Genehmigung für Umzug, EILT

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Nastassja

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Hallo zusammen,

ich weiß gerade nicht mehr weiter, da ich endlich nach langem, langem suchen eine angemessene Wohnung gefunden habe.

Kurz zum Problem

Wir bewohnen zu dritt eine 2 Zimmer Wohnung, (19, 25 und 40 Jahre), dass diese Wohnung viel zu klein ist, keinerlei Privatsphäre vorhanden ist, etc. ist der ARGE bekannt. Es hieß damals (so vor 2 Jahren), wenn wir eine angemessene Wohnung finden, sollen wir anrufen und dann wird man sehen, ob der Umzug notwendig ist...so weit, so gut..

Seit letzter Woche Donnerstag nun habe ich ein schönes Angebot für eine 3 Zimmerwohnung, die Kaltmiete ist ein wenig höher als die jetzige, aber immer noch angemessen. Dafür sind die Nebenkosten geringer und endlich hätten wir genug Platz, S-Bahn Anbindung, die Suche nach einer Arbeit wäre damit auch deutlich einfacher.

Da ich weder den Umzug, noch die Kaution, Renovierung der neuen Wohnung, Kühlschrank (bei der EBK ist leider keiner dabei und der jetzige gehört zur jetzigen EBK und somit dem Vermieter) selbst finanzieren kann, benötige ich natürlich die Zustimmung der ARGE.

Tja, und hier liegt das Problem.

Ich erreiche dort keinen telefonisch, immer nur Bandansagen, besetzt, etc.
Mit der neuen Vermieterin habe ich am kommenden Freitag einen Termin, bis dahin brauche ich also wenigstens die Zusage, dass die Miete übernommen wird. Es war schwer genug, einen Vermieter zu finden, der ALG2 Bezieher nimmt, und sie hat noch genug andere Interessenten, wir möchten die Wohnung so gerne haben.

Was kann ich tun? Einfach morgen mit allen Unterlagen und Anträgen zur ARGE fahren? Daran hatte ich schon gedacht, als ich das aber im Februar tat, und nur einen Antrag beim zuständigen Sachbearbeiter abgeben wollte, wurde ich sehr barsch abgewiesen, er habe jetzt keine Zeit, ich solle wie alle anderen auch die Unterlagen unten abgeben, also Nummer ziehen, etc...

Super, und nun? Es eilt leider.
Gibt es da Möglichkeiten, schnell eine Entscheidung zu erwarten? Kann ich darauf bestehen, bitte jemanden zu sprechen, der das entscheiden kann, ob wir die Wohnung anmieten dürfen?

Die Hotline sagt zwar auch, man kann alles schriftlich machen, das dauert aber alles zu lange. Ich kann nicht noch 1-2 Wochen warten, wenigstens die Zustimmung zum Umzug brauche ich.

Bin gerade etwas verzweifelt, hat jemand einen Rat?

Danke und viele Grüße,
Nastassja
 

wolliohne

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unbedingt die schriftl. Genehmigung beantragen und den schriftl.Bescheid abwarten.(niemals auf mündl.Zusagen verlassen)

anders bleibt ihr auf sämtl.Kosten sitzen.
 

Nastassja

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unbedingt die schriftl. Genehmigung beantragen und den schriftl.Bescheid abwarten.(niemals auf mündl.Zusagen verlassen)

anders bleibt ihr auf sämtl.Kosten sitzen.

Hallo Wolliohne,

das weiß ich doch. :)

Aber es geht darum, dass ich schnell eine Entscheidung brauche, und telefonisch einfach nicht durchkomme um einen Termin zu bekommen.

Die ARGE ist 10 km weg und die Fahrt ist erstens nicht billig und außerdem wimmeln die einen immer ab. Selbst wenn ich die Unterlagen normal abgebe, also da, wo man alle Anträge abgibt, dauert es immer mindestens 1 Woche bis man schriftlich Bescheid kommt. Ich habe aber die Zeit nicht.

Daher nochmal die Frage, kann ich irgendwie darauf bestehen, schnell eine Entscheidung zu erhalten, also mehr oder weniger sofort vor Ort? Ich hab ja alles, Mietangebot, Mietvertrag, etc..
Welcher Vermieter wartet denn 1-2 Wochen, bis da eine Entscheidung kommt, zumal hier, wo es kaum bezahlbaren Wohnraum gibt..

Ich würde ja auch einfach so umziehen, verbieten können sie es mir ja nicht, aber ich habe einfach nicht das Geld für die Kaution. :-(

Liebe Grüße,
Nastassja
 

wolliohne

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Nastassja,

tut mir leid,aber ich sehe hier keine schnelle Entscheidung.

Bin seit Jahren in ähnl.Dilemma deshalb weiß ich wovon ich rede.
Nur mit neuer Wohnung ist es leider nicht getan,ARGE weigert sich die Umzugskosten (bis auf Pauschale von ca.250,-Euro) zu übernehmen,weil alles nur "KANN" Bestimmungen.

Auch Kaution "KANN" übernommen werden.
 

blattkaktus

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Hallo Nastassja,
mach alles Beides, beantrage schriftlich die Genehmigung des Umzuges, mit Deinen Gründen, zu wenig Platz für 3 erwachsene Personen (bis 75 m² stehen Euch zu), Konflikte deshalb usw.
Und nimm Dir einen Tag Zeit, und geh mit Beistand hin und bestehe darauf, mit jemanden zu sprechen deswegen. Wenn die Arge auch nicht so schnell Termine vergibt, gibt es da Mitarbeiter, die für solche Notfälle eingeteilt sind.
Und wenn Du den Antrag abgibst, eine Kopie mit Posteingangsstempel an der Anmeldung verlangen, nicht dass es einfach so verschwindet. Also lieber den Antrag doppelt mitnehmen.
Viel Glück und sg
 

Nastassja

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Guten Abend,

so, ich war heute persönlich bei meinem zuständigen Sachbearbeiter und bin ziemlich sauer...

Seine Aussage war, die neue Miete wird übernommen und ich kann den Mietvertrag unterschrieben, aber es werden keinerlei Kosten für den Umzug übernommen. :icon_twisted::icon_neutral:

Begründung von ihm dazu: O-ton: "Es ging ja bisher auch, mit 3 Erwachsenen in 2 Zimmern zu wohnen und ein Umzug sei daher nicht erforderlich".
Das Wohnzimmer hat nicht einmal eine Tür, sondern nur einen Rundbogen, alles spielt sich praktisch in dem einem Raum ab, da ist nichts mit Privatsphäre, interessiert aber nicht...

Ganz toll, hier gibt es ja auch überall bezahlbare Wohnungen, wie ich die letzten 2 Jahre gesehen habe. Es gibt sie eben nicht, interessiert das Amt nicht. Ich solle froh sein, dass die neue Kaltmiete übernommen wird, da sie ja 35,00 EUR höher als die alte ist.

Die Kaution soll ich dann eben von der alten Kaution nehmen, dass ich die aber erst in ein paar Monaten bekomme, und die auch nur aus einer Kaltmiete besteht, die neue Vermieterin aber 3 Kaltmieten möchte, ist unwichtig.

Ich brauche ebenso einen Kühlschrank, einen Kleiderschrank, und den Transporter bezahlt.
Der Sachbearbeiter meinte nur, gibt es nicht. Es ist unwichtig, dass es bisher Einbauschränke gab und einen Kühlschrank der dem Vermieter gehört.

Ach ja, ich soll 3 Kostenvoranschläge für einen Transporter bringen, die Kosten würde man vielleicht übernehmen. Seltsam, die Kosten eventuell, die anderen nicht?

Es muß doch aber dafür irgendwelche Gesetze geben, wie man da entscheiden darf/kann/muß. Oder bin ich hier dem Ermessen des Sachbearbeiters ausgeliefert? Er hat nicht einmal meinen Antrag auf Kostenübernahme angenommen. Bisher war er immer sehr nett und verständnisvoll, vielleicht liegt es ja daran, dass da momentan die Hölle los ist im Amt.:eek:

Hat jemand eine Idee, was ich tun kann?

Meine Mutter meinte, ich soll den Antrag einfach hinschicken, genauer begründen und dann müssen sie ja zumindest schriftlich reagieren.
Mit einem Bescheid, auch wenn er negativ sei, könnte ich mehr anfangen als so, leuchtet mir ein, aber...

Was ist, wenn das nun eine Weile dauert?
Selbst wenn ich mich dann an den Teamleiter oder das SG wende, kann man dann nicht sagen, sie sind ja umgezogen, also geht/ging es ja doch ohne finanzielle Unterstützung?

Ich weiß momentan zwar noch nicht wie, aber sicher wird es irgendwie mit Hilfe von Verwandten gehen, aber die wollen das Geld ja auch wieder....

Ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben, ich will hier nur weg und endlich habe ich nun eine Wohnung gefunden, wo wir genug Platz hätten. Ich wäre doch blöd, da nicht einzuziehen.

Liebe Grüße,
Nastassja
 

Pasquino

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ich vermute mal das Du ohne Bescheinigung, das die bisherige Wohnung zu klein ist, nicht viel in der Hand hast. Wie groß ist denn die jetzige Wohnung? (Raumanzahl ist unerheblich)
bei 3 Personen stehen euch ja wie bereits erwähnt 75 m² zu. Normal sind 5 m² Varianz. Sollte Eure also max. 69 m² sein, wäre das ein Argument für eine Notwendigkeitsbescheinigung.
Ist die neue Wohnung in einem anderen Zuständigkeitsbereich als die alte?
Dann würde die notwendige Zustimmung für die Neue Wohnung entfallen, solange sie angemessen ist. Die Kaution muss allerdings trotzdem vorher beantragt werden. (mit Mühe und evtl. notwendiger Klage gehts auch ohne ; irgendwo gabs da mal wegen Dringlichkeit Ausnahmeregelungen für)
Am wenigsten Sorgen würde ich mir wegen der Wohnungseinrichtungen machen. Bei jedem notwendigem Umzug greift die Erstausstattungsregelung insoweit als das, aus welchem Grunde auch immer, fehlende notwendige Einrichtungsgegenstände bezahlt werden müssen.
Mit den Transportangeboten kenne ich auch so, es wird bei notwendigem genehmigten Umzug, die notwendigen Kosten innerorts erstattet. (Soll heißen der Zuständigkeitsbereich der ARGE)
 

RudiRatlos

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Das "Problem" hatten wir gestern auch. Zwei Wohnungen angesehen, eine 61 m² (2 Z.), die andere 69 m² (3 Z.). Hatte dann beide Wohnungsbeschreibungen eingescannt und per E-Mail an den SB vom A- Team geschickt. Heute kam per Mail, das die Miete- egal für welche Wohnung- übernommen wird. Mietkaution wird uns auf Wunsch als Darlehen gewährt.
Wir zwei wohnen jetzt in 39 m².

Man sieht, es kann auch anders gehen. Aber wollen wir mal nichts beschreien.:cool:
 

Nastassja

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Hallo Pasquino,

ich vermute mal das Du ohne Bescheinigung, das die bisherige Wohnung zu klein ist, nicht viel in der Hand hast. Wie groß ist denn die jetzige Wohnung? (Raumanzahl ist unerheblich)

Die bisherige Wohnung hat 59qm, die neue dann zwar auch nur 64qm, aber eben 3 Zimmer, die alle ein Tür haben, was ja hier nicht der Fall ist.

Ist die neue Wohnung in einem anderen Zuständigkeitsbereich als die alte?
Dann würde die notwendige Zustimmung für die Neue Wohnung entfallen, solange sie angemessen ist.

Zuständig ist dieselbe ARGE, da derselbe Landkreis, aber anderer Sachbearbeiter, wegen Ortswechsel und anderer (höherer) Mietstufe.
Ich habe ja die Zusage (wenn auch nur mündliche) bekommen, dass ich den Mietvertrag unterschreiben darf, die Wohnung sei angemessen.

Die Kaution muss allerdings trotzdem vorher beantragt werden. (mit Mühe und evtl. notwendiger Klage gehts auch ohne ; irgendwo gabs da mal wegen Dringlichkeit Ausnahmeregelungen für)

Ja, ich weiß, aber er wollte meinen Antrag auf Kaution ja nicht haben, ich würde sie nicht bekommen, fertig....

Am wenigsten Sorgen würde ich mir wegen der Wohnungseinrichtungen machen. Bei jedem notwendigem Umzug greift die Erstausstattungsregelung insoweit als das, aus welchem Grunde auch immer, fehlende notwendige Einrichtungsgegenstände bezahlt werden müssen.

Ja, wie gesagt, er meinte, bekomme ich nicht, Kleiderschrank müßte ich ja haben, (sicher, meine Tochter hat auch einen, aber ansonsten waren ja 3 Einbauschränke da, ich hätte auch nicht den Platz bisher, da noch andere Schränke aufzustellen.
Auch hier kam ich nicht dazu, überhaupt meinen Antrag abzugeben, und ich hatte doch alles so schön begründet. :)

Mit den Transportangeboten kenne ich auch so, es wird bei notwendigem genehmigten Umzug, die notwendigen Kosten innerorts erstattet. (Soll heißen der Zuständigkeitsbereich der ARGE)

Mag ja sein, aber woher bekomme ich die? Anrufen und sagen, schicken sie mir bitte mal zu? Bei Sixt bekomm ich online kein Angebot, bleibt nur normale Spedition und die wollen natürlich den ganzen Umzug machen, nützt mir ja nichts.

Ich bin echt langsam am verzweifeln...
Wegen Kühlschrank meinte er ja noch, ich soll mal im Sperrmüll schauen, super...

Wenn ich mich nicht gerade so kraftlos fühlen würde, hätte ich nicht wenig Lust morgen nochmal nach LB zu fahren um den Teamleiter zu verlangen.

Aber mir wurde schon davon abgeraten, man handele sich nur Ärger ein, sowas sehen die SB nicht gerne, weil sie dann auch Ärger bekommen....und hätten einen dann auf dem Kieker...

*seufz*
Aber ich mag nicht einfach aufgeben....

Da fällt mir noch ein, außerdem würde es die Chancen extrem verbessern, Arbeit zu finden. Denn in dem neuem Ort gibt es S-Bahn Anschluß, und die Busse fahren auch am Wochenende und nicht nur alle 2 Stunden wie hier.
Viel bessere Chancen bei der Stellensuche ist doch auch noch ein Grund für den Umzug, oder?

Liebe Grüße,
Nastassja
 

Pasquino

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mündliche Zusage, gibt es da Zeugen die das vor Gericht auch bestätigen würden?
Kaution, in einigen Bezirken ist die zuständige Stelle getrennt von der ARGE. Informiere Dich mal wer da wirklich für zuständig ist.
Kleiderschrank und Küche, wenn in der alten eine EBK drin ist die euch nicht gehört und Einbauschränke die Ihr nicht mitnehmen könnt, entsteht in der neuen Wohnung bedarf der gedeckt werden muss.
Umzug, generell ist da Eigeninitiative gefragt. alles was nachweislich begründet nicht selber vollzogen werden kann, wird nebst der notwendingen Auslagen durch die ARGE getragen werden müssen. habt ihr kein Transporter, zahlt die ARGE einen. Habt ihr keinen Führerschein, muss die ARGE einen Fahrer zahlen. Könnt Ihr nix heben zahlt die ARGE Packer. usw.
Kühlschrank und Sperrmüll, das würde ich mir schriftlich geben lassen!
Die zu beschaffende Ware hat neu oder neuwertiger Güte zu sein. Sperrmüll ist nicht neuwertig.
bessere Chancen ist kein Umzugsgrund. Ein Umzugsgrund wäre ein Nachweis eines zukünftigen Arbeitgebers, das er dich nach Umzug einstellen würde.
 

redfly

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Tja, so kommst du nicht weiter. Ohne Zusicherung der ARGE werden die Kosten voraussichtlich nicht übernommen. Kann dir die neue Vermieterin nicht ein Angebot schreiben welches die ARGE nur abstempeln braucht? So hättest du ja eine Übernahmegarantie. Ansonsten wird es auf einen Rechtsstreit hinauslaufen, und die Wohnung ist dann weg.
 
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