ges. Vormund wegen Schizophrenie?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

micci0815

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 Februar 2009
Beiträge
13
Bewertungen
0
Hallo,
ich bin jetzt fast 30 und mit 26 an Schizophrenie erkrankt. Seit einem Jahr beziehe ich Sozialhilfe, weil der Amtsarzt vom Gesundheitsamt mich für zwei Jahre krank geschrieben hat.

So, nun der Hammer: Vor ein paar Tagen musste ich wieder zum Gesundheitsamt, diesmal vom Sozialamt aus. Dabei kam heraus, dass das Sozialamt in Erfahrung bringen will, ob für mich ein gesetzlicher Vormund, oder gesetzlicher Vertreter in Frage kommt, der dann für mich entscheidet, wo ich wohne und was ich mache. Unglaublich!

Für die Amtsärztin, bei der ich vor ein paar Tagen war kommt dieser Vormund/Vertreter nicht in Frage, hat sie mir gesagt. Ich muss aber in den nächsten Tagen/Wochen noch zu einer psychiatrischen Zusatzuntersuchung.

Ja, soweit die Geschichte. Jetzt hab ich natürlich Angst. Ich bin zwar krank, aber kein kleines Kind mehr, ich kann schon ganz gut für mich alleine entscheiden, was ich will und was nicht.

Ich hab mir schon überlegt, dass ich dem Psychiater vom Gesundheitsamt erzähle, dass es mir besser geht und ich wieder zum Arbeitsamt möchte.

Was meint ihr, wie soll ich mich verhalten? Und weiß jemand von euch, was dieser Vertreter konkret für mich bedeuten würde?

Danke schon mal für die Antworten.

Gruß
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Die rechtlichen Grundlagen der gesetzlichen Betreuung sind ab dem § 1896 BGB geregelt. Zuständig ist das Familiengericht des Amtsgerichtes.
 

HajoDF

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
2.562
Bewertungen
1.549
Eine gesetzliche Betreuung kann nur auf Empfehlung eines ärztlichen Gutachtens vom Familiengericht ausgesprochen werden.
Das hängt in jedem Fall immer von der Schwere der Erkrankung ab.
In vielen Fällen genügt eine ambulante, eventuell auch pharmakologische Therapie.

Falsche Aussagen über eine angebliche Besserung führen allerdings nicht zum Ziel.
Prinzipiell wird dem selbstbestimmten Leben der Vorrang eingeräumt. Also, lass Dich nicht verrückt machen - im wahrsten Sinne des Wortes.
 

micci0815

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 Februar 2009
Beiträge
13
Bewertungen
0
Danke für die Antworten.

Also heisst das, dass wenn der Psychiater vom Gesundheitsamt eine gesetzliche Betreuung für mich empfehlen würde, dass es dann für mich zum Familiengericht geht?

Gruß
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Klaro, kann der Amtsarzt des Gesundheitsamtes für dich eine Betreuung empfehlen. Der Richter muss dem aber nicht folgen. Du bist vor dem Gericht erst zu hören.
Wenn du zum Amtsarzt gehst, solltest du nicht allein gehen und zum Richter schon überhaupt nicht.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Zum Amtsarzt solltest jemand mitnehmen , der sich nicht einfach abwimmeln lässt. Psychiater untersuchen den Patienten am liebsten unter 4 Augen und wollen die Begleitung gern los werden. Für den Richter ist es eigentlich nur wichtig, dass man jemanden dabei hat, damit man sich selbst besser fühlt. Vor der geballten Staatsmacht fühlt man sich gern als Mäuschen. Aber Richter stören sich an keine Begleitperson.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
23.847
Bewertungen
27.430
Ich ezähle Dir jetzt mal, wie das bei meiner Mutter abgelaufen ist:

Meine Mama ist ende Oktober letzten Jahres ganz plötzlich krank geworden. Sie musste Notfallmäßig operiert werden und hatte nach der OP einen Herzinfarkt, mehrer Kreiskaufzusammenbrüche und einen Nierenausfall. Da Sie bewußtlos, intubiert und beatmet war und es keine Patientenverfügung gab, musste jemsan andere für sie entscheiden, was jetzt gemacht wird und was nicht.

Meine Schwester hat sich dann bereiterklärt, die Betreuung zu übernehhmen. Der Behandelnde Arzt hat eine entsprechende Stellungnahme an das Gericht geschickt und die haben dann die Betreuuung verfügt, zunächst mal vorläufig für einige Monate. Bei meiner Mutter ist die Betreuung für die Aufgabenkreise Gesundheitssorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht (Falls Sie hätte z. B. in ein Pfkegeheim verlegt werden müssen) und Vertretung gegenüber Ämtern und Behörden (für Anträge) eingerichtet worden. Die vorgeschriebne Anhörung wurde nachgeholt, als meine Mutter wieder bei Bewusstsein war.

Kurz vor Ende des Zeitraumes, der in dem ersten Bescheid angegeben war, wurde meine Schwester angeschrieben, ob sie eine weitere Beteuung für nötig halte. Sie hat dies bejaht. Meine Mutter ist 85 und es zeigt sich zunehmend Altersdemenz. Wir sind dahinter gekommen, dass sie zu Hause größere Mengen abgelaufener Medikamente gehortet hatte. Allee möglichen Anweisungen des Arztes, auf was Sie z. B. bei der Ernährung achten soll, hat sie einfach vergessen oder aus Altersstarrsinn ignoriert. UNser Hausarzt hat eine weiterführung der Betreuung befürwortet und die Richterin kam dann nochmal zu einer Anhörung zu ihr nach Hause und hat jetzt einen Beschluss bis 2011 erlassen.

Für meine Mutter und uns hat die Betreuung den Vorteil, dass meine Schwester alle Informationen von den Ärzten bekommt, ohne jedesmal eine Vollmacht meiner Mutter zu brauchen. Wir könnene dann viel leichter auf sie aufpassen und darauf achten, dass Medikamente auch regelmäßig genommen werden und nicht einfach im Schrank verschwinden, weil sie Tabletten Schlucken hasst. Wir könnenen dann meiner Muter vieles ganz langsam erklären, wozu die Ärzte keine Zeit haben. Oder auch einfach den Ärzten Aukunft über die Vorgeschichte geben, wenn sie mal wieder alles durcheinanderschmeisst. Auch die ganzen Anträge auf Pflegegeld, Schwerbehindertenausweis, Zuzahlungsbefreiung, damit muss sich meine Mutter einfach nicht mehr belasten und sie muss auch nichts unterschreiben, was sie eigentlich nicht versteht.

Am Anfang hat meine Muter sich gewehrt. Wir haben ihr dann nur, wenn es gar nicht anders ging, gesagt, dass sie das nicht mehr selber entscheiden darf wegen dem Gerichtsbeschluss. Das ist aber schon am Rande der Legalität, denn deder Betreuer darf eigentlich nichts gegen den Willen des Betreuten tun. Aber wassoll man machen, wenn jemand fast 40 Fieber, Durchfall und Bauchschmerzen hat und alees erbricht, sogar klares Wasser, und trotzdem nicht ins Krankenhaus will?

DU solltest erstmal sehen, dass Du rausfindest, warum und für welche Aufgabenkreise man Dich unter Betreung stellen will. Dann solltest Du auch überlegen, ob es in Deiner Familie oder im Bekanntenkreis jemanden gibt, der die Betreung übernehmen kann und will.falls es soweit kommt. Das ist auf jeden Fall besser, als ein Berufsbetreuer und in der Regel nimmt das Gericht so einen Vorschlag auch an.

Und dann warte einfach die Stellungnahme der Ärzte und die richterliche Anhörung ab, dan kann man weitersehen.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Vielleicht kannst du dich gegen die Betreuung wehren, wenn du deine angebliche Schizophrenie von der Oberabschmetterungsbehörde, Versorgungsamt, als Schwerbehinderung anerkennen lässt. Wenn nämlich das Versorgungsamt feststellen würde, dass überhaupt keine Schwerbehinderung bei dir vorliegt, wie das Sozialamt und der Amtsarzt sagt, dann hättest du eine Argumentationsgrundlage gegen die Betreuung. Du solltest allerdings nur Atteste deiner behandelnden Ärzte vorlegen und niemals eines Amtsarztes. Ein Amtsarzt ist für das Versorgungsamt wie der Papst.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Hallo Arania!

Der niedrigste Schwerbehinderungsgrad nach einer schizophrenen Episode liegt bei 10 und das wäre nichts. Wenn nun der behandelnde Arzt sagt, dass die Themenautorin eine Psychose überstanden hätte und keine nennenswerten Beeinträchtigungen vorliegen, hätte sie eine amtliche Bescheinigung, mit der sie etwas anfangen könnte.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Ich meine Kerstin sollte es so machen, sie gibt als behandelnden Ärzten ihren HA im Schwerbehindertenantrag an und schreibt bei Diagnosen "psychische Erkrankung" wegen Schlafstörungen herein. Möglicher Weise hat der Arzt gar keine Ahnung wegen ihrer Psychose und damit wäre der Käse wegen der Betreuung gegessenen.
 

HajoDF

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
2.562
Bewertungen
1.549
Ich meine Kerstin sollte es so machen, sie gibt als behandelnden Ärzten ihren HA im Schwerbehindertenantrag an und schreibt bei Diagnosen "psychische Erkrankung" wegen Schlafstörungen herein. Möglicher Weise hat der Arzt gar keine Ahnung wegen ihrer Psychose und damit wäre der Käse wegen der Betreuung gegessenen.

Solche "Ratschläge" sind untauglich. Der untersuchende Arzt / Psychologe zieht vorhandene ärztliche Unterlagen bei.

Sollte eine Betreung als notwendig erachtet werden, ist ein Familienangehöriger immer vor einem gesetzlichen Betreuer vorzuziehen.
 

micci0815

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 Februar 2009
Beiträge
13
Bewertungen
0
Hallo,
also ich bin ja bisher davon ausgegangen, dass irgendein Wildfremder meine Betreuung übernimmt(wenn es denn dazu kommt). Und das könnte dann heissen betreutes Wohnen, Behindertenwerkstatt und ich bekomme ein Taschengeld. Na super.

Aber wenn ein Familienmitglied die Betreuung übernehmen könnte, wär das natürlich eine ganz andere Sache, weil die an meinem tatsächlichen Wohl interessiert sind.

PS: Eigentlich versteh ich das ganze auch nicht. Ich kann ja alles alleine machen. Ich brauch für nichts Hilfe und gefährde ganz sicher niemanden. Das einzige, was ich in letzter Zeit nicht konnte, war halt Arbeiten. Aber das wird sich sicherlich auch wieder ändern und das werde ich dem Amtsarzt auch sagen.

Gruß
 

penelope

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo Arania!

Der niedrigste Schwerbehinderungsgrad nach einer schizophrenen Episode liegt bei 10 und das wäre nichts. Wenn nun der behandelnde Arzt sagt, dass die Themenautorin eine Psychose überstanden hätte und keine nennenswerten Beeinträchtigungen vorliegen, hätte sie eine amtliche Bescheinigung, mit der sie etwas anfangen könnte.

eine gute Bekannte hat 60%, könnte auf 80 % kommen:icon_smile:
 

penelope

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo micci0815

hast du kein Elternteil ? und gibt es keine Vorgeschichte:confused:

PS: Eigentlich versteh ich das ganze auch nicht. Ich kann ja alles alleine machen. Ich brauch für nichts Hilfe und gefährde ganz sicher niemanden. Das einzige, was ich in letzter Zeit nicht konnte, war halt Arbeiten. Aber das wird sich sicherlich auch wieder ändern und das werde ich dem Amtsarzt auch sagen.

das würde ich schön sein lassen, und warum musstet du zum Amstarzt, bist du denn irgendwie aufgefallen?

die gute Bekannte kommt in übrigen aus der Familie!
 

micci0815

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
21 Februar 2009
Beiträge
13
Bewertungen
0
hast du kein Elternteil ?
Ich hab noch meine Mutter.

das würde ich schön sein lassen
Wieso soll ich das sein lassen?

und warum musstet du zum Amstarzt, bist du denn irgendwie aufgefallen?
Ich musste zum Amtsarzt, weil ich einen Ein-Euro-Job abgelehnt hab und gesagt hab, dass ich krank bin und deshalb nicht arbeiten kann.
Oder meinst du, warum mich das Sozialamt dahin geschickt hat? - Das weiss ich nicht.

Gruß
 

penelope

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
kann deine Mutter das Vormund sein:confused:

Wieso soll ich das sein lassen?


(weil) dass ich krank bin

fühlst du dich gesund, wenn ja das möchte bzw nehme ich dir nicht ab!

soory micci 0815, hast du ein Schwerbehindertenausweiß?
ein Amtarzt kann ein kranken Menschen besonders in deiner Situation sehr schnell zwangseinweisen
:icon_sad:

zu meiner Frage was für eine Vorgeschichte hat dein gesundheitliches Problem? ich erwarte keine Antwort darauf, aber wenn du magst!
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Keine Panik bitte, eine Zwangseinweisung geht heute auf keinen Fall mehr wahnsinnig schnell

Ja natürlich kann die Mutter die Betreuerin sein, also bitte nicht immer den Menschen Angst einjagen und vom schlimmsten ausgehen

Es wird immer erst nach Betreuern im Familienkreis gesucht
 

HajoDF

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
2.562
Bewertungen
1.549
Außerdem heißt "Betreuung" nicht Entmündigung!!!

Der Rahmen der Betreuung wird sehr genau definiert (Zweck und Ziel).
Es muss auch nicht unbedingt ein Familienmitglied sein. Es kann auch eine andere Vertrauensperson des/r Betroffenen eingesetzt werden.

Micci lies bitte selbst mal hier:
https://www.familienratgeber.de/recht/gesetzliche_betreuung.php

Wer wird Betreuer?

Bei der Auswahl des Betreuers hat das Gericht die Wünsche des Betroffenen zu berücksichtigen. Mit einer Betreuungsverfügung kann der Betroffene festlegen, wer Betreuer werden oder nicht werden soll. Betreuer können Angehörige, Mitarbeiter der Betreuungsbehörden, ehrenamtliche Mitglieder eines Betreuungsvereins, Berufsbetreuer oder Rechtsanwälte sein. Bundesweit werden etwa 75 Prozent aller Betreuungen von Angehörigen und sozial engagierten Bürgern übernommen.

Umfang der Betreuung

Die Bestellung eines Betreuers hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Geschäftsfähigkeit des Betreuten. Das heißt, der Betreute kann im Rechtsverkehr teilnehmen und Verträge abschließen. Bei Streitigkeiten muss im Einzelfall die Geschäftsunfähigkeit (§ 104 BGB) festgestellt werden.
Für den Betreuer ist wichtig, dass sein Aufgabenbereich klar definiert ist.
Diese Aufgaben werden vom Vormundschaftsgericht festgelegt und stehen im Betreuerausweis. Nach § 1902 BGB vertritt der Betreuer den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich z.B. in persönlichen Angelegenheiten (Heilbehandlung, Unterbringung) sowie in vermögensrechtlichen Angelegenheiten (Anlegung eines Vermögensverzeichnisses, Rechungslegung, Berichterstattung).
 

penelope

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Hallo zusammen

Gerade mir liegt es fe...rn, den Menschen Angst einzujagen:icon_sad: aber bei einer Schizophrenie ist es glaub ich besser wenn ein Elternteil die Betreuung übernimmt!

wünsche micci0815 nur das beste!
 

münchnerkindl

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
5 November 2006
Beiträge
1.730
Bewertungen
106
Hallo zusammen

Gerade mir liegt es fe...rn, den Menschen Angst einzujagen:icon_sad: aber bei einer Schizophrenie ist es glaub ich besser wenn ein Elternteil die Betreuung übernimmt!

wünsche micci0815 nur das beste!

Kann man so nicht sagen. In der Akutphase kann jemand der an Schizophrenie erkrankt ist auf keinen fall selbstverantwortlich für das eigene Leben entscheiden.

Aber wenn die Symptome durch die Medikamente so weit im Griff sind, dann ist man nicht unzurechnungsfähig wegen der Schizophrenie...

Ich würde mich wegen diesem Vorfall mal an deinen behandelnden Psychiater wenden und mit ihm besprechen, wie da weiter vorgegangen werden sollte..

Auf jeden Fall wird eine gesetzliche Betreuung nur nach Gutachten und vom Gericht bestellt. Von daher hast du, wenn du so weit in der Lage bist deine Angelegenheiten selbst zu erledigen auch nichts zu befürchten.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.741
Bewertungen
2.030
Hajo, wieso meinst du, dass die behandelnden Ärzte oder Therapeuten an den Amtsarztbefund kommen könnten? Micci ist doch vom Sozialamt dort hin geschickt worden.
Welche Ärzte man dem Versorgungsamt bekannt gibt und entsprechend von der Schweigepflicht entbindet, dass bleibt doch einem selbst überlassen. Wenn du da mehr weißt, warte ich auf Nachricht.
 

penelope

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 März 2008
Beiträge
1.758
Bewertungen
43
Kann man so nicht sagen. In der Akutphase kann jemand der an Schizophrenie erkrankt ist auf keinen fall selbstverantwortlich für das eigene Leben entscheiden.

Aber wenn die Symptome durch die Medikamente so weit im Griff sind, dann ist man nicht unzurechnungsfähig wegen der Schizophrenie...

Ich würde mich wegen diesem Vorfall mal an deinen behandelnden Psychiater wenden und mit ihm besprechen, wie da weiter vorgegangen werden sollte..

Auf jeden Fall wird eine gesetzliche Betreuung nur nach Gutachten und vom Gericht bestellt. Von daher hast du, wenn du so weit in der Lage bist deine Angelegenheiten selbst zu erledigen auch nichts zu befürchten.

ich glaube du hast dich hier vertan:icon_smile: aber die Symtome die du hier nennst, treffen vollkommen zu!

ich kenne selber, mal grob gesagt ein lieben Schizophreniefall, und die schlimme Seite auch von einer lieben Bekannten.

bei den lieben Fall geht die Dame eigenständig ihren Lebensweg,
durch die richtige Betreuung, ist schon in Rente aber braucht immer
einen liebevollen Menschen auf ihrer Seite, in diesen Fall ihr Mann.

bei den schlimmen Fall, kam es zu einen schlimmen Vorfall,
durch falsche Betreung, ist auch in Rente und bekommt jetzt die richtige Betreuung in ein Altenwohnheim.

ich kann dir auch die Krankheit beim Namen nennen, aber ich lass es doch lieber!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten