Gespräch mit Maßnahmeleiter

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Linkswaehler

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Ich bin seit Anfang April 2009 in einer "Qualifizierungsmaßnahme" zum Garten-Landschaftsbau. Als gelernter Gärtner ( mit Gesellenbrief) soll ich dort auf Befehl des Jobcenters (Sanktionsdrohung) weitere Kenntnisse als Garten-Landschaftsbauer erlernen. Ich bin Zierpflanzengärtner und Garten-Landschaftsbau ist ein eigener Berufsabschluss. Beide Berufe sind etwa so gemeinsam wie Tourenwagenrennen und Formel 1 , also nur vage ähnlich. In der Maßnahme bekomme ich außer einem "Zeugnis" keinen Abschluss, insbesondere keinen Gesellenbrief. Dauern soll das bis Ende September 2009. Es gibt nur Fahrkostenerstattung, keinerlei Arbeitsentgeld. Statt etwas zu lernen, müssen wir bisher einen städtischen Park pflegen. Dabei übe ich Tätigkeiten aus, die ich längst mit Gesellenbrief erlernt hatte. Ich arbeite daher, wie die meisten Teilnehmer, recht langsam und unlustig.
Jetzt soll ich morgen, 28.04.2009, zu einem Gespräch mit der Maßnahmeleitung. Mit anwesend sind 2 Dozenten / Aufseher der Maßnahme und der Oberchef.
Ich vermute man will mir einen Maßnahmeabbruch zu meinen Ungunsten reindrücken. Ich würde zwar gern abbrechen, aber wegen Sanktionen ist das ja nicht möglich. Jetzt habe ich Angst, wie soll ich mich verhalten?? Ich habe auch keine Lust in dieser Maßnahme für 0€ wie ein Tier zu schuften und mich bedrohen zu lassen. Was tun? Im Falle AU wurde mir bereits der Gang zum Amtsarzt angedroht, seitens SB vom Jobcenter. Das erwähnte die SB nebenbei vor Start der Maßnahme. :confused::confused::confused: Wie komme ich aus diesem Sondermüll am besten raus?
 

Xardas

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Wenn Rausschmiß, dann Sozialgericht. Denn die Kürzung kommt 100%.

Wenn der Vorwurf der schlechten Arbeit kommt, Situation darstellen im Sinne von: "Ich arbeite zwar, bin aber nicht 100% motiviert, da...." Egal, ob es die überzeugt(wird es nicht), solange du willig erscheinst, die Maßnahme bis zum Ende fertigzumachen.

"Gang zum Amtsarzt angedroht":
AU holen, zum Amtsarzt gehen. Gibt Mittel und Wege sich gegen Fehlurteile von Amtsärzten(die im Sinne der Argen etc entscheiden) zu wehren. Vorher gut informieren.

Wehrst du dich jetzt nicht, gehts in die nächste Maßnahme. Das können die machen, bis du kaputt bist/keine Leistungen mehr beziehst.
 

rheinlaenderin

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Besonders interessant finde ich den Aspekt der Pflege städtischer Parkanlagen. Sind das zusätzliche Aufgaben, oder würde die Stadt die Parks ansonsten verwahrlosen lassen? Wer hat diese Aufgaben vorher erledigt, als solche wie Du nicht verfügbar waren? Ist deine Qualifizierungsmaßnahme zufällig mit einem Ein-Euro-Job verknüpft?

Und wo steht überhaupt, dass Du motiviert sein musst? Evtl. bist Du zur Teilnahme und Anwesenheit verpflichtet worden, mehr nicht. Und falls Dich die Tätigkeiten körperlich überlasten, wird Dir das auch ein Arzt bestätigen können.
 
E

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Gast
Gehe zum Arzt und sage dem das du seelisch angeschlagen bist. Dein Selbstwertgefühl wird angegriffen. Daraus können resultieren: Schlafstörungen, Angst vor einer Sanktion und damit kein Geld für Lebensmittel, schwindelgefühle beim morgendlichen Arbeitsweg und während der Arbeit geht es dir auch nicht besser im Gegenteil dir gehts immer schlimmer.

Ist auch vorher mal nicht schlecht getan das überprüfen zu lassen in wie weit das zusätzlich ist.

Wehre dich dagegen. Kontaktiere da auch mal die Gewerkschaften aus deiner Branche.

Viel Glück:icon_daumen:
 

Linkswaehler

Elo-User'in - eingeschränkt
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So, muss gleich los. Danke erstmal für die Hinweise. ;-)
es gibt da tatsächlich auch 1€-Jobs in diesem Stadtpark, die machen fast das gleiche wie ich. Ich bekomme aber nichtmals 1€ dafür. Ich bin sozusagen dritter Klasse, von der Behandlung her. Die 1€ Jobber sind zweiter Klasse und ein paar reguläre Gärtner im Park sind erster Klasse mit normalem Lohn.
 

Linkswaehler

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So, Gespräch lief erwartungsgemäß: Entweder ich schufte ab morgen für 0€ im Akkordtempo, oder Maßnahmeabbruch und 30% Sanktion.

Mich juckt es gewaltig in den Fingern, gewisse Leute wegen NÖTIGUNG anzuzeigen. Und zwar mit Strafverteidiger als Nebenkläger, so das das Ding auch zwingend vorm Richter landet und Bullerei das nicht sofort in Tonne kloppen können. Außerdem käme noch strafbarer Wucher in Betracht und seitens des Jobcenter auch Amtsmißbrauch.
wie gehe ich da jetzt am besten vor? Für morgen gibts schonmal garantiert ne AU. Wenn ich diesen Aufseher wiedersehe der mich angeschissen hat, dann hätte der nen Spaten in der Fresse!! :icon_twisted:
Deswegen kann ich morgen ganz sicher mal nicht dahin.
 

sun2007

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Ich finde das mal wieder den Gipfel der Unverschämtheit. Habe den Link gerade erst entdekt, sonst hätte ich davon abgeraten, durchblicken zu lassen, dass Du nicht 100% motiviert bist. Ich hoffe jetzt, so was hast Du nicht gesagt, das wäre unklug.

Meine persönliche Meinung ist: Ab zum Arzt und zum Anwalt.

Ich kenne mich leider bei den Qualifizierungsmaßnahmen nicht aus und weiß daher nicht, ob hier auch die Regel der Zusätzlichkeit greift.

Vom gesunden Menschenverstand her bin ich aber davon überzeugt, dass die Grundlage dafür, dass ein Ein-Euro-Job zusätzlich sein muss, auch bei einer Qualimaßn. wie Deiner greifen müsste. Die haben das beim Ein-Euro-Job ja sicher nicht freiwillig ins Gesetz geschrieben, sondern weil es irgendwelche tieferliegende Grundregeln gibt, aus denen das so hervorgeht. Und die muss ein Anwalt kennen. Vor allem einer von der Gewerkschaft. Bist Du da Mitglied? Kostet für und nur 2,5€/Monat und Du bist bei denen Rechtschutzversichert. Die Sache hier dann zwar noch nicht aber da gibt es auch Wege. Beratung bekommst Du aber ab Mitgliedschaft.

Also nochmal: vom gesunden Menschenverstand her bin ich davon überzeugt, dass jede Maßnahme, die dazu geeignet ist, echte Arbeitsplätze zu vernichten, nicht erlaubt ist, egal, ob es ein Ein-Euro-Job ist oder nicht. Denn der Sinn dieser Regel beim Ein-Euro-Job ist ja gerade, dass die echten Arbeitsplätze geschützt werden sollen und nicht etwa wir. Und wenn das der Sinn ist, müsste das auch für Qualis gelten.

Also los. Das geht gar nicht. Der Kampf wird anstrengend aber noch anstrengender und auf lange Sicht viel zermürbender ist es, sich so einen Sch*** gefallen zu lassen.

So, Gespräch lief erwartungsgemäß: Entweder ich schufte ab morgen für 0€ im Akkordtempo, oder Maßnahmeabbruch und 30% Sanktion.

Mich juckt es gewaltig in den Fingern, gewisse Leute wegen NÖTIGUNG anzuzeigen. Und zwar mit Strafverteidiger als Nebenkläger, so das das Ding auch zwingend vorm Richter landet und Bullerei das nicht sofort in Tonne kloppen können. Außerdem käme noch strafbarer Wucher in Betracht und seitens des Jobcenter auch Amtsmißbrauch.
wie gehe ich da jetzt am besten vor? Für morgen gibts schonmal garantiert ne AU. Wenn ich diesen Aufseher wiedersehe der mich angeschissen hat, dann hätte der nen Spaten in der Fresse!! :icon_twisted:
Deswegen kann ich morgen ganz sicher mal nicht dahin.
 

Linkswaehler

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Jetzt steht in dem (per Sanktionsdrohung erzwungenen) Maßnahmevertrag drinn, das ich bei eigenverschuldetem Abbruch der Maßnahme außerdem noch 1750€ zahlen soll, die Hälfte der Maßnahmekosten. Das würde dann neben der 30% Kürzung zusätzlich noch vom Regelsatz einbehalten.
Mit dieser Bedrohung werde ich de fakto an Leib und Leben bedroht, da mir dann kaum noch Mittel zum Lebensunterhalt verbleiben. Also nicht Nötigung, sondern sogar Erpressung? :icon_eek:
Ich glaube die Strafanzeige muss jetzt raus, damit die mal ein ganz dickes Stoppschild zu sehen kriegen. Nur welcher Strafanwalt macht das? Wenn die Hartz-IV hören, verlieren die doch sofort jedes Interesse weils keine Knete zu verdienen gibt... :confused:
 
E

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Jetzt steht in dem (per Sanktionsdrohung erzwungenen) Maßnahmevertrag drinn, das ich bei eigenverschuldetem Abbruch der Maßnahme außerdem noch 1750€ zahlen soll, die Hälfte der Maßnahmekosten. Das würde dann neben der 30% Kürzung zusätzlich noch vom Regelsatz einbehalten.
Mit dieser Bedrohung werde ich de fakto an Leib und Leben bedroht, da mir dann kaum noch Mittel zum Lebensunterhalt verbleiben. Also nicht Nötigung, sondern sogar Erpressung? :icon_eek:
Ich glaube die Strafanzeige muss jetzt raus, damit die mal ein ganz dickes Stoppschild zu sehen kriegen. Nur welcher Strafanwalt macht das? Wenn die Hartz-IV hören, verlieren die doch sofort jedes Interesse weils keine Knete zu verdienen gibt... :confused:
So wie dein Gespräch gelaufen ist, vermute ich dass du allein warst. Sonst würden die sich nicht so weit aus dem Fenster hängen um dich einzuschüchtern.
Natürlich kannst du die Maden wegen Nötigung und Erpressung anzeigen, nur hast du auch einen Beweis und Zeugen dafür? Nein, du stehst allein da, und die werden dir schnell das Wort im Mund umdrehen, und aus deiner Anzeige wegen Nötigung eine Anzeige wegen übler Nachrede oder sonst was machen. Mit solchen Anzeigen kann man sich schnell ins Aus befördern, wenn man nichts handefestes hat. Steht in deinem Maßnahmevertrag wirklich drin, dass du 50% der Kosten tragen musst - das wäre mir nämlich neu. Normalerweise sind es 30%, und auch da gibt es Beschränkungen, die ich jetzt aber nicht so parat habe, sorry.
Jetzt steht in dem (per Sanktionsdrohung erzwungenen) Maßnahmevertrag drinn, das ich bei eigenverschuldetem Abbruch der Maßnahme außerdem noch 1750€ zahlen soll, die Hälfte der Maßnahmekosten. Das würde dann neben der 30% Kürzung zusätzlich noch vom Regelsatz einbehalten.
Ja? Haben sie dir das schriftlich gegeben? 100%ig Nein! Damit würden sie nirgendwo durchkommen. Die wollten die einschüchtern. Fertigmachen. Du solltest aufgeben.
Die Arge kann nicht irgendwas willkürlich festgelegtes einbehalten. Sie muss Sanktionen ankündigen, sie müssen berechtigt sein (welche ist das schon), es muss dir mitgeteilt werden, wann und in welcher Höhe dein RS gekürzt wird. Und warum! Auf welcher gesetzlichen Grundlage.
Wenn die Maßnahme abgebrochen wird, weil du 2,3,4 Wochen AU warst, dann ist das so. Dagegen kann die Arge nichts machen - höhere Gewalt.
Und bei Zweifeln kann sich dich zum MD schicken. Und wenn sie es nicht tut, auch gut.
An deiner Stelle würde ich erst mal warten ob und was die dir schreiben. Und in der Zwischenzeit suchst du dir einen Arzt, dem du irgendwas vorjammerst (Ist nicht böse gemeint. Ich weiß wie du dich fühlst). Entweder Psyche oder Rücken.
Ich bin Zierpflanzengärtner und Garten-Landschaftsbau ist ein eigener Berufsabschluss.
Ich wollte nur sagen, ich kenne den Unterschied genau. Denn mein Sohn ist Zierpflanzengärtner und mein Bruder GaLa, dazwischen liegen Welten. Aber da kann mal wieder sehen, wie blöd die auf der Arge sind.

LG :icon_smile:
 

sun2007

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@Hamburgeryn,

ich hatte letztens die Diskussion mit einigen Elos, ob man zum Maßnahmeträger auch eine Begleitung nach §13 SBG 10 mitbringen darf. Ich ging davon aus, dass man das dürfe, die meinten, nein, der Maßnahmeträger sei schließlich nicht dasselbe wie der JC.

Ich persönlich würde es trotzdem machen, mit der Argumentation, dass der Maßnahmeträger im Auftrag des JC handelt und dessen verlängerter Arm ist.

Gibt es Argumente dagegen?

Viele Grüße

Sun

PS: @Linkswaehler: Ich denke, jetzt ist es allerhöchste Zeit für einen Anwalt.
 

Linkswaehler

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Ich denke mal so einfach können die sich da nicht rausreden. Es stehen ja Geldstrafen gegen mich im Raum, die mich an Leib und Leben gefährden weil mir nichtmehr genug Lebensunterhalt bleibt. Wenn die dann plötzlich auf harmlos machen wollen, dann müssen sie logischerweise jede Sanktion oder Drohung sofort zurücknehmen. Denn sonst beweisen sie quasi mit ihren Handlungen, das meine Anklage zu Recht ist, oder?
Schon aus Gründen der Verhältnismäßigkeit: Man kann doch nicht jemand quasi in Lebensgefahr Und / oder Gefahr der Obdachlosigkeit bringen, nur um eine UNBEZAHLTE Arbeitstätigkeit zu erzwingen. Ein Richter der sowas duldet, bringt sich selber wegen RECHTSBEUGUNG in ernste Schwierigkeiten. Und da denken die Richter erstmal an den eigenen Popo würde ich sagen, bevor die sich auchnoch aus dem Fenster lehnen.

wenn das auchnoch passieren würde, hätte ich auch wirklich keine Probleme diplomatische Vertretungen anderer EU-Staaten und der USA einzuschalten, mit der Begründung das ich von ausführenden Organen der BRD politisch verfolgt und in Lebensgefahr gebracht werde. Wenn die mich still kriegen wollen, müssen sie mich tatsächlich umbringen. Solange ich Atme, haben die Stress mit mir.
 

sun2007

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Das bringt Dich jetzt nicht wirklich weiter.

Ich denke, Du musst jetzt erst mal wieder runterkommen, auch wenn es schwerfällt, dann evtl. AU und ein Anwalt ist, denke ich, jetzt auch angesagt.

1. Gelten die Bedingungen für einen Ein-Euro-Job (Zusätzlichkeit) auch für eine "Weiterbildung"?

2. Hast Du eine EGV unterschrieben?

3. Was hast DU bei dem Gespräch gesagt? Hast Du Deinem Mangel an Motivation deutlich Ausdruck verliehen?

Das dürften die Faktoren sein, von denen jetzt der Rest abhängt und je nachdem, wie verfahren die Situation ist, kann es durchaus sein, dass Du jetzt alleine da nicht mehr rauskommst. Eine AU könnte Dir die Zeit verschaffen, die Du brauchst, das Ganze einem Anwalt zu erklären.

Mehr fällt mir dazu jetzt im Moment auch nicht ein.

Viel Glück

Sun
 

Linkswaehler

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AU habe ich schon. Im Prinzip brauche ich 2 Anwälte. Einer zu meinem Schutz, im Sozialrecht. Der andere zum Gegenangriff um entsprechende Strafanzeigen zu formulieren. Wenn ich nämlich selber zur Polizei gehe, werde ich garantiert abgewimmelt.
 
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AU habe ich schon. Im Prinzip brauche ich 2 Anwälte. Einer zu meinem Schutz, im Sozialrecht. Der andere zum Gegenangriff um entsprechende Strafanzeigen zu formulieren. Wenn ich nämlich selber zur Polizei gehe, werde ich garantiert abgewimmelt.
Du wirst nichts bei der Polizei. Um dem SB eine Straftat nachzuweisen, musst du Beweise haben, und die fehlen dir. Ergo, kann dir der SB mit einer Anzeige wegen Rufschädigung kommen - und in diesem Fall wird die Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Warum ich mir so sicher bin?
Mein Sohn ist Kripobeamter, und der hat mich mal vor diesem übereilten, wenn auch verständlichen Schritt gewarnt.

LG :icon_smile:
 

Linkswaehler

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Und was? Ich bin als Arbeitsloser doch sowieso schon im Strafvollzug. Ob ich 6 Monate im Knast sitze, oder 6 Monate Sklavenarbeit leiste, die mich auch meiner Freiheit beraubt. Wo ist der Unterschied? Mit einer Anzeige gibt es wenigstens Ärger für die Maßnahmefuzzis. Wenn da ein Strafanwalt dahinter klemmt, macht das ordentlich Wellengang. Und wenn da mal durchsucht wird, dann bin ich sicher das die irgendeine Sauerei finden werden. 99% der Maßnahmeträger sind kriminell, insbesondere betrügerischer Bezug von Fördergeldern!
Ich fechte das jetzt durch bis zum äußersten und bei jeder kleinsten Gelegenheit werden die wieder angezeigt. Das Maß ist übervoll.
Die können Gott danken das ich nicht im Jobcenter Amok gehe! ich verwende andere Methoden.
 

Archibald

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@Linkswähler

Hamburgeryn hat da schon Recht, aus der Wut geborene, blinde Rundumschläge nützen nicht Dir, sondern dieser Ausgburt an Unfähigkeit in Amt und "Würden"!

Die fürchten sich nur davor, mit rechtlich unangreifbaren Maßnahmen angegeangen zu werden. Das heißt wiederum Beistände (Zeugen) mit zu Amtsterminen zu nehmen und dem Terror mit wohl begründeten Widersprüchen, gerichtlichen einstweiligen Anordnungen und Gelassenheit zu begegnen. :icon_daumen:

LG, Archibald
 

Linkswaehler

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Bis jetzt noch keinerlei Schriftverkehr vom Maßnahmeleiter oder Jobcenter.
Immerhin wurde mir Kündigung ja schon letzten Dienstag angedroht.
Seitdem Dauer-AU und natürlich erste Kontakte zu 2 Anwälten.
Bin mal gespannt: Je länger ich mit AU laufe desto besser hinsichtlich Sanktionsdrohungen. Abbruch aus Gesundheitsgründen ist ja ein "wichtiger Grund" zur Entschuldigung.
 

ro2967

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naja,hört sich übel an.sollten mehre von maßnahmen träger dort sitzen dehnt es dehnen als zeuge aussage wenn du in reserve gehst.sollten solche gespräche sein dann nur unter 4 augen ansonsten abbrechen oder die anderen rausschicken. so wurde ich es tun.du bist da wohl als störenfried bekannt was? nun wollen sie dich loswerden ist doch leider klar.am besten du läßt sie lappern und machst deine arbeit
 

Linkswaehler

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Das sehe ich grade eben nicht ein.
Nochmal kurz warum: Ich habe Gesellenbrief als gelernter Gärtner. (Durchschnittsnote der Prüfung 2,2) Eine reguläre Vollzeitstelle wird mir nicht angeboten, weil es angeblich keine Gärtnerstellen in meiner Stadt gibt. Reguläre Arbeit als Gärtner soll ich jetzt aber UNBEZAHLT im Rahmen einer sogenannten "Qualifizierungsmaßnahme" 6 Monate ableisten.
So eine Verarschung sehe ich nicht ein: Die Arbeit ist entgegen der Lügen also da, nur haben die keinen Bock LOHN zu zahlen.
Mein Motto: NO CASH = NO WORK!
Und jetzt geht das Dreckspack dahin und will mich mit Bedrohung und Nötigung zu unbezahlter Arbeit ZWINGEN. Und das ist nach meinem Rechtsverständnis eine Straftat und dagegen leiste ich Widerstand und Notwehr. Der Maßnahmeträger kriegt vom Jobcenter 3500€ Belohnung, um mich derart zu verarschen. Dazu rechnet der Maßnahmeträger noch die von mir erbrachte Arbeit als Gärtner mit der Stadt ab und verdient hier nochmal genug um seine Sklaventreiber ( Maßnahmedozenten) damit zu löhnen. Unterm Strich also pro 6 Monate und Teilnehmer 3500€ REINGEWINN. Etwa 20 Leute sind wir. Der Chef der maßnahme fährt S-Klasse... :icon_kotz2::icon_kotz2::icon_kotz2:
 

vagabund

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.... Reguläre Arbeit als Gärtner soll ich jetzt aber UNBEZAHLT im Rahmen einer sogenannten "Qualifizierungsmaßnahme" 6 Monate ableisten. ...
Die Arbeit ist entgegen der Lügen also da, nur haben die keinen Bock LOHN zu zahlen.
Mein Motto: NO CASH = NO WORK!
Und jetzt geht das Dreckspack dahin und will mich mit Bedrohung und Nötigung zu unbezahlter Arbeit ZWINGEN. Und das ist nach meinem Rechtsverständnis eine Straftat und dagegen leiste ich Widerstand und Notwehr.
:icon_klatsch::icon_daumen:
 

rheinlaenderin

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Dem vorangegangenen Beitrag von vagabund schließe ich mich an.

Ansonsten empfehle ich trotz aller sinnvollen Denk- und Handlungsansätze: Runterkommen, Durchatmen, Ruhe bewahren.

Insbesondere der strafrechtliche Ansatzpunkt ist höchst schwierig, Nachweise sind kaum zu erbringen.

Als ergänzender Hinweis fiel mir noch ein: Inwiefern ist Dein/e SB formal befähigt, berufskundlich die Unterschiede zwischen GaLa-Bau- und Gärtner zu kennen und entsprechende Konsequenzen daraus herzuleiten? Falls das nicht der Fall sein sollte, könnte hier auch zunächst der Weg einer Fachaufsichtsbeschwerde gegangen werden. Ich möchte damit keine Diskussion über die Wirksamkeit einer solchen aufmachen und weiß, dass das sehr unterschiedlich verlaufen kann.
 

Linkswaehler

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Die Frau ist eindeutig nicht befähigt. Ich habe ihr bereits 3 mal die verschiedenen gärtnerischen Berufe erklärt. Bei jedem Gespräch wirft sie wieder alle in einen Topf.
Mein vorrangiges Ziel ist aber, gegen Sanktionen anzugehen. Sekundärziel ist es, einen Gegenschlag für die erlittene Schikane zu unternehmen.(Strafanzeige falls ein Strafrechtsanwalt sich da Chancen zutraut)
Wie hilft mir dabei eine Fachaufsichtsbeschwerde? Wenn das Ärger für die SB bedeutet, werde ich das auch zusätzlich machen.

PS: Es ist doch nicht schwierig nachzuweisen, das man mir mit lebensbedrohlichen Sanktionen droht, um meine unbezahlte Arbeit im Stadtpark zu erzwingen. Den entsprechenden Schriftverkehr werde ich wohl in Kürze kriegen und kann die Drohungen und Sanktionen dann simpel beweisen.
 
E

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So, Gespräch lief erwartungsgemäß: Entweder ich schufte ab morgen für 0€ im Akkordtempo, oder Maßnahmeabbruch und 30% Sanktion.

darauf sollte man auch immer warten, und vor alem kannst du
das hoffentlich beweisen, dass das so war. (zeuge?)

dass du dort normal arbeiten sollst, also ein bestimmtes
leistungspensum erbringen sollst, das ist das, was juristisch
am relevantesten ist.

ob das zielführend, "zumutbar", oder "zusätzlich" ist, darüber
kann man eine meinung haben, hat davon aber noch nicht
vor gericht gewonnen.

wenn man dir aber bei einer massnahme mit MEA dazu sagt,
welche arbeitsleistung du zu erbringen hast, dann hast du
schon gewonnen.

versuche solche aussagen immer irgendwie schriftlich zu
bekommen, dan gehen sie dir in die falle.
ich würde auch mal versuchen, ganz freundlich zu fragen,
was das eingliederungsziel nach abschluss der massnahme
sein soll. auch darauf bekommt man in der regel völlig idiotische
antworten, die man später vor gericht gut gebrauchen kann.


wenn du wirklich so viel angst vorm verweigern hast,
dass du weiter hingehst, dann würde ich hier wenigstens
mal darüber nachdenken, nach 3 monaten massnahme
eine lohnfeststellungsklage beim arbeitsgericht einzureichen,
und bei der rentenversicheungsanstalt einen antrag auf
anerkennung für anwartschaftzeiten zu stellen.
wenn du (und der DGB) für so etwas offen bist, wäre das
dann ein thema was man mal mit seinem DGB oder dem
personalrat des massnahmeträgers besprechen sollte.


18 monate akkord MAE ist jedenfalls illegal. :)

noch.
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