Geschäft mit der Armut - Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit

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noillusions

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AW: Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit

Übrigens verdankt dieses Forum ebenfalls seine Existenz besagter Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit. Das schaukelt die Kosten nochmal hoch, aber es ist eben die Folge davon wenn man die Erwerbslosen mit so etwas wie der Agenda 2010 provoziert. Es wäre schön, wenn dieses Forum unnötig wäre.

Wenn ich das richtig sehe bekommt die Armutsindustrie mehr Geld als die Elos an Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes.
 
E

ExUser 1309

Gast
AW: Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit

Guck dir die Arbeitslosenzahlen an. Wenn es mit den Jubelmeldungen so weitergeht, gibt es bald keine Erwerbslosen mehr. Dann ist dieses Forum auch obsolet.
Vorsicht,Sarkasmus
Schau dir mal an, wie sich vielleicht die CDU als stärkste Partei den "besten" Vorsitzenden raussucht. Vielleicht gibts dann "offiziell" weniger Arbeitslose - aber auf keinen Fall weniger Probleme.
Kommt Jens Spahn müssen wir nicht Hungern.
Niemand-muss-in-Deutschland-hungern
Kommt Annegret Kramp-Karrenbauer bekommen fast alle Arbeit
Damit setzen Sie der unseligen Forderung von Teilen Ihrer Partei nach einem verpflichtenden “Gesellschaftsjahr” bei der Bundeswehr oder in sozialen Einrichtungen noch mal eins drauf.

Soziale Arbeit: Schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung

Kommt schließlich Friedrich Merz reichen auch 132€ zum Leben.
Merz bezeichnete die Hartz-IV-Reformen als Fortschritt gegenüber dem vorherigen Zustand, sprach sich aber noch für deutlich stärkere Senkungen der Regelsätze aus. Merz lobte dabei eine umstrittene Studie von Forschern aus Chemnitz, die einen Hartz-IV-Satz von 132 € (statt den damals gültigen 351 €) für ausreichend hielt. Er bedauerte, dass die Studie in der Regierung auf Ablehnung stieß. Seiner Meinung nach müsse über eine „Begrenzung des Sozialstaats“ geredet werden statt über eine „Ausweitung"


Ich denke, dieses Forum wird nie obselet werden, eher mit immer mehr Problemen konfrontiert werden.

Die "Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit" hat gute Chancen, noch ausgebaut zu werden, wenn das so weitergeht...
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Die Arbeitslosigkeit wird doch schon aufgrund des Demografiewandels pro Jahr um etwa 200 000 weniger, weil einfach 200 000 Leute mehr in Rente gehen als Neulinge in Arbeit.

Das ist also kein Verdienst der Politik sondern eher ein Armutszeugnis da es mehr Arbeitslose pro Jahr(ca. 100 000) sind als gedacht.

Dies wird auch noch einige Jahre so weitergehen.

Mit Merz wird aus der CDU eine gesamtdeutsche CSU.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Die Arbeitslosigkeit wird doch schon aufgrund des Demografiewandels pro Jahr um etwa 200 000 weniger, weil einfach 200 000 Leute mehr in Rente gehen als Neulinge in Arbeit.


Bisher hat der demographisches Wandel nicht stattgefunden, wie prognostiziert. Und - oh Wunder - die Digitalisierung findet offensichtlich auch nicht in dem Maße statt, wie sie vermittelt wird.

Man muss schauen, wie sich die Zahl der Erwerbstätigen im Verhätniss zum Areitsvolumen entwickelt. Die Arbeitslosenquote sagt alleine nicht viel aus. Natürlich sinkt sie, wenn die gleiche Arbeit auf mehr Köpfe verteilt wird. Die Kennziffer für den Zustand des Arbeitsmarkts sollte dann doch eher sein, wieviele
Menschen von Sozialleistungen abhängig sind.

Ich denke, die Gründe, warum die Eliten - entgegen aller Beteuerungen - immer auf eine gewisse Arbeitslosigkeit setzen wird, sind andere. Diese Maßnahmenträger sind Trittbrettfahrer.
 

noillusions

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Es ist ja noch krasser: Die MT versuchen ja selbst dann noch ihre Finger im Spiel zu haben, wenn die Leute mal in Arbeit gekommen sind. Nennt sich dann "Coaching". Und die JC unterstützen sowas zum Teil noch.
 

Matt45

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Wer gestern Maybrit Illner gesehen hat(Rede von Frau von der Leyen) beim Thema Arbeitslosigkeit"......Wir haben keine Jugendarbeitslosigkeit........." der braucht sich nicht mehr wundern warum die Bürger die Politiker nicht mehr verstehen.

Natürlich gibt es auch auch gute Jobs, aber siehe Link.

https://www.deutschlandfunk.de/stat...on-armut-oder.1939.de.html?drn:news_id=940968

Gut 15 Millionen sind abgehängt! Mehr braucht man nicht mehr erwähnen. Traurig in einem reichen Land.
 

Wholesaler

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AW: Arbeitslosigkeitserhaltungsarbeit

Auch beim Sarkasmus sollte man nicht gezielt Beiträge aus Wikipedia kürzen und Links mit falschen Aussagen behaften.

Merz befürwortete eine Studie der TU Chemnitz, die einen Regelsatz von 132 bis 278 € für die Existenzsicherung errechnete. Der Satz, dass Merz dieser Betrag zum Leben reicht, ist eine automatische Schlussfolgerung daraus. Ansonsten würde er die Studie ja nicht unterstützen. Merz hat sich öffentlich schon des Öfteren für Kürzungen von Sozialleistungen ausgesprochen. Wenn der Typ eines Tages wirklich Bundeskanzler wird, na dann Prost Mahlzeit.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Der Wikipedia-Beitrag wurde aber - ich behaupte bewusst- abgekürzt.

Auch wenn es einem nicht passt, sollte man bei sowas nichts unterschlagen.
Das Merz eher Befürworter ist, dieses ausufernde System anders zu gestalten, ist kein Geheimnis.

Dass Merz für eine Begrenzung der Sozialleistungen ist, sollte für alle die älter als 40 sind, auch nicht neu sein.
Bewertung kann jeder selber für sich vornehmen.

Trotzdem finde ich solche Schlussfolgerungen, die als Text in einer Linküberschrift anderes suggerieren, unseriös.

Hier der weitere Text:
„In der Bundespressekonferenz stellte Merz am 31. Oktober 2018 klar, dass er dabei nicht selbst für eine Reduzierung auf genau 132 € gewesen sei, und wies eine entsprechende Behauptung des Journalisten Tilo Jung als falsch zurück. Die Internetzeitung Huffington Post hielt diese konkrete Behauptung für irreführend, bescheinigte aber, dass Merz aufgrund weiterer Aussagen „auch heute in der Sozialpolitik für deutliche Einsparungen“ stehe.[50]“
 

0zymandias

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Als Jurist kann er sich auch nicht so richtig ausdrücken [/sarcasm], weswegen es ungemein unfair ist, ihn so vollständig falsch verstehen zu wollen.

Er wollte halt nur mal über eine Begrenzung auf 132 € reden und sonst - wirklich - gar nichts.

Gaaaar nichts. :icon_hihi:
 

Wholesaler

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@RobbiRob: "Merz lobte die umstrittene Chemnitzer Studie zweier Wirtschaftsprofessoren, die 132 Euro im Monat für Hartz-IV-Bezieher als ausreichend genannt hatten."

Quelle:

https://www.abendblatt.de/politik/d...lobt-Hartz-IV-Studie-132-Euro-sind-genug.html

Für mich ist das eindeutig. Ich finde es nur jedes Mal witzig, wie die betreffenden Personen und auch andere dann hinterher versuchen, sich herauszureden ("so war das nicht gemeint, das haben Sie falsch verstanden, das habe ich so nie gesagt, das ist ein Missverständnis", etc. pp.) und sich das so zurechtbiegen, wie es ihnen passt.

Wo ufert das Sozialsystem deiner Meinung nach aus? Sind die Regelsätze zu hoch oder was meinst du genau mit der Aussage?
 

Kampfmops

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Es sagten schon mehrere Politiker, das man mit weniger auskommen würde. Aber keiner wollte es bisher beweisen. Würde gerne mal sehen, wie ein wohlhabender Lobbyist versucht mit so wenig Geld auszukommen. :icon_hihi:

Ein anderer Grund, warum der Satz verringert werden soll, könnte die Steuer-Freigrenze sein, die damit verbunden ist. Dann dürften Wenigverdiener noch mehr Geld abdrücken. :censored:
 
E

ExUser 1309

Gast
Es sagten schon mehrere Politiker, das man mit weniger auskommen würde. Aber keiner wollte es bisher beweisen. Würde gerne mal sehen, wie ein wohlhabender Lobbyist versucht mit so wenig Geld auszukommen.
Die beziehen sich nach meiner Meinung nur auf einen kurzen Zeitraum und meinen hauptsächlich Essen und Trinken, kurzzeitig kann man schon von wenig leben.

Wenn langfristig aber Sachen fällig werden, die richtig Geld kosten - z.b. Ersatz von Fußbelägen, Renovierungsarbeiten ( in Eigenregie auch bei Krankheiten, wo es gar nicht möglich ist und mit Hilfe von nicht vorhandenen Kontakten), Waschmaschine, Küchenteile, Wohnungseinrichtung wie durchgesessene Sofa und Coach, Matraze für Rückenprobleme geeignet, ersetzen, Anziehsachen, Medikamentenkosten - sieht die Welt ganz anders aus.. Wobei die meisten wohlhabenden "Lobbyisten" wahrscheinlich bei Anziehsachen die Schränke so voll haben. das sie schon eine gute Zeit brücken könnten ohne gleich zu einer Kleiderkammer laufen zu müssen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Im Prinzip müsste man dann die frühere Sozialhilfe wieder einführen, wo es vieles zusaetzlich gab.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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