Geld von ALG 2 zurückgelget, jetzt Einzahlung auf Konto - gefahrlos?

Neje

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Frage: habe über Jahre von bezogenem ALG in unregelmäßigen Abständen Geld zurückgelegt. Immer wenn am Monatsende 10 oder 20 Euro übrig waren, wanderten die bar in den Rücklagetopf. Jetzt würde ich zwecks Disporückführung gerne einen Teil davon auf mein Girokonto einzahlen (geht ja nicht anders). Geht das gefahrlos, da ich ja nicht beweisen kann wo das Geld herstammt?
 

ZynHH

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Du bist sogar angehalten Rücklagen zu bilden.

Ja, die kannst du auf dein Konto einzahlen. Wenn das JC nach der Kontobewegung fragt, erzählst du denen was du uns erzählt hast. Beweisen musst du da nichts.


Nichts desto trotz würde ich solche Kontobewegungen in den Monaten machen, die nicht zu den 3 Monaten vor dem WBA gehören.
 

Neje

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Naja, von 80 Euro im Monat noch Rücklagen zu bilden, kann jemand, der nicht anorektisch ist, wohl kaum bewältigen. Aber für Taxifahrten zum Jobcenter, eventuelle Reisen zu Vorstellungsgesprächen, Medikamente für akute Krankheitsfälle und vor allem Bewerbungen (werden hier mit 70 Cent pro schriftlicher Bewerbung erstattet, das deckt noch nicht mal das Porto geschweige denn die Produktions- und Materialkosten, mach' ich nie wieder!) sollte man schon ein bisschen etwas haben. Wenn man auf das JC wartet, wartet man lange und meist vergebens. Jedenfalls, danke. Leider habe ich jetzt gerade erst seit einer Woche diese ominösen Hinweise bezügl. Konto im Minus, anfallenden Zinsen und ob ich beabsichtige, das länger so zu halten auf meinen Kontoauszügen - da nehme ich an, daß wenn ich nicht bald was einzahle die die Schotten dicht machen, pfänden oder was weiss ich.
 

BastiWi

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Wenn du dein Konto ausgleichen musst, dann sollte die Einzahlung kein Problem darstellen. Die werden dir aber dennoch unterstellen, dass das eine Einnahme ist, wenn die das auf deinen Kontoauszügen finden. Eventuell kannst du mit einem Familienmitglied einen Darlehensvertrag fertig machen und behaupten, dass du dir das Geld nur zum Ausgleich des Kontos geliehen hast. Dann später von der Person quittieren lassen, dass eine Bar-Rückzahlung erfolgt ist.

Gibt dazu etliche Themen.

Für die Zukunft: Hebe das nächste Mal nicht dein ganzes Geld ab, sondern behalte das, was du sparen möchtest, auf deinem Konto und verbrauche stattdessen dein Bargeld. Dann musst du es später nicht einzahlen.
 

Neje

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Wenn man fast alles per Überweisungen und EC-Karte zahlen muss, nützt Bargeld in größeren Mengen wenig. Und da ich leider noch nie ein Verhältnis zu Geld hatte, kann ich auch nichts auf dem Konto "stehen lassen". Das funktioniert nicht. Die monatlichen und jährlichen Fixkosten spare ich zum Beispiel auf einem Sparbuch an und übertrage sie zeitnah zum Abbuchungstermin wieder auf mein Konto. Was sollen einem denn Rücklagen bringen, wenn man sie im Bedarfsfall nicht einsetzen kann, weil das Jobcenter einem das dann als "Einkommen" anrechnen will? Es besteht doch keine gesetzliche Verpflichtung zum Sparen unbedingt ein Kreditinstitut zu bedienen, wenn es für einen im Strumpf unter der Matratze oder im Schweinderl auf dem Schrank halt besser funktioniert.
 
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Nach meiner Erfahrung: Mach das bloss nicht.

Natürlich werden die Dir sonstwas unterstellen. Eventuell nehmen sie sowas noch hin, aber Du wirst unter besonderer Kontrolle stehen, was auch in noch mehr ungeeigneten "Stellenvorschlägen" münden kann, um Dich von "Schwarzarbeit" abzuhalten.
 

n2ame22

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Ist es lange genug her, wann du zuletzt dein gesamtes Vermögen angeben musstest?
 

Regensburg

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Hu Hu Neje :)

mache es bloß nicht - und Merke: bei JC ist nie was Gefahrlos.

LG aus der Ostfront
 

Vader

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Ärger gilt es zu vermeiden, darum würde ich auch davon abraten.
 

Vader

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Ärger gilt es zu vermeiden, darum würde ich auch davon abraten.
 

PeterMM

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du kannst auch die nächsten Monate verteilt weniger Geld abheben
 

Texter50

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:icon_stop: Den Verwendungszweck kannste bei vielen Banken bei ner Bareinzahlung gar nicht angeben. Da vermuten die vom JC dann auf jeden Fall den spendablen Gönner, der Dir ab und an nen dickes Geschenk zuschiebt.
Daran will dann das JC wieder teilhaben... :icon_motz:

Machs wie @ PeterMM schreibt, hol in der nächsten Zeit einfach weniger ab und nutz für die Ausgaben das gebunkerte Geld. :biggrin:
 

dellir

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Frage: habe über Jahre von bezogenem ALG in unregelmäßigen Abständen Geld zurückgelegt. Immer wenn am Monatsende 10 oder 20 Euro übrig waren, wanderten die bar in den Rücklagetopf.
Wie kommt man dazu, Bargeld von ALG zu sparen und auch noch zuhause bar zu horten? Das macht überhaupt keinen Sinn, da man Freibeträge auf dem Konto haben darf. Wenn ich JC wäre würde ich glatt Schwarzgeld sagen...:wink:
 

Charlot

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Ein Tipp:

Ein guter Freund soll Dir den bestimmten Betrag überweisen.
Gleichzeitig gibst Du dem Freund die Summe in bar.
Somit seit Ihr pari.

Auf der Überweisung steht "Darlehen".
Zur Not kann der Freund das bezeugen.

Ist ganz praktisch bei einer Sanktion oder vorläufigen Zahlungseinstellung. :)
Denn Strom, Telefon usw. werden ja weiterhin abgebucht.
 

Neje

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Mein gesamtes "Vermögen" bestand bei Anmeldung von Sozialhilfe direkt nach dem Studium aus etwa minus 3000 Euro auf dem Girokonto und etwa plus 100 Euro auf einem dazugehörigen Sparbuch. Das wurde zur Kenntnis genommen und nie wieder nachgefragt.
Zu den sicher gut gemainten Ratschlägen von Bargeld zu leben: wie bitte soll ich von Bargeld Internet-Einkäufe bezahlen? Sowas geht nur per Überweisung. Und da ich außer ein paar Lebensmitteln in diesem Scheißprovinzkaff hier fast alles per Versandhandel erwerben muß, von der Gesichtspflege über Ellenbogenflicken aus einfachem Baumwollstoff, Spezialelastiknähgarn, Tee über Computerbedarf bis zu meinem Antimücken mittel, nützt mir Bargeld zum Ausgeben im täglichen Bedarf kaum etwas. Es geht hier lediglich um Schuldenminimierung, der Verfügungsrahmen würde dann ja auch bankseitig um den eigezahlten Betrag gedrosselt, sodaß mir das Geld nicht wirklich zur Verfügung steht. Und wie gesagt, Geld auf dem Konto "übrig lassen" geht aus dem einfachen Grund nicht, daß ich das dann ausgebe, wenn noch was drauf ist. Das Abheben geschieht aus reinem Selbstschutz, da ich wie oben gesagt, kein Verhältnis zu Geld habe und mit Geld eher nicht umgehen kann. Ich heb' ja auch manchmal 50 Euro am Automaten ab, brauche davon letzlich aber nur 20 oder 30 Euro, muss dann aber doch noch etwas per Versand bestellen, und zahle den Rest wieder ein, weil ich sonst nicht genug auf dem Konto hätte. Oder ich muss 'mal etwas für meine Eltern besorgen; die wohnen noch kaffiger als ich und kenne sichmit dem Internet überhaupt nicht aus; das Geld dafür muß ich dann ja auch einzahlen. Das wurde auch noch nie beanstandet.
Aber ich kann natürlich einen Fake-Darlehensvertrag machen, bzw. soger einen noch bis nächsten Sommer laufenden echten Darlehensvertrag zu gleichen Konditionen ergänzen und weiterlaufen lassen. Eine Bareinzahlung muss es allerdings trotzdem geben, da der Darlehensgeber im außereuropäischen Ausland lebt. Mit Überweisungen von Bank zu Bank ist da nix. Bei meiner Bank kann man allerdings Verwendungszwecke angeben, zumindest wenn man am Automaten einzahlt.
 
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