Gefährdet AU Antrag auf berufl. Reha?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

ichunddu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 März 2009
Beiträge
24
Bewertungen
0
Hallo,
ich habe ALG1 bekommen, wurde dann krank und bezog Krankengeld.
Dann kam wie üblich nach 1/2 Jahr der Hinweis der KK,
dass ein Gutachten nach Aktenlage vom MDK vorläge,
dass ich wieder arbeiten könne und die Krankengeldzahlung eingestellt würde.
Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt und ich werde jetzt vom MDK untersucht.
Parallel dazu habe ich bereits einen Antrag auf Leistungen
zur Teilhabe am Arbeitsleben (berufl. Reha) bei der DRV gestellt.

Meine Sorgen:
Wenn der MDK AU befindet, gefährde ich damit meinen Antrag auf berufl. Reha,
da ich ja als Arbeitslose nicht dem Berufsschutz unterliege,
sondern AU nur bin, wenn ich weniger als 3 Std. tägl. arbeiten kann.
Kann man aus der AU heraus trotzdem fit genug für eine berufl. Reha sein?

Bei mir geht es um eine dauerhafte Einschränkung insb. meiner Gehfähigkeit
(dauerhafter GdB von 30 seit Anfang d. J. zuerkannt).
Das (von der KK zitierte, mir nicht vorliegende) MDK Gutachten
nach Aktenlage ergab, dass ich leichte Arbeiten
überwiegend sitzend ohne längere Anwege,
ohne häufiges Stehen und Gehen, Treppe und Leitersteigen
und unter Vermeidung von schwerem Heben und Tragen
sowie Arbeiten in Vorneige und Zwangshaltung machen könne,
ohne Angabe von tägl. möglichen Arbeitszeiten.

Soll ich den MDK darüber informieren, dass bereits Antrag auf berufl. Reha gestellt wurde?

Danke.
LG, Ju.
 

ichunddu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 März 2009
Beiträge
24
Bewertungen
0
P.S.:
Ich weiß zwar, dass nach den
Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen
über die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit
und die Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien)
von 2006

(3) Arbeitslose sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging.
Quelle

gilt und ich stand der AfA vor meiner Erkrankung Vollzeit zur Verfügung.
Aber die MDKs richten sich fast immer noch nach der ABBA von 2004
und dort steht noch die alte AU-Richtlinie mit den "mind. 3 Std. täglich" drin ...
Ich kann ja schlecht dem MDK die tatsächlich geltende AU-Richtlinie
unter die Nase halten ...

LG Ju.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten