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Gemeine Tricks des AA ?

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Vera....ter

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Hallo, von einer BB vom AA erhielt ich (im Beisein von Zeugen) die folgende Auskunft / Aussage:

Das AA würde Arbeitslose zwingen, sich bei Arbeitgebern zu bewerben, für Arbeiten, wozu sie nicht geeignet sind ?

(und wenn sie das nicht tun und solche Arbeiten ablehnen, dann erhalten sie als Dank dafür entsprechende Sanktionen)


Was haltet ihr davon ? Ist das rechtmäßig ?
 

rawhide

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Ist halt schwer zu beweisen wenn du betroffen bist, aber zutrauen würde ich es denen allemal.
 

kalle

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Beweisen wird man das nie können. Die Zumutbarkeitsregeln sind so heruntergeschraubt, das fast jede Tätigkeit zumutbar ist.
Ergo muß auch jede Tätigkeit angenommen werden. Also auch Chirurgen zum Erdbeer pflücken. :lol: (Nur ein Beispiel, obwohl, die sensiblen Finger zum Erdbeerpflücken hätten sie ja)

SSo etwas nachzuweisen ist also sehr sehr schwierig.
 

heuschrecke

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Ab August soll es doch so sein, dass die "Massnahmen" der Argen keinen Bezug zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt mehr haben müssen, sondern es auch erlaubt ist, dass diese lediglich die Arbeitswilligkeit des Antragstellers auf die Probe stellen...

So hab ich die Änderung jedenfalls verstanden.
Das würde deine Vermutung ja dann quasi in Gesetzestext-Form bestätigen.
:kotz:
 

Arania

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So stellt es sich für mich auch dar :(
 
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ExitUser

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heuschrecke schrieb:
Ab August soll es doch so sein, dass die "Massnahmen" der Argen keinen Bezug zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt mehr haben müssen, sondern es auch erlaubt ist, dass diese lediglich die Arbeitswilligkeit des Antragstellers auf die Probe stellen...

So hab ich die Änderung jedenfalls verstanden.
Das würde deine Vermutung ja dann quasi in Gesetzestext-Form bestätigen.
:kotz:
Die sog. Ein-Euro-Jobs sind ab dem 01.08.06 nicht mehr nachrangig zu behandeln. Deshalb wird eine Arbeitsgelegenheit i.d.R. das Sofort-Angebot für einen Arbeitslosen sein.
 
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Das ist ja nun wirklich nicht neu. Ich hatte beispielsweise eine Bewerbung für einen Job bei dem Führerschein absolut Pflicht war. AA meinte, daß man mich vielleicht ja auch ohne FS nehmen würde. (Klar bei Außendienst für eine Firma in ganz Süddeutschland)

So neben bei lach..ich hätte den Job wirklich gekriegt. Das einzige Problem war der FS und da kann ich nichts machen. Mit einem Außendefekt, der nicht korrigierbar ist, einem zusätzlichen blinden Bereich im Augenbereich des linken Auges plus Schlafapnoe ist Autofahren nur als Beifahrer möglich.

Also nicht wundern, einfach bewerben. In der Regel sind die Arbeitgeber schlauer, als die Ämter und lehnen einen dann eh ab.
 

Arania

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Das mit den Ablehnungen kennen wir wohl fast alle hier ;)
 
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Man stelle sich mal vor,ein Spargelstecher von diesem Jahr bekommt ein Stellenangebot als Mediziner...
 

wusel

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wer das noch nicht bemerkt hat den satz im sgb2 nachrangig bei den 1 euro dingern der wurde schon vor monaten rausgenommen
klamm heimlich so wie viele andere sachen
wers nicht glaubt schaut selber nach
also ergo laut sgb buch war das noch nie nachrangig anzusehen
und das ist nicht erst ab den neuen gesetz
 

Kerstin_K

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Sinnlos

Hallo Tom,

also eine so sinnlose Bewerbung hätte ich nicht geschrieben, da hätte ich es echt drauf ankommen lassen.

Ich hatte sowas auch mal. War allerdings Ende der 80iger. Sollte mich bei einer Uni-Klinik bewerben. Allerdings konnte ich echt NICHTS on dem, was da gefordert war, teilweise mußte ich erstmal recherchieren, was das überhaupt ist. Habe dem AA-Berater dann gesagt, dass ich nicht gedachte mich dort lächerlich zu machen mit einer derart sinnfreien Bewerbung. Könnte doch sein, dass die eines Tages wirklich nen Job für mich haben, der passt und wenn sie dann noch irgendwie eien Info über die alte Blödsinns-Bewerbung haben, bin ich gleich aus dem Rennen.

Er hat es eingesehen. Sicher haben die Zeiten sich geändert, aber deshalb muß man nicht jeden Quark hinnehmen.

Kerstin
 

sindytomlea

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ich habe die Änderung gelesen - meine Frage hier nun:

was passiert bei einem Arbeitsangebot - was aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden muss - sofortige Sanktionierung und erst mal des Geld "einklagen" mit der ganzen tippeltappeltour.

sindytomlea
 

Arania

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Wenn aus gesundheitlichen Gründen eine Arbeit nicht angenommen werden kann ist das zu belegen, das heisst es gibt eine Überprüfung durch den ärztlichen Dienst.

Falls Du bereits Unterlagen zu Deinem Gesundheitszustand hast dürften solche Angebote erst gar nicht erfolgen, falls doch kannst Du sie ablehnen.

Bei mir hatte das keine nachteiligen Folgen
 
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