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Geißler wird im Vorfeld des G8-Gipfels Mitglied von Attac

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Nicht offen für weitere Antworten.

bin jetzt auch da

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
[ngo] Der frühere Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, wird Mitglied des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac. Geißler nahm am Abend des 15. Mai während einer Talkshow des Senders N24 einen Aufnahmeantrag von Attac-Sprecher Pedram Shahyar an. "Ich trete bei Attac ein, weil ich das Recht auf gewaltfreie Demonstration, für das Attac eintritt, nachdrücklich unterstütze", bekräftigte der Christdemokrat am Mittwochvormittag seinen Entschluss. Auch inhaltlich unterstütze er die Anliegen des globalisierungskritischen Netzwerkes. Attac trete für eine soziale und ökologische Globalisierung ein. "Und genau das, die humane Gestaltung der Globalisierung, ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit - wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe", sagte Geißler.
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15962

leider ist diese Webseite inzwischen gesperrt

ist aber in der Berliner Morgenpost auch zu lesen

Unerwarteten Zuspruch gab es auch von Wirtschaftsseite: Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter äußerte ebenfalls Sympathie für die Ziele der Globalisierungskritiker.
http://www.morgenpost.de/desk/877274.html
 

redwitch

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#2
alle Achtung

wenn man sich die massenmedialen Medlungen ansieht, stellt ma nfest, auf welches erbärmliche Niveau sie mittlerweile gesunken sind. Da schreibt zB die zu Unrecht renommierte Zeit:

HTML:
Globalisierungsgegner: Geißler tritt Attac bei
und gleich nach dieser Überschrift liest man

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler wird Mitglied bei dem globalisierungskritischen Bündnis Attac. Die "humane Gestaltung der Globalisierung" sei eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit, so Geißler.
so viel Blödsinn kann man wirklich nur in Massenmedien lesen, wo ein ganzes Redaktionsteam nicht einmal merkt, wie man sich in wenigen Worten widersprecht. Wie paßt 'Globalisierungsgegner' mit 'humane Gestaltung der Globalisierung' zusammen? Die Desinformation, dass attac angeblich Globalisierungsgegner sei wird zwar wiederholt, aber im ersten Satz nach der Überschrift widersprochen.

Journaille :icon_kotz:
 

redwitch

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#4
du könntest deine Gedanken so formulieren, dass sie nicht gegen die Forumsregeln verstoßen
 

Kaleika

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#5
Also mir imponiert Geißlers Attac-Beitritt. Was sucht ein Mann mit Rückrat noch bei diesem konservativen, unchristlichen Schw....haufen?
Aber diese Frage habe ich mir bei ihm schon häufiger gestellt.

Kaleika
 

maniac

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#6
Also mir imponiert Geißlers Attac-Beitritt. Was sucht ein Mann mit Rückrat noch bei diesem konservativen, unchristlichen Schw....haufen?
Aber diese Frage habe ich mir bei ihm schon häufiger gestellt.

Kaleika
das frage ich mich auch...
 

eAlex79

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#7
...und wieder einer aus der "alten Rige" der Vernunft beweist. CDU, SPD, FDP.. die haben mittlerweile wohl Angst vor ihrer Brut.

x
x Alex
x
 

MissMarple

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#8
der o.a Link funktioniert doch ... oder wieder.....

sehr gute Aktion !! Sowas hat politische vielleicht noch mehr Wirkung wie "no name Gestalten" .
Kamen schon Reaktionen der Genossen darauf ???? lolol
 

Arania

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#9
Er hat doch keine Genossen, das gibt es nur bei den so genannten Linken:wink:
 

MissMarple

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#10
aha
und wie heißt es dann bei den re*** äh anderen ???

Ich kenne nur den Begriff Parteigenosse - egal welche Liga
 

Arania

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#11
Ich glaube bei der CDU/CSU heisst es Parteifreunde, aber ohne Gewähr:wink:
 
E

ExitUser

Gast
#12
ich ziehe in diesem punkt den hut vor heiner geissler, weil er mitglied von attac geworden ist und sehr klare worte dazu gesagt hat

und was dessen parteifreunde davon halten? na was wohl - mein tipp:

am liebsten würden die den doch bestimmt rausschmeissen, so wie damals rita süssmuth
 
E

ExitUser

Gast
#15
oops, war wohl nicht eindeutig formuliert, denn m.w. is das rita immer noch bei der ... partei

also hier meine ergänzung: so wie damals rita süssmuth diese gerne rausgeschmissen hätten :wink:
 

erichG

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#16
...und wieder einer aus der "alten Rige" der Vernunft beweist. CDU, SPD, FDP.. die haben mittlerweile wohl Angst vor ihrer Brut.

x
x Alex
x
Wieso sollte jemand aus "CDU, SPD, FDP" ANGST vor'm "alten" Mann haben? Das sind doch genau jene Menschen die ja auch HIER als "Bündnispatner" immer klein geredet werden (siehe z.B. Dressler). Oder? :icon_laber:
 

eAlex79

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#17
Du missverstehst mich. Geissler reiht sich ein in einer Reihe Politiker die früher das Ruder führten und nun praktisch "sturmlaufen" gegen die heutige Politik. Ich meine das Menschen wie Geissler Zeichen setzen gegen die Monstern die sie geschaffen (oder rangezüchtet) haben und nicht umgekehrt.

x
x Alex.
x
 

erichG

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#18
Wenn es denn so sein sollte, dann würde ich es auch begrüßen, wenn nicht nur mit Verbal"radikalismus" eine Diskussion geführt würde.

Da für Dich ja schon Geissler sich "einreiht" stehen die Chancen ja anscheinend recht gut.
:icon_lol:
 

eAlex79

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#19
Was willst Du eigentlich? Trollen oder was?

Seltsame Leut gibts...

x
x Alex
x
 
E

ExitUser

Gast
#25
Alex, der gute erichG-Troll hat es offenbar auf Dich abgesehen. Lass Dich nicht "utzen". :smile:

Don´t feed the Troll(s).
 

Arania

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#27
Schäuble begrüßt Beitritt Geisslers zu Attac

Schäuble betonte: «Diejenigen, die jetzt zu Demonstrationen aufrufen, haben mit den militanten G8-Gegnern nichts zu tun. Die Demonstrationen sind von der Bundesregierung grundsätzlich erwünscht.» Ein Ziel der Regierung sei, «die Aufmerksamkeit eines möglichst großen Teils der Welt auf die Notwendigkeit nachhaltiger Umweltpolitik zu lenken. Und auf die Notwendigkeit, den afrikanischen Kontinent nicht im Stich zu lassen.»
Ausdrücklich unterstützte der Innenminister den Beitritt des früheren CDU-Generalsekretärs Heiner Geißler zum globalisierungskritischen Netzwerk Attac: «Mein Freund Heiner Geißler kann sehr viel Sachverstand in Attac einbringen.»
http://www.computerbild.de/dpa/meldungen/html/iptc-bdt-20070525-352-dpa_14697104.nitf.htm
 
E

ExitUser

Gast
#30
Ein Ziel der Regierung sei, «die Aufmerksamkeit eines möglichst großen Teils der Welt auf die Notwendigkeit nachhaltiger Umweltpolitik zu lenken. Und auf die Notwendigkeit, den afrikanischen Kontinent nicht im Stich zu lassen.»
Die wollen nicht peilen, dass es nicht nur um Umwelt und Afrika geht. Der eigenen Regierung gilt der Protest. Zwar nicht nur, die Auswirkungen der G8-Politik sind auf der ganzen Welt spürbar, aber auf jeden Fall gilt der Protest auch der deutschen Ausbeutungs- und Sozialabbau-Politik.
 

annette

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#31
Die wollen nicht peilen, dass es nicht nur um Umwelt und Afrika geht.
Wenn es denn wirklich um nachhaltige Umweltpolitik und ernstgemeinte Hilfen für Afrika ginge. Die Realität ist doch eher, dass die angestrebten Klimaschutzziele schon im Vorfeld des Gipfels zu scheitern drohen und es den G8 keineswegs konsequent um eine nachhaltige Entwicklung Afrikas geht, sondern vielmehr um bessere Bedingungen für Direktinvestitionen europäischer und amerikanischer Konzerne in Afrika, ehe hier China endgültig die Nase vorn hat. Auf der anderen Seite sind die bisheringen Versprechungen der G8 gegenüber Afrika zumeist nicht eingehalten worden, warum sollte es diesmal anders sein?

Auch beim Thema Afrika zeige sich die Scheinheiligkeit der deutschen
G8-Politik. "Schuldenstreichungen stehen nicht auf der Tagesordnung;
der Zugang Afrikas zu günstigen Medikamenten - so genannten Generika -
wird von den G8-Staaten behindert, und die Zusagen für die
Entwicklungshilfe werden von Deutschland ebenso wenig eingehalten wie
von den meisten G8-Staaten", zählte Pedram Shahyar auf. Auf 50
Milliarden US-Dollar wollte die G8 die Entwicklungshilfe für den
Kontinent bis 2010 anheben. Tatsächlich liegt sie laut OECD heute
wieder auf dem Niveau von 2005, nachdem sie zwischenzeitlich sogar
gesunken war.

Quelle: http://www.attac.de/aktuell/presse/presse_ausgabe.php?id=705
Zudem planen die gleichen mächtigen EU-Staaten, die sich auf dem G8-Gipfel nach Außen hin als Wohltäter präsentieren werden schon seit längerem bilaterale Freihandelsabkommen, die weit über das hinausgehen, was bisher in den WTO-Handelsrunden an Ergebnissen erzielt wurde, mit dem Ziel, vorangig afrikanische Märkte und die anderer Entwicklungsländer für hochsubventionierte europäische Agrarprodukte zu öffnen. Was das für die regionale Wirtschaft der Länder bedeutet, kann sich jeder ja selbst ausmalen. :icon_motz:

Siehe Kampagne Stop EPA: http://www.stopepa.de/
 
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#32
Die peilen das schon ganz genau.
Aber wir entfernen uns vom Thema, OFFTOPIC. :icon_laber:

Ein bischen Spaß muss sein...dadadadadada
Wir reden hier über den neuen Linken Heiner...


Und hats geschmeckt GenossenInnen ^^
 

kohlhaas

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#34
Die wollen nicht peilen, dass es nicht nur um Umwelt und Afrika geht.
Dazu passt auch das Gerede von Grönemyer/Bono/Geldof denen es offenbar lediglich um "Afrika", Klima etc. geht. Soll wohl suggeriert werden: "Uns" in Europa bzw. D geht's ja gut, schaut mal die in Afrika ... (wobei zu "uns" der Millionär in D ebenso gehört wie der arbeitslose Bezieher von ALG II.)
 
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