Geld veruntreut: Ex-Jobcenter-Mitarbeiterin verurteilt

Albertt

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Geld veruntreut: Ex-Jobcenter-Mitarbeiterin verurteilt

Eine ehemalige Mitarbeiterin des Düsseldorfer Jobcenters ist am Donnerstag vom Amtsgericht wegen Untreue zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die 49-Jährige hatte knapp 11 000 Euro nicht an Arbeitslose, sondern auf ihr eigenes Konto überwiesen.

Sie muss den Schaden wieder gutmachen und der Arbeitsagentur jeden Monat 100 Euro zurückzahlen.
Hellweger Anzeiger | Geld veruntreut: Ex-Jobcenter-Mitarbeiterin verurteilt

Gab es nicht gerade erst ein Thema, wo eine Leistungsbezieherin das Jobcenter um Geld betrogen hatte, in dem Sie einige Zeit Falschangaben machte? Mal sehen, wie hoch Ihre Strafe ausfällt. Dann können "wir" diese ins Verhältnis, zu der Kiddo-Ohrfeige, die die Ex-SB erhalten hat, stellen. :wink:
 
D

Don Vittorio

Gast
Vergleichsmaterial :

So war es bei der Frau, die von ihrem Bausparvertrag nichts wusste oder nichts wissen wollte. Die 2000 Euro, die sie zu viel erhalten hatte, zahlte sie sofort zurück. Richter Peter Wolff beließ es in seinem Urteilsspruch bei einer Verwarnung, die für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde.

In den Anträgen für das Amt hatte er verschwiegen, dass er aus der Schweiz eine ziemlich hohe Unfallrente bezieht. Über zwei Jahre hat er so 20000 Euro zu viel vom Staat erhalten.
Deshalb lautete auch die Anklage auf Betrug in vier Fällen. "Wenn es nicht zur anonymen Anzeige gekommen wäre, würden Sie das Geld immer noch beziehen." Das Urteil lautet neun Monate Gefängnis, die zur Bewährung ausgesetzt wurden.
Hartz-IV-Betrug keine Seltenheit - MOZ.de

Dennoch kassierten Peter und Brigitte Haas ein Jahr lang 14.769 Euro Arbeitslosengeld II kassiert, obwohl sie dazu nicht berechtigt waren. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ vom Donnerstag berichtet, wurde das Ehepaar wegen des Erschleichens von Sozialleistungen jeweils zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Zudem müsse die Eheleute die 14.796 Euro zurückzuzahlen, in Raten von 500 Euro pro Monat.
Summe von 14.769 Euro: Hartz-IV-Betrug! Eltern von Tommy Haas verurteilt - Recht - FOCUS Online - Nachrichten
 

Dagegen72

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Damit ist sie wohl vorbestraft und folgt Peter Hartz auf den Fuß :icon_hihi:

Tolle Agenda :biggrin:
 

flandry

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Gab es nicht gerade erst ein Thema, wo eine Leistungsbezieherin das Jobcenter um Geld betrogen hatte, in dem Sie einige Zeit Falschangaben machte? Mal sehen, wie hoch Ihre Strafe ausfällt. Dann können "wir" diese ins Verhältnis, zu der Kiddo-Ohrfeige, die die Ex-SB erhalten hat, stellen. :wink:
11.000 Euro auf Bewährung???
Das Urteil sollte sich jeder merken, der wegen Betruges angeklagt ist, weil er etwas nicht sofort oder aus Unwissenheit oder mit Absicht (soll es auch geben) nicht angegeben hat.
VOR DEM GESETZ SIND ALLE GLEICH!
Entweder schon bei der Verhandlung vor der Urteilsverkündung darauf hinweisen
oder bei Berufung / Revision angeben.
 

Couchhartzer

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11.000 Euro auf Bewährung???
So ist die Darstellung natürlich völliger Schwachsinn, wie zudem auch unschwer dem Artikel in Beitrag #1 zu entnehmen.
Sie bekam 1 Jahr auf Bewährung!

Der Zusammenhang mit den 11.000,00 €uro dürfte gemäß geltendem Strafrecht der sein, dass sie diesen Betrag zurückzuzahlen hat und die maßgebliche Bewährungsauflage die regelmäßige Rückzahlung ist, welche dann widerrufen werden kann, wenn sie es eben nicht regelmäßig in den auferlegten Monatsraten zurückzahlt.
 
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Don Vittorio

Gast
11.000 Euro auf Bewährung???
Das Urteil sollte sich jeder merken, der wegen Betruges angeklagt ist, weil er etwas nicht sofort oder aus Unwissenheit oder mit Absicht (soll es auch geben) nicht angegeben hat.
VOR DEM GESETZ SIND ALLE GLEICH!
Entweder schon bei der Verhandlung vor der Urteilsverkündung darauf hinweisen
oder bei Berufung / Revision angeben.
Ich habe doch Vergleichsurteile gepostet.Hast Du andere,die das Gegenteil zeigen ?
Wer erstmals vor Gericht steht,der bekommt bei einfachem Betrug Bewährung.
Dabei spielt es keine Rolle,ob er in die Kasse von Firma XY oder einem JC gegriffen hat.
Darin sind vor dem Gesetz alle gleich.
 

Texter50

Super-Moderation
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So ist die Darstellung natürlich völliger Schwachsinn, wie zudem auch unschwer dem Artikel in Beitrag #1 zu entnehmen.
Sie bekam 1 Jahr auf Bewährung!

Der Zusammenhang mit den 11.000,00 €uro dürfte gemäß geltendem Strafrecht der sein, dass sie diesen Betrag zurückzuzahlen hat und die maßgebliche Bewährungsauflage die regelmäßige Rückzahlung ist, welche dann widerrufen werden kann, wenn sie es eben nicht regelmäßig in den auferlegten Monatsraten zurückzahlt.
Weiter isset den Job los, kann 3 Monate auf ALG I verzichten und bei deren Qualifikation winkt ALG II, wenn da privat nix weiter ist. Dazu dürfte ja auch das Thema Gerichtskosten kommen? Insgesamt also ein teurer Griff inne falsche Kasse.
Aber es ist immer schön zu lesen, wenn se mal wieder erwischt werden. :biggrin:
 
D

Don Vittorio

Gast
Oh Leute nachdenken: Wer hat schon von einem ELO gehört, der bei dieser Summe nur zur Bewährung verurteilt wurde???
Lies doch einfach einmal #2,da sind 2 Fälle von mir verlinkt !
In einem Fall ging es sogar um 20 000 €.
Oder betreibst Du hier selektives Lesen,weil in Deiner Welt das einfach nicht sein darf ?
 

flandry

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Lies doch einfach einmal #2,da sind 2 Fälle von mir verlinkt ! In einem Fall ging es sogar um 20 000 €. Oder betreibst Du hier selektives Lesen,weil in Deiner Welt das einfach nicht sein darf ?
Einverstanden, bei dem zweiten Fall steht tatsächlich etwas von Bewährung.
Ich muss zugeben: ich bin überrascht. :wink:

Zum selektiven Lesen: Betreibe ich nicht. Ich sehe das Forum aber auch nicht als den Sinn meine Lebens, der alles bestimmt und sich durch meinen Tag zieht. Da geht das auch schon mal fix und nicht so sorgfältig.
 
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