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Gegenmaßnahme: Wer seine Rechte nicht kennt hat schon verloren

Faibel

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#1
Hi,

wie im Titel schon angedeutet, kennen viele ELO´s ihre Rechte nicht und werden deswegen über den Tisch gezogen. Sätze wie, "Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich nicht sofort unterschrieben" kommen hier im Forum fast täglich vor.

Diese Unwissenheit wird seitens der JC häufig schamlos ausgenutzt. Wie kann man dem ein Riegel vorschieben? Ganz klar - aufklären, aufklären und nochmals aufklären! Nun treiben sich die wenigsten ELO´s in den einschlägigen Foren rum und sind mit der Materie vertraut - und viele kommen erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Aber jeder ELO bekommt mehrmals im Jahr Post vom JC.
Mal angenommen auf jedem Briefumschlag wäre ein (oder mehrere) (Rechts-)Hinweis(e) draufgedruckt - so wie es z.B. bei Zigaretten als Warnung der Fall ist?

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales rät:

Sie haben das Recht auf einen schriftlichen Bescheid (§ 33 SGB X)

oder

Sie haben das Recht auf einen Beistand (§ 13 SGB X)

oder

Sie haben das Recht eine Eingliederungsvereinbarung zu Hause zu prüfen. Sie brauchen diese nicht vor Ort unterschreiben.

Um mal ein paar Beispiele zu nennen. Rechte die wir haben, aber die wenigsten kennen. Über diese Schiene könnte man jeden ELO kostengünstig erreichen und ihm die "basics" nahelegen.

Das das nicht gewollt ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. :biggrin:

Nur wer will sich schon hinstellen und öffentlich zugeben, dass ELO´s zwar Rechte haben, diese aber als Herrscherwissen nicht publik gemacht werden? Diese Blöße würde sich Frau v.d. Leyen auch nicht gerne geben wollen. (Wobei, bei der kann man sich nie ganz sicher sein)

Grundsätzlich doch ein netter Gedanke, oder? Fragt sich nur, ob man so etwas realisieren kann und wenn ja, wie?

Eure Meinung dazu?







 

Kleeblatt

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#2
So wirklich verstehe ich im Moment nicht worum es dir nun genau geht.
Einerseits besteht die Pflicht zur genauen Beratung durch die SB per Gesetz, - wird nicht gemacht. Gesetzestexte völlig egal dort.
Andererseits wissen selbst die meisten SB selten genau was im gesetz wirklich steht und was deren Teamleiter denen nur erzählen was dort angeblich stehen würde.
Dagegen steht desweiteren der Druck von Teamleitung und Geschäftsführern auf die Sb "einzusparen" und die Statistiken nett zu gestalten helfen.

DAS alles aber geht eben NICHT wenn man diese Gesetze richtig anwendet.

Diejenigen, welche zu dieser Art Rechtsbeugung in den JC aufrufen werden den Teufel tun ...

Also träume mal nett weiter.
Alles was man tun kann sind Beratungen der unterschiedlichsten Art außerhalb der JC, - privat, öffentlich, ...
Viele haben noch immer keinen eigenen PC aus unterschiedlichen Gründen. DENEN muß man vor allem helfen, denn die wehren sich gerne und massiv, haben allerdings keinerlei Basis dafür.

Schlußendlich, - es heißt einerseits immer wieder die Öffentlichkeit suchen, Verbündete auch in den Parteien suchen und finden und privat informieren = sich untereinander helfen oder aber eben Jeder der das Wissen hat muß es teilen mit Betroffenen.

Etwas Anderes bleibt m. E. nach gar nicht.
Ich für meinen Teil und als Nicht-Betroffene tue mein Bestes und habe entsprechende Erfolge für die Bekannten dadurch.
"Steter Tropfen hölt den Stein" nun einmal oder, - "Kleinvieh macht auch Mist" wie Omi immer sagte. :biggrin:

In diesem Sinne !
 
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