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Gelsenkirchen: Jobcenter-Leiter Reiner Lipka im Interview.

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Arbeitsmarkt"Wir versündigen uns"

Reiner Lipka ist Deutschlands ungewöhnlichster Arbeitsvermittler. Sein Revier: Gelsenkirchen. Seine Botschaft: Die Politik muss sich endlich um die Schwächsten kümmern. Interview: Philip Faigle
Arbeitsmarkt: "Wir versündigen uns" | ZEIT ONLINE

Habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen.

Nachtrag: Mist, jetzt habe ich die Tags für diesen Thread in den Betreff des Threads-geschrieben. Eigentlich hätte der Thread heißen sollen:

Gelsenkirchen: Jobcenter-Leiter Reiner Lipka im Interview.
Kann das die Redaktion bitte korrigieren?
 

Texter50

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Und wieder die faulen und blöden LEs und der Großmeister, ehemals bei Roland & Berger (das sacht wohl alles) hält Hof. :biggrin:
Ich find den Typen nur peinlich.

Wir würden aber zum Beispiel niemals einer Person aus dem untersten Segment ein Angebot für den ersten Arbeitsmarkt machen. Das würde nicht funktionieren. Es wäre auch schädlich für unser Image: Wenn wir unmotivierte Leute zu den Firmen schicken würden, käme doch kein Unternehmen mehr zu uns.
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Versündigt hat sich die Wirtschaft, die uns ja letztlich auch diese Jobcenter eingebracht hat, schon seit zig Jahren an allen anständigen Menschen.
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Man muss sich endlich mal darauf einstellen,dass im heutigen Maschinzeitalter immer mehr Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt werden.
Hinzu kommt noch die sehr stark anwachsende Weltbevölkerung.
Es ist ein globales Desaster,das Deutschland nicht alleine lösen kann.
Hinzu kommt noch,dass Wenige fast alles besitzen und viele nichts.
Und die Wenigen,die fast alles Besitzen haben das Sagen und die Politik in der Hand,an denen liegt es umzudenken und wenn nicht,nach dem Motto ich und nach mir die Sintflut.
Die Sintflut ist daher eher wahrscheinlich.
Und es gibt auch kein unendliches Wachstum,irgendwann sind die Märkte total übersättigt und dann wird überwiegend nur noch getauscht,sprich Alt gegen Neu.
Oder es macht Schapper,Klapper,Bum und das neue Wirtschaftswunder kann kommen.
 

Paolo_Pinkel

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Man muss sich endlich mal darauf einstellen,dass im heutigen Maschinzeitalter immer mehr Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt werden.
Hinzu kommt noch die sehr stark anwachsende Weltbevölkerung.
Es ist ein globales Desaster,das Deutschland nicht alleine lösen kann.
Hinzu kommt noch,dass Wenige fast alles besitzen und viele nichts.
Und die Wenigen,die fast alles Besitzen haben das Sagen und die Politik in der Hand,an denen liegt es umzudenken und wenn nicht,nach dem Motto ich und nach mir die Sintflut.
Die Sintflut ist daher eher wahrscheinlich.
Und es gibt auch kein unendliches Wachstum,irgendwann sind die Märkte total übersättigt und dann wird überwiegend nur noch getauscht,sprich Alt gegen Neu.
Oder es macht Schapper,Klapper,Bum und das neue Wirtschaftswunder kann kommen.
==> https://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4
Die Frage ist nur, wie man sich "der Überflüssigen" in der Neuzeit entledigt?! Früher wurden Kriege geführt, wo sich das "Problem" selbst löste.
 
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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

@DieFrettchen: Danke fürs Korrigieren des Thread-Titels.
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

==> https://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4
Die Frage ist nur, wie man sich "der Überflüssigen" in der Neuzeit entledigt?! Früher wurden Kriege geführt, wo sich das "Problem" selbst löste.
Kriege finden doch jetzt schon ständig statt,frägt sich nur noch,ob die sich irgendwann Weltweit ausbreiten werden.
Die Waffenlobby wird schon noch dafür sorgen,mal wieder richtig Kasse zu machen.:biggrin:
 

Ah4entheater

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Wir würden aber zum Beispiel niemals einer Person aus dem untersten Segment ein Angebot für den ersten Arbeitsmarkt machen. Das würde nicht funktionieren. Es wäre auch schädlich für unser Image: Wenn wir unmotivierte Leute zu den Firmen schicken würden, käme doch kein Unternehmen mehr zu uns.
Andersrum würde das JC aber Personen aus dem "obersten" Segment durchaus ein Angebot für den "letzten" Arbeitsmarkt machen (Zumutbarkeit). Das würde aber auch nicht funktionieren. Welcher AG ist denn bitte so bescheuert und holt sich einen voraussichtlich eher unmotivierten "Dipl. Ing. Straßenfeger", der/die dann ja wohl schnellstmöglichst den Job wieder wechseln wird, sobald er/sie was Besseres finden kann. Wäre das nicht auch schädlich für das Image des JC, wenn das JC entsprechend unmotivierte Leute zu den Unternehmen schicken würde?

Es muss halt einfach rundum zusammenpassen. Sonst wird das nix.

Das Hauptproblem ist m.E., dass die meisten Unternehmer nur noch an Effizienz (Maschinen) und die eigene Bereicherung denken und ihr Geld nur noch dementsprechend investieren. Eine Maschine darf also ruhig ein paar Millionen kosten, aber der Mensch, der diese Maschine ja doch noch bedienen können soll, dieser Mensch soll am Besten nur noch zwei, drei Knöpfchen drücken und entsprechend dumm und austauschbar bleiben. Und auch bei den qualifizierteren Jobs wird von Menschen erwartet, dass sie sich möglichst auf eigene Kosten immer schön weiterbilden sollen, um auch in Zukunft noch im Jobrennen zu bleiben. Auch hier wollen viele Unternehmer in ihre Mitarbeiter nicht mehr investieren, sie auf eigene Kosten fortbilden. Und dann wundern sich alle, dass wir angeblich einen Fachkräftemangel haben. So ein Schwachsinn. Wenn wir den tatsächlich haben, was ich nicht glaube, dann ist der hausgemacht.

So ähnlich stands ja im Interview auch drin. Es wird nicht mehr in die MENSCHEN investiert. Es geht nur noch darum, wie man Menschen schnellstmöglich wieder loswerden kann, wenn die nächste Krise kommt.
 

Markus1977

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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

Blade Runner, 2019. Postkapitalismus.

Klingelts? :wink:
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Das Hauptproblem ist m.E., dass die meisten Unternehmer nur noch an Effizienz (Maschinen) und die eigene Bereicherung denken und ihr Geld nur noch dementsprechend investieren. Eine Maschine darf also ruhig ein paar Millionen kosten, aber der Mensch, der diese Maschine ja doch noch bedienen können soll, dieser Mensch soll am Besten nur noch zwei, drei Knöpfchen drücken und entsprechend dumm und austauschbar bleiben. Und auch bei den
Wenn deine Konkurrenz Maschinen einsetzt,dann kannst du einfach nicht anderst und musst nachziehen.
Oder du bezahlst die Löhne für die zbs. 10 Arbeiter oder mehr,die eine Maschine ersetzt und verschwindest mit deiner FA. in kürze in der Versenkung.
Und die Arbeitsplätze wachsen nicht auf den Bäumen,da muss man mal anfangen an den Systemschrauben zu drehen und nicht in den fünfzigern verharren.
Und der Staat meint,er könne hier durch Lohnzuschüsse noch einige Zeit Arbeitsplätze sichern und der Bevölkerung weismachen,das arbeitsscheue Gesindel möchte ja auch nicht.
 
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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

Da kommt oft raus, dass die Probleme ganz andere sind: Gewichtsprobleme, Schuldenprobleme. Das ist dann ein großes Sich-Ehrlichmachen, auch für uns. Ich halte es zum Beispiel für unfair, eine stark übergewichtige Kundin oder Kunden immer wieder zu einer Bewerbung im Einzelhandel zu schicken. Das ist für sie ein Spießrutenlauf. Es ist besser, zuerst bei ihren persönlichen Problemen zu helfen. Wir bieten deshalb mittlerweile Kurse in Ernährungsberatung, Farb- und Stilberatung oder Kosmetik an. Wir haben sogar schon Walking-Stöcke besorgt.

Viele haben es schlicht verlernt. Die wissen nicht, wie sie zur Arbeitsstelle kommen, wie sie die Bahn benutzen, wie sie eine Straßenkarte lesen sollen.
Jetzt wissen wir, was wir für Probleme haben und wie dumm wir sind. Mich würde mal interessieren, wieviele Erwerbslose wirklich solche Probleme haben.

p.s.: Das Gerede von der Automatisierung kann ich nicht mehr hören. Das Arbeitsvolumen ist über die letzten Jahrzehnte weitgehend konstant geblieben.
 
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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

p.s.: Das Gerede von der Automatisierung kann ich nicht mehr hören. Das Arbeitsvolumen ist über die letzten Jahrzehnte weitgehend konstant geblieben.
Ob du das hören kannst oder nicht,jede Maschine/Elektronik ersetzt/ersetzte Arbeitskräfte.
Fakt und Tatsache.
Gibt auch schon vollautomatisierte Supermärkte.
Gewöhn dich dran,das Roboter/Maschinen immer mehr Aufgaben erledigen werden.
 

Ah4entheater

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Wenn deine Konkurrenz Maschinen einsetzt,dann kannst du einfach nicht anderst und musst nachziehen.
Gut. In Zukunft haben wir also NUR NOCH Maschinen, die von KEINEM Menschen mehr bedient werden müssen. Auch der Straßenfeger wird durch einen Roboter ersetzt. Der Sachbearbeiter ebenfalls. Vertriebler? Machen Maschinen. Marketing? Machen auch Maschinen. Buchhaltung, Steuer, und und und ... machen alles nur noch Maschinen. Und wenn eine Maschine kaputt geht, wird sie von einer anderen Maschine repariert. Erfindungen? Forschung? Nur noch von Maschinen. Solche Entwicklungen gibt es ja schon (selbstlernende Roboter, die irgendwann den Menschen beherrschen und nicht mehr wie heute, der Mensch die Maschine). Es gibt dann also den Chef, der die Maschinen gekauft hat, die die ganze Arbeit machen und die Produkte werden auch vollautomatisch verkauft. Und selbst der "Chef" ist irgendwann nur noch eine Maschine. Der Mensch wird KOMPLETT abgeschafft?

Und jetzt? Wie geht dieses Spiel jetzt weiter? Welche Rolle sollen Menschen also hier noch spielen?


Oder du bezahlst die Löhne für die zbs. 10 Arbeiter oder mehr, die eine Maschine ersetzt und verschwindest mit deiner FA. in kürze in der Versenkung.
Oder man lässt es zu, dass Menschen sich aus- und weiterbilden können. Man lässt es zu, dass Sie auf neue Ideen kommen können, neue Produkte und Dienstleistungen kreieren. Man lässt es zu, neue Märkte zu schaffen. Vielleicht rudert man aber auch bei Manchem zurück, z.B. bei der Ernährung. Anstatt zunehmend künstliche, entwertete, also rein industrielle Lebensmittel zu erzeugen, die überhaupt kein LEBEN mehr "vermitteln", besinnt man sich wieder auf "echte", qualitativ hochwertige Nahrung. Dann würde so manche kriminelle und unwürdige Massentierhaltung und Menschenausbeutung ein Ende finden. Nur ein Beispiel von vielen möglichen. Und passiert auch alles schon.


Und die Arbeitsplätze wachsen nicht auf den Bäumen,da muss man mal anfangen an den Systemschrauben zu drehen und nicht in den fünfzigern verharren.
Richtig. An welchen Schrauben würdest Du drehen? Ich glaube, dass das System insgesamt komplett runderneuert und auf völlig neue Grundwerte gestellt werden muss. Ist ja schon peinlich genug, dass z.B. für manche Politiker das Internet nach wie vor "Neuland" sein soll. Das aber das Internet aus dem Handel längst nicht mehr wegzudenken ist, ist dann in der Politik wohl auch noch nicht so richtig angekommen. Problem dabei sind nur halt wieder die Unternehmen. Das sind doch unsere eigentlichen "Politiker". Die bestimmen tatsächlich, wo es für uns alle lang geht. Politiker und Parteien sind doch alle nur noch Marionetten. Die trauen sich nicht, an den Schrauben zu drehen und einen echten Systemumbau zu wagen. Politiker werden von Unterehmern bezahlt. Unternehmen machen einfach was sie wollen und kennen entsprechend keine nachhaltige gesellschaftliche und soziale Verantwortung. DA müsste man vor allem mal was ändern.
 

Der aufmüpfige

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Versündigt hat sich die Wirtschaft, die uns ja letztlich auch diese Jobcenter eingebracht hat, schon seit zig Jahren an allen anständigen Menschen.
Recht hast DU!
Deine Beiträge gefallen mir auch, du hast das System auch durchschaut und weißt wie es hier läuft.

So sieht es leider aus, mein Reden, die Wirtschaft und die Politik (beides voneinander abhängig bzw. durch "Lobbarbeit" beeinflusst?) biegen sich die graue masse so zurecht wie sie benötigt wird.

Von wegen "Fachkräftemangel" oder "faire Löhne für Arbeit" alles nicht gewollt, Dumpinglöhne sind gewollt, wenn nicht... warum zahlt dann der ach so soziale Unternehmer nicht einfach angemessene und gute Gehälter? (Die böse Lobby wieder")

Paolo hat darüber auch schon so einiges geschrieben, leider sind es (noch) viel zu wenige die dieses miese Gerfecht durchschauen und sich dagegen wehren und es offen sagen.
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Gut. In Zukunft haben wir also NUR NOCH Maschinen, die von KEINEM Menschen mehr bedient werden müssen. Auch der
Hab ich wo geschrieben?:wink:
Maschinen ersetzen Arbeitskräfte überwiegend in der Industrie.
Dann kommst du mit dem Schornsteinfeger an äh... Straßenfeger.:icon_stop:
Auf deine Frage,an den Systemschrauben drehen,schließt eine komplette Änderung bei Bedarf nicht aus.
 
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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Aber einen konkreten Lösungsvorschlag hast Du nicht.
Was würden meine Lösungsvorschläge hier bringen->null......
Ich schreib doch hier keinen Roman für nichts.
Wie stellst du dir das überhaupt vor,eine Lösung zu erarbeiten die eh keinen interessiert und schon gar nicht erst übernommen würde.
Ich habe die Regierung nicht gewählt und absolut keinen Einfluss auf das Geschehen.
 

0zymandias

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Zitat aus dem Artikel, Link in Posting #1:
[...]
Wir haben sogar schon Walking-Stöcke besorgt.
[...]
Die wissen nicht, wie sie zur Arbeitsstelle kommen, wie sie die Bahn benutzen, wie sie eine Straßenkarte lesen sollen. Wir haben deshalb Trainer engagiert, die das mit den Arbeitslosen üben.
[...]
Die Arbeitsvermittler sind doch heute längst nicht mehr nur Arbeitsvermittler. Sie sind Lehrer, Seelsorger, alles in einem.
[...]
ZEIT ONLINE: Wieso ist Hartz IV dann so unbeliebt?
Lipka: Ich halte das für ein Klischee, das von einigen Lautsprechern verbreitet wird.
[...]
Ich glaube, die korrekte Schlagzeile sollte lauten:

ZEIT ONLINE von Titanic-Hackern gehijackt!
 

Texter50

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

So ähnlich stands ja im Interview auch drin. Es wird nicht mehr in die MENSCHEN investiert. Es geht nur noch darum, wie man Menschen schnellstmöglich wieder loswerden kann, wenn die nächste Krise kommt.
Ich bin da bei Deinem ganzen Beitrach voll Deiner Meinung. Nur der letzte Absatz, der is mir zu optimistisch. :biggrin:
Es braucht in meinen Augeb keine Krisen mehr, um die Menschen je nach Laune auf die Straße zu setzen. Das zeigt sich besonders in den Unternehmen, die aktuell jeweil süber 1000 Mitarbeiter raussetzen, einfach um besser dazustehen - nicht um ne Kriese zu überstehen. :icon_motz:
 
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Also, ich kann mich auch sehr schlecht orientieren. Sogar in meiner Wohnung. Ins Schlafzimmer gehe ich um Kacka und Pippi zu machen, und ins Badezimmer gehe ich immer, um mich dort zum Schlafen in die Badewanne zu legen.

Ich brauche dringend so ne Beratungs-Maßnahme des JC Gelsenkirchen.
 

Ah4entheater

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Ich bin da bei Deinem ganzen Beitrach voll Deiner Meinung. Nur der letzte Absatz, der is mir zu optimistisch. :biggrin:
Es braucht in meinen Augeb keine Krisen mehr, um die Menschen je nach Laune auf die Straße zu setzen. Das zeigt sich besonders in den Unternehmen, die aktuell jeweil süber 1000 Mitarbeiter raussetzen, einfach um besser dazustehen - nicht um ne Kriese zu überstehen. :icon_motz:
Gut, habe ich nicht klar genug geschrieben, hätte schreiben sollen:

"..., wenn und bevor die nächste Krise kommt."

Den Wettbewerb, dem Unternehmen so stand halten dürfen und der auch eine Unternehmenskrise auslösen kann, weswegen Unternehmen sehr flexibel agieren können müssen, miteinbezogen.

Die eigentliche Sauerei ist aber, dass die ganze Arbeit - nachdem die X.XXX MA's entlassen worden sind - ja oft immer noch da ist und plötzlich nur noch vom Rest der Belegschaft geschultert werden sollen.
 

0zymandias

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Ihr seid doch alle jeck :icon_lol:

Obwohl, von wegen Seelsorger: Die Großinquisition betrachtete auch mit Sorge die Seelen ihrer Schäfchen.
(Von unblutig oder auch nur angenehm war da die Rede.)

Dann ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Elos zwangsweise Zimmernavis tragen müssen.
("Sie haben Ihr Ziel, das Töpfchen am Ende des WCs, erreicht.")
 

Der aufmüpfige

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Gut, habe ich nicht klar genug geschrieben, hätte schreiben sollen:

"..., wenn und bevor die nächste Krise kommt."

Den Wettbewerb, dem Unternehmen so stand halten dürfen und der auch eine Unternehmenskrise auslösen kann, weswegen Unternehmen sehr flexibel agieren können müssen, miteinbezogen.

Die eigentliche Sauerei ist aber, dass die ganze Arbeit - nachdem die X.XXX MA's entlassen worden sind - ja oft immer noch da ist und plötzlich nur noch vom Rest der Belegschaft geschultert werden sollen.
Stimmt genau so, meine ich genau so.

Und als Sahnehäubchen für diese Heldentaten werden am Jahresende den Managern noch fette Boni gezahlt, weil sie die "Krise" "abgewendet" haben und die Lohnkosten, selbstverständlich ganz nebenbei" halbiert haben.

Der geopferte und ach so dringend gesuchte Facharbeiter bekommt Hartz 4, der Unternehmer und Manager fette Gehälter und Boni, daran muss sich grundsätzlich was ändern.
 

0zymandias

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Als Nächstes kommt wahrscheinlich etwas in dieser Art:

Wir hier in Gelsenkirchen haben uns sogar schon Berufsberater-Hüte aufgesetzt und tragen selbstverständlich Arbeitsvermittler-T-Shirts.

Das erst hilft den Arbeitslosen wirklich.
 

Der aufmüpfige

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Also, ich kann mich auch sehr schlecht orientieren. Sogar in meiner Wohnung. Ins Schlafzimmer gehe ich um Kacka und Pippi zu machen, und ins Badezimmer gehe ich immer, um mich dort zum Schlafen in die Badewanne zu legen.

Ich brauche dringend so ne Beratungs-Maßnahme des JC Gelsenkirchen.
Hm, und ich wunder mich warum immer das Licht angeht wenn ich ins Klo pinkel und warum da so viele Lebensmittel stehen, komisch.
Aber wie so findest du das so ungewöhnlich in der wanne zu schlafen, schließlich schlafe ich nicht gerne in Kacke. :biggrin:


Aber manchmal glaube ich in meinem Kühlschrank wohnt schon jemand, jedesmal wenn ich die Tür aufmache ist da schon Licht an.

Ist schon schlimm mit diesem bösen "Orientierungsschwierigkeiten" aber zum, Glück gibts dafür ja diese supi Fachkräfte...:icon_lol:

Schei....ße, wo hab ich jetzt gerade wieder mein Zimmer Navi hingelegt? Ich müsste dringend mal ins Schlafzimmer, ohne das Ding ist man völlig aufgeschmissen.
 
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Hm, und ich wunder mich warum immer das Licht angeht wenn ich ins Klo pinkel und warum da so viele Lebensmittel stehen, komisch.
Aber wie so findest du das so ungewöhnlich in der wanne zu schlafen, schließlich schlafe ich nicht gerne in Kacke. :biggrin:


Aber manchmal glaube ich in meinem Kühlschrank wohnt schon jemand, jedesmal wenn ich die Tür aufmache ist da schon Licht an.

Ist schon schlimm mit diesem bösen "Orientierungsschwierigkeiten" aber zum, Glück gibts dafür ja diese supi Fachkräfte...:icon_lol:

Schei....ße, wo hab ich jetzt gerade wieder mein Zimmer Navi hingelegt? Ich müsste dringend mal ins Schlafzimmer, ohne das Ding ist man völlig aufgeschmissen.
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Der aufmüpfige

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Moment mal ,die Krise ist nicht vorbei,auch wenn so manche (Politiker)das Gegenteil behaupten,die kommt erst noch so richtig in Fahrt.
Genau so sieht´s aus, Leute lasst euch nicht verarschen! Nicht EU Krise sondern immer noch Bankenkrise, und "überstanden" ist da noch lange nichts.

Ha ha, von wegen "vorbei" ich sag nur Griechenland, dann die übrigen Kandidaten die ja auch gerne aufgenommen werden, die Immobilienblase fängt auch an langsam zu platzen.

Und wenn dann noch Spanien über Kopp geht haben wir ne richtig große "Eu-Krise" aber die feinen Banker haben ihr Konto im trockenen.

Und das Spanien wohl bald auch röchelt ist kein Gerücht, dann wird es richtig krisenhaft in unserem schönen "Europa", dagegen ist die letzte Bankenkrise nur ein kleiner Vorgeschmack.
 
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Man muss nicht extra ins Ausland schauen,die Stützen der BRD sind Bayern,Württemberg und Hessen.
Und welche anderen Bundesländer sind schon Pleite.
NRW usw.
Ich Spar mir die Aufzählung der weiteren,die vom Länderfinanzausgleich leben.
 

Texter50

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Dann ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Elos zwangsweise Zimmernavis tragen müssen.
("Sie haben Ihr Ziel, das Töpfchen am Ende des WCs, erreicht.")
Toll, und wenn se dann nicht genuch ELOs für ihre Wundertüten haben, dann schrauben (programmieren) se anner Software rum und das Teil führt Dich nicht aufs Töpfchen, sondern im besten Falle aufs Katzenklo... :biggrin:
Das Viech wird Dir was husten... :icon_lol:
Dann meldet das System den Fehler und das Navi schickt Dich sofort, ohne über LOS zu gehen, inne Wundertüte.

Geh mir bloss wech mit den Dingern.
Sind schon öfters Autos im Fluss gelandet.
 
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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

Ob du das hören kannst oder nicht,jede Maschine/Elektronik ersetzt/ersetzte Arbeitskräfte.
Fakt und Tatsache.
Gibt auch schon vollautomatisierte Supermärkte.
Gewöhn dich dran,das Roboter/Maschinen immer mehr Aufgaben erledigen werden.
Ja, und die ersten automatischen Kassen wurden auch schon wieder zurückgebaut. Ob sie am Ende gar keine Kostenersparnis bringen?

Ein Fakt wäre es, wenn das Arbeitsvolumen stetig zurückgehen würde. Dem ist nicht der Fall. Wo sind also die Effekte der Automatisierung in den letzen Jahrzehnten gewesen? Das Arbeitsvolumen pro Kopf steigt sogar, gerade in personalintensiven Branchen.

Es wird immer genug Arbeit für alle geben, zumal die Produktivität weiter steigt. Alles eine Verteilungsfrage.

Da muss man nicht unbedingt so einem Märchenonkel nachplappern, der heute schon weiß, was in 50 Jahren sein wird. Sonst sitzt man noch Lügen auf, wie bei der demographischen Entwicklung. Eine Glaskugel hat niemand.
 
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Du denkst wirklich, ein Land würde seinen Haushalt daraus finanzieren oder drückst du dich einfach nur ungeschickt aus?
Dadurch Mitfinanziert ,sollte eigentlich jedem klar sein.

Es wird immer genug Arbeit für alle geben, zumal die Produktivität weiter steigt. Alles eine Verteilungsfrage.
Aber sicherlich alles nur Umverteilen und schon passt es wieder.
Umverteilung und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Dann fang mal an mit umverteilen,Geld wäre reichlich da,niemand müsste auf dieser Welt hungern aber Arbeitsplätze gibt es trotzdem viel zuwenig.
 
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Reiner Lipka verweist im Interview auf den so genannten Work-First-Ansatz:

Wir müssen den Leuten mehr zuhören. In Großbritannien gibt es den sogenannten Work-first-Ansatz. Da setzen sich die Arbeitslosen mit ihrem Coach zusammen und besprechen, warum sie keine Arbeit finden. Da kommt oft raus, dass die Probleme ganz andere sind: Gewichtsprobleme, Schuldenprobleme. Das ist dann ein großes Sich-Ehrlichmachen, auch für uns.
Habe zum Thema Work-First Folgendes gefunden:

Der "Work-First"-Ansatz für erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II.
"Herner Modell": Sofort suchen!
http://www.jobcenter-ge.de/lang_de/nn_569028/Argen/Herne/SharedDocs/Publikationen/Servicebereich_20AG/Pressebericht_3A_20Der_20_22Work_20first_22_20Ansatz_20f_C3_BCr_20erwerbsf_C3_A4hige_20Leistungsberechtigte_20im_20SGB_20II,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Wozu braucht man diesen Ansatz? Jemand, der ALG II beantragt, kriegt in der Regel zeitnah nach der Antragstellung ne EGV vorgelegt, und da steht in der Regel drin, dass man sich so und so viel mal pro Zeiteinheit (in der Regel pro Monat) bewerben muss, ansonsten gibt es eine Sanktion.

Ein neuer ALG-II-Bezieher wird also von Anfang an verpflichtet sich zu bewerben.

Mit diesem Work-First-Ansatz soll der Druck auf die Arbeitslosen einfach nur noch weiter erhöht werden. Wenn man in diesem Programm drin ist, dann kriegt man wahrscheinlich Jobangebote untergejubelt, die man nicht machen will, sei es wegen der Tätigkeit an sich, wegen der Bezahlung oder weil die Pendelzeiten zu lang sind.

Die Politik versucht krampfhaft, die Arbeitslosenzahlen gering zu halten, aber dies auf Kosten der Arbeitslosen. Im verlinkten Presseartikel wird ja auch zugegeben, dass es zu wenig offene Arbeitsstellen gibt (in Herne).
 

hope40

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Die Frage ist nur, wie man sich "der Überflüssigen" in der Neuzeit entledigt?! Früher wurden Kriege geführt, wo sich das "Problem" selbst löste.

Heute werden auch kriege geplant /mit vorsatz gefuehrt.

die ruestungsindustrie duerfte die einzige /krisensichere industrie sein, die als einzige bestaendig waechst...naja, die paar zivilen"kollateralschaeden:icon_motz:"sind auch eingeplant...die machen platz, auf dem planeten "erde ":icon_motz::icon_motz::icon_motz:
 

Texter50

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AW: Gelsenkirchen, Reiner Lipka

Heute werden auch kriege geplant /mit vorsatz gefuehrt.

die ruestungsindustrie duerfte die einzige /krisensichere industrie sein, die als einzige bestaendig waechst...naja, die paar zivilen"kollateralschaeden:icon_motz:"sind auch eingeplant...die machen platz, auf dem planeten "erde ":icon_motz::icon_motz::icon_motz:
Diese Industrie erhält bedingt durch ihre gute Lobbyarbeit sogar stattliche Unterstützung, wenn die Geschäfte offiziell geplatzt sind - oder man droht Klagen an, wenn Waffengeschäfte platzen, weil das Zeuchs bedingt durch Sanktionen nicht abgesetzt werden kann. :icon_motz:
 

Daddel

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AW: Gelsenkirchen, Job-Center Leiter Reiner Lipka im Gespräch

Ja, und die ersten automatischen Kassen wurden auch schon wieder zurückgebaut. Ob sie am Ende gar keine Kostenersparnis bringen?

Ein Fakt wäre es, wenn das Arbeitsvolumen stetig zurückgehen würde. Dem ist nicht der Fall. Wo sind also die Effekte der Automatisierung in den letzen Jahrzehnten gewesen? Das Arbeitsvolumen pro Kopf steigt sogar, gerade in personalintensiven Branchen.

Es wird immer genug Arbeit für alle geben, zumal die Produktivität weiter steigt. Alles eine Verteilungsfrage.

Da muss man nicht unbedingt so einem Märchenonkel nachplappern, der heute schon weiß, was in 50 Jahren sein wird. Sonst sitzt man noch Lügen auf, wie bei der demographischen Entwicklung. Eine Glaskugel hat niemand.


In sämtlichen Produktionsbetrieben die auf Automatisierung umgestellt haben,gibt es heute weniger Beschäftigte.
Konkreter Fall vor meiner Haustür,200 Beschäftigte nur in der Produktion vor ca.20 Jahren,
heute sind es nur noch 48,Grund:Automatisierung und Outsourcing.Ein Teil der ehmaligen Beschäftigten wurde in den (angeblichen) Vorruhestand geschickt und die anderen entlassen.


Entwicklung der Arbeitszeit 1991-2013
1991
Vollzeit 29,3 Mio.
Teilzeit 5,7 Mio.
Nebenjobs 0,9 Mio
Erwerbstätige 38,7 Mio
Arbeitsvolumen 60.082 Mio.Stunden

2013
Vollzeit 24,4 Mio
Teilzeit 12,9 Mio
Nebenjobs 3 Mio
Erwerbstätige 41,8Mio
Arbeitsvolumen 58.072 Mio.Stunden

Quelle:IAB
 
E

ExitUser

Gast
Man muss nicht extra ins Ausland schauen,die Stützen der BRD sind Bayern,Württemberg und Hessen.
Und welche anderen Bundesländer sind schon Pleite.
NRW usw.
Ich Spar mir die Aufzählung der weiteren,die vom Länderfinanzausgleich leben.

Die übliche BLÖD -zeitungsbildung. Dann erkläre doch mal wieso Hamburg statistisch das höchste Pro Kopf Einkommen der BRD hat... ? Na?

Die letzte Vollbeschäftiginh war 1971 und in allen Industrienationen ist die Erwerbslosenquote konstant über 5 % seit den 70ern, Tendenz steigend.
Gleichzeitig sinken aber die Produktionskosten und die Zahl der Arbeitsplätze.
Was es früher zuwenig gab ist heite zuviel vorhanden, aber falch verteilt oder nicht kaufbar.
Das komplette Wirtschaftsmodell ist in der Sackgasse.
Nur noch eine Konsumsteuer für alle und alles andere wegschneiden und ein BGE ist die einzige Lösung.

Und komm keiner und sage das ist nicht finanzierbar, ist es bereits heute, nur nennt es sich Subventionen, Steuererleichterungen, Steuerfreibetrag und Absetzbeträge, Kindergeld, Pflegegeld, Rente , Pension, Krankengeld, Kurzarbeitergeld und undundundundund ...
 

Texter50

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:icon_hihi:

Kann mir mal wer helfen? Ich weiß gerade nicht, wie ich mir die Schuhe zubinden soll. JC Gelsenkirchen vielleicht?

Ah, Klettverschluss. Sehr gut.
Vorsicht vor Klettverschlüssen! :icon_motz:
Es sollen schon Finger dazwischen kleben geblieben sein, wie Geld an so manch Politiker Hände!
Mal nachfragen, beim Chef des JC in GE. :biggrin:
 

deepsleeper

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Das Problem ist doch auch, daß sich die allermeisten "da oben" einfach weigern, die Realität anzuerkennen.
Die da heißt:

-es wird nie wieder genug existenzsichernde Arbeitsplätze für alle geben
-alles wird der persönlichen Bereicherung von wenigen untergeordnet
-"das System" wird komplett danach ausgerichtet, weil die "Besitzenden" keinen Bock haben, den "Nichtbesitzenden" Teilhabe am Wohlstand überhaupt möglich zu machen, da das vorgenanntem Punkt entgegensteht.
- Profit wird als gottgegenbenes Recht ausgegeben
-es finden sich an Schaltpunkten der Macht immer genug Typen, die die Sache durchziehen
-es gibt genügend Leute, die jeden noch so gerechten Gedanken ins Gegenteil verbiegen, siehe einige Schreiber auch hier.
Das ist das Problem. Punkt.
Das ist auch keine Sichtweise, die man reflexartig in linkes oder rechtes, grünes, blaues oder was auch immer Gedankengut einordnen muß, sondern allein einem klaren Blick auf die Verhältnisse entspringt.
 
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