzt mehr finden, der das macht. Viele sind schon überlaufen und nehmen weder neue Patienten an noch vergeben sie kurz- oder mittelfristig Termine.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
Ich dachte auch mal so. Das bisschen Schnupfen, das bisschen Zwicken im Kreuz. Bin zur Arbeit mit Fieber, bloss um den Job nicht zu verlieren. Heut könnt ich mich in den A... beissen, dass ich mich so abgerackert habe.
Nie wieder, selbst wenn die Kündigung droht. Meine Gesundheit ist mir heute wichtiger.
Und wenn ich dann noch lese, dass nicht unbedingt ein Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit besteht, dann bekomme ich das :icon_kotz:.
Nur noch schuften schuften schuften, egal ob man schon am Krückstock geht oder den Kopf unter dem Arm hat.:icon_neutral:
 

Mario Nette

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Ich habe noch einen Nachtrag, siehe Anhang.

Mario Nette
 

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