Geburtenrückgang in China bedroht das Wachstum (1 Betrachter)

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libertad

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Der Geburtenrückgang in China könnte eine Chance sein, vom quantitativen Wachstum zu einem qualitativen Wachstum zu wechseln.
Schon jetzt ist China einer der größten Verbraucher von Ressourcen weltweit, wenn auch im pro Kopf Verbrauch noch weit hinter USA und Europa.
Auch das Wachstum in Europa stößt an seine Grenzen. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im vergleich zu anderen Ländern ja nur so gering, weil eben dort die Arbeitslosigkeit so hoch ist. Wie lange können die Arbeitslosen dort die Importe aus Deutschland noch bezahlen. Und wenn sie nicht mehr importieren, steigt die Arbeitslosigkeit in Deutschland.

Schwache Wirtschaft: Geburtenrückgang in China bedroht das Wachstum
Chinas Wirtschaftswachstum gerät an seine Grenzen. Ein Grund dafür könnte die jahrzehntelange Ein-Kind-Politik sein. Sie hat die Geburtenrate so stark gebremst, dass es nun der Wirtschaft schadet.

China: Geburtenrückgang bedroht das Wachstum - SPIEGEL ONLINE
Das bisherige Wachstum in China* wird immer stärker eine Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Da bietet Bevölkerungswachstum keine Lösung

* und anderswo
 

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Das bisherige Wachstum in China* wird immer stärker eine Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Da bietet Bevölkerungswachstum keine Lösung

* und anderswo
Anmerkung (etwas verlogene Debatte) =>

Berechtigter Einwand, untaugliche Lösung

In den Verhandlungen über eine neues Klima-Abkommen, das den Ausstoß von Treibhausgasen begrenzen soll, hat China eine möglicherweise folgenschwere Forderung erhoben: Peking will für Emissionen, die bei der Produktion für den Export anfallen, die Importländer verantwortlich machen. Dieses Anliegen ist grundsätzlich berechtigt. Solche Emissionen als die der Importländer zu werten, wäre jedoch problematisch - andere Wege des Lastenausgleichs sind sinnvoller.

Bisher werden in internationalen Klima-Abkommen jedem Staat die Emissionen zugerechnet, die auf seinem Territorium entstehen. In den Gesprächen über ein Kyoto-Nachfolgeabkommen will China nun offenbar dieses Prinzip durchbrechen. Peking schätzt, dass 15 bis 25 Prozent der Emissionen in China bei der Produktion von Exportgütern anfallen; einige wissenschaftliche Studien setzen den Anteil sogar noch höher an. Diese Emissionen sollen laut Peking den Ländern zugerechnet werden, die das Spielzeug oder die Elektrogeräte aus dem Reich der Mitte kaufen.


Berechtigter Einwand, untaugliche Lösung | Welt-Sichten


Die Problematik ist schon etwas länger bekannt - wer sich dafür interessiert: Lesetipp=>

China in der Modernisierungsfalle

https://www.buecher.de/shop/china/c...an/products_products/detail/prod_id/20867700/
 

arbeitslos in holland

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das miliardenvolk der chinesen, braucht sich wegen rückläufiger geburtenraten keine wirtschaftlichen sorgen machen.
china ist immer noch der am dynamischten wachsende handelsmarkt der welt und es gibt mehr und mehr produkte, bei denen china-nicht nur der preise wegen-weltmarktführer ist.
miltärisch gibt es kein land, keinen kontinent und kein verteidigungsbündnis, dass mehr soldaten unter waffen hat, dass einen höheren verteidigungshaushalt hat und einen höheren technologiestandard hat als die nationale volksarmee der chinesen.

chinesen haben weltweit, abermilliarden in alle möglichen länder investiert, sind die größten investoren in den usa und haben alle golfkriege der usa finanziert.
als einziges land weltweit, investieren chinesische investoren schon jahrelang intensiv auf dem afrikanischen kontinent.

wir solllten langsam anfangen, chinesisch zu lernen-wir werden es wohl bald brauchen :biggrin:
 
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