Gegenwehr gegen Verwaltungsakt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Marxxiat

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Hallo an allle,

bin neu hier brauch Hilfe bei einem Schreiben .

Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung habe ich schon eingelegt und beantragt, hab die Musterschreiben hier von Paolo Pinkel benutzt soll ich auf das Schreiben vom Jobcenter Stellung nehmen oder die Hunde bellen lassen.

Das mit dem Wunschberuf stimmt naehmlich garnicht wollte niemals im Verkauf oder als Lagerarbeiter arbeiten.

P.S waere echt dankbar wen Paolo Pinkel mal nen blick drueber wirft
 

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Marxxiat

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ich bin fuer jede Hilfe offen hab es leid mir staendig alles vom Amt gefallen zu lassen.
War auch schon beim Anwalt der hatte noch weniger Ahnung als ich selbst der musste alles googeln das kann ich auch selber :icon_evil:
 

Marxxiat

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Verwaltungsakt im Anhang ist ne xcf. datei mit Gimp kann man die oeffnen hab nix anderes gefunden zum unkenntlich machen.


:dank:
 

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Marxxiat

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So jetzt als jpg hochgeladen bitte helft mir, kann ich die 10 bewerbungen auch nur telefonisch machen und Namen und Zeitpunkt der Telefonate vorlegen.
 

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Marxxiat

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An Admin koennt ihr bitte den Thread loeschen ich setz ihn nochmal neu auf neuer Titel besser erklaert und mit den Bildern


Danke.
 

gelibeh

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Die beiden ersten BlĂ€tter, soll das die EGV als Verwaltungsakt sein? Wo wird denn da festgelegt, was die fĂŒr die Bewerbungen zahlen wollen? Die fordern 10 Bewerbungen, sichern aber keine KostenĂŒbernahme zu. Der VA wĂ€re fĂŒr mich auch rechtswidrig.
Edit: das mit den Bewerbungskosten hat in der EGV zu stehen, dafĂŒr ist die nĂ€mlich gedacht.
 

Marxxiat

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Danke gelibeh ich liebe dich ich sitz seit heute Morgen vorm Pc und warte das mir hier einer antwortet danke.

ja ist EGV als VA weist du wie ich da weiter vorgehen soll??
 

gelibeh

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Das Sozialgericht erwartet a eine Stellungnahme. Was stand denn als BegrĂŒndung in Deinem Antrag auf aufschiebende Wirkung?Gelöscht. Falsch gelesen.
 

Marxxiat

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Hab den Musterantrag von Paolo Pinkel benutzt kann den auch nochmal hier reinstellen wen es hilft?
Wie soll so eine Stellungnahme ungefaehr aussehen was soll ich beachten welche Punkte erwaehnen.
Das mit den Bewerbungskosten werde ich schreiben und das meine Wunschberufe garnicht beruecksichtigt worden sind, soll ich damit doch lieber zum Anwalt ist das erste mal das ich mich zu wehr setze?
Bin sehr unsicher in der Materie.
 

gelibeh

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Sorry. Ich hatte die EGV nicht aufmerksam genug gelesen. Bewerbungskosten stehen ja doch drin. Ob das aber so ausreicht, kann ich nicht beurteilen. Warte mal ab, ob sich noch jemand meldet.
 

swavolt

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Musst dann zu dem JC-Schreiben Stellung nehmen. Da keine Frist gegeben ist, wĂŒrde ich erstmal warten. Im Widerspruchsbescheid kann das JC noch einige Dinge des VA Ă€ndern, so das sie die Argumente die du bis dahin vorbringst noch heilen können.
Argumente sammeln und dann dem SG schicken.

Das JC widerspricht sich selbst.
Einerseits hat bisher ĂŒberhaupt kein GesprĂ€ch/Potentialanalyse stattgefunden, trotzdem behauptet das JC das deine Wunschberufe Helfer Verkauf/Lager sei.
Sofern keine telefonischen Bewerbungen vorgenommen werden, muss der Antragsteller schriftliche Bewerbungen tĂ€tigen. Über E-Mail Bewerbungen steht im Eingliederungsverwaltungsakt nichts. Weiterhin werden rechtswidrig zwingend RĂŒckantworten zu den Bewerbungen verlangt, was nicht im Machtbereich des Antragstellers liegt.
Freie 10 Arbeitsstellen solle der Antragsteller selbst in Presse, Internet usw. suchen, wo gar nicht feststeht wie der Antragsteller an Presse, Internet usw. herankommt bzw. herankommen kann und die daraus resultierenden Kosten ebenfalls nirgends erwĂ€hnt/ĂŒbernommen werden.
Was tatsÀchlich anfallende Kosten und wie sie nachzuweisen sind ist nicht konkretisiert, so das hier jeglicher Nachweis abgewiesen werden kann.

Dann noch:
Die Aussage „Einen solchen Verwaltungsakt darf der GrundsicherungstrĂ€ger auch dann erlassen, wenn er zuvor keinen Versuch unternommen hatte mit dem Betroffenen eine einvernehmliche Vereinbarung zu treffen(BSGE 104, 185 Rdnr. 16)“, ist so nicht mehr Stand der Dinge. Die Behörde darf den Arbeitslosen nur dann per Bescheid zu Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt verpflichten, wenn das GesprĂ€ch scheitert und der Hartz-IV-Bezieher die Eingliederungsvereinbarung abgelehnt hat(BSG vom 14.02.2013, B 14 AS 195/11 R).
Das BSG hat seine Ansichten aus dem Urteil vom 22.09.2009, B 4 AS 13/09 R, das das Sozialgericht anfĂŒhrt, mit dem Urteil vom 14.02.2013, B 14 AS 195/11 R korrigiert:
„Die Behörde darf den Arbeitslosen nur dann per Bescheid zu Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt verpflichten, wenn das GesprĂ€ch scheitert und der Hartz-IV-Bezieher die Eingliederungsvereinbarung abgelehnt hat.“
Zitatende
Unzweifelhaft steht dort das Wort "und", so das der Hartz-IV-Bezieher die Eingliederungsvereinbarung ablehnen muss. Der Antragsteller hat dies aber bisher nicht erklÀrt.

Da der Antragsteller zur Geringhaltung der Kosten verpflichtet ist ergibt sich ein Widerspruch hinsichtlich der BewerbungsbemĂŒhungen und dessen Vorlage. Beides sanktionssicher durchzufĂŒhren fĂŒhrt zu höheren Ausgaben. Da das Jobcenter die Vorlage verlangt, hat es hierfĂŒr per Meldetermin einzuladen und das Risiko nicht auf den Antragsteller abzutreten. Im Regelsatz ist kein Posten vorgesehen um BewerbungsbemĂŒhungen beim Jobcenter vorzulegen. Es ist kein Problem und gĂ€ngige Praxis die BewerbungsbemĂŒhungen bei jedem Meldetermin vorzuzeigen. Es gibt auch keinen Grund daran etwas zu Ă€ndern.

Der Antragsteller hat keinen Einfluss darauf vom Arbeitgeber eine EingangsbestĂ€tigung oder Absage zu bekommen. Es ist gĂ€ngige Praxis das eine Nachweisliste oder Kopien der Bewerbungsschreiben ausreichen. Und das diese Nachweis-, Sanktions- und Kostensicher per Meldetermin zu erfolgen haben. Die Verpflichtung etwas unaufgefordert regelmĂ€ĂŸig vorzulegen ist rechtswidrig, da nicht nur eine Kostenregelung hierfĂŒr fehlt sondern auch Sanktionen wegen Nichtvorlage konstruiert werden.

Nicht zulĂ€ssig dĂŒrfte jedoch sein, dazu bindende Fristen oder Stichtage zu setzen, bei denen bereits eine geringfĂŒgige Überschreitung zu einer Absenkung der Regelleistung fĂŒhrt. Es ist fĂŒr die Kammer nicht ersichtlich, dass gerade der Nachweis von BewerbungsbemĂŒhungen zu einem bestimmten Tag der Eingliederung in Arbeit dient (SG Neuruppin vom 15.11.2010, S 18 AS 1569/10 ER).

UnzulĂ€ssig ist, in einem Eingliederungsverwaltungsakt ĂŒberhaupt als Pflicht des LeistungsempfĂ€ngers aufzunehmen, dass dieser verpflichtet sei, zu bestimmten Stichtagen Nachweise ĂŒber BewerbungsbemĂŒhungen bei dem LeistungstrĂ€ger vorzulegen. Denn anders als der Antragsgegner dies vertritt, dient die Vorlage von Nachweisen ĂŒber Bewerbungen – im Gegensatz zu den BewerbungsbemĂŒhungen als solchen – nicht dem Zweck der Eingliederung des LeistungsempfĂ€ngers in Arbeit (SG LĂŒbeck vom 04.05.2012, S 19 AS 342/12 ER).

Vorliegend ist der Absenkungsbescheid offenbar rechtswidrig. Dabei ist nicht die unterlassene Bewerbung sanktioniert, vielmehr ist allein auf die Nichtvorlage entsprechender Bewerbungsnachweise abgestellt worden. Die Ag hat jedoch allein auf die mangelnden Nachweise der Bewerbungen als Pflichtverletzung abgestellt. Dabei ist der Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit zu beachten, wenn der ASt sich zwar tatsĂ€chlich beworben hat, aber keine entsprechenden Nachweise hierĂŒber vorlegen kann.(Bayerisches Landessozialgericht vom 18.11.2008, L 11 B 948/08 AS ER)

Dieses ergibt sich daraus, dass dem Antragsteller durch den Eingliederungsverwaltungsakt konkrete Handlungspflichten (hier u. a. Nachweis von BewerbungsbemĂŒhungen) auferlegt werden. Aus diesen Handlungspflichten ergibt sich bereits unmittelbar eine Beschwer im Sinne des § 54 Abs. 2 SGG(Hessisches LSG vom 30.07.2013, L 9 AS 490/13 B ER)

Der Notwendigkeit bzw. Dringlichkeit der Anordnung der aufschiebenden Wirkung steht nicht entgegen, dass der Antragsgegner bisher noch keinen Sanktionsbescheid wegen der Verletzung einer Pflicht aus dem Eingliederungsverwaltungsakt erlassen hat. Insoweit kann dem Antragsteller nicht zugemutet werden, die Obliegenheiten zunÀchst zu missachten und den Erlass eines Sanktionsbescheides abzuwarten, um dann gerichtlichen Eilrechtsschutz gegen die mögliche Sanktionsentscheidung anzustrengen.(Sozialgericht Schleswig vom 22.10.2013, S 16 AS 158/13 ER)

Dabei ist die Kammer in Abgrenzung zu der von dem Antragsgegner in den Rechtsstreit eingefĂŒhrten Entscheidung des Bayrischen Landessozialgerichts <LSG> (Beschluss vom 20.12.2012 – L 7 AS 862/12 B ER - <juris> der Auffassung, dass der Betroffene eines Eingliederungsverwaltungsaktes regelmĂ€ĂŸig nicht auf nachtrĂ€glichen Rechtsschutz gegen Sanktionsmaßnahmen der Behörde verwiesen werden kann, sondern von ihm fĂŒr rechtswidrig gehaltene Verpflichtungen aus dem Verwaltungsakt mit den gegebenen Mitteln des (vorlĂ€ufigen) Rechtsschutzes angreifen kann (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 04.04.2012 – L 15 AS 77/12 B ER <juris>). Eine andere Sichtweise wĂ€re im Sinne des Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (Gebot des effektiven Rechtsschutzes) bedenklich (vgl. fĂŒr die Eingliederungsvereinbarung: Sonnhoff in jurisPK-SGB II, 3. Auflage 2012, § 15 Rdnr. 144).(Sozialgericht Reutlingen, Beschluss vom 19.03.2013, S 7 AS 288/13 ER).
 

Marxxiat

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Hammer,

vielen Dank swavolt hab dass mit dem dem Zeitpunkt nicht verstanden wann ich meine Argumente an das SG schicken soll zur Stellungnahme ist klar da haben die mir keine Frist gegeben soll ich also warten bis wann?
Kann mir vielleicht auch einer die Instanzen nennen durch die ich jetzt durch muss
hab jetzt Antrag auf AW gestellt JC hat Stellung genommen was kommt jetzt noch alles?

Vielen Dank schonmal das Forum ist Hammer war schon dabei wieder zum verpeilten Anwalt zu rennen.

P.s Swavolt kannst du mir Tipps geben wo ich mich noch bisschen schlauer lesen kann in Sachen Rechtsurteile und Beschluesse wuerde mich sehr Interessieren
 

Marxxiat

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Hab schon verstanden deswegen hab ich ja im Wiederspruch keine Argumente genannt sondern nur geschrieben das er rechtswidrige Inhalte enthaelt,ich glaube auch dass das von Vorteil ist wen das JC sich selbst wiederspricht?
Deine Rechtsurteile und Hinweise sind eigentlich schon alles was ich an Argumenten habe.
Werde eine Schreiben erstellen mit den Inhalten von dir, doch wan soll ich das zum SG schicken die haben ja keine Frist gennant werden die dann irgendwann ne Stellungnahme verlangen von mir oder soll ich abwarten bis ich genug Argumente zusammen hab und mir oder jemand anderen hier nix mehr einfaellt um dann mit genug Schiesspulver zurueck zu schiessen ?
 

swavolt

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Da das SG-Schreiben am 10. verfasst wurde, wĂŒrde ich die Stellungnahme am 24. abschicken/abgeben.

Das JC wird wohl erst den Widerspruchsbescheid nach dem aW-Urteil erlassen und dann versuchen die Fehler zu beheben, wenn sie denn zu beheben sind.
 

Doppeloma

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Hallo Marxxiat,

Hab schon verstanden deswegen hab ich ja im Widerspruch keine Argumente genannt sondern nur geschrieben das er rechtswidrige Inhalte enthaelt,ich glaube auch dass das von Vorteil ist wen das JC sich selbst wiederspricht?
Dem Gericht gegenĂŒber solltest du nun wohl aber prĂ€zisieren können, was du als besondere "Beschwer" (Belastung /unmöglich erfĂŒllbar) in diesem VA ansiehst, denn darum beantragt man ja die "Aufschiebende Wirkung", um die verlangten Dinge aus dem VA nicht machen zu mĂŒssen ohne dafĂŒr Sanktionen zu bekommen.

Wie viele VV bekommst du denn so von deinem JC, wenn man von dir so viele Bewerbungen verlangt, dann muss es doch "massig" ArbeitsplĂ€tze fĂŒr dich geben, die man dir auch beim JC anbieten könnte ...

Es klingt eben immer sehr gewaltig wenn man hier die vorgefertigten Schreiben benutzt und mit "Rechtswidrigkeit" eines VA um sich wirft ohne letztlich genau sagen zu können was man denn nun eigentlich fĂŒr so rechtswidrig ansieht darin ... :icon_neutral:

Das JC erwidert nun (genau so) lapidar, dass in dem VA nichts Rechtswidriges enthalten sei und dazu sollst du nun Stellung nehmen ... um die aW durchsetzen zu können ... allerdings rĂŒckt man dich gleich noch in ein sehr schlechtes Licht, weil unendlich betont wird, dass du dich jeweils erst nachtrĂ€glich mit einer AU fĂŒr die angesetzten Meldetermine entschuldigt hast.

Entspricht das den Tatsachen, liegen dir Kopien dieser AU-Bescheinigungen vor, dass du beweisen könntest (bei Gericht), dass nicht stimmt was behauptet wird ???

Wenn es so stimmt (wie vom JC beschrieben) macht das natĂŒrlich bei Gericht auch keinen guten Eindruck deine Person betreffend, was stand denn in den Einladungen als Grund, war dir daraus bekannt, dass eine EGV besprochen werden sollte oder gab es nur die ĂŒbliche Redewendung von der "Besprechung deiner beruflichen Situation", hast du diese Einladungen noch ???

Ich finde es schon ziemlich unverfroren von deinem JC aus deinem Fernbleiben zu den Meldeterminen einfach zu schließen, dass du keinen "Bock auf EGV hast" und dir einen VA zu schicken, wo eine EGV mit ersetzt worden sein soll, die es nie gegeben hat ... wo bitte ist denn der Vorschlag dieser EGV ???

Allerdings bist du selbst auch nicht sehr geschickt vorgegangen, dich nur fĂŒr die Meldetermine jeweils AU schreiben zu lassen, daraus ist schon einmal ein BSG-Urteil entstanden, das noch heute den kranken ELOs das Leben schwer macht ...

Trotzdem wird ja Anderen ELOs dann eine EGV wenigstens mal vorher per Post zugeschickt, ehe direkt ein VA erstellt wird mit der Behauptung es wÀre keine EGV zustande gekommen ...

Ich denke mal du wirst trotzdem keine Aussichten haben die aW zu bekommen, man wird dich nicht als "belastet genug" ansehen, durch die VersĂ€umnisse des JC und dir wohl auch eine Art "Verweigerungshaltung" unterstellen wollen ... mir fallen da ehrlich keine besonders schlagkrĂ€ftigen Argument ein, um das SG vom Gegenteil zu ĂŒberzeugen.

Werde eine Schreiben erstellen mit den Inhalten von dir, doch wan soll ich das zum SG schicken die haben ja keine Frist gennant werden die dann irgendwann ne Stellungnahme verlangen von mir oder soll ich abwarten bis ich genug Argumente zusammen hab und mir oder jemand anderen hier nix mehr einfaellt um dann mit genug Schiesspulver zurueck zu schiessen ?
Es wird ja gerade eine Stellungnahme von dir verlangt zu den Argumenten des JC, wenn du das noch nicht verstanden hast, dann solltest du deinen Antrag auf aW bei Gericht zurĂŒckziehen und dich beim nĂ€chsten Mal besser vorbereiten, wenn du dem JC "an den Kragen willst" ... aktuell sehe ich das "Schießpulver" eher beim JC und die haben das schon gut verwendet in ihrer Erwiderung an das Gericht ...

Dein Widerspruch wird dann wohl abgelehnt werden vom JC und du musst dich an den VA halten.

Das mit deinem "Wunschberuf" oder nicht kannst du doch direkt als Argument vergessen, das JC hat dir sowieso nicht vorzuschreiben worauf du dich bewerben darfst und worauf nicht und letztlich sind die froh wenn du irgendwann in irgendeinen Job verschwindest und sie nicht mehr fĂŒr dich zahlen mĂŒssen ...

Es gilt § 10 SGB II, fĂŒr dich und auch fĂŒr deine SB ... da gibt es keine "Wunschberufe" mehr ...

MfG Doppeloma
 

Marxxiat

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Danke swavolt,

Doppeloma nochmal durchlesen hab doch geschrieben das ich das mit der Stellungnahme verstanden habe nur nicht das wann und swavolt hats mir ja genannt werde am 24. zurueckschreiben.
VVs habe ich noch gar keine bekommen vom JC, das mit den AU stimmt auch so wusste es damals halt nicht besser Einladungen habe ich auch noch alle tue einen davon als Bild rein .

trotzdem Danke hast schon Recht hab viele Fehler gemacht die ich so nicht mehr machen werde da ich jetzt um einiges schlauer bin.

Letzte Frage reicht es auch aus wen ich nur telefonische Bewerbungen angebe,
hab naemlich Vorsichtshalber immer das Datum Uhrzeit und den Ansprechpartner notiert von den Firmen so wie die es im VA verlangt haben falls alles nicht klappen sollte so wie ich es will.
 

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swavolt

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Ja sicher reichen die telefonischen Bewerbungen. Werden ja im VA explizit zugelassen und wie du die nachweisen sollst.
 

Marxxiat

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Hallo ,

und Danke an alle die mir geholfen haben der VA wurde vom SG entkraeftigt und gillt nicht mehr da unzullaesig hab aber jetzt ein Schreiben bekommen mit Einladung
zur Unterzeichnung einer EGV.
Komisch ist auch das der Sachbearbeiter ausgewechselt wurde auf Nachfrage wurde mir gesagt er wuerde nicht mehr dort arbeiten was sich nach einem Telefonanruf als Luege darstellte.
War beim Termin mit Beistand diesmal war alles anders ich glaube ich geniesse jetzt besondere Aufmerksamkeit vom JC.
Beim Termin waren zwei Mitarbeiter anwesend beide haben sich vorgestellt der eine meinte ich bin heute nur zu qualitativen zwecken da um unseren Service zu verbessern ich meinte das es mir nicht recht waere wen jemand mein Gespraech mithoert oder sich Notizen macht beide meinten daraufhin das es nicht unzulaessig waere das zwei Mitarbeiter anwesend seien und es ja nur zu meinem Vorteil waere:wink: letzendlich hat sie mich gefragt was ich mir in Zukunft wuensche und dies auch im EGV mit aufgenommen trotzdem gefaellt mir der EGV nicht sind 6 seiten wobei in der ersten steht was das JC fuer mich tut und in den anderen 5 was sie mir Rechtlich antun koennen . habe ihn nicht unterzeichnet mitgenommen und um Bedenkzeit gebeten will nun folgendermassen vorgehen Hartz IV: Was tun bei Eingliederungsvereinbarung hab die SB gefragt was sie gelernt hatt und was fuer Qualifikationen sie hat Die SB hat zoegerlich geantwortet sie hat Soziologie studiert was ich ihr irgendwie nicht so sehr abkaufe sonstige Qualifikationen habe sie keine nur ihr Soziologie Diplom was koennt ihr mir empfehlen Leute ich muss dazu sagen bin ziemliech stark Depressiv nehme Medikamente damit ich ueberhaupt noch was schaffe habe das der SB nicht erzaehlt sie hat es aber wohl irgendwie gemerkt und mir eine Massnahme vorgeschlagen wo mir Psychologen helfen koennen meine Aengste zu nehmen hab mit dem Traeger schon einen Termin vereinbart wuerde da auch hingehen aber halt ohne die EGV zu unterschreiben und sin nur 25 Stunden danch kommt bestimmt irgend ein 1Euro Job .

P.S: im Anhang erstmal nur die Schreiben vom SG
 

Marxxiat

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Meine Frage nun :

1. Kann man mir einfach so ohne weiteres den Sachbearbeiter wechseln.
2. Soll ich so vorgehen wie in dem Link oben in Sachen EGV.
3. Was habe ich alles falsch gemacht.


Vielen Dank schonmal im voraus.
 
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