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Genehmigung Teilhabe am Arbeitsleben

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TumadieMoerchen

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#1
Hallo,
Muss nochmals ein paar Fragen stellen. Bin aus der Reha AU entlassen worden. Im Bericht des Arztes steht das ein Einsatz als KFZ-Mechaniker, meinem erlernten Beruf, nicht mehr möglich ist.Angekreuzt wurde auch "Teilhabe am Arbeitsleben ist zu prüfen" Den Antrag an die RV "Teilhabe am Arbeitsleben " haben wir bereits in der Reha gestellt.
Wie seht ihr meine Chancen, dass die RV mir diesen Antrag mit 46Jahren genehmigt?
In etwa welchem Zeitraum nach Antragstellung müsste sich ein Rehaberater mit mir in Verbindung setzen? Und sollte ich falls der Antrag abgelehnt wird gleich den VDK einschalten?Macht das Sinn?

Gruss Michael
 

Muzel

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#2
So weit ich weiß, sind es 14 Tage zwischen Antrag auf berufl. Reha und Entscheidung.
 

REP

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#3
In etwa welchem Zeitraum nach Antragstellung müsste sich ein Rehaberater mit mir in Verbindung setzen?
Hallo TumadieMoerchen!

Bei mir lagen 8 Wochen zwischen der Antragstellung und dem Bewilligungsbescheid.
Es hat dann nochmal 7 Wochen gedauert, bis ich den Termin beim Rehafachberatungsdienst hatte.
Also, insgesamt 15 Wochen! Aufgerundet somit knappe 4 Monate.
Das alles war in 2008!
Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Viele Grüsse
REP
 

Muzel

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#4
Bei mir ist der Landschaftsverband der Träger. Vielleicht gibt es da Unterschiede. Vielleicht schaltet sich Dragonflyer ein, die weiß das.
 

dragonflyer

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#5
Innerhalb von 2 oder 4 Wochen muss nur entschieden werden, wer der zuständige Kostenträger ist. Wird dieses versäumt, muss die Stelle, wo der Antrag einging, auch das gesamte weitere Verfahren machen, selbst wenn sie "unzuständig" sind.

Wie lange das gesamte Verfahren dauert, hängt auch davon ab, ob noch weitere medizinische Unterlagen angefordert werden müssen und ob eine Entscheidung für den medizinischen Dienst aufgrund von Aktenlage möglich ist oder ob eine Untersuchung beim medizinschen Dienst notwendig ist.

Bei mir hat es vom Antrag bis zum Beginn der beruflichen Reha 9 Mobnate gedauert, bei meinem Mann fast 2 Jahre. Oftmals muss eine Berufsfindung gemacht werden, in manchen Fällen muss eine medizinische Reha erst zu Ende geführt werden, Termine für eine Berufsfindung sind auch nicht immer zeitnah etc.

Wie lange es dauert, bis man eine berufliche Reha hat, ist individuell verschieden. Kann schnell gehen, oder auch Jahre dauern.
 

TumadieMoerchen

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#6
Innerhalb von 2 oder 4 Wochen muss nur entschieden werden, wer der zuständige Kostenträger ist. Wird dieses versäumt, muss die Stelle, wo der Antrag einging, auch das gesamte weitere Verfahren machen, selbst wenn sie "unzuständig" sind.

Wie lange das gesamte Verfahren dauert, hängt auch davon ab, ob noch weitere medizinische Unterlagen angefordert werden müssen und ob eine Entscheidung für den medizinischen Dienst aufgrund von Aktenlage möglich ist oder ob eine Untersuchung beim medizinschen Dienst notwendig ist.

Bei mir hat es vom Antrag bis zum Beginn der beruflichen Reha 9 Mobnate gedauert, bei meinem Mann fast 2 Jahre. Oftmals muss eine Berufsfindung gemacht werden, in manchen Fällen muss eine medizinische Reha erst zu Ende geführt werden, Termine für eine Berufsfindung sind auch nicht immer zeitnah etc.

Wie lange es dauert, bis man eine berufliche Reha hat, ist individuell verschieden. Kann schnell gehen, oder auch Jahre dauern.
Hallo Dragonfly,

Das hört sich ja nicht sehr aufbauend an. Von was lebt man in diesen 9Monaten?

Meine Konstellation sieht folgendermassen aus:


1.Ich bezog Krankengeld während ALG1. Das lief zum 1.2.09 aus. Krankengeld erhielt ich bis zum Beginn der Reha am 1.4.09

2. Ab 1.4.09 zahlt die RV 5Wochen Ü-Geld während der AHB in der Reha.

3. Da ich AU entlassen wurde aus der Reha zahlt nun die Krankenkasse weiter Krankengeld bis zur sagen wir mal teilweise Genesung etwa Ende Juni.

4. Es wurde während der Reha ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt und zwar am 20.04.2009! Somit dürfte die 2 Wochenfrist ja rum sein oder? Bis jetzt hab ich jedenfalls weder einen positiven noch einen negativen Bescheid über diesen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Frage: Welche Institution ist nach der teilweisen Genesung Ende Juni für mich zuständig? Arbeitsamt oder Arge für den Fall das Umschulung genehmigt oder abgelehnt wird?

Ausgehen kann man von einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 40-50% und einer Arbeitsfähigkeit von vielleicht 3-6 Stunden am Tag.
Rentenversichrung ist bei mir der Bund.


LG und Danke für eure Antworten
Michael
 

TumadieMoerchen

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#7
Hallo TumadieMoerchen!

Bei mir lagen 8 Wochen zwischen der Antragstellung und dem Bewilligungsbescheid.
Es hat dann nochmal 7 Wochen gedauert, bis ich den Termin beim Rehafachberatungsdienst hatte.
Also, insgesamt 15 Wochen! Aufgerundet somit knappe 4 Monate.
Das alles war in 2008!
Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Viele Grüsse
REP
Hallo Rep,

Danke! Wenn man den Bewiligungsbescheid erhält gibts dann auch sofort Ü-Geld? Oder bezieht man in der Zeit andere Leistungen?

Gruss Michael
 

REP

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#8
Wenn man den Bewiligungsbescheid erhält gibts dann auch sofort Ü-Geld? Oder bezieht man in der Zeit andere Leistungen?
Hallo TumadieMoerchen!

Nein, Übergangsgeld wirst du erst mit Beginn einer Umschulungsmassnahme erhalten.
Ich war in dieser Zeit in ALG1-Bezug.

Viele Grüsse
REP
 

Muzel

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#9
Solange die DRV dir die Umschulung nicht bewilligt hat, ist für dich die Arge beziehungsweise das Sozialamt zuständig.
 
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