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Geldzufluss - Ende des ALG I Bezuges

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Peter-Hermann

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#1
Ein freundliches Hallo in die Runde,

ich habe eine Frage zum Thema Geldzufluss. Mein Sohn bekam ALG I bis zum 29.12.05, die Zahlung der Agentur ist seinem Konto am 30.12.05 gutgeschrieben worden.

Jetzt steht die Beantragung von ALG II an. Beginn hierfür wäre im Prinzip der 30.12.05. Wie verhält sich dieses nun mit dem Geldzufluß im Dezember. Gehe ich recht in der Annahme, dass auf den zu leistenden ALG II - Betrag für die letzten beiden Dezember-Tage der am 30.12. gutgeschriebene Betrag angerechnet wird, d.h. es wird für Dez. nichts dabei rauskommen.

Oder sollte man zweckmäßigerweise ALG II ab dem 01. Januar 06 beantragen, um der Rechnerei zu entgehen?
 
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#2
Peter-Hermann sagte :
Ein freundliches Hallo in die Runde,

ich habe eine Frage zum Thema Geldzufluss. Mein Sohn bekam ALG I bis zum 29.12.05, die Zahlung der Agentur ist seinem Konto am 30.12.05 gutgeschrieben worden.

Jetzt steht die Beantragung von ALG II an. Beginn hierfür wäre im Prinzip der 30.12.05. Wie verhält sich dieses nun mit dem Geldzufluß im Dezember. Gehe ich recht in der Annahme, dass auf den zu leistenden ALG II - Betrag für die letzten beiden Dezember-Tage der am 30.12. gutgeschriebene Betrag angerechnet wird, d.h. es wird für Dez. nichts dabei rauskommen.

Oder sollte man zweckmäßigerweise ALG II ab dem 01. Januar 06 beantragen, um der Rechnerei zu entgehen?
ALGII bekommst du immer erst ab dem Tag an dem du den ALGII-Antrag abgibst oder er bei der Arge eingeht, dann dauert es etwas, aber dann wird rückwirkend bezahlt.

Wichtig ist also den Antrag auf ALGII so schnell wie möglich abzugeben.
 

Peter-Hermann

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#3
Tag der Antragstellung

Sorry, ich hab in der Eile ganz vergessen, dass die Antragstellung in Form der Aushändigung der Vordrucke bereits Mitte (16.) Dezember erfolgte. Die MA der Kommune hat dieses Datum im PC und handschriftlich auch auf dem Vordruck vermerkt.

Ich gehe weiter davon aus, dass die dabei mündlich abgegebene Erklärung, ALG II beantragen zu wollen, ausreichend gewesen ist - obwohl die Kommune dies sehr wahrscheinlich anders sieht. Die geht nämlich davon aus, dass erst mit Eingang des amtlichen ALG II Vordrucks der Antrag eingereicht sei.

Auch meine ich, dass der von der Kommune vorgegebene Zeitrahmen ( 14 Tage) für das Ausfüllen der Vordrucke, der Beschaffung umfangreicher weiterer Unterlagen usw. angesichts der Weihnachtsfeiertage usw. viel zu knapp bemessen wurde. Nun könnte man natürlich sagen, der Antrag hätte früher gestellt werden können. Dem ist aber zu entgegnen, dass erst am 15.12. eine in Aussicht gestellte ABM-Maßnahme negativ beschieden wurde.
 
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#4
Hallo Peter-Hermann,

da dein Sohn im Dezember noch ALG1 bezogen hat wird man ihn dies auch im Dezember anrechen.

Ein Beispiel:
Das Amt rechnet einen Bedarf von 700 Euro/Monat (ALG2) aus
Arbeitslosengeld 1 900 Euro:

Dann rechnet das Amt so:
100 Euro Freibetrag
700 * 0,20 = 140 Euro (Betrag zwischen 100 - 800 Euro)
100 * 0,10 = 10 Euro (Betrag zwischen 800 - 1200 Euro)

macht zusammen 100+140+10= 250 Euro

900ALG1 - 250 = 650 Euro
Bedarf 700 Euro ergo 50 Euro Alg2
 
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