Geldnot: Lauterbach liebäugelt mit Pferdesteuer

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Huemmel

Gast
es wird immer bekloppter in der demokratie



Wirtschaft: Geldnot: Lauterbach liebäugelt mit Pferdesteuer


Viele Städte und Gemeinden haben den Schritt schon diskutiert, ihn aber verworfen - ein heißes Thema. Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (CDU) sagte am Freitag, noch sei nichts entschieden.
......
Die Steuer würde der Stadt jährlich rund 30.000 Euro bringen. Das Haushaltsdefizit der Kommune liegt bei 4,6 Millionen Euro.
......
Betroffen von der Steuer wären laut Verband nur Hobby-Reiter, keine gewerblichen Pferdehalter in Zucht oder Landwirtschaft. Erhoben werden sollen 204 Euro pro Jahr für das erste Pferd und 180 Euro für jedes weitere.
 


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FrankyBoy

Gast
Egal ob es der finanzielle Haushalt eine Einnahme- und eine Ausgabenseite und die bornierte Politik (egal ob Kommunal-, Landes- oder Bundespolitik), bedient seit vielen Dekaden ausschließlich die Interessen der Bonzen.

Egal wo man hinsieht (Riesterrente, Finanzmarktderegulierung, Steuerfreiheit auf Heuschreckenverkäufe, Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer, Drittelung der Körperschaftssteuer, Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge, Mövenpicksteuer, Bio. € Ausschüttungen an die EZB - ich könnte hier noch 3 Monate schreiben, ohne dass mir die Beispiele ausgingen) und jetzt will man Pferdehaltung besteuern weil Geld fehlt - ist es nicht dringend an der Zeit, diese politische Korruption auf allen Ebenen zu bekämpfen?
 

arbeitslos in holland

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ich wäre für eine hundehaufen und pferdehaufensteuer.

einfach berechnen, wieviel haufen so ein tretminenleger durchschnittlich fallen läßt und dann den durchschnitt abkassieren

eine zigarettenqualm-abgabe wäre auch toll.

vllt noch ein methangas-beitrag, für jeden furz den man lässt

muss natürlich eine ausnahmeregelung geben, für mdb und mdl, weil die mit ihren mundauskotungen und fürzen im gehirn, sonst ihr komplettes gehalt abgeben dürfen

alle sind gleich, nur manche sind gleicher :icon_party:
 

Feind=Bild

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Betroffen von der Steuer wären laut Verband nur Hobby-Reiter, keine gewerblichen Pferdehalter in Zucht oder Landwirtschaft.
Die Einnahmen durch Gewerbeanmeldungen, sollte diese Pferdesteuer jemals kommen, dürften astronomische Höhen erreichen.
Dann gibts plötzlich lauter gewerblich genutzte Hotte-hüüühs... :icon_party:
 

pinguin

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Sowas kommt auch.

Betroffen von der Steuer wären laut Verband nur Hobby-Reiter, keine gewerblichen Pferdehalter in Zucht oder Landwirtschaft.
Den medizinischen bzw. psycho-/physiotherapeutischen Rehabereich, so Pferde nachweislich eingesetzt werden, sollte man schon auch davon befreien.

Und 17 Euro im Monat scheint mir denn doch etwas hoch; macht 20 je Quartal und gut ist's. Es bringt Euch nämlich nix, wenn diese Tiere dann der Zusatzkosten wegen abgeschafft werden.

Die Einnahmen durch Gewerbeanmeldungen, sollte diese Pferdesteuer jemals kommen, dürften astronomische Höhen erreichen.
Ist doch auch nicht schlecht? Mit dem Pferdchen muß dann aber was getan werden, d.h., es muß Einkünfte generieren.
 
M

Minimina

Gast
Ich vermute einen Ansturm auf die Schlachthöfe.
Das ist kein Witz. Es gibt jetzt schon viele Leute die sich ihrer Pferde kaum noch leisten können. Nicht Großverdiener, sondern Menschen die ein kleines Einkommen haben und deren Pferde das Einzige sind (wie auch bei andern Tierarten), das ihnen das Leben noch lebenswert macht und die sich mit Müh und Not leidliche Stallplätze, kleinstes Stück Weidefläche oder Tierarztkosten leisten können.

Viele dieser Tierhalter suchen händeringend nach Käufern für ihre Pferde und überschulden sich häufig auch um den Tieren den Schlachter zu ersparen. Aber Pferd verkaufen sich kaum, sobald sich herausgestellt hat, daß sie keine Spring- oder Dressurchampions werden können, was bei nur einem Promille der Tiere der Fall ist.

Wiedermal wird Politik auf dem Rücken der hilflosesten Wesen, uns Menschen gegenüber ausgetragen. Auf dem Rücken der Tiere.

Klar gibt es auch einige Gutverdiener oder Reiche, für die das kein Problem ist. Aber bei der Mehrheit ist das nicht der Fall.

LG MM
 

Speedport

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Und warum werden nur Finanzinstitute und Heuschrecken zwangskapitaliesiert während dessen Kommunen, die Bevölkerung und alle anderen zwangsenteignet werden?
@FrankyBoy,

Dein Engagement in Ehren, aber Ironie sollest Du schon noch erkennen.

Anderseits liegt natürlich der Zusammenhang von Bankern und Heuschrecken mit Sche...haufen jeder Größe auf der Hand.
 
R

Rounddancer

Gast
Es gibt doch etliche Städte und Gemeinden, die eine Pferdesteuer haben, so neu ist das nicht.
 

jockel

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Egal ob es der finanzielle Haushalt eine Einnahme- und eine Ausgabenseite und die bornierte Politik (egal ob Kommunal-, Landes- oder Bundespolitik), bedient seit vielen Dekaden ausschließlich die Interessen der Bonzen.

Egal wo man hinsieht (Riesterrente, Finanzmarktderegulierung, Steuerfreiheit auf Heuschreckenverkäufe, Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer, Drittelung der Körperschaftssteuer, Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge, Mövenpicksteuer, Bio. € Ausschüttungen an die EZB - ich könnte hier noch 3 Monate schreiben, ohne dass mir die Beispiele ausgingen) und jetzt will man Pferdehaltung besteuern weil Geld fehlt - ist es nicht dringend an der Zeit, diese politische Korruption auf allen Ebenen zu bekämpfen?
Warum keine lebenslange Luft- und warum keine Klosteuer mit Ausnahme unserer Elite-Listungsträger?

Atmen und seine großen und kleinen Geschäfte muß jeder Untertan machen, wobei man unsere Bessersortierten von dieser Besteuerung befreien muß.
 

DeluxeAssi

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Warum nicht? sagt der normale Hundehalter!

Die Haufen der Pferde sind größer.
Mein reden. Ein Hund muss versichert sein, Steuern zahlen und darf nicht einmal auf den Waldweg kacken. Ein Pferd muss nicht versichert sein, zahlt ein jährliche "Nutzungsgebühr" hier bei uns 30 Euro, dafür darf der Reiter über Stock und Stein überall die Wege nutzen. Keine Steuer, kein Versicherungszwang und einen Sachkundenachweis etc. brauch der **** auf dem Gaul auch nicht.

Wie Speedport schreibt, die Haufen sind um einiges größer, liegen meistens mitten auf dem Weg, oftmals mit Wurmkuren versehen, die Hunde töten können, beschädigen bei weitem mehr die Wege und ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert , wenn ein Pferd mal durchgeht und über Straßen etc. rennt. Zudem ist ein Tritt eines Pferds oder ein Biss nicht gerade ohne.

Ich bin kein Pferdehasser, im Gegenteil ich liebe diese Tiere, aber ich bin auch Hundehalter und predige hier schon lange dieses Ungleichgewicht.

Aber diePferdelobby ist nunmal größer als die der Hunde und von daher, wird man dies auch nicht durchsetzen. Zumal man damit den wohlhabenden in die Tasche greifen würde, denn welcher normalo kann sich heute die Haltungskosten eines Pferdes erlauben !!!!
 
X

xyz345

Gast
Na, ich wäre ja für eine Hohlraumsteuer :icon_neutral: für unsere Denker, Lenker und Laberer.

Da kommt nämlich viel mehr zusammen als die lächerlichen 30.000 Mücken.

:biggrin:
 

Smiley32

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Gegen Pferdesteuer hab ich nichts!
Deren Haufen liegen auch überall rum und räumt keiner weg.
Hundesteuer muss ich ja auch zahlen.....dafür hol ich mich auch die Tüten von der Stadt wieder :)
Ja! Ich gehör zu denen die die Hundehaufen auch wegräumen
 


Roter Bock

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Ich bin dafür das die Arbeitgeber für jeden Nicht-Eingestellten Ü-50 eine Steuer bezahlen - natürlich mit eingebauter Progression.

Roter Bock
 
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