Gesetzlicher Mindestlohn

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rslg

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Leserbriefe

Gesetzlicher Mindestlohn
„Früher mit Arbeit die ganze Familie ernährt“
Aus gegebenem Anlass (so wenig Arbeitslose wie seit Jahren nicht) heute mal ein modernes Märchen: Es war vor langer Zeit ein Familienvater, der hatte fünf Kinder und arbeitete als ungelernte Kraft auf dem Bau. Kein Kindergeld, kein Wohngeld, keine soziale Unterstützung vom Staat. Und doch haben alle ohne soziale Unterstützung ihr Leben meistern können. Der Mann (Alleinverdiener) hat durch Arbeit seine Familie ernähren können, die Ehefrau konnte sich um die Kinder kümmern (ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass die Frau an den Herd gehört). Aber heute: Familie (maximal zwei Kinder) bekommt Kindergeld und trotzdem müssen Mann und Frau Vollzeit arbeiten, im günstigsten Fall mit Festanstellung. Die Realität sieht leider anders aus, der Mann/die Frau findet eine Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirma mit einer Entlohnung, die es nicht ermöglicht, davon die Kosten zu decken. Notgedrungen wird nach Feierabend ein Zweitjob angenommen. Familie bleibt auf der Strecke. Kinder müssen in der Krippe oder im Kindergarten abgegeben werden (zusätzliche Kosten, die auch wieder erarbeitet werden müssen). Fazit: Eltern im Dauerstress. Und all dies wird uns als positive Entwicklung verkauft. Ich hoffe, wir müssen nicht noch weitere positive „Entwicklungen“ dieser Art ertragen.


Quelle: lünepost - homepage.
 

Schlüter

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Nix gegen eine Forderung nach einem Mindestlohn, aber die Situation einer Großfamilie in den 60er (oder 70er?) Jahren mit heute zu vergleichen ist völliger Kappes!

Im Vergleich zu heute lebten die doch wie Höhlenmenschen mit ihrem Schwarzweiß-Fernseher, Plumpsklo, Fleisch nur sonntags und Urlaub bestenfalls im Schwarzwald.

Ich kann mich an die 60er noch gut erinnern, und die waren Schrott!
 

rslg

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Nix gegen eine Forderung nach einem Mindestlohn, aber die Situation einer Großfamilie in den 60er (oder 70er?) Jahren mit heute zu vergleichen ist völliger Kappes!

Im Vergleich zu heute lebten die doch wie Höhlenmenschen mit ihrem Schwarzweiß-Fernseher, Plumpsklo, Fleisch nur sonntags und Urlaub bestenfalls im Schwarzwald.

Ich kann mich an die 60er noch gut erinnern, und die waren Schrott!

Auch ich kann mich an die 60er noch gut erinnern:
wir hatten kein Plumpsklo, sondern ein richtiges Bad mit fließenden Wasser, Farbfernseher gab es sowieso noch nicht, aber einen Schwarz-Weiß-Fernseher hatten wir schon 1964, es gab nicht nur sonntags Fleisch. Auslandsurlaube waren sowieso noch nicht so "in".:icon_eek:
Aber mein Opa hat es alleine geschafft, nachdem er schon fünf Kinder großgezogen hatte auch mich - das Enkelkind - noch großzukriegen - allein. :icon_daumen:
Und das, obwohl meine Großeltern im Krieg alles verloren hatten. Ein Arbeitnehmer konnte tatsächlich eine Familie ernähren und hatte auch später eine vernünftige Rente.

Mit einem Mindestlohn hätten zumindest mehr Menschen wieder eine Chance auf ein selbstbestimmtes leben, welches nicht vom JC vorgegeben wird.
 

1957er

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Die Zeiten damals waren anders, da gebe ich dir Recht.

Aber was ist denn heute angeblich besser?

Die Technik ist immer besser geworden und erleichtert die Arbeit. Leider hat sie einen bitteren Nachgeschmack für die Menschen. Es werden immer weniger als Arbeitskräfte gebraucht, weil die Maschinen uns die Arbeit abnehmen.

Aus diesem Grund werden heute die Menschen gegeneinander ausgespielt. Wer arbeitet, wird immer dadurch erpresst, das er jederzeit ausgetauscht werden kann. Deshalb sind sehr viele dazu bereit, zu Bedingungen zu arbeiten, welche nicht mal die Kosten decken.

So lange sich die Mehrzahl der Arbeiter damit abfindet, wird sich auch nichts ändern. Weil ein paar die sich wehren sind nicht mal der berühmte Tropfen auf den Stein.





Nix gegen eine Forderung nach einem Mindestlohn, aber die Situation einer Großfamilie in den 60er (oder 70er?) Jahren mit heute zu vergleichen ist völliger Kappes!

Im Vergleich zu heute lebten die doch wie Höhlenmenschen mit ihrem Schwarzweiß-Fernseher, Plumpsklo, Fleisch nur sonntags und Urlaub bestenfalls im Schwarzwald.

Ich kann mich an die 60er noch gut erinnern, und die waren Schrott!
 
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