Gesetzliche Krankenkassen mit 2,5 Milliarden Euro Überschuss 2017 (1 Betrachter)

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Dagegen72

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Hier ist der Link, indem es um den erzielten Milliarden-€-Überschuss der gesetzlichen Krankenkassen geht: Bericht: Gesetzliche Krankenkassen mit 2,5 Milliarden Euro Uberschuss - Politik - Schwarzwalder Bote
Die Rücklagen aller Krankenkassen seien auf den neuen Rekordwert von mehr als 18 Milliarden Euro gestiegen. Hinzu komme die Finanzreserve des Gesundheitsfonds, die zum Jahresende Fachleuten aus Kassen und Regierung zufolge 8,5 Milliarden Euro betragen solle.
Trotzdem geht es weiter, dass mehr und mehr Krankenhäuser schließen, was für die vor Ort und regional-Versorgung und Notfallaufnahmen meines Erachtens nicht gut ist. Ich verstehe es nicht.
 

swavolt

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Ah, die Vorstands- und Aufsichtsratgehälter müssen mal wieder aufgestockt werden. Kann ja nich angehen das hier Überschüsse erwirtschaftet werden.
 

Dagegen72

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AW: Gesetzliche Krankenkassen mit 2,5 Milliarden Euro Ãœberschuss 2017

@swavolt: sieht so aus ;)

einige Krankenkassen erhöhten dieses Jahr ihre Beiträge sogar! Und laut diesem Link, soll für HartzIV-BezieherInnen sogar zu wenig einbezahlt werden! Das soll angeblich eine Finanzierungslücke von 2,3 Milliarden Euro entstehen lassen

aha - die AlgII-BezieherInnen sind mal schuld - aber - woran denn? An welchen Verlusten denn bitte? Etwa, das der Überschuss der Kassen nicht 4,8 Milliarden Euro und "nur" 2,5 Milliarden Euro beträgt?? (und trotzdem Krankenhäuser schließen, eines nach dem anderen und Krankenhäuser zu gewinnbringenden Betriebe umfunktioniert werden? ) Oder heißt dass, das ALG II-BezieherInnen schuld daran sind, das einige Kassen ihre Beiträge leicht erhöht haben, wie es im Link nachzulesen ist?
Zudem erhalten die Krankenkassen zu wenig Geldmittel für Hartz-IV-Empfänger. Derzeit belaufen sich Zahlungen auf 90 Euro pro Monat und Empfänger, notwendig seien allerdings 136 Euro. Allein für 2016 entsteht hierdurch eine Finanzierungslücke in Höhe von 2,3 Milliarden Euro. Auch der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem ging von einem Zusatzbeitrag 2017 von 1,4 Prozent aus. Seinen Berechnungen zufolge soll dieser bis 2020 sogar auf 2,4 Prozent ansteigen.
Krankenkassen verteuern sich fur Versicherte 2017 weiter

Einerseits gibt es Forderungen, den Zusatzbeitrag wieder paritätisch zu gestalten, das heißt den Kostenaufwand gleichmäßig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu verteilen. Bisher müssen Arbeitnehmer den Zusatzbeitrag komplett aus der eigenen Tasche zahlen.
Andererseits dürfte der Ruf nach einer Bürgerversicherung wieder lauter werden. Im letzten Bundestagswahlkampf hatten SPD, Grüne und Linkspartei für die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung geworben, in die obligatorisch nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Selbstständige und Beamte einzahlen.
Hört sich doch gar nicht schlecht an, das mit der Bürgerversicherung! ;)
 

TazD

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Ich bin immer skeptisch, wenn Parteien für irgendetwas "werben".
Meist kommt da nichts wirklich vorteilhaftes bei rum.
 

Dagegen72

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@TazD: aber wenn die Gelegenheit günstig ist, dann kommen auch menschenwürdige Forderungen wie das dritte Kästchen auf dem Formular bei der Frage nach dem Geschlecht zustande :)
 

AsbachUralt

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TazD

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@TazD: aber wenn die Gelegenheit günstig ist, dann kommen auch menschenwürdige Forderungen wie das dritte Kästchen auf dem Formular bei der Frage nach dem Geschlecht zustande :)
Mir ging es um die Bürgerversicherung und nicht um irgendwas anderes.
 
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