Gemeinsames Flugblatt von Tacheles, ABSP, ELO, BAG-SHI BDP RMB

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ladydi12

Super-Moderation
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Hallo Martin,

tacker das doch bitte einmal fest, so daß man sich das jederzeit herunterladen kann.

meint ladydi12
 

Heiko1961

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Finde ich echt gut dieses Flugblatt.:icon_daumen: Setze es doch auch unter "Download" rein. Denke bitte auch daran, dass dort im Flyer (Info-Zettel) ein Fehler ist. 10€ Mindestlohn ist doppelt aufgeführt.
 
E

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In den Zahlen des FKE sind die aktuellen drastischen Preissteigerungen aber noch gar nicht eingerechnet, oder?

Viele Grüße,
angel
 

Mondstaub

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Ich geh mal heute mit nem Stapel weg. Briefkästen abklappern :) Ich hoffe nur es lesen auch manche.
 

Borgi

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Eigentlich müsste dieses Flugblatt zwei Wochen lang in allen Großstädten verteilt werden. Und dazu dann (Als Wasserzeichen?):


In Deutschland leben
7,5 Millonen Menschen
von Hartz IV und diese
Zahl ist stets im Aufschwung
 

Selene

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Briefkästen

geh ich auch abklappern.Hab es mir grad gespeichert.Großes Lob für den Flyer.

:icon_stern::icon_stern::icon_stern::icon_stern:
 

Liebe Tweety

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:icon_daumen: auch wenn ich mir gewünscht hätte, das da nicht Café/ Kneipe steht - sondern Freizeit...wegen der kinder ...aber sonst sehr gelungen :icon_daumen:

Kinder sind anscheinend Nebensache, viele haben sich aber ihr Leben mit Kindrn aufgebaut. Man sieht doch das viele reden aber für die Kinder wird seit etlichen Jahren nichts gemacht. Nur Kinder gehören zum Leben.
 

wolliohne

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Gerade mehrfach ausgedruckt

kommt bei nächster Gelegenheit in unseren Dreiecksständer a.d.Friedensplatz.
 

Hoby123

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Hallo,

ich finde das Flugblatt gut und möchte es im Rahmen meiner Möglichkeiten verteilen.
Was mich ein wenig stört ist der letze Abschnitt über den Mindestlohn.
Es entsteht der Eindruck das ein Hartz IV Empfänger in der Regel als (Einzelperson) Bedarfsgemeinschaft 945€ zum leben zur Verfügung hätte. Sollte man nicht das nehmen was jemand "definitiv" hat und nicht das was "individuell" möglich ist?
Das dieses Beispiel in beziehung zur Mindestlohnforderung steht wird da eventuell bzw. höchstwahrscheinlich gar nicht realisiert.

Diesen Freibetrag vom Erwerbeinkommen den muss man doch erstmal wahrnehmen können.
Auch die 347€ für Einzelpersonen treffen doch nur auf 20-25% der Bedarfgemeinschaften zu, oder bin ich da falsch informiert?
Als Beispiel zu nehmen was jemand im besten Fall erziehlen kann halte ich für nicht so glücklich und auch nicht für den Regelfall. Bei Menschen die mit "regulärer" Arbeit nur auf ein unwesentlich höheres Einkommen kommen entsteht so der Eindruck das Hartz IV ja nicht so schlimm sein kann wenn man "ohne Arbeit" auf 945€ kommt und sie für das gleiche oder unwesentlich mehr 40 Stunden malochen gehen müssen.

Mfg
hoby123
 

Liebe Tweety

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Hallo,

ich finde das Flugblatt gut und möchte es im Rahmen meiner Möglichkeiten verteilen.
Was mich ein wenig stört ist der letze Abschnitt über den Mindestlohn.
Es entsteht der Eindruck das ein Hartz IV Empfänger in der Regel als (Einzelperson) Bedarfsgemeinschaft 945€ zum leben zur Verfügung hätte. Sollte man nicht das nehmen was jemand "definitiv" hat und nicht das was "individuell" möglich ist?
Das dieses Beispiel in beziehung zur Mindestlohnforderung steht wird da eventuell bzw. höchstwahrscheinlich gar nicht realisiert.

Du bist richtig informiert wir Anderen auch. Jeden Recht zu machen ist eine Kunst die niemand kann, davon abgesehen sehe ich einen anderen Höchstbetrag und zwar den den eine einzelne Person in West 727,- € oder in Ost 647,- €, ist das höchste der Gefühle. Wenn ich nur von einer einzelnen Person ausgehe obwohl viele Familie haben ist es auch schon traurig das man die Kinder unter den Tisch kehrt. Aber Wehe man sagt was? Übrigens ich sehe noch mehr Fehler in den Aufstellungen, sagt mir auf der anderen Seite das die Verantwortlich sind für die Seiten eventuell noch Arbeit haben. Massen von Arbeitslose haben Kinder und denen ist ein Mindestlohn von 10,- € nicht geholfen und sitzen nach wie vor in der selben Sch... Wann wird das in den Kampf anerkannt?

Diesen Freibetrag vom Erwerbeinkommen den muss man doch erstmal wahrnehmen können.
Auch die 347€ für Einzelpersonen treffen doch nur auf 20-25% der Bedarfgemeinschaften zu, oder bin ich da falsch informiert?
Als Beispiel zu nehmen was jemand im besten Fall erziehlen kann halte ich für nicht so glücklich und auch nicht für den Regelfall. Bei Menschen die mit "regulärer" Arbeit nur auf ein unwesentlich höheres Einkommen kommen entsteht so der Eindruck das Hartz IV ja nicht so schlimm sein kann wenn man "ohne Arbeit" auf 945€ kommt und sie für das gleiche oder unwesentlich mehr 40 Stunden malochen gehen müssen.

Mfg
hoby123

So ist es, darum kann man mich nicht für die Verbreitung gewinnen. Es kann nicht alleine um den Mindestlohn gehen, denn ich muss schon alles sehen.
 

Hoby123

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Hallo,

warum nicht "Mindestlohn" vs. "Armut"?

das Beispiel das mir nicht behagt:

Ein gesetzlicher Mindestlohn
von mindestens 10 €!
Bei 38,5 Stunden wöchentlich kommen Alleinstehende
damit auf rund 1.100 € netto. Das liegt deutlich
über ihrem durchschnittlichen Hartz IV- Niveau
von 945 € (347 € Regelsatz plus 318 € Warmmiete
plus 280 € Freibetrag vom Erwerbseinkommen).
Eine mögliche Alternative:

Der zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
Analyse – Apologie - Kritik

Armutsrisikoquote:
Die Armutsrisikoquote bezeichnet den Anteil der Personen in Haushalten, deren „Bedarfsgewichtetes Nettoäquivalenzeinkommen“ weniger als 60 % des Mittelwertes (Median) aller Personen beträgt.
In Deutschland beträgt die so errechnete Armutsrisikogrenze 938 Euro(2005).
Das war die Armutsrisikoschwelle für eine einzele Person im Jahr 2005. Diese Schwelle müsste jetzt so ca.5% höherliegen. Um Mehrpersonenhaushalte auszurechen müsste man PLUS 0,6 und für Erwachsene PLUS 0,4 je Kind dazurechnen. Die genauen Faktoren ob 0,6/0,4 oder 0,7/0,5 weiß ich jetzt nicht, kann man aber in Erfahrung bringen.
Dann lag(2005) bei einer Familie mit einen Kind(U 14) die Armutsschwelle bei 1876 Euro (938 + 562,8 + 375,2).

Das ein "Mindestlohn" sich an dieser Schwelle orientieren sollte kann man auch viel besser Argumentieren als dieses Hartz IV Beispiel das so ein theoretisches Optimum zeigt. Das Beispiel zeigt ja nur daß wenn man alles Nutzen kann, was möglich ist, schafft man es gerade an die Armutschwelle, aber das können doch die wenigsten. Die meisten liegen doch erheblich darunter.

Das die Armutschwelle auch nicht optimal ist ist mir klar aber sie ist meiner Meinung nach bedeutender in bezug auf "Mindestlohn" und dessen Funktion als z.B.: Hartz IV.

Quelle: https://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=download&fid=198
(ist eine PDF Datei)

Mfg
hoby123
 
E

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Gast
Hallo,
...
Als Beispiel zu nehmen was jemand im besten Fall erziehlen kann halte ich für nicht so glücklich und auch nicht für den Regelfall. Bei Menschen die mit "regulärer" Arbeit nur auf ein unwesentlich höheres Einkommen kommen entsteht so der Eindruck das Hartz IV ja nicht so schlimm sein kann wenn man "ohne Arbeit" auf 945€ kommt und sie für das gleiche oder unwesentlich mehr 40 Stunden malochen gehen müssen.

Mfg
hoby123

Kleine Korrektur, das Beispiel bezieht sich auf einen Erwerbstätigen Hartz-IVler, nicht auf einen "ohne Arbeit" und bei 280 € "Freibetrag", auch auf Vollzeitberufstätigkeit.

Ein "normaler" Verharzter vegetiert i.d.R. von höchstens 665€ ( minus Strom-, Warmwasser-, Kabelanschluss-Anteil etc.) im Monat dahin.

Aber stimmt schon, das müsste etwas deutlicher rüberkommen.

Gruß, Anselm
 

Hoby123

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Hallo,

das stimmt, da habe ich das "reguläre" vergessen. Der Hartz IV Mensch muss natürlich für die 280€ auch was tun. Aber wieviele haben solche Möglichkeiten überhaupt. Ältere, Kranke bzw. Behinderte, Alleinerziehende und schlecht oder garnicht Ausgebildete haben auch auf diesem Arbeitsmarkt kaum bzw. gar keine Chance. Und das ist doch das groh der Langzeitarbeitslosen sprich Hartz IV Betroffenen.

Mfg
hoby123
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

... Aber wieviele haben solche Möglichkeiten überhaupt. Ältere, Kranke bzw. Behinderte, Alleinerziehende und schlecht oder garnicht Ausgebildete haben auch auf diesem Arbeitsmarkt kaum bzw. gar keine Chance. Und das ist doch das groh der Langzeitarbeitslosen sprich Hartz IV Betroffenen.

Mfg
hoby123

Schon richtig.
Du kannst aber ins Flugblatt nicht alle Details einbauen, zumindest ich sehe da keine Möglichkeit.

Hättest Du ein nutzbares Beispiel dafür wie man all das von Dir angemerkte ins Flugblatt einbaut ohne ein Buch drucken zu müssen?

Gruß, Anselm
 

Liebe Tweety

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Kleine Korrektur, das Beispiel bezieht sich auf einen Erwerbstätigen Hartz-IVler, nicht auf einen "ohne Arbeit" und bei 280 € "Freibetrag", auch auf Vollzeitberufstätigkeit.

Einen der mit Auto zur Arbeit muss

Ein "normaler" Verharzter vegetiert i.d.R. von höchstens 665€ ( minus Strom-, Warmwasser-, Kabelanschluss-Anteil etc.) im Monat dahin.

Aber stimmt schon, das müsste etwas deutlicher rüberkommen.

Gruß, Anselm

aber doch nicht allgemeingültig ist
 

Liebe Tweety

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Schon richtig.
Du kannst aber ins Flugblatt nicht alle Details einbauen, zumindest ich sehe da keine Möglichkeit.

Hättest Du ein nutzbares Beispiel dafür wie man all das von Dir angemerkte ins Flugblatt einbaut ohne ein Buch drucken zu müssen?

Gruß, Anselm

Doch das müsste man und das sollte man auch. Wir sind eine Gemeinschaft und daran lässt sich nicht rütteln. Ein Behinderter kann nichts dafür das er Behindert ist. Ein Kranker kann nichts dafür das er Krank ist und eine Mutter trennt sich auch nicht ohne Grund von ihren Partner, oder auch ein Vater nicht. Das heißt man muss Forderungen schon aufstellen die für alle sind. Übrigens für alle gilt einen Bedarf der ein normales Leben erlaubt, fern von träumerischen Ideen.
 
E

ExitUser

Gast
Doch das müsste man und das sollte man auch. Wir sind eine Gemeinschaft und daran lässt sich nicht rütteln. Ein Behinderter kann nichts dafür das er Behindert ist. Ein Kranker kann nichts dafür das er Krank ist und eine Mutter trennt sich auch nicht ohne Grund von ihren Partner, oder auch ein Vater nicht. Das heißt man muss Forderungen schon aufstellen die für alle sind. Übrigens für alle gilt einen Bedarf der ein normales Leben erlaubt, fern von träumerischen Ideen.

Deine Worte ehren Dich, kannst Du bezüglich des Flugblattes daraus aber auch Reales entstehen lassen, das deinen eigenen Ansprüchen gerecht wird?

Gruß, Anselm
 

Liebe Tweety

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Deine Worte ehren Dich, kannst Du bezüglich des Flugblattes daraus aber auch Reales entstehen lassen, das deinen eigenen Ansprüchen gerecht wird?

Gruß, Anselm

Sicher nur ob allen das gefällt weiß ich nicht. Ich halte momentan einen Mindestlohnforderung nicht für angebracht, denn es kann niemand ohne Geld zur Arbeit kommen seis mit den Auto oder mit den Öffentlichen. Alles was man sich denken kann muss man aus einen minimalen Geldbeutel vorschießen. Man muss schon offen Fragen geh ich arbeiten damit ich mal mehr habe oder muss ich fürs Arbeiten erst einmal eine Runde Hungern. Wer glaubt es ist nichts teurer geworden sollte sich mal aufmachen in den Geschäften. Wer seit Jahren schläft sollte nicht so tun das er immer hell wach war. Bei den Lokführerstreik zeigt sich auch das viele Teile der arbeitenden Bevölkerung nicht das notwendige Geld haben um ihre Familien zu ernähren. Sie werden auch nicht die Einzigen sein die sich voller Zorn erheben. Nicht das Volk ist verpflichtet sich gegenseitig zu helfen sondern unsere Politiker wurden gewählt um gutes für das Volk zu tun, denn sie stammen ja aus den Volk. Wir verlangen für unsere aller Kinder und für unser aller Leben Geld womit man Leben und auch überleben kann. Bürgergeld ist zwar die richtige Idee, aber bitte unter den heutigen Vorrausetzungen und keine Mehrwertsteuererhöhung. Das Bürgergeld muss für jeden erwachsenen Bürger 1000,- € mindestens betragen. Für Kinder gestaffelt von 600,- € an. Weiterhin verlangen wir das alle Behindertenbedarfe gedeckt werden. Abschaffung der Praxisgebühren. Ein kleiner Tipp noch an Rande da immer gefragt wird wer das bezahlen soll. Was halten sie davon das System so umzubauen, das auch ausreichend für die Bildung gesorgt wird. Wir haben da einen Wasserkopf den man abschaffen kann, denn unsere Bürokratie ist zum Husten und der Staat ist flüssig. Es fliegen auch einige Köpfe wenn wir bundesweit eine einzige Bildung haben auf unsere Schulsysteme. Auch Studiengebühren könnten abgeschafft werden.
Glaube das reicht fürs erste. Arbeitsplätze enstehen wenn ich meinen Binnenmarkt wieder flott bekomme.
 

Heiko1961

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Ich musste zwei mal lesen, weil keine Kommas gesetzt wurden. Über den Inhalt.......? Ich erspare es mir. :icon_psst:
 
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