Genehmigung? Urlaub fest gebucht, jetzt arbeitslos -

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ExitUser

Gast
Hallo,
habe zwar schon einen anderen Thread zum Thema URLAUB durchgelesen, dies trifft aber nicht mein Problem direkt.

Seit 01.05. bin ich ohne Arbeit.

Meine Zwickmühle:
Ich habe im Februar schon einen Urlaub gebucht, in den USA für die ganze Family (Mann, 2 schulpflichtige Kinder). Die Reise wollte ich am 20.07. antreten (2 Wochen). Es handelt sich nicht um eine Pauschalreise, sondern um teure Flüge, Mietwagen, Ferienhaus. Reiserücktritt wurde nicht abgeschlossen.

Da nun die Kündigung dazwischengekommen ist, habe ich ein Problem.

Ich bewerbe mich intensiv, immer in der Hoffnung, dass der evtl. neue Arbeitgeber einem Urlaub zustimmen wird, weil ich den schon fest gebucht habe, oder ich eine Stelle nach Rückkehr antreten kann.

Beim Arbeitsamt habe ich vom Urlaub nichts erwähnt, um erstmal abzuwarten. Stornieren kann ich`s eh nicht mehr ohne Verlust der gezahlten Kosten.

Meine Frage:
muss die Agentur für Arbeit mit diesen Urlaub genehmigen, weil er schon vor meiner Kündigung gebucht war? Wie verhalten?

Um es zu betonen: ich WILL arbeiten und lasse meine Bewerbungen auch nicht schleifen, weil ich den Urlaub im Kopf habe. Aber es ist nun mal, wie es ist. Blöde Situation, die mir keine Ruhe lässt.

Wir fahren übrigens in den Schulferien, meine Kinder sind 12 und 16.
Habe auch gelesen, dass es in den ersten 3 Monaten keinen Urlaub gibt, weil in dieser Zeit die Chance auf Arbeit höher sein soll. wenn ich am 20.07. fahre, ist die 3-Monats-Frist noch nicht ganz abgelaufen (10 Tage fehlen). Habe etwas gelesen, dass man 1 Woche vor Reiseantritt Urlaub beantragen soll, weil dann der Sachbearbeiter sehen könne, ob evtl. eine Stelle in Aussicht sei. Bewerbungen hat man aber immer laufen, manche Firmen melden sich 6 Wochen nicht. Und wahrscheinlich würde der Sachbearbeiter mir eine Stelle aus dem Ärmel zaubern, damit er mir das verweigern kann.

Das ist alles ein Dilemma für mich, ich weiß nicht, was ich tun soll.

Danke für Tipps
Thingybob
 
A

Arco

Gast
Hi :stern:

wir reden jetzt hier von Alg1 / SGB III und da >kann< man wenn man unter 58 Jahre alt ist Urlaub/Ortsabwesenheit für 3 Wochen bekommen...

>>> :!: k a n n :!: also man muß diesen Urlaub vorher beim zuständigen SB beantragen, ansonsten wird für diese Zeit keine Alg1 gezahlt ....

dazu ein Link mit eingebauten Links etc.:

https://www.olaf-nensel.de/sgbiii/faq/alg/pflichtbeiortsabwesenheit.html

Also es hilft nichts, mit denen REDEN und da müßte es eigentlich kein so goßes Problem geben .

Bei deinen evtl. neuen AG ist das was ANDERES ...... hier kann es passieren das der Urlaub ein Hinderniss seien könnte.
Einen Urlaubsanspruch nach kurzer Zeit der Beschäftigung gibt es nach meinem Wissen so nicht ( ich meine jetzt nicht den rechnerischen aufgelaufenen Urlaubsanspruch pro Monat der Beschäftigung).

Es hängt auch mit den Gegebenheiten des evtl. neuen AG ab ....
 

Arania

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Also mit einer neuen Beschäftigung sehe ich es genauso, das könnte schon ein Problem sein, wer stellt jemanden ein der bald danach erstmal in Urlaub fahren möchte und das AA muß auf jeden Fall infomiert werden
 

lolobeng

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@thingybob
schick mir mal deine e-mailaddy über pn geht es nicht
 

Azze

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Also ich hatte vor 4 Jahren mal eine neue Stelle angetreten und auch vorher schon einen 14 Tage Urlaub gebucht. Weil der AG aber nicht 14 Tage auf mich verzichten wollte war er so kulant und hat mir die Stornokosten für den Urlaub den ich absagen durfte bezahlt. Schade um den Urlaub aber solange ich da kein Verlust mache is das ja ok :daumen: Aber solche AG zu finden ist fast wie ein 6er im Lotto.
 

Martin Behrsing

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Wenn Du ALG1 beziehst kannst Du dich für die Zeit des Urlaubs abmelden. Musst dann halt deine Krankenversicherung und Rentenversicherung selbst bezahlen. Dies hält sich aber in Grenzen. Nach Deinem Urlaub dann direkt wieder arbeitslos melden. Dies geht dann meistens durch persönliche Medlung und die Zahlungen werden sofort weiterbewilligt. Damit verlierst Du dann auch keine Anspruchstage.

Normalerweise darf Urlaub nur nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit gewährt werden: deshalb über diesen Umweg
 
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