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Geißler und die Gierigen

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#1
Kaffee, Kuchen, Bier und Bratwurst locken auch wieder. „Aber diesmal ist es wegen der politischen Brisanz durch die Wirtschaftskrise eine echte Mai-Kundgebung”, stellt Lehrerin Siegrid Werner aus Pempelfort klar.

„In den vergangenen Jahren war der Tag der Arbeit hier eher ein Familientreffen, zu dem man aus reiner Tradition gegangen ist.”„Wir sind auch hierher gekommen, weil die Gier nach Geld einigen Konzern-Oberen das Hirn zerfressen hat”, giftet der agile Politsenior Heiner Geißler wenig später auf dem Podium. Insgesamt zieht es 6000 Menschen in den Hofgarten, einige mehr als in den Vorjahren.
Kurz nach 10 Uhr starten die ersten Demonstranten ihren Weg durch die City-Straßen, vom DGB ausgestattet mit roten Trillerpfeifen und Gewerkschaftsfahnen. Vorneweg geben zehn Trommler den Takt vor. Zwei junge Frauen sprühen in gelber Farbe „Bildung für alle!” auf den Asphalt. „Verdi” wirbt auf einem Plakat: „Werden Sie Polizeihund. Der bekommt 6,80 Euro Futterpauschale am Tag, ein ALG II-Bezieher nur 3,98 Euro. Mittendrin im Tross „die üblichen Verdächtigen”: Gewerkschafter, Linke, Grüne. Die lokale SPD mit Jürgen Büssow, Karin Kortmann und Gudrun Hock trägt gemeinsam mit Nihat Öztürk von der IG Metall ein Transparent mit der Aufschrift „Die Krise bekämpfen, Verursacher müssen zahlen.” Haben die Gewerkschaften in den vergangenen 20 Jahren fast die Hälfte ihrer Mitglieder verloren, „so hat sich der Trend in der Krise nicht gedreht. Die Zahlen stagnieren bestenfalls”, sagt Öztürk.
Derweil hält Schlosser Josef Dresen, seit 32 Jahren Mai-Demonstrant, ein Plakat in die Höhe. Drauf steht: Jetzt reicht's! „Banken verbrennen Millarden, immer mehr Menschen werden entlassen. Das alles will ich nicht stillschweigend ertragen. Hier habe ich zumindest eine kleine Plattform zum Protestieren”, sagt der 59-Jährige.
Überraschend viele junge Gesichter sind im Hofgarten zu sehen. Peter Liesen (19) ist Azubi bei einem Autoteilezulieferer in Dormagen und Maidemo-Neuling. „Meine beruflichen Perspektiven sind bescheiden bis aussichtslos, die Stimmung im Betrieb ist absolut mies. Vielen Bekannten geht es ähnlich, aber von sozialen Unruhen sind wir trotzdem noch weit entfernt”, glaubt er.
Geißler und die Gierigen - Düsseldorf - DerWesten
 

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#2
1. Mai Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung

Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.

Ironieon
Wir die Arbeiter und Erwerbslosen, wir sind ja so dankbar, dass der gesetzliche Feiertag uns ein schönes langes ruhiges Wochenende bietet. Darum bleiben wir zu Hause, gehen spazieren, sitzen im Garten oder auf dem Balkon, gucken fernsehen und rufen euch zu "SOLIDARITÄT" und "KÄMPFT FÜR UNS".
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sogehtsnich

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#3
Ironieon
Wir die Arbeiter und Erwerbslosen, wir sind ja so dankbar, dass der gesetzliche Feiertag uns ein schönes langes ruhiges Wochenende bietet. Darum bleiben wir zu Hause, gehen spazieren, sitzen im Garten oder auf dem Balkon, gucken fernsehen und rufen euch zu "SOLIDARITÄT" und "KÄMPFT FÜR UNS".
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Ironieon
Nee, Feiertage sind Mist, da müssen wir den Schnaps, die Kippen & das Bier an der Tanke holen, weil LIDL zu hat! Und an der Tanke ist es teuer!
Ansonsten ist der Feiertag wie jeder andere, 13 Uhr aufstehen, aufs Sofa und die Birne zulöten!:eek:
Ironieon
 
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