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Gerechtfertigter Erstattungsbescheid?

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Djax

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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25 Nov 2009
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#1
Hallo,
Bräuchte einen Rat...
Folgende Situtation:
Ich beziehe seit Anfang des Jahres ALG2. Habe Anfang mai bis Anfang Juli eine Vollzeitbeschäftigung angetreten. Der Erstattungsbescheid bezieht sich auf den Monat Mai. Habe während dieser Beschäftigung 1100€ netto/monat verdient. Dummerweise hat mir mein damaliger Arbeitgeber meinen ersten Lohn schon ende Mai überwiesen und deswegen ist es rein rechtlich zu einer Überzahlung gekommen, da ich Anfang Mai noch ALG2 erhalten habe. Prinzipiell wird dann von mir erwartet dass ich monat Mai und Juni mit 1100€ komplett 2 monate finanzieren sollte. absolut unmöglich!

Gegen den aufhebungs und bestattungsbescheid werde ich nun widerspruch einlegen. Dafür habe ich schon einen Termin. Macht es sinn damit zum Anwalt zu gehen? Ich bin doch sicher nicht der Erste, dem so etwas passiert...

Danke schonmal im vorraus für eure Hilfe.

Gruß
 

xanathar

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#2
Andere können da sicher noch mehr dazu sagen, aber ich denke, da hast Du sehr schlechte Karten. Die ARGEn berufen sich auf das Zuflußprinzip, und da zählt einzig und allein, wann Du das Geld zur Verfügung hattest. Ist das der 1. Juni, darfst Du die Leistungen für den Mai in voller Höhe behalten, ist es der 31. Mai, ist das Einkommen voll anzurechnen und die Leistungen sind zurückzuzahlen. Die Sache dürfte rechtlich ziemlich eindeutig sein, und mit Kulanz ist es bei den ARGEn (anders als vielleicht beim Wohngeldamt, wo ich da ganz gute Erfahrungen gemacht habe) leider nicht weit her.
 

Mario Nette

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#3
Widerspruch und Anwalt macht keinen Sinn, die Sache ist klar.

Mario Nette
 
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