gegen 1 € job wehren (1 Betrachter)

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JhonnyDeep

Gast
Kann mich mal jemand über die neue Rechtslage aufklären?
kann man sich noch durch z.b. nichtunterzeichnung etc komplett gg. 1€ job wehren?oder muss man diesen immer antreten?
 
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Kann mich mal jemand über die neue Rechtslage aufklären?
kann man sich noch durch z.b. nichtunterzeichnung etc komplett gg. 1€ job wehren?oder muss man diesen immer antreten?

Nach Auskunft der Regionaldirektion Potsdam - Geschäftsführung (Woythe),
sind 1Euro Jobs ausdrücklich nur nach Vereinbarung ( EGV Unterschrift) zu vermitteln!


Sämtliche andersartige Vorgänge unterliegen den willkürlichen Handlungsanweisungen der Sachbearbeiter um zu DROHEN und um ggf. Leistungen versagen zu können.

JobCenter nehmen sich fortlaufend das Recht zum Zwang zur 1Euro Massnahme herraus und begründen dies oft mit der Dauer des bisherigen Leistungsbezuges.

Sie versuchen davon ein öffentliches Interesse zum 1Euro Zwangsvollzug abzuleiten.


Das ist natürlich Quatsch es geht nur um Sanktionen
(Abkassieren um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern).
 
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xyz345

Gast
@Jonny...

Tja, hast richtig gelesen: Wir haben Vertragsfreiheit. :icon_twisted:
Das bedeutet, du musst im schlimmsten Fall dort hingehen, wenn VA vom JC kommt, aber dort eben nicht den Maßnahmevertrag unterschreiben.
Gut ist auch, wenn du dich dort gleich unbeliebt machst (Fragen nach Maßnahmemkonzept, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Brandschutzordnung, Feuerlöscher, Notausgang, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug... sind dort immer herzlich willlkommen.). :biggrin:

Die wollen dich dann nicht. :icon_twisted:
 
X

xyz345

Gast
@FrauMerkel: :icon_daumen:
Und dann gibts ja noch die unglücksselige Sofortzuweisung und zu allem Übel auch, wenn kein Regelsatz gewährt wird. Das nenne ich und der Staatsanwalt "Zwangsarbeit" und "Schwarzarbeit" und "Nötigung" und "Täuschung" und "Rechtswidrig" und ... ... .... ... :cool:
 
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ExitUser

Gast
Oder sich 1-2 Tage nach Antritt des 1 Euro Jobs längerfristig krank schreiben zu lassen. Dann kommt man aus der Maßnahme. Natürlich sollte man nicht kerngesund wirken.
 

blackcat

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@FrauMerkel

Gibt es diese Aussage der Regionaldirektion auch irgendwo nachzulesen?
Sammle sowas gerne mal um mich besser wehren zu können. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Oder sich 1-2 Tage nach Antritt des 1 Euro Jobs längerfristig krank schreiben zu lassen. Dann kommt man aus der Maßnahme. Natürlich sollte man nicht kerngesund wirken.
Das ist ein Weg . Jedoch keine Lösung !

Verhindern das der 1€ Job in der EV steht . Zuweisung muß detailgenau sein was Art und Arbeitszeit betrifft .

In Frage stellen ob zusätzlich und dem ersten Arbeitsmarkt dienlich .

So sollte ich jetzt für eine Kleiderkammer Flyer in Hamburg verteilen .
Die Frage bei dem Träger wie weit mit das auf den 1. Arbeitsmarkt von Nutzen sein sollte , wurde dahin beantwortet , das der ARGE mitgeteilt wurde , das man mir nichts passendes anbieten könnte .
 

gelibeh

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So sollte ich jetzt für eine Kleiderkammer Flyer in Hamburg verteilen .
Da stellt sich mir auch die Frage des öffentlichen Interesses dieser Tätigkeit. Und das stand bestimmt auch nicht so in der Zuweisung. Der MT hat sich nicht auszusuchen, wo er Dich einsetzt.

Für alle Nicht-Optionskommunen gelten die fachlichen Hinweise der BA.
Danach muss ein Ein-Euro-Job entweder ganz detailliertin einer EGV/EGV-VA stehen. Dann musst Du da hin. Dem EGV-VA kannst Du widersprechen. Steht in der EGV/EGV_VA nur ganz unspezifisch ein Ein-Euro-Job, der noch nicht genau beschrieben ist, dann muss das in der Zuweisung, die ein VA ist, nachgeholt werden. Dieser Zuweisung kann man auch widersprechen.
Drinzustehen hat die genaue Tätigkeitsbeschreibung(nicht nur Helfer ), der Ort der Tätigkeit, die tägliche Verteilung der Arbeitszeit, die Gesamtdauer des Ein-Euro-Jobs und die Höhe der Mehraufwandsentschädigung.
 
E

ExitUser

Gast
Das ist der einzige sanktionssichere Weg!

Alles andere kann zu Sanktionen und viel Streß führen und bei JCfreundlichen SGs auch zu viel Geldverlust.
Man muß dafür sechs Wochen krank sein um aus der Maßnahme raus zu sein . Dazu muß man schon gute Argumente gegenüber dem Hausarzt haben .

Und der braucht stichhaltige Argumente um das ganze gegenüber der Krankenkasse abzusichern .

Nicht zu vergessen den Amtsarzt , der das Hausärztliche Gutachten aus den Angeln heben kann .

Von daher empfiehl sich ein "Krieg" an forderster Front !

@ gelibeh , in der Zuweisung stand überhaupt nichts . Die SA hat mir nur per Post diese "unterzujubeln" versucht mit der Auflage eine neue EV zu unterschreiben . Obwohl ich eine Woche vorher eine unterschrieben hatte .

Nun habe ich alle rechtliche Bedingungen erfüllt und bin doch befreit von dem 1€ Job .
 
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