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Geld statt Geschenk?

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#1
Guten Morgen @ all,
mein Vater ist alt. Ich, seine Tochter, habe Kinder. Seine Enkel. Diese haben jetzt alle kurz hintereinander Geburtstag. Mein schwerstbehinderter Vater KANN nicht in Geschäfte gehen und Geschenke besorgen, der ist froh, wenn er noch den Spülknopf der Toilette eigenständig bedienen kann. Also gibt er mir Geld, damit ich an seiner Statt die Geschenke kaufe. Ich habe also de facto kein "Einkommen", sondern gebe SEIN Geld für SEINE Geschenke aus. Bin Mittelsfrau - nicht mehr und nicht weniger.
Geld schicken kommt für die Kriegsgeneration nicht in Frage... Bleibt nur eine Überweisung. Kriege ich das bei der Arge als "Sonderfall" durch, falls gefragt wird? Ich gehe zuversichtlich davon aus, dass mein Vater mir im Notfall schriftlich bestätigen würde, dass es sich um Geschenke für die Kinder handelt. Im Grunde könnte er ja auch eine eidesstattliche Versicherung leisten - es handelt sich ja um die reine Wahrheit. Funktioniert das?
Wer weiß was?

viele Grüße,
Möbelwagen
 

Arania

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#2
Kommt darauf an um wieviel es sich da handelt, wenn das im Rahmen bleibt dürfte es vertretbar sein, wenn es eine bestimmte Summe übersteigt dürfte es als Einkommen gewertet werden
 
E

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  Th.Starter/in  
#3
Hallo Möbelwagen,

da die Kinder mit zur BG gehören, wird leider Gottes auch das, an die Kinder geschenkte Geld angerechnet.

Allerdings gibt es zweckgebundene Einnahmen. Dass heisst, das geschenkte Geld muss für einen ganz bestimmten Kauf bestimmt sein.
Man kann es auch genauso deklarieren.

Sollte der Betrag allerdings 50€ pro Kind nicht übersteigen, muss es auch nicht angegeben werden. 50€ jährlich sind frei, so lächerlich gering dieser Betrag auch ist.
 

Arwen

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#4
Hallo Möbelwagen!

Es besteht noch die Möglichkeit der Baranweisung per Post, wenn ich mich nicht irre. Auszahlung nur gegen Vorlage des Personalausweises. Erkundige Dich doch einmal bei Deinem nächsten Postamt.

Nein, ich rufe hier nicht zum Missbrauch auf, aber es gibt ja immer mal Fälle, in denen man schnell zu Bargeld kommen muss, z.B. wenn die Brieftasche gestohlen wurde, dafür gibt's dann im Ausland den sog. Minuten-Service.

Gruß, Arwen
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Hallo Möbelwagen,

da die Kinder mit zur BG gehören, wird leider Gottes auch das, an die Kinder geschenkte Geld angerechnet.

Allerdings gibt es zweckgebundene Einnahmen. Dass heisst, das geschenkte Geld muss für einen ganz bestimmten Kauf bestimmt sein.
Man kann es auch genauso deklarieren.

Sollte der Betrag allerdings 50€ pro Kind nicht übersteigen, muss es auch nicht angegeben werden. 50€ jährlich sind frei, so lächerlich gering dieser Betrag auch ist.

Tinkalla, du irrst!

Jedes Einkomen muß gemeldet werden: nur bis 50 € einmal im Jahr pro Person wird es nicht angerechnet!

Und mit Zweckbestimmung... da muß man sehr vorsichtig sein!

Ich würde mir nichts auf Konto überweisen lassen!
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
Guten Morgen @ all,
mein Vater ist alt. Ich, seine Tochter, habe Kinder. Seine Enkel. Diese haben jetzt alle kurz hintereinander Geburtstag. Mein schwerstbehinderter Vater KANN nicht in Geschäfte gehen und Geschenke besorgen, der ist froh, wenn er noch den Spülknopf der Toilette eigenständig bedienen kann. Also gibt er mir Geld, damit ich an seiner Statt die Geschenke kaufe. Ich habe also de facto kein "Einkommen", sondern gebe SEIN Geld für SEINE Geschenke aus. Bin Mittelsfrau - nicht mehr und nicht weniger.
Geld schicken kommt für die Kriegsgeneration nicht in Frage... Bleibt nur eine Überweisung. Kriege ich das bei der Arge als "Sonderfall" durch, falls gefragt wird? Ich gehe zuversichtlich davon aus, dass mein Vater mir im Notfall schriftlich bestätigen würde, dass es sich um Geschenke für die Kinder handelt. Im Grunde könnte er ja auch eine eidesstattliche Versicherung leisten - es handelt sich ja um die reine Wahrheit. Funktioniert das?
Wer weiß was?

viele Grüße,
Möbelwagen
Ich fürchte, nein, wenn es mehr als 100 € sind.
 
E

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  Th.Starter/in  
#7
ach du Schreck...
vielen Dank erstmal für die Antworten. Sieht also trübe aus. Mein Vater wollte ihnen wirklich mal ordentliche Geschenke machen, Nintendo-Spiele, coole Schuhe....
Bargeld lacht, ich seh's schon.
Andererseits: wenn ich jeden blöden Kassenzettel verwahre und meinen Vater bitte, schriftlich zu bestätigen, dass jedes einzelne entsprechende Geschenk von IHM ist? Das Ganze ist doch absurd....

Frustgrüße
Möbelwagen

PS. Ich sehe gerade, ich bin im falschen Forum. Eigentlich wollte ich nach ALG2 (wollte?? nä, nicht wirklich). ich versuche mal, den Thread rüberzupacken.
 
E

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  Th.Starter/in  
#8
ach du Schreck...
vielen Dank erstmal für die Antworten. Sieht also trübe aus. Mein Vater wollte ihnen wirklich mal ordentliche Geschenke machen, Nintendo-Spiele, coole Schuhe....
Bargeld lacht, ich seh's schon.
Andererseits: wenn ich jeden blöden Kassenzettel verwahre und meinen Vater bitte, schriftlich zu bestätigen, dass jedes einzelne entsprechende Geschenk von IHM ist? Das Ganze ist doch absurd....

Frustgrüße
Möbelwagen

PS. Ich sehe gerade, ich bin im falschen Forum. Eigentlich wollte ich nach ALG2 (wollte?? nä, nicht wirklich). ich versuche mal, den Thread rüberzupacken.
Dann könnte der SB dir sagen, du sollst die Geschenke verkaufen - er rechnet dir, wenn du Pech hast, einen Verkaufswert als Einkommen an.

Ich würds nicht riskieren...

Harzt IV ist in vielen Teilen absurd... da hast du ganz recht!

Den Thread kannst nicht verschieben, ich werds jetzt machen...
 

gregorc

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#9
Ich habe es schon des öfteren angeschnitten, warum macht ihr Euch niedriger als ihr seid. Auch die Ratschläge: über 50 euro werden angerechnet usw. Ratschläge aus Erfahrung? und warum hingenommen?
Es sind keine regelmässigen Renten oder Arbeitseinkünfte.
Für wem waren die Einzahlungen über das Konto denn bestimmt? für euch selbst?
oder Mutter , Freunde und soweiter? Ist es euer Konto? so habe ihr auch zu bertimmen was darüber ein oder ausgezahlt wird.
Ich habe kein Problem mit Ein/auszahlungen in jeder Höhe über mein Konto und warum, das über mein Konto läuft , obliegt meiner Entscheidungfreiheit.
,
 

Heiko1961

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#10
ach du Schreck...
vielen Dank erstmal für die Antworten. Sieht also trübe aus.
Es sieht immer trübe aus, wenn Verbrecher an der Macht sind.:icon_twisted:
 

Arania

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#11
Ich habe es schon des öfteren angeschnitten, warum macht ihr Euch niedriger als ihr seid. Auch die Ratschläge: über 50 euro werden angerechnet usw. Ratschläge aus Erfahrung? und warum hingenommen?
Es sind keine regelmässigen Renten oder Arbeitseinkünfte.
Für wem waren die Einzahlungen über das Konto denn bestimmt? für euch selbst?
oder Mutter , Freunde und soweiter? Ist es euer Konto? so habe ihr auch zu bertimmen was darüber ein oder ausgezahlt wird.
Ich habe kein Problem mit Ein/auszahlungen in jeder Höhe über mein Konto und warum, das über mein Konto läuft , obliegt meiner Entscheidungfreiheit.
,
,
ja das wissen wir jetzt langsam, allerdings sehe ich auch keine Schwierigkeit darin einem Enkel ein Nintendo zu kaufen , ist doch kein Luxusartikel
 
E

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#12
Ich habe es schon des öfteren angeschnitten, warum macht ihr Euch niedriger als ihr seid. Auch die Ratschläge: über 50 euro werden angerechnet usw. Ratschläge aus Erfahrung? und warum hingenommen?
Es sind keine regelmässigen Renten oder Arbeitseinkünfte.
Für wem waren die Einzahlungen über das Konto denn bestimmt? für euch selbst?
oder Mutter , Freunde und soweiter? Ist es euer Konto? so habe ihr auch zu bertimmen was darüber ein oder ausgezahlt wird.
Ich habe kein Problem mit Ein/auszahlungen in jeder Höhe über mein Konto und warum, das über mein Konto läuft , obliegt meiner Entscheidungfreiheit.
,
Es reicht langsam... zahlst du den Kindern das Geld zurück, wenn der SB deine Meinung nicht teilt und sie ihr Geldgeschenk verlieren?
 

Heiko1961

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#13
Hi Möbelwagen,
ich könnte jetzt sagen, folge dem Beispiel unserer Politiker.:icon_twisted:
Sag ich aber nicht.:icon_hmm:
 

gregorc

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#15
Es reicht langsam... zahlst du den Kindern das Geld zurück, wenn der SB deine Meinung nicht teilt und sie ihr Geldgeschenk verlieren?
Ist Deine Meinung Heilig und willst Du mir die meinige untersagen?Der SB muss meine Meinung nicht teilen, er hat sich an Fakten zu halten.


Begreife endlich das es mein Konto ist über das ich sauber verfügen kann.
Wer das nicht begreift mach sich mehr und mehr zum nicht nötigen
Untertan.
 

Arwen

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#16
Hi Möbelwagen,
ich könnte jetzt sagen, folge dem Beispiel unserer Politiker.:icon_twisted:
Sag ich aber nicht.:icon_hmm:
Ja, Heiko, genau.

Auf die Möglichkeit der Baranweisung per Post würd' ich auch NIIIIIE noch einmal hinweisen. Ich nehme die Aussage zurück :icon_mrgreen:

Auch :icon_hmm:, Arwen
 
E

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  Th.Starter/in  
#17
Ist Deine Meinung Heilig und willst Du mir die meinige untersagen?Der SB muss meine Meinung nicht teilen, er hat sich an Fakten zu halten.


Begreife endlich das es mein Konto ist über das ich sauber verfügen kann.
Wer das nicht begreift mach sich mehr und mehr zum nicht nötigen
Untertan.
Was du für dich entscheidest ist mir scnurzpiepegal.. aber was du anderen räts, nicht!

Es gibt sogar Gerichtsurteile, daß Kotoauszüge vorzulegen sind... und jedes Einkommen ist anzugeben!

Beantworte lieber al meine Frage: ersetzt du den Kindern ihr Geld, wenn es angerechnet wird?
 

gregorc

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#18
Was du für dich entscheidest ist mir scnurzpiepegal.. aber was du anderen räts, nicht!

Es gibt sogar Gerichtsurteile, daß Kotoauszüge vorzulegen sind... und jedes Einkommen ist anzugeben!

Beantworte lieber al meine Frage: ersetzt du den Kindern ihr Geld, wenn es angerechnet wird?
Ich glaube wir reden am Thema vorbei. Ich bezweifel nicht das die Kontoauszüge vorgelegt werden müssen. Ich selbst muss sie vorlegen und spreche aus Erfahrung und nicht aus Vermutung. Was ich hier schildere ist kein Einkommen.
Du solltest mal in Ruhe mit Logig antworten. Bei Dir gewinnt man den Eindruck das Du den Arbeitslosen bei diesen Anfragen noch mehr Unterdrückung aufhalsen möchtest anstatt ihre Rechte zu stärken.
Und bitte mehr Sachlichkeit und nicht nur Vermutungen was der SB gerne
möchte.
Nochmals zur Klarstellung, ich bestimme über meine Konto , Summen die nicht eindeutig zu meinem ständigen Einkommen gehören gehen keinem etwas an. Dies darf natürlic h hinterfragt werden, ohne Zweifel.
Ich räume Deine Meinung ja auch ein das es je nach SB Schwierigkeiten geben könnte. Dies war aber nicht die Antwort um die es ging.
Fakt ist, ich darf über mein Konto entscheiden, auch wenn evtl. Schwierigkeiten auftreten sollten. Da muss jeder für sich entscheiden, das ist richtig.
Juristisch ist mein Verhalten absolut korrekt auch den eines Hart4 Empf.
Zur Wiederholung, ich spreche aus Erfahrung und nicht mit Pfennigbeträgen die über mein Konto als Hertz4 Mann laufen.
 

Xaninchen

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#19
Gregorc es ist wirklich toll, dass du einen SB hast, der es so sieht wie du und der dir das Geld nicht als Einkommen anrechnet.
Dennoch hat Ludwigsburg doch recht, dass es sicher NICHT alle SB´s so halten werden. Ich denke, es gibt hier im Forum genügend Leute, die genau davon berichten könnten. Ja, du sprichst aus Erfahrung, und das ist gut so für dich!
Ich spreche auch aus Erfahrung, dass ich mir ne Maßnahme selber aussuchen konnte, die mir was gebracht hat, die mit Bildungsgutschein gefördert wurde und die echt toll war. Das ändert aber nicht das Problem, dass nicht alle SB´s so sind. Ich könnte auch sagen, mein SB war nur bequem und heilfroh, dass ich mich um den S.. selber gekümmert habe und ihm gleich seine Arbeit erledigt habe. (was warscheinlich auch der Wahrheit seeeeehr nahe kommt)
Mach dir und anderen doch bitte nichts vor.
Wenn es über ihr Konto läuft (was ggf ja sein "darf", aber dazu fehlt mir hier immo ein Urteil, §§, sonstiges), und der SB sagt, das war Einkommen, dass wird sie es sein und die Kinder, die letztendlich unter dem gut gemeinten Tip und Hinweis "hungern" dürfen.
Warum soll sie sich und ihre Kinder in die ggf. drohende Gefahr bringen, wenn es auch andere Wege gibt?
 

Arania

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#20
Ich schliesse mich da mal Arwen und Heiko an, ich kann einem Kind ein Geschenk kaufen, darf ihm nur nicht das Bargeld aufs Konto überweisen und ich darf ihm sogar einen Nintendo zum Spielen leihen

Hier geht es aber um Kontobewegungen und da GENERELL den Ratschlag zu geben, mach es ruhig so, ist Dein Recht dürfte wirklich ausser Acht lassen das es gewaltige Schwierigkeiten geben kann, wer die durchstehen möchte, muß es selber wissen, es aber anderen zu raten, dürfte daneben sein
 
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#21
Arwen, Heiko :icon_hug: ich kann Euch verstehen, dass ihr nicht mehr schreiben wollt, Brief oder Post sei besser. Da passt jedes Geschenk rein.:tongue:

Ich schliesse mich da mal Arwen und Heiko an, ich kann einem Kind ein Geschenk kaufen, darf ihm nur nicht das Bargeld aufs Konto überweisen und ich darf ihm sogar einen Nintendo zum Spielen leihen

Hier geht es aber um Kontobewegungen und da GENERELL den Ratschlag zu geben, mach es ruhig so, ist Dein Recht dürfte wirklich ausser Acht lassen das es gewaltige Schwierigkeiten geben kann, wer die durchstehen möchte, muß es selber wissen, es aber anderen zu raten, dürfte daneben sein
Das unterschreibe ich mit.

Niemand weiss, wie der SB reagiert. Es gibt durchaus grosszügige und es gibt kleinkarierte. Ich möchte NICHT die Verantwortung tragen, wenn den Kindern das geschenkte, aufs Konto überwiesene Geld wieder abgenommen wird.

Also, gregorc, gib keine Ratschläge, wo Du die Folgen nicht verantworten kannst.

Dies alles hat gar nichts damit zu tun, dass man sich erniedrigt, oder auch nur klein macht. Es hat damit etwas zu tun, dass es Gesetze gibt, und das es Sachbearbeiter gibt, die schlicht und ergreifend unmenschlich und diktatorisch reagieren und keine Rücksicht darauf nehmen, dass ich alleine die Verfügungsgewalt über mein Konto habe.

Lies Dir einfach die Gesetzestexte einmal durch oder suche Dir entsprechende Gerichtsurteile heraus, wo entsprechend entschieden wurde.

Wenn ich so leichtfertige Ratschläge höre, möchte ich immer leiden, derjenige fällt dermassen auf die Nase, dass er nicht mehr auf die Idee kommt, andere in eine solche Falle tappen zu lassen.

So, Tinkallas Wort zum Dienstagsnachmittag. Ich brauch jetzt nen :icon_pause: .....:biggrin:
 
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#24
Mann Leute!!!

Der Mensch ist schon vor Jahrtausenden erfolgreich in Schilfbooten über den offenen Ozean gesegelt um neuen Lebensraum zu finden..

Nun erzählt mir NICHT daß es für einen normal intelligenten Menschen nicht möglich ist eine Summe Geld erfolgreich von Stadt A nach Stadt B zu bekommen ohne dabei das eigene Bankkonto zu frequentieren!!!!!
 

Arwen

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#26
Wisst ihr, wie's meine Mum früher, also VOR meinem Bezug von AlgII getan gemacht hat, wenn Sie mir mal "etwas" zukommen lassen wollte?

Per Nachnahme/Rückschein und per Express (oder so ähnlich, Post gab Auskunft). Von einem Tag auf den anderen und noch NIE war etwas weggekommen unterwegs. Und es waren auch nicht nur 20 €... eher so 25 ... ;)

Gruß, Arwen
 

Heiko1961

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#27
Arwen, Heiko :icon_hug: ich kann Euch verstehen, dass ihr nicht mehr schreiben wollt,....
Was heißt wollt? Ich habe dazu alles gesagt. Wenn man jetzt zwischen den Zeilen lesen würde.......:icon_pfeiff:
So, ich jetzt auch :icon_pause:
 
E

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  Th.Starter/in  
#29
Nun schmeisst mein Ticker was raus, was vielleicht zur Klärung beiträgt:

Bis zu einer Neuregelung empfiehlt Görke den Betroffenen, Geldgeschenke zweckgebunden zu überreichen. Der Schenkende sollte schriftlich erklären, dass das Geld für eine Anschaffung gedacht sei.

Damit würde klargestellt, dass es nicht um eine Hilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts gehe. In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten.
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news5587391.html

Ich stelle das aber noch einmal als separates Thema ein, da es sicher noch mehr Interessenten gibt und nicht jeder hier ins Thema schaut.
 

Arwen

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#30
Ich krieg' so langsam die Wut!

Niemals würde ich vom Schenkenden diese schriftliche Bestätigung erbitten!

Entweder glaubt man mir, dass das Geld zweckgebunden ist oder es ist eben DOCH für die Si-che-rung des Le-bens-un-ter-halts gedacht, weil eben nötig, sonst würde im Gesetz ja "für Goldringe" oder "Rinderfiletspitzen" stehen! Verdammt noch mal!

:icon_motz:, Arwen
 
E

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  Th.Starter/in  
#31
Ruhig, Brauner.......öhm Arwen, ganz ruhig.:wink:

Positiv ist aber doch, dass sich wenigstens EINER von *denen* darüber Gedanken macht.
 

Koelschejong

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#32
Um unseren früheren Kanzler Schmidt etwas abgewandelt zu zitieren.

Wem der Herrgott gab ein Amt, dem gab er schließlich auch Verstand.
So hoffen wir zum Himmelszelte, dass dieses auch für Görke gelte!
Der "Ratschlag" des Herr Görke von der Linkspartei ist meines Erachtens an Dümmlichkeit nur schwer zu übertreffen. Die ihm offensichtlich völlig unbekannten Regelungen des SGB II besagen ganz einfach ausgedrückt - die allgegenwärtigen Ausnahmen lass ich mal außen vor - um den Herrn Görke intellektuell nicht zu überfordern:

Aus dem Regelsatz hab ich alle Anschaffungen zu bestreiten.
Gibt mir jemand Geld, um mir irgend etwas anzuschaffen, so ist das Einkommen und wird angerechnet - und da ist es piepegal, ob Herr Görke nun ein Schriftstück verfasst hat, in dem steht: "Lieber Konfirmand, von den EUR 300,--, die ich Dir hier schenke kaufst Du Dir bitte unbedingt (Anzug, Fernseher, Fahrrad, Schokolade). Es empfiehlt sich, dieses Schriftstück zumindest auf reißfestem, saugfähigen Papier zu verfassen, dann kann es wenigstens noch einen gewissen Nutzen nach dem Toilettengang entfalten.
 

kohlhaas

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#33
Aus dem Regelsatz hab ich alle Anschaffungen zu bestreiten.
Gibt mir jemand Geld, um mir irgend etwas anzuschaffen, so ist das Einkommen
Soll also heißen: Wenn mir jemand eine Stereo-Anlage im Wert von 100 € schenkt, ist das in Ordnung, wenn man mir aber das Geld gibt, mit der Maßgabe mir eine bestimmte Stereo_Anlage zu kaufen, ist das nicht in Ordnung.

Ich denke, da ist einiges auch Interpretationssache, wie bei den meisten Gesetzen. Im übrigen finde ich es grundsätzlich nicht gut, wenn Erwerbslose in Angst und Scvhrecken verstzt werden, weil der Sohn/Tochter ein Geschenk zum Geburtstag bekommt. Schließlich, wer rennt denn gleich zur ARGE, nur weil die Kinder ein Geschenk (!) bekommen haben ? Wo leben wir denn ??? :icon_kratz:

Aber für Erwerbslose gelten wohl mittlerweile Gesetze, die mit Menschlichkeit und Demokratie absolut gar nichts mehr zu tun haben.
 

Koelschejong

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#34
Aber für Erwerbslose gelten wohl mittlerweile Gesetze, die mit Menschlichkeit und Demokratie absolut gar nichts mehr zu tun haben.
Da hast Du Recht - und was die Stereoanlage angeht - überleg mal:
Dein reicher Erbonkel geht zum "...ich bin doch nicht blöd" und kauft für Dich dort eine "s..billige" Anlage für EUR 100,--. Du bedankst Dich, packst die Anlage aus, erfreust Dich am edlen Klang.
Frage: Welchen Wert hat Dein Geschenk jetzt? Doch wohl nur noch den Wert, den Du im Second Hand Laden oder bei IBÄÄÄ für ein "neuwertiges" Gebrauchtgerät erzielen könntest, also vermutlich EUR 100 minus EUR???:icon_idee:
 
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#35
Nun schmeisst mein Ticker was raus, was vielleicht zur Klärung beiträgt:



http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news5587391.html

Ich stelle das aber noch einmal als separates Thema ein, da es sicher noch mehr Interessenten gibt und nicht jeder hier ins Thema schaut.

Das mach mal nur, wenn Herr Görke den Kindern das Geld auch ersetzt, wenns doch angerechnet wird...so einfach wie er sich das vorstellt ist das nicht... sonst hätten wir das Problem nach 2 Jahren nicht mehr!

und was er damit sagen will "In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten."...

das ist doch totaler Blödsinn....wenn was als zweckbestimmt anerkannt wird dann hats doch nichts mehr mit einem Freibetrag zu tun...
 

Arania

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#36
Also es geht wirklich darum das man den Kindern oder überhaupt Geschenke machen kann, man kann ihnen durchaus eine Stereoanlage schenken oder einen Gameboy, man darf ihnen nur das Geld dafür nicht geben, ausserdem kann ich auch einen Gameboy verleihen!
 
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#37
Das mach mal nur, wenn Herr Görke den Kindern das Geld auch ersetzt, wenns doch angerechnet wird...so einfach wie er sich das vorstellt ist das nicht... sonst hätten wir das Problem nach 2 Jahren nicht mehr!

und was er damit sagen will "In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten."...

das ist doch totaler Blödsinn....wenn was als zweckbestimmt anerkannt wird dann hats doch nichts mehr mit einem Freibetrag zu tun...
....... und was sagt der Herr Alt dazu?

Geldgeschenke an Kinder werden in der Regel nicht auf ihren Anspruch auf Sozialgeld angerechnet. Eine Anrechnung auf den Arbeitslosengeld II-Anspruch der Eltern ist sogar gänzlich unzulässig, weil Einkommen und Vermögen von Kindern nur bei deren eigenem Anspruch berücksichtigt werden.
Nach der derzeitigen Rechtslage muss allerdings über die Geldgeschenke im Einzelfall entschieden werden: Geschenke zu Festen wie Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe sind einmalige Einnahmen, die zwar grundsätzlich nach der entsprechenden Verordnung auf den Bedarf der hilfebedürftigen Person anzurechnen sind, soweit aber „nicht im Einzelfall eine andere Regelung angezeigt ist“, heißt es in der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung.
Ob finanzielle Zuwendungen Dritter angerechnet werden, hängt von deren Höhe und einer möglichen Zweckbestimmung ab. „Wir gehen davon aus, dass Geldgeschenke zu Festen wie Kommunion oder Konfirmation in aller Regel nicht angerechnet werden müssen“, sagte Alt. „Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben.“
http://www.arbeitsagentur.de/nn_287...fo/A011-Presse/Presse/2007/Presse-07-022.html
 

Koelschejong

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#39
Die Worte des Herrn Alt klingen sehr, sehr schön - aber das haben diese Leute ja auch so gelernt.
Wenn ich aber lese "wir gehen davon aus" und "in aller Regel" und "nicht im Einzelfall" dann heißt das für mich im Klartext: Der jeweilige SB betrachtet den Einzelfall und entscheidet - die Worte des Herrn Alt dürften dabei noch nicht einmal in einem Widerspruch irgend ein rechtliches Gewicht haben.:(
 

Heiko1961

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#40
„Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben.“
Aber nicht vergessen, anschließend mit dem Rad zur Arge zu fahren- Beiweislast.:icon_neutral:
Uns geschenkbefreite HartzIV-Unterschichtler wird im wahrsten Sinne des Wortes, Alles genommen.:icon_dampf:
 
E

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  Th.Starter/in  
#41
grad email bekommen zum Thema

Der Sozialticker Presseticker

Mustervorlage für den Nachweis einer zweckgebundenen Einnahme bei Geldgeschenken
Die Bundesagentur für Arbeit hat die Diskussion über Geldgeschenke zu Feierlichkeiten besonders zu gunsten von Kindern aufgenommen.
Ob finanzielle Zuwendungen Dritter angerechnet werden, hängt von deren Höhe und einer möglichen Zweckbestimmung ab. "Wir gehen davon aus, dass Geldgeschenke zu Festen wie Kommunion oder Konfirmation in aller Regel nicht angerechnet werden müssen", sagte Alt. "Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben." [**1]
Der Sozialticker hat sich zum Anlass genommen, für all’ diejenigen, welche beabsichtigen Geldgeschenke zu Feierlichkeiten wie, Konfirmation oder Kommunion, aber auch Hochzeit oder Geburtstag, an Leistungsempfänger nach dem SGB II ( Hartz-IV ) zu vergeben, eine Mustervorlage für den Nachweis einer zweckgebundenen Einnahme zu entwerfen.
Legen Sie dem Geldgeschenk einfach das ausgefüllte Formular bei und bekunden Sie damit die Zweckgebundenheit der Schenkung.
Weitere Informationen und die Mustervorlage erhalten Sie auf:
http://www.sozialticker.com/musterv...nen-einnahme-bei-geldgeschenken_20070314.html
Lesen Sie auch : Aufgepasst bei Geldgeschenken zu Feierlichkeiten [**2]
Laut Gesetz werden Geldgeschenke als Einkommen verbucht und vom Arbeitslosengeld II abgezogen!
Einzige Ausnahme, sie müssen für Sachgegenstände bestimmt werden, die nach der Sozialgesetzgebung weder dem Regelbedarf noch einmaligen Leistungen zuzurechnen sind. Dabei muss der Schenkende schriftlich festlegen, wofür das Geld bestimmt ist.
Aber auch bei Sachgegenständen gilt: Sobald deren Wert vermuten lässt, dass es sich um Wertgegenstände handelt, werden diese ebenfalls als Vermögen anrechenbar ( z.B.: eine teure Münzsammlung oder ein netter Diamantring in entsprechender Karatzahl ).
Linkverzeichnis:
[**1] http://www.presseportal.de/story.htx?nr=955269
[**2] http://www.sozialticker.com/aufgepasst-bei-geldgeschenken-zu-feierlichkeiten_20070228.html

Der Sozialticker e.V.i.G.
Alte Dorfstr. 4
15926 Luckau, Deutschland
info (at) sozialticker.com
http://www.sozialticker.com
 
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  Th.Starter/in  
#42
Die Worte des Herrn Alt klingen sehr, sehr schön - aber das haben diese Leute ja auch so gelernt.
Wenn ich aber lese "wir gehen davon aus" und "in aller Regel" und "nicht im Einzelfall" dann heißt das für mich im Klartext: Der jeweilige SB betrachtet den Einzelfall und entscheidet - die Worte des Herrn Alt dürften dabei noch nicht einmal in einem Widerspruch irgend ein rechtliches Gewicht haben.:(
Hmmm, da das Thema zur Zeit wohl alle beschäftigt, habe ich versucht, eine eventuelle Lösung zu finden. Mehr nicht.:) ;) Ich verweise auf den Anfang des Threads , auf meinen Post #21
 
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  Th.Starter/in  
#43
hallo an alle,

vielen Dank für die rege Diskussion - und besonders für den letzten Beitrag, Ludwigsburg. Das ist doch schon mal eine Hausnummer. Geht es doch letztlich auch darum, wie "wissend" man auftritt, wenn man im SB-Kämmerlein sitzt und zerpflückt wird. Ein bestimmtes, informiertes Auftreten kann durchaus die Sachlage ändern...

mille grazie
Möbelwagen
 

Ralsom

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#44
Also, mir geht ja die tüdelige Tante nicht aus dem Kopf, die das Geld auf ein fremdes Konto überweist - aber das steht in einem anderen Beitrag des Forums. Ansonsten hatten wir hier am Wochenende in unserer Zeitung (Hannoversche Allgemeine Zeitung; Redakteur Mathias Klein) einen Beitrag anläßlich bevorstehender Konfirmationen. Da wird das Thema ja interessant, was denn mit dem Geld passiert, das die Kinder dann kriegen. Dort wurde das Landessozialministerium Niedersachsen zitiert, die haben wohl das Bundesarbeitsministerium kritisiert, wegen "der harten Linie". Darauf hat das Bundesarbeitsministerium wohl geantwortet, im Einzelfall könne von der Anrechnungsregel abgewichen werden. Hatte bisher keine Zeit das bei den Quellen zu recherchieren. Aber vielleicht macht sich jemand von euch die Mühe und läßt uns dann daran teilhaben? Beim Lesen des Artikel kamm mir allerdings die spontane Idee, ob nicht Wohlfahrtsverbände, die Kirchen oder Stiftungen so´ne Konten für die Betroffenen einrichten könnten, auf die dann zweckgebunden Geld eingehen könnte? Oder ist das schon wieder nicht erlaubt?
 
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ExitUser

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#45
hallo an alle,

vielen Dank für die rege Diskussion - und besonders für den letzten Beitrag, Ludwigsburg. Das ist doch schon mal eine Hausnummer. Geht es doch letztlich auch darum, wie "wissend" man auftritt, wenn man im SB-Kämmerlein sitzt und zerpflückt wird. Ein bestimmtes, informiertes Auftreten kann durchaus die Sachlage ändern...

mille grazie
Möbelwagen
Da hast du sehr recht...

nur: zerpflücken muß man selbst, man darf sich nicht zerpflücken lassen :icon_mrgreen:

Ich würde, wenn es um Geldgeschenke an meine Kinder ginge, mir vorher vom SB zusichern lassen, daß es nicht angerechnet wird, wenn man so und so verfährt... da winden die sich zwar sehr, aber sie können ja dazu schreiben, solange es keine Gesetzesänderung gibt :)
 

dante

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#46
KEIN RAT - nur zur Diskussion!!!!

Hallo Leute,

m. E. wird zweckbestimmtes Geld zum Einkauf von Geschenken -- von wem auch immer -- z.B. für die Enkel treuhänderisch überwiesen/weitergegeben, ist also kein Einkommen!!! (Quittung wäre Beleg für treuhänderisches Walten)

Das kann auch einem Hartz IV-Empfänger nicht verboten werden.

Wenn dann die ARGE verlangt, dass das Geschenke durch Verkauf zu Geld gemacht wird, dann (argh) würd ich es drauf ankommen lassen! -> Gericht, Öffentlichkeit, usw.

Gruß
- dante -
 
E

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#47
Hallo Leute,

m. E. wird zweckbestimmtes Geld zum Einkauf von Geschenken -- von wem auch immer -- z.B. für die Enkel treuhänderisch überwiesen/weitergegeben, ist also kein Einkommen!!! (Quittung wäre Beleg für treuhänderisches Walten)

Das kann auch einem Hartz IV-Empfänger nicht verboten werden.

Wenn dann die ARGE verlangt, dass das Geschenke durch Verkauf zu Geld gemacht wird, dann (argh) würd ich es drauf ankommen lassen! -> Gericht, Öffentlichkeit, usw.

Gruß
- dante -
Laut Gesetz werden Geldgeschenke als Einkommen verbucht und vom Arbeitslosengeld II abgezogen!
Einzige Ausnahme, sie müssen für Sachgegenstände bestimmt werden, die nach der Sozialgesetzgebung weder dem Regelbedarf noch einmaligen Leistungen zuzurechnen sind. Dabei muss der Schenkende schriftlich festlegen, wofür das Geld bestimmt ist.
Aber auch bei Sachgegenständen gilt: Sobald deren Wert vermuten lässt, dass es sich um Wertgegenstände handelt, werden diese ebenfalls als Vermögen anrechenbar
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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