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Geringverdiener müssen an den Stadtrand

E

ExitUser

Gast
Mindestlohn: Großstadtmieten sind für Geringverdiener zu teuer - SPIEGEL ONLINE

Vom Mindestlohn soll man leben können. Egal wo. Unsere interaktiven Karten deutscher Großstädte zeigen: Geringverdiener müssen an den Rand ausweichen - wenn sie überhaupt eine bezahlbare Wohnung finden.

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde soll vor allem eines bewirken: Wer gemäß dieser Lohnuntergrenze bezahlt wird, soll von seinem Gehalt leben können. Er soll davon eine Wohnung zahlen können, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeitausgaben und vielleicht auch einen Urlaub. Theoretisch. Ganz praktisch ist es für Mindestlohnverdiener unmöglich, in den zentralen oder beliebten Vierteln deutscher Großstädte wie Berlin oder Hamburg eine bezahlbare Wohnung zu finden - in Frankfurt am Main oder München ist gleich das ganze Stadtgebiet unerschwinglich.
...
Spiegel Online
 

ZynHH

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Slums bilden sich nie im Zentrum.... Aber hier wie in Afrika werden als erstes sat- schuesseln montiert.....
 

ingo s.

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hallo,


das war bereits im januar 2010 so...

auf meinen anstehenden umzug hin bekam ich von meiner sb gesagt,
dass ich eben nicht in die innenstadt ziehen könne, wenn da die mieten zu hoch seien, dann müsste ich eben etwas mehr nach ausserhalb.

gefragt nach dem sinn, wenn ich das eingesparte geld doch wieder für busfahrscheine ausgeben müsse, wenn ich zum einkaufen wolle, erfuhr ich, dass das keine berücksichtigung finden könne.

für sie (die sb) wäre die stimmigkeit der mietkosten massgeblich, nicht die anzahl meiner benötigten busfahrkarten.

die konsequenz war, dass ich durch einen hinzug auf's dorf kostenmässig zwar innerhalb der zulässigen spanne gelegen habe,
jedoch für jede einkaufs-(bus-)fahrt hin und zurück ca. 4,- euro mehr ausgeben musste, als ich beim einkauf gespart habe.

das machte im monat bei 1 - 2 einkäufen pro woche und bei 4,3 wochen pro monat einen mehrbetrag von ca. 26,- euro aus.

das sind ca. 312,- euro pro jahr gewesen --- 3,5 jahre habe ich dort gewohnt, macht summa summarum 1092,- euro, die ich somit zum (bus-)fenster 'rausgeworfen habe.

von der tütenschlepperei und weiteren unannehmlichkeiten (unpassende abfahrtszeiten u.ä.) mal ganz abgesehen.

für mich als sauerstoffpatient war das schon 'ne heftige zeit...

------------------------

ok, das war jetzt ein bisschen o.t. --- es sollte aber auch mal erwähnt werden, was auf einen leistungsempfänger zukommen kann, wenn er sich in randgebiete ohne brauchbare verkehrsanbindung durch den öpnv 'aussperren' lassen muss.

die mehrkosten, die damit auf ihn zukommen, könnten durchaus einen passablen urlaub bedeuten.

für leistungsempfänger mit kindern dürfte sich diese spanne noch um einiges erhöhen.
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde gerne am Stadtrand wohnen: Viel Grün, lockere Bebauung, eher verträgliche Nachbarn.

Leider ist das meist viel zu teuer.
 

libertad

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Ich würde gerne am Stadtrand wohnen: Viel Grün, lockere Bebauung, eher verträgliche Nachbarn.

Leider ist das meist viel zu teuer.
Wer mobil ist, jung und fit, daß erauch mal schwere Tüteen etwas weiter schleppen kann, nicht gehbehindert, der kann gut draußen wohnen, wo die nächste Einkaufsmöglichkeit eine Tankstelle ist. Aber sonst ...
 

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Wer mobil ist, jung und fit, daß erauch mal schwere Tüteen etwas weiter schleppen kann, nicht gehbehindert, der kann gut draußen wohnen, wo die nächste Einkaufsmöglichkeit eine Tankstelle ist. Aber sonst ...
Dazu:

Art 72 Abs. 2 GG

(2) Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.



Es gibt durchaus Gegenden in Deutschland (meist Flächenländer) in denen man für "Klassiker" wie den berühmten Liter Milch oder den Arztbesuch durchaus mehr als 10Km bewältigen muss - wer dann über keine ausreichende Mobilität verfügt hat eben Pech gehabt.

Der Trend zeigt hier wohl auch eine Verstärkung...

Deshalb 2017 wieder die üblichen Parteien wählen!
 

USERIN

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Gleichwertig ist ja nicht zwingend gleichartig.....

Für den Pöbel gibt es ja auch den "Volks-Pool" (sprich Schwimmbad etc.) :wink:

Und mittels einer Dose günstiger Hülsenfrüchte lässt sich auch jede schnöde Badewanne (auch am Stadtrand) in einen Whirlpool verwandeln...... (Ironie off)
 
E

ExitUser

Gast
Kommt

1. auf die Stadt und

2. auf das Randgebiet


an
Ja, eben! Deshalb ist so eine pauschale Aussage auch unsinnig. In Köln kann Stadtrand Chorweiler oder Hahnwald bedeuten.

Was das Einkaufen angeht, gibt es ja auch noch die mobilen Geschäfte, die durch die Orte fahren für die alten Herrschaften.
 
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