Genossenschaft oder Verein gründen um gute Arbeitsplätze zu schaffen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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FrankyBoy

Gast
Liebe Mitstreiter,

beim Studium des nachfolgenden Threads, bekam ich die Idee, eine gemeinnützige Einrichtung zu gründen, in der sich Erwerbslose einbringen können und zu 100% von den Früchten ihrer Arbeit profitieren können: https://www.elo-forum.org/off-topic/90929-lange-arbeitslos-erdrueckt-mich.html#post1113229

Ich möchte quasi einen gemeinnützigen Verein oder eine Genossenschaft (oder ähnliches - der Gedanke ist gerade erst am Anfang) gründen, in der ausschließlich "das Wohlergehen der Belegschaft" an erster Stelle steht und alle (wirklichen) Gewinne, sollen an die Mitarbeiter ausgezahlt werden - wie das mit Erweiterungen etc. aussieht, können wir ja hier ausgiebig diskutieren.

Kürzlich habe ich erfahren, dass ich eine größere Erbschaft erwarte und ca. 50.000,-- € daraus, möchte ich auf diese Weise investieren - vielleicht ergeben sich daraus dann ja weitere Darlehen, die wir beantragen können.

Ein weiterer Aspekt sollte der sein, dass wir Erwerbslosen, Rentnern und anderen Personen die gerade hilflos sind, mit Rat, Tat und "handverlesenen Anwälten" unter die Arme greifen, die auch gerne bereit sind, die PKH für die Ratsuchenden selber beantragen etc.

Als "Einnahmequelle" stelle ich mir gerade ein "Vereinslokal" vor, in dem es Getränke, Essen usw. gibt aber wie können auch genau so gut einen Internetversandhandel mit Ladenlokal oder weis der Teufel was machen - wie gesagt, die Idee ist noch ganz frisch.
 

Liane

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Hält die Arge bei einer Erbschaft nicht die Hände auf, zumindest bis auf einen Freibetrag?
 
F

FrankyBoy

Gast
Ja klar, dass setzt aber voraus, dass ich dann noch Hartz IV beziehe und bei dem Projekt will ich ja schließlich selber mitarbeiten.

Außerdem möchte ich auch nur einen kleineren Teil dessen investieren, was mich da erwartet.
 
E

ExitUser

Gast
Also von der praktischen Seite geht das, Gewinne zu erwirtschaften. Ich hatte bis November letzten Jahres ein Restaurant, in dem ich Tagesessen für 3,90 anbot. Alles frisch gekocht, nix aus der Tüte.
Die Frage ist die Pacht für das Lokal, das wird zur Grätchenfrage und entscheidet letztendlich über Erfolg und Mißerfolg. Auch ist der Standort entscheidend...So ein kleines Lokal gleich neben einem Gericht wäre schon eine schöne Konkurrenz für die Kantine...
Über die Genossenschaft könnten die Beschäftigten am Gewinn beteiligt werden..auch kein Problem.
Kommen wir aber zum Thema bürokratische Hindernisse:
Darf ein ELO einfach ein Restaurant aufmachen? Eigentlich schon, aber er muss Mittel zur Verfügung haben, um die ganzen legalen Schmarotzer bezahlen zu können: Finanzamt, Steuerberater, GEZ, GEMA, IHK nur um einige zu nennen. Dann darfst du keine Steuer- oder KV-schulden haben und ansonsten keine Schulden, denn sonst wird mit der ersten Kontenpfändung gleich Essig aus dem Unternehmensstart.
Klar, die Idee ist gut, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass einfach zu viele die Hand aufhalten, ohne einen Handschlag getan zu haben...
Aber wenn du Fragen fachlicher Natur hast, kannst ja mal über pn fragen...
 

Liane

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Soweit hat die alte Frau jetzt nicht gedacht...

Ich denke, dass bei uns (Region Hannover) Bedarf besteht, insbesondere für Rentner. Für alle anderen Zielgruppen wie Migranten, Alleinerziehende usw. gibt es etliche Anlaufstellen.
Die Qualität der Beratung vermag ich nicht einzuschätzen.

Neben einem Anwalt (kenne einen wirklich guten aus Hannover) könnte man auch einen Arzt/Zahnarzt/Tierarzt engagieren, der regelmäßig kostenlos Sprechstunde hält.
 

Liane

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Evt. kann man im gastronomischen Bereich sogar mit Azubis arbeiten.
 
F

FrankyBoy

Gast
Also von der praktischen Seite geht das, Gewinne zu erwirtschaften. Ich hatte bis November letzten Jahres ein Restaurant, in dem ich Tagesessen für 3,90 anbot. Alles frisch gekocht, nix aus der Tüte.
Die Frage ist die Pacht für das Lokal, das wird zur Grätchenfrage und entscheidet letztendlich über Erfolg und Mißerfolg. Auch ist der Standort entscheidend...So ein kleines Lokal gleich neben einem Gericht wäre schon eine schöne Konkurrenz für die Kantine...
Über die Genossenschaft könnten die Beschäftigten am Gewinn beteiligt werden..auch kein Problem.
Kommen wir aber zum Thema bürokratische Hindernisse:
Darf ein ELO einfach ein Restaurant aufmachen? Eigentlich schon, aber er muss Mittel zur Verfügung haben, um die ganzen legalen Schmarotzer bezahlen zu können: Finanzamt, Steuerberater, GEZ, GEMA, IHK nur um einige zu nennen. Dann darfst du keine Steuer- oder KV-schulden haben und ansonsten keine Schulden, denn sonst wird mit der ersten Kontenpfändung gleich Essig aus dem Unternehmensstart.
Klar, die Idee ist gut, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass einfach zu viele die Hand aufhalten, ohne einen Handschlag getan zu haben...
Aber wenn du Fragen fachlicher Natur hast, kannst ja mal über pn fragen...
Ich kenne die Branche auch sehr gut, hatte 1986 meinen ersten eigenen Laden in Bochum und 2010 habe ich einen Laden verkauft, der direkt gegenüber einem Schulzentrum lag (Hauptschule, Realschule), weil die mir Lehrer vorm Laden gestellt haben, um meine Schülerpizzen, Hamburger, Spaghetti to go etc. zu boykotieren - wir hatten über 14, 15 Monate die Schulkantinen arbeitslos gemacht.

Da ich auch damals sehr gut ans Personal gezahlt habe und meine Geschäftsidee zum Teil so vernichtet wurde, weis ich genau welche Kosten man im Überblick haben muss.
 
F

FrankyBoy

Gast
Wenn ich mir die Umsätze einiger Systemgastronomen ansehe, spielt die Pacht für das Ladenlokal und die Energiekosten eine eher untergeordnete Rolle - hier einmal die Monatsumsätze der Marktführer:

Mc-Donalds Filiale: 188.162,-- € je Monat
Burger King Filiale:__95.870,-- € je Monat

Ich denke, einige Erwerbslose würden auch gerne Auto fahren und die Ware in die Haushalte bringen.

Quelle: Erstmals 5-Milliarden-Grenze geknackt
 
F

FrankyBoy

Gast
Evt. kann man im gastronomischen Bereich sogar mit Azubis arbeiten.
Ja, Fachkraft im Gastgewerbe und wenn man mindestens 3 Filialen hat, Fachmann für Systemgastronomie.

Ich möchte aber im Gegensatz zu den Marktführern ein "Urgemütliches" Ambiente und auch Gerichte für Senioren anbieten.

Für Erwerbslose und Leute mit wenig Geld, könnte bei uns ja die Pommes frites 0,70€ kosten und als gesunde Variante ein Salat (B1) 0,99 € oder ähnlich.
 

arbeitslos in holland

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das einzige was du erreichen wirst, ist eine klage wegen wettbewerbsverzerrung.

du könntest aber eine "frankyboy"-stiftung gründen und damit ermöglichen, dass elo-demonstranten finanziert werden könnten.

bekämpfe nicht bertelsmann, sondern lerne von ihnen

ein nummernkto. in der ch ist nicht per se schlecht. geld ansich ist auch nicht schlecht. wenn du viel hast, kannst du dich so organisieren, dass du kein geld verlierst.

und gleichzeitig kannst du von den zinsen deine projekte machen.

aber dazu mußt du weiter denken, als du es als gastronom gewöhnt bist.
 

Liane

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Ja, Fachkraft im Gastgewerbe und wenn man mindestens 3 Filialen hat, Fachmann für Systemgastronomie.

Ich möchte aber im Gegensatz zu den Marktführern ein "Urgemütliches" Ambiente und auch Gerichte für Senioren anbieten.

Für Erwerbslose und Leute mit wenig Geld, könnte bei uns ja die Pommes frites 0,70€ kosten und als gesunde Variante ein Salat (B1) 0,99 € oder ähnlich.
Kein Problem, hab den Ausbilder dafür.
 

arbeitslos in holland

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wer fritten für 77€cent und salat für 99€cent an den mann/die frau bringen will, der sollte nach amerikanien auswandern

dort hat jeder das recht, sich finanziell zu ruinieren :biggrin:

in d-land gibt es einen wucher-§ und ein wettbewerbsgesetz. :icon_neutral:
 

Liane

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Ist doch nur eine fiktive Zahl, der Mann kann rechnen.
 

nightangel

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Man könnte auch einen kleinen Laden eröffnen mit Bringservice, wo man z.B. Rentnern die nicht mehr so gut zu Fuss sind die Ware nach Hause bringt.
Hier gibt es zum Bspl. so einen Cap Markt der Leute mit Handycap beschäftigt und die machen das auch. Die Kunden rufen an geben durch was sie brauchen und es wird denen dann nach Hause geliefert. Scheint bei dem Laden hier ganz gut anzukommen und recht gut genutzt zu werden.

Fand die Idee eigtl. ganz gut als ich das gesehen habe (war dort mal 2 Tage Probearbeiten), sozusagen mit Service für Menschen die nicht mehr so gut das Haus verlassen können oder nicht mehr so schwer tragen können, die brauchen ja auch was zu Essen.
 

Fuzzi

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Könnte mir auch vorstellen, das Elos ne eigene ZAF gründen.
Natürlich mit Löhnen von denen man auch Leben kann.
Einen Facharbeiter Mangel wird es auch nicht geben, da Wir uns ja
ständigt Weiterbilden......:icon_pause:
 

arbeitslos in holland

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Ist doch nur eine fiktive Zahl, der Mann kann rechnen.
rechnen wird nur der abmahn-ra, bevor er die teure post verschickt

ich glaube kaum, dass hier jemand einen gewerbeschein sein eigen nennt. manchem fehlt auch der gesunde menschenverstand.

und das in der juristenrepublik d

ich dachte schon, dass die onlinehändler bei ebax die blödsten hunde sind :icon_party:
 
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Rounddancer

Gast
Also ich hab selbstverständlich einen Gewerbeschein. Das ist kein Hexenwerk. Doch wie schon im Ursprungsthread bemerkt, Verein geht, gemeinnütziger Verein geht dann nicht, wenn Mitglieder was bekommen sollen. Aber Genossenschaft geht.

Die erwähnte Genossenschaft ARBEITZUERST eG · Leistungen möchte und braucht zudem übers Bundesgebiet verteilte Ableger,- denn ein bekannter Industriekonzern hat uns angeboten, exklusiv alles, was sie an Zeitarbeiter brauchen, über uns abzuwickeln. Bundesweit.
Die Lizenz zum Mitarbeiterverleih haben wir,- und die Voraussetzung des Konzerns, die Vorbereitung zur Zertifizierung nach ISO 9001 haben wir auch.

Vielleicht gäbe es da ja Synergieeffekte zwischen unserer Genossenschafft und der "Fastfood und Soziales"-Genossenschaft, die Franky Boy da angedacht hat?
 

ethos07

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Zuerst @FrankyBoy: Ich find' es toll, dass du einen ganzen Happen Geld für eine Gute Sache aus diesem hoffentlich realisierbaren Erbe abzweigen willst :icon_klatsch:.


Ich mach mich nun (nach und nach) auf Adress-Recherche rund um das Projekt von FrankyBoy - gute Kontakte, gute Vorbilder zu linken Alternativprojekten können helfen ein hoffnungsmachendes Projekt aus der Taufe zu heben!

Dabei auch wieder mal nach Salecina geschaut - Salecina - o, war das einst ein tolles Kollektiv-Projekt, mitten in den Bergen... Aber was da heute ist, kann ich nicht sagen ...

Ganz so abge****t wie der TV-Text es vermuten lässt, scheint es mir bei Betrachtung des aktuellen Seminar-Programms dann doch nicht so sein... Aber mal schauen.

Wie der Zufall so will, gibt es dazu am Montag, 30.April eine TV-Doku auf SAT3 :
Salecina - 3sat | programm.ARD.de

[weitere Adressen/Kontakte zu aus meiner Sicht durchaus gelungenen linken Alternativ- Projekten demnächst in diesem Thread, so nach und nach. Diese Projekte arbeiten übrigens fast alle über Stiftungen in der Form von Genossenschaften.
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, ich selbst mußte mich ja aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen, aber wie ich sehe, gibts auch noch eine aktuelle Webseite von neue arbeit- neue kultur e.V., mit einem Menü, in den etliche Initiativen, etc. angegeben sind:

NANK
 

ethos07

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Sehr gute Beratung zu solidarischen Gründungen gibt es bei
Netzwerk Selbsthilfe in Berlin. Dieses Netzwerk hat eine ewig lange Erfahrung mit Beratungen und Schulungen zu solchen Gründungen aus dem linken und alternativen Spektrum und war /ist auch an vielen finanziell beteiligt. Ich habe keine Schulung bei ihnen mitgemacht, was ich aber höre, sind sie äußert hilfreich für soziale Gründer :

Beratung | Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum...

Besonders fundiert finde ich Wolfgang Fabriczius. (Er ist inzwischen wohl aus Altersgründen aus der aktiven Beratercrew ausgestiegen, ist aber auf vielen Tagungen noch präsent,seinte Texte sind lesenwert! - er kann dabei auf eine lange eigene Geschichte als aktiver Mitgründer großer und bis heute überlebender Alternativprojekte zurückgreifen , wie dem Mehringhof in Berlin .):
Wolfgang Fabricius - Solidarische Ökonomie auf der Basis von Reproduktionsgenossenschaften : Autorenportrait BoD - Books on Demand
 
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FrankyBoy

Gast
10 Kg Premium-Pommes kosten derzeit 7,20 € und daraus machst du mindestesns 40 (hohe) Pommesschalen voll - der wareneinsatz stimmt schon, genau wie bei den salaten - jetz bis in den Herbst hinein, bekommst du im Großhandel entsprechend gute preise.

P. S. Die Marktführer haben ähnliche Angebote in ihren preislisten.

wer fritten für 77€cent und salat für 99€cent an den mann/die frau bringen will, der sollte nach amerikanien auswandern

dort hat jeder das recht, sich finanziell zu ruinieren :biggrin:

in d-land gibt es einen wucher-§ und ein wettbewerbsgesetz. :icon_neutral:
Wenn der Wareneinsatz 33% nicht übersteigt, ist alles im grünen Bereich, auch für gute Löhne.
 
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FrankyBoy

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Man könnte auch einen kleinen Laden eröffnen mit Bringservice, wo man z.B. Rentnern die nicht mehr so gut zu Fuss sind die Ware nach Hause bringt.
Hier gibt es zum Bspl. so einen Cap Markt der Leute mit Handycap beschäftigt und die machen das auch. Die Kunden rufen an geben durch was sie brauchen und es wird denen dann nach Hause geliefert. Scheint bei dem Laden hier ganz gut anzukommen und recht gut genutzt zu werden.

Fand die Idee eigtl. ganz gut als ich das gesehen habe (war dort mal 2 Tage Probearbeiten), sozusagen mit Service für Menschen die nicht mehr so gut das Haus verlassen können oder nicht mehr so schwer tragen können, die brauchen ja auch was zu Essen.
Ja, das ist eine weitere gute Idee, die hier allerdings auch von REWE praktiziert wird, ob man in diesem Segmen Fußfassen kann, hängt meines erachtens sehr stark vom Angebot ab.
 
F

FrankyBoy

Gast
O. K. die Äußerungen von ethos07 und Rounddancer sind ebenfalls gut, mir fällt dazu noch ein, dass man im Großnadel derzeit Gouda 48% für etwa 2,35 € bis 3,39 € je Kilo bekommt - rufe morgen mal an, um an Tagespreise zu kommen und auch beliebte Güter wie Thunfisch in Öl, Hambugerpaddys, Rindfleisch usw. bekommen wir weit unter Discounter-Preisen.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung würde ich hier kaufen: https://www.ggmgastro.com/ und die 50.000,-- € sind auch nicht das letzte Wort.
 

arbeitslos in holland

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Wenn der Wareneinsatz 33% nicht übersteigt, ist alles im grünen Bereich, auch für gute Löhne.
und die fixkosten vom laden ?
kosten für die ihk ?

steuern willst du auch subventionieren ?

du wirst eines werden: leichtes opfer für deine konkurrenz. du wirst dumpinganbieter und zerstörst den wettbewerb, mit deiner aggressiven preispolitik

du willst doch kaufmann und gastronom sein ?

da willst du dich mit REWE anlegen :icon_neutral:

schade, mit deinem vielen geld, könntest du politisch oder gesellschaftlich ein klein wenig verbessern.

aber du bildest dir ein die welt retten zu können.......:icon_kinn:
 

jockel

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Liebe Mitstreiter,

beim Studium des nachfolgenden Threads, bekam ich die Idee, eine gemeinnützige Einrichtung zu gründen, in der sich Erwerbslose einbringen können und zu 100% von den Früchten ihrer Arbeit profitieren können: https://www.elo-forum.org/off-topic/90929-lange-arbeitslos-erdrueckt-mich.html#post1113229

Ich möchte quasi einen gemeinnützigen Verein oder eine Genossenschaft (oder ähnliches - der Gedanke ist gerade erst am Anfang) gründen, in der ausschließlich "das Wohlergehen der Belegschaft" an erster Stelle steht und alle (wirklichen) Gewinne, sollen an die Mitarbeiter ausgezahlt werden - wie das mit Erweiterungen etc. aussieht, können wir ja hier ausgiebig diskutieren.

Kürzlich habe ich erfahren, dass ich eine größere Erbschaft erwarte und ca. 50.000,-- € daraus, möchte ich auf diese Weise investieren - vielleicht ergeben sich daraus dann ja weitere Darlehen, die wir beantragen können.

Ein weiterer Aspekt sollte der sein, dass wir Erwerbslosen, Rentnern und anderen Personen die gerade hilflos sind, mit Rat, Tat und "handverlesenen Anwälten" unter die Arme greifen, die auch gerne bereit sind, die PKH für die Ratsuchenden selber beantragen etc.

Als "Einnahmequelle" stelle ich mir gerade ein "Vereinslokal" vor, in dem es Getränke, Essen usw. gibt aber wie können auch genau so gut einen Internetversandhandel mit Ladenlokal oder weis der Teufel was machen - wie gesagt, die Idee ist noch ganz frisch.
Problem:

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter vermitteln keine geförderten, jobsuchenden Erwerbslose an gemeinnützige Vereine, sondern nur an kommerziell funktionierende Unternehmen, die sv-pflichtversicherte Arbeit anbieten. Das betrifft dann die ganze Bandbreite der Rechtsformen von Unternehmen, z.B. OHG, KG, KGaA, GbR, GmbH, AG, e.G. usw.

Liste von Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland

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