Gedanken zu KdU-Sanktionen im SGB XII für ältere Menschen und oder schwerbehinderte Menschen

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

beimi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Dezember 2015
Beiträge
211
Bewertungen
46
Hallo liebe Forum-Mitglieder, was meint ihr?

Mit Antragstellung nach Leistungen im SGB XII Kapitel 3 oder 4 werde ich/wir erstmal so behandelt/verwaltet als wären wir topfit (bzw. als wären wir Empfänger aus SGB II).
Denn in meinem Bescheiden steht nur, dass die KdU nicht angemessen sind , bzw. sozialhilferechtlich nicht angemessen sind. In der Bedarfsberechnung werden dann die anerkannten KdU festgehalten.
Im beiliegendem Schreiben werden dann die unrealistischen Richtgrößen benannt und im Schlusssatz, dann noch dass hiergegen kein Widerspruch und keine Klage eingereicht werden können.
Was bedeutet dies rechtlich?

1. Mit den niedrigeren anerkannten KdU, werde ich meines Existenzminmums entrechtet.
2. Mit dem Hinweis, dass ich weder Widerspruch noch Klage einreichen kann, werde ich meiner Rechtsmittel entrechtet.
3. Ich werde meines Wohnrechts eingeschränkt.
4. Ich werde meines freien Willens eingeschränkt.
5. Das Sozialgesetz ist ein Fürsorgegesetz. Wo ist es für mich/uns?
6. Wo sind meine Rechte als Schwerbehinderte?

Geht man in die Vergangenheit unserer Gesichte erkennt man dass es schon immer Personengruppen gab, die entrechtet worden sind.

Mit was werde ich konforntiert:

1. Ich gerade in einen seelischen Konflikt, in eine Verzweifelung. Ich werde unter Druck und Zugzwang gesetzt. Für ältere, schwebehinderte und kranke Menschen ein Unding.
2. Ich muss damit rechnen, dass es mir gesundheitlich noch schlechter geht.
3. Ich werde erpresst entweder die Miete nicht komplett zu zahlen oder z. B. an der Ernährung zu sparen. Das heist mein Vermieter kündigt mir die Wohnung und was dann? Oder ich unterernähre mich und was dann?
4. Eine andere Wohnung kann ich nicht finden, weil Richtlinien bzw. Schlüssiges Konzept nicht realistisch. Der Druck und der Zugzwang lastet weiter auf mir. Ich drehe mich im Kreis und finde keine Lösung.
5. Welcher Vermieter gibt Mietangebote nach sozialhilferechtlichen Kriterien ab?
6. Welche Anbieter (Strom, Gas, Telefon, Gebäudehaftpflicht, Grundsteuer, Wasser usw. haben in ihrer Preiskalkulation sozialhilferechtliche Preise?

Wo darf ich leben/überleben? Darf ich leben/überleben?
Ich habe nach einem Kampf von vielen Monaten ein Wohnrecht für ein Jahr wegen Unzumutbarkeit erreichen können. Und demnächst beginnt der Kampf von vorne.

Welche Gedanken habt ihr dazu?
Grüße beimi
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten