Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nienburg (1 Betrachter)

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Hartzeola

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Nienburg (ots) - In den letzten Jahren werden Angehörige öffentlicher Einrichtungen zunehmend durch Konflikte mit Kunden, Ratsuchenden und Leistungsempfängern belastet. Dies reicht von verbalen Attacken bis hin zu tätlichen Angriffen. Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung war der gewaltsame Tod des Landrates Rüdiger Butte im April dieses Jahres. Angesichts dieser Entwicklung haben sich auf Initiative des Jobcenters Nienburg Studierende der Polizeiakademie Niedersachsen daran gemacht, spezielle Sicherheits- und Präventionsempfehlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters in Nienburg zu entwickeln. Dazu wurden eine Mitarbeiterbefragung, eine objektive Befunderhebung zu baulichen Gegebenheiten und Büroeinrichtungen sowie eine Auswertung bisheriger Vorfälle im Jobcenter vorgenommen. Die Ergebnisse dieser mehrwöchigen Projektarbeit wurden vor einigen Tagen in der Aula der Polizeiakademie Niedersachsen der Leitung und Vertretern des Jobcenters Nienburg sowie Vertretern des Landkreises Nienburg, der Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg sowie dem Bachelor-Abschlussjahrgang der Polizeiakademie in Nienburg präsentiert.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass gerade der Perspektivwechsel bei der Betrachtung der bestehenden Sicherheitsvorkehrungen, in diesem Fall durch die Polizeistudierenden, zu neuen Erkenntnissen und Präventionsansätzen geführt hat.

Claudia Silbermann als Initiatorin und Geschäftsführerin des Jobcenters Nienburg, nahm die entwickelten Sicherheits- und Präventionsempfehlungen gern entgegen, um die ihr am Herzen liegende Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Behörde weiter verbessern zu können.
Polizeipresse: Polizeiakademie Niedersachsen - POL-AK NI: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nienburg
 

HajoDF

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Hier wird beispielhaft von Claudia Silbermann, Jobcenter Nienburg, die Wahnsinnstat eines Waffennarrs instrumentalisiert und eins zu eins auf ihre Behörde übertragen.
So wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, als würden im Jobcenter viele solcher Typen ein- und ausgehen
Zum Motiv des Schützen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Möglicherweise habe es mit „verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen“ des Mannes mit dem Landkreis zu tun, sagte Kruse. Der Mann sei in der Vergangenheit auch wiederholt durch Straftaten wie Körperverletzung, Urkundenfälschung oder Betrug aufgefallen.
Quelle s. Wahnsinnstat
 

EMRK

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Würden sich die Damen und Herren in den JC an Recht und Gesetz (Grundgesetz §§1,2,3,6,11,12,13) halten, wären diese Sicherheitsvorkehrungen nicht nötig. :icon_Info:
 

Vincet

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Was ist eigentlich mit der Sicherheit der Besucher (oder "Kunden")? Wenn einer Amok läuft, sind diese doch auch in Gefahr. Sind die es etwa nicht wert?
 

wolliohne

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

dies wäre mal ganz interessant für uns.

Claudia Silbermann als Initiatorin und Geschäftsführerin des Jobcenters Nienburg, nahm die entwickelten Sicherheits- und Präventionsempfehlungen gern entgegen, um die ihr am Herzen liegende Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Behörde weiter verbessern zu können.
 

Henrik55

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Hier wird beispielhaft von Claudia Silbermann, Jobcenter Nienburg, die Wahnsinnstat eines Waffennarrs instrumentalisiert und eins zu eins auf ihre Behörde übertragen.
So wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, als würden im Jobcenter viele solcher Typen ein- und ausgehen
Quelle s. Wahnsinnstat
Leute die mit einer 357 er Magnum reinkommen werden die auch mit den neuen Sicherheitsmaßnahmen nicht aufhalten können.
 

0zymandias

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

dies wäre mal ganz interessant für uns.
[...]
Wahrscheinlich nicht viel anders als im folgenden Zitat aus https://www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/aktionen/abba_projekt/documents/transfer/jobc_rhein_sieg.pdf (Stand 2011, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Seite 6 und 14)

[FONT=Arial,Bold][FONT=Arial,Bold]Lösungsansätze [/FONT][/FONT]
Einsatz von Wachdiensten •
Alarmierungssysteme •
Bauliche Anpassungen zur Kundenlenkung •
Schulungen für Mitarbeiter/innen (Selbstbehauptung, •
Gesprächsführung usw.)
Verfahrensabläufe überprüfen und anpassen •
Kundenreaktionsmanagement aufbauen/verbessern •
Ombudsstelle •
Kommunikation•
[FONT=Arial,Bold][FONT=Arial,Bold]Maßnahmen in der jobcenter rhein-sieg [/FONT][/FONT]
[FONT=Arial,Italic][FONT=Arial,Italic][FONT=Arial,Italic]Einsatz von Wachdiensten [/FONT][/FONT][/FONT]
Alarmierungssysteme (bereits vorhanden) •
Schulungen für Mitarbeiter/innen (Selbstbehauptung, •
Gesprächsführung usw.)
Bauliche Anpassungen zur Kundenlenkung •
(standortbezogen)
Verfahrensabläufe überprüfen und anpassen •
Kundenreaktionsmanagement aufbauen/verbessern •
Ombudsstelle (in Vorbereitung)•
In der Jobcenter? Wie in "Isch geh' in der Jobcenter"? Denen fehlt doch eine Maßnahme, oder? :biggrin:
 

JulieOcean

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Dazu wurden eine Mitarbeiterbefragung, eine objektive Befunderhebung zu baulichen Gegebenheiten und Büroeinrichtungen sowie eine Auswertung bisheriger Vorfälle im Jobcenter vorgenommen.
Und wer fragt uns?

Wie hier schon so viele male betont, sind es die Mitarbeiter des JC, die Ausraster überhaupt erst verursachen.

In meinem JC steht neuerdings eine "Meinungsbox". Dort kann man Kärtchen mit höchst allgemeinen Fragen reinschmeißen, siehe Anhang. So soll die "Kundenzufriedenheit" ermittelt werden. :icon_neutral:

Das wird am Ende wieder so gedeutelt, dass alle zufrieden sind, nur weil keiner die Möglichkeit hat, richtig was zu sagen :icon_motz:
 

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wolliohne

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Ist doch alles nur noch lächerlich und reiner Selbstschutz wie in anderen öffentlichen Behörden auch.

Solange keine Selbstschussanlagen und Tretminen verlegt werden
 

jimmy

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Leute die mit einer 357 er Magnum reinkommen werden die auch mit den neuen Sicherheitsmaßnahmen nicht aufhalten können.
Und selbst wenn da bewaffnete Sicherheitsleute stünden, auf dem Weg von oder zur Arbeit, greifen all diese Sicherheitsmaßnahmen nicht. Viel vernünftiger wäre es, wenn man an anderer Stelle ansetzen würde.
 

Hartzeola

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AW: Gemeinsame Projektarbeit der Polizeiakademie Niedersachsen mit dem Jobcenter Nien

Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung war der gewaltsame Tod des Landrates Rüdiger Butte im April dieses Jahres. Angesichts dieser Entwicklung haben sich auf Initiative des Jobcenters Nienburg Studierende der Polizeiakademie Niedersachsen daran gemacht, spezielle Sicherheits- und Präventionsempfehlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters in Nienburg zu entwickeln.
Der traurige Vorfall im April dieses Jahres in Hameln läßt keine Parallelen zum Jobcenter herstellen. Wenn schon ein Ex-Kriminalbeamte sich nicht schutzen konnte,, wie können dann Studierende helfen?

Drama um Landrat in HamelnWaffennarr (74) erschießt Ex-LKA-Chef

Hameln - Ein wegen Waffenbesitzes verurteilter Rentner hat am Freitag den Hamelner Landrat und Ex-Chef des LKA, Rüdiger Butte, in dessen Amtszimmer erschossen. Dann nahm sich der Mann das Leben.

Seit Jahren liegt der Todesschütze mit den Behörden und der Justiz im Clinch. Er muss seinen Waffenschein abgeben, er wird wegen Waffenbesitzes verurteilt und möglicherweise liegt hier das Motiv des Mannes. Der Täter war nach Polizeiangaben ein vorbestrafter Waffennarr. Am Freitagmorgen kommt er mit einem Revolver ins Büro des Landrats von Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte, und drückt mehrmals ab. Butte und der Todesschütze liegen tot im Büro.
Schießerei in Hameln: zwei Tote - Landrat Rüdiger Butte tot | Welt
 
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