Generell - Sanktion und Geldgeschenk

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Stefan2204

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Hallo, mal eine generelle Frage. Ich spiele mit folgenden Gedanken. Bei 10% Sanktion, wie ist es wenn nun eine Person "X" mir diese schenken würde per Überweisung. Anders Formuliert. Person "X" möchte jeden Monat die 10% ausgleichen mit dem Überweisungs Betreff "ungerechtfertigte Sanktion des Jobcenters ***** Ausgleich". Das Jobcenter möchte aber nur 50,00 Euro pro "Jahr" als Geldgeschenk erlauben. Nun habe ich schon einen Anwalt gefragt der die Summe zu niedrig hält aber meine Ansicht sehr interessant, es ist doch gar kein reines Geldgeschenk, ich decke nur meinen Bedarf. Sprich wenn ich z.b. 650,00 Euro zum "Leben" benötige und das Jobcenter nur 620,00 Euro auszahlt. Bekomme ich ja durch dieses "Geschenk" nicht 65"1!,00 Euro sondern nur meinen Bedarf. Kennt sich jemand mit Geldgeschenken und der Höhe aus? Danke an alle!
 

Stefan2204

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Ist ja Interessant. Danke. Mal sehen wie ein Gericht das sehen würde, ich erhalte ja kein "Geldgeschenk" für Sachen die nicht im ALG2 sind, sondern einfach nur das reine ALG2. Das ist schon eine interessante Frage.
 

Texter50

Super-Moderation
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Das geht in die Hose.
Auch mal ne generelle Frage: wenn ich wen finde, der jeden Monat ein paar Taler übrig hätte, dann könnt er mir das Zeuchs auf die Kralle legen - und ich könnt mich gleich bedanken? Schlafende Hunde weckt man nicht!

Frage: ist dieser Freibetrag unabhängig von dem, den man für den Nebenjob (ich sach mal 100 Euro/Monat) hat oder wird das gegengerechnet?
 

Purzelina

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Das ist kein Freibetrag, sondern eine Bagatellgrenze, wegens Verwaltungsaufwand und so.......

BAT ist immer gut
 

Trixi2011

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Ich sehe es wie "Katzenfreak":

Ehrlichkeit hin oder her, einfach die Klappe halten und fertig. Als Sozialleistungsempfänger haste keine Vorteile von deiner Ehrlichkeit, sondern wirst noch bestraft!
 

hans wurst

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Hallo

§ 11a Nicht zu berücksichtigendes Einkommen

(5) Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit
1.
ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre oder
2.
sie die Lage der Leistungsberechtigten nicht so günstig beeinflussen, dass daneben Leistungen nach diesem Buch nicht gerechtfertigt wären.

Sollte man, durchaus mal berücksichtigen.
 
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