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Geld vom Nebenjob

Zwinkel

Elo-User/in

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#1
Hallo,

ich beziehe ALG II und habe einen Nebenjob. Dort wird leider nicht immer in jedem Abrechnungmonat gezahlt. Das heißt, dass ich z.B. im November mehrere Abrechnungen auf einmal überwiesen bekommen habe.

Dergleichen erfolgt die Erstellung der schriftlichen Abrechnungen auch nicht regelmäßig. Hatte ich dem JC auch so mitgeteilt. Diese forderten die Abrechnungen direkt beim AG an.

Jetzt gehen die davon aus, dass ich monatlich bezahlt wurde. Und fordern jetzt Rückzahlungen an.

Nun meine Frage:

wie verhält sich das mit Hilfebedürftigkeit wenn ich etwa drei Monate keine und dann im nächsten Monate mehrere Zahlungen auf einmal erhalten habe ?
 

gizmo

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#2
Hallo Zwinkel, mehre Fragen hätte ich erst mal. 1. Bekommst du einen Stundenlohn. 2. hast du dir die Stunden aufgeschrieben die du in einem Monat geleistet hast.

Wenn ja, sollstest du eine Abrechnung auf der Hand haben wo die geleisteten Stunden im Monat drauf stehen. Wenn nicht versuchen so ein Blatt zubekommen.

Versuche eine Monatliche Abrechnung zu bekommen.

Ich gehe von einem 400€ Job aus
Berechnung: Entgeld bis 400€
100€ für dich, immer
zuberechnen sind max 300€, davon kannst du 20% für dich behalten, 80% gehen an die Arge. Abrechnungszeitraum ein Monat, also immer 100€ für dich, der Rest wird Verrechnet. Kannst du doch nichts dafür, wenn dein Chef zuspät zahlt, oder?
Ich hoffe ich konnte helfen, Gizmo.
 
Mitglied seit
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#3
Der Arbeitgeber ist verpflichtet Ordnungsgemäß und in einer Regelmäßigkeit für die erbrachte Arbeit, Leistungen abzurechnen, siehe BGB.

Das JC kann nur etwas gegenrechnen, wo auch etwas vorhanden ist.
 

Volker

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#4
Es gilt der Zufluß.

Also wann du das Geld bekommen hast. Nicht wann es hätte kommen müssen oder sollen. Sorge dafür das es jeden Monat kommt, damit du die Freigrenze 100 Euro, jeden Monat
hast. Du kannst mit der Firma absprechen dir jeden Monat einen Abschlag zu zahlen.

Gruss
 

gelibeh

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#5
Schließe mich Volker an.
Beispiel: monatliche Zahlung, jeden Monat der Grundfreibetrag von 100€ plus die 20%.
Zahlung z.B. alle 3 Monate, dann bekommst Du nur einmal den Grundfreibetrag von 100€ plus die 20%. Du hast dann aber für die beiden Monate, in denen kein Geld gezahlt wurde, den Anspruch auf ungekürztes ALGII.

Sieh zu, dass jeden Monat bezahlt wird, sonst verlierst Du Geld.
 

koloss

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#6
Hallo liebe Leute,

ich hätte da auch eine banalere Frage ,die für Erfahrene sicherlich nicht von bedeutung ist.
Ich hab jetzt einen Minijob angenommen gehabt und habe da bereits eine Auszahlung erhalten: ca 230 Euro

Wie wird das abgerechnet ?
Wird mir im nächsten Monat weniger ALG2 gezahlt oder wie wird das verrechnet? ich würd diese Frage endlich geklärt haben ,da ich bald in eine Vollzeit stelle überwechseln werde und endlich das Geld in Anspruch nehmen zu dürfen....den Freibetrag.

Gruß
 

wommi

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#7
Zahlungen werden grundsätzlich nach dem Zufluß-Prinzip abgerechnet - also, in dem Monat, in dem gezahlt wird, wird das ALG entsprechend gekürzt.

Ist bereits die ALG-Zahlung erfolgt, wird es bei der nächsten Zahlung verrechnet.
Erfolgt keine weitere ALG-Zahlung, wird es zurückgefordert !

Von den 230,-- darfst Du 126,-- behalten (100,-- + 20% von 130,--) !
 

koloss

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#8
Ah ,super ,danke sehr.
So in etwa hatte ich mir das auch gedacht ,rein logisch gedacht ,ergibt es sich von alleine ,aber wollte halt sicher gehen.

Jetzt versteh ich diesen Begriff "zuflussprinzip" .. jaja ,bis man selber damit konfrontiert wird ,versteht man meistens nur Bahnhof. :biggrin:

Somit brauch ich keinen eigenen Beitrag eröffnen.

Gruß
 
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