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Geplanter Urlaub während AU

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Paul1984

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Morgen Leute!

Folgendes Anliegen: Ich werde im März/April für 4 Wochen in den Urlaub fliegen. Derzeit bekomme ich ALG I und bin seit Dezember AU geschrieben. Laut MD bin ich bis mind. Ende Februar nicht arbeitsfähig. Danach wird wohl ein weiteres Gutachten angefordert.

Als ich letzte Woche beim Arzt war, hat er mir mitgeteilt, daß meine Krankenkassen schon anfängt böse Briefe an ihn zu schreiben. Er meinte, ich solle das mit dem Urlaub mit der Kasse klären. Wie es da weitergeht, weiß ich nicht. Sone psychische Erkrankung ist ja nicht von heut auf morgen weg.

Meine SB würde dem Urlaub sogar zustimmen; da es ja meiner Gesundheit dient. Ist eben dann nur die Sache mit der Krankenkasse. Falls die mir zu sehr zicken, bin ich halt mal eine Weile nicht AU-geschrieben und gut.

Wie sieht es denn dann bei Ortsabwesenheit aus? Die eine Woche ohne Geld bekomme ich hin. Nur für den Fall, daß die vom Amt Streß machen. Könnt denen ja erzählen, daß Flug u Unterkunft bereits im Voraus bezahlt wurden und ich mein Geld nicht zurückbekomme (für Unterkunft). Würde da zwar lügen, aber die müssen ja nicht alles wissen.

Habt ihr nen Rat diesbezüglich? Bei 1 Woche vorher genehmigen lassen ist das viel zu knapp mit Storno.

Gruß Paul
 

physicus

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wenn dir urlaub zusteht kannst du den ja auch nehmen, wenn das amt sogar meint es geht dann steht dem nichts im wege.
der arzt ist das ding, wenn er dir den urlaub erlaubt, sollte das kein problem sein, die kasse soll den schnabel halten, die haben das zu machen was du auch immer machst...zahlen.
geld fließt nun mal nicht immer nur in eine richtung, in deren taschen... das geht zuweilen auch mal anders herum.

so wie ich das sehe, zählen hier nur 2 personen, die dame vom amt und der arzt, stimmen die zu gehts ab in den urlaub, stimmt eine davon nicht zu ist zu klären wer die stornogebühren zu zahlen hat.
im falle des amtes trägt diese glaube das amt, da dir ja urlaub zusteht, wenn er dir zusteht.
im falle des arztes hast du mit der stornogebühr eher pesch, denn er ist nicht der welcher dir den bezahlten urlaub genehmigen muss, das macht ja der arbeitgeber in dem falle das amt.
dort würde nur eine reiserücktrittsversicherung wegen krankheit greifen...


mfg physicus

ps. das ist meine sicht der dinge, ob es am ende wirklich so ist kann ich nicht sagen, aber da schreiben sicher noch paar leute was dazu.
 

Paul1984

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Erstmal danke!

Meinst du meinen Hausarzt? Der würde da auf jeden Fall zustimmen. Er kennt mich ja auch sehr gut und hat schon die letzten Jahre manche Dinge für mich mit auf den Weg gebracht. Muß am 28.01. wieder hin und dann werde ich sehen, wie es da aussieht. Er meinte halt nur, wenn die vonner Kasse nicht zahlen wollen, zahlen die halt nicht. Aber abwarten eben.

Von meiner SB aus ist das mit dem Urlaub nicht das Problem. Nur weiß ich nicht was da so die andren Hände zwischendrin davon halten :confused:. Auf die eine Woche ohne Leistung kann ich verzichten; da ich ja ganze 4 Wochen im Urlaub bin.

Stornieren würd ich eh nur, wenn ich im KH liege oder so. Egal ob mit oder ohne Segen: der Urlaub findet statt.

Gruß Paul
 

Arania

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Auf Nachfrage bei mehreren Krankenkassen kam heraus, dass die Krankenkasse in der Regel nichts gegen einen Urlaub trotz dem Bezug von Krankengeld einzuwenden hat. Wichtig ist allerdings, dass der Versicherte im Vorwege die Zustimmung der Krankenkasse einholt und seinen Urlaub so verbringt, dass er dem Heilungsprozess förderlich ist.
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Welche Leistungen bekommst Du denn nun? ALG I oder 2, Krankengeld etc.?
 
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