GdB bescheid frechheit

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Wenky

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Hallo habe heute mein GdB bescheid bekommen und die haben mir nur ein GdB von 40 zugeschrieben was ich nicht verstehen kann denn ohne Medikamente kann ich mich nicht bewegen und als ich letztes Jahr beim Amtsartzt war das war ein Ordopäde der sagte mir das ich schon dreifach eine versteifung habe und er sagte mkir das ich den GdB beantragen sollte da es für mich besser wäre und er schaute auch ins Buch und sagte dann das ich ein GdB von 65-80 bekommen würde ich werde jetzt einen Wiederspruch einlegen aber was soll ich da schreiben
habe Morbus Bechterew
 

Jesaja

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Das machen die Ämter meiner Erfahrung nach immer so. Die Anerkennung eines erhöhten Behinderungsgrads muss man sich nach und nach über Widersprüche erkämpfen.
Beziehe dich doch in deinem Widerspruch auf die Symptome und die Gebrechen, die du auf Grund deiner Krankheit erleiden musst und setze diese ins Verhältnis zu den jeweiligen "Erfordernissen" der Behinderungsgrade.

Ansonsten gibt es hier einige Experten zu dem Thema, die dir noch bessere Ratschläge dazu geben können.
 

Arania

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Dazu bedarf es aber neuer Atteste, ein GdB ist immer erst niedrig angesetzt, ganz selten gibt es da schon höhere Werte
 

Wenky

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das werde ich auch so machen na mal sehen auf sich die experten hir auch zu äussern und mir helfen können
 

Jesaja

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Naja, ich hab auch damals einem Bekannten von mir geholfen, einen höheren GdB auf Grund seiner Hüftbeschädigung zu erstreiten, in dem wir immer wieder neu Widerspruch mit guten Argumenten eingelegt haben, auch ohne Atteste.
 

Wenky

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die haben ja alle ateste von mir bekommen haben aber einen arzt die berichte zugesant und der hat mich nicht vorstellen lassen bei sich das ging nur über aktenlage wielange dauert denn so ein wiederspruch
 

Jesaja

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Wie meinst du das ?
Widerspruchfrist liegt meistens bei 4 Wochen, die Bearbeitung der Widersprüche kann sich natürlich hinziehen.
 

Couchhartzer

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Einreichen musst du den Widerspruch innerhalb der Rechtsfrist von 4 Wochen nach Erhalt des GdB-Bescheides.
Für den Widerspruch gegen einen Bescheid für den GdB gelten dieselben Fristen wie bei einem Widerspruch bei ALG II - er muss innherhalb von drei Monaten maximal nach Zugang beim LAsD (Landesamt für soziale Dienste) entschieden und bescheidet werden.

Dass die Ämter erstmal einen möglichst niedrigen GdB bescheinigen hat damit zu tun, dass man versucht Kosten (öffentliche Gelder) einzusparen - in diesem Fall Kosten (wie z.B. Fördergelder für dir mit höherem GdB zustehende Maßnahmen) die du mit einem GdB von z.B.mindestens 50 einfacher beantragen und auch durchsetzen könntest.
Ebenso hat das Entscheiden nach Aktenlage damit zu tun, dass man Kosten einsparen will (die Kosten für Gutachter z.B.).
Letzteres kann dazu führen, dass auch der Widerspruch abglehnt wird, weil man einfach versuchen will die Kosten niedrig zu halten und darauf hofft, dass der Antragsteller dann nach Widerspruchablehnung aufgibt.

Sollte also der Widerspruch ebenfalls nicht den jetzt festgetellten GdB abändern, dann auf jeden Fall Klage beim SG einreichen (am besten indem man dann eine Anwalt für Sozialrecht oder den Sozialverband einschaltet) , mit dem Hinweis dass nicht alles korrekt berücksichtigt wurde (z.B. dass Wechselwirkungen und erhebliche Einschränkungen gar nicht berücksichtigt wurden) und (falls wieder nur nach Aktenlage entschieden wurde), dass auch kein ordentliches Gutachten erstellt und gewertet wurde.
Das SG wird dann mit größter Wahrscheinlichkeit ein Gutachten anordnen um die Klage überhaupt entscheiden zu können.
 

Wenky

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das ich ein wiederspruch hinerhalb von 4 wochen habe weis ich also kann die wiedersruch bearbeitung nochmal 3 monate dauern hm na toll das wird aber ein langer weg
 

Couchhartzer

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toll das wird aber ein langer weg
Ja, wird es leider und da muss man einfach durch, wenn man etwas erreichen will.
Und wenn es zum Klageverfahren am SG kommt, dann stelle dich schonmal auf einen noch längeren Weg ein, denn bei mir (Schleswig-Holstein am SG Itzehoe) dauerte das letzte Verfahren fast 2 Jahre um einen höheren GdB zu bekommen.
Das sollte dich aber nicht davon abhalten ein solches Verfahren notfalls durchzuziehen, denn es geht letztendlich um dich und deine Vor- oder Nachteile.
 
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Mein Widerspruch und die Klage dauern nun schon seit über 2 Jahren an.

Heute bekam ich Bescheid, daß sich meine Klage gelohnt hat. Bin aber zwischenzeitlich bei vielen Gutachtern gewesen.....

Wie heisst es immer so schön: "Gut Ding will Weile haben" :icon_wink:
 

Wenky

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ja da muß ich durch gibt es denn im netz oder vordrucke wie man so ein wiederspruch macht habe sowas noch nie gemacht da ich mich noch nie für sowas interesiert habe denn das brauchte ich in meinen job den ich gelernt habe nie
 
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ExitUser

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Ich habe den Widerspruch und die Klage über den VDK laufen lassen.
Bin zufrieden damit was rausgekommen ist.
 

Wenky

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hm ich wollte den selberschreiben und heute noch absenden denn umso schneller habe ich die antwort
noch eine frage kann ich aus der GdS Tabelle was in den Wiederspruch einfügen?
 
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ExitUser

Gast
Du kannst einen formlosen Widerspruch einreichen. Die Begründung kann folgen ...

Warum eilt denn das so bei Dir?

Lieber einen "vernünftigen" Widerspruch als einen "schnellen", so würde ich meinen.
 

Wenky

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es eilt bei mir weil ich ALG II bin und duch den Bechterew keine arbeit bekomme und wenn ich jetzt den GdB von 60 oder 75 habe dann können die mir besser helfen und ich könnte eher eine Weiterbildung bekommen
 

Wenky

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also das hat mein SB zu mir gesagt dnek mal nicht aber der Ordopäde bei den ich war wegen dem Gutachten sagte mir das ich es machen sollte da es für mich besser wäre und warscheinlich auch einfacher
 
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also das hat mein SB zu mir gesagt dnek mal nicht aber der Ordopäde bei den ich war wegen dem Gutachten sagte mir das ich es machen sollte da es für mich besser wäre und warscheinlich auch einfacher
Dann lass es Dir vom SB schriftlich geben. Gesagtes zählt nämlich nicht. Die reden viel, wenn der Tag lang ist.

Einziges Ziel bei denen ist, zu sanktionieren, Menschen ärgern und ihnen Rechte verweigern und Menschen dazu zu bekommen, daß sie aus der Arbeitslosenstatistik fallen.


Geh das mit Deinem Widerspruch überlegt und vernünftig an und nicht Hopplahopp. :icon_smile:

Ruf bei einem Sozialverband an, lass Dich beraten und evtl. auch von denen vertreten. Die haben sehr gute Juristen.
 

Wenky

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ja bdas mache ich auch bin auch grad am überlegen wie ich den schreibe hab schon etwas angefangen komme aber nicht so weiter deshalb habe ich ja auch gefragt auf jemand da so einen vordruck hat
 
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"Hiermit lege ich gegen den Bescheid vom ..... (Datum) Widerspruch ein. Begründung folgt."


Fertig und wegschicken (vorab per Fax wegen Sendebestätigung als Beweis).
 

Wenky

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"Hiermit lege ich gegen den Bescheid vom ..... (Datum) Widerspruch ein das hab ich schon geschrieben die begründung wollte ich noch schreiben eine fax habe ich nicht
 

ela1953

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[FONT=&quot]gegen den Bescheid vom xxxx erhebe ich hiermit Widerspruch.[/FONT]
[FONT=&quot]
Die schriftliche Begründung folgt.

Ich beantrage, mir alle ärztlichen Zeugnisse und Gutachten, einschließlich der abschließenden Stellungnahme des versorgungsärztlichen Dienstes, in Kopie zuzusenden, die den Bescheid begründet haben bzw. mir Akteneinsicht zu gewähren.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Danach bekam ich auch ein Blatt, auf dem für die einzelnen Beschwerden der Grad der Behinderung aufgeschrieben war. Dazu war angekreuzt ob diese Beschwerden vorübergehend oder auf Dauer vorhanden sind.[/FONT]

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Bei meiner Mutter war da ein Kreuz bei vorübergehend gelandet, und nach meiner Begründung bekam sie dann einen höheren Grad und ihr G[/FONT]

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Ich hatte auch Widerspruch eingelegt, weil ich meine Zusammensetzung sehen wollte. Aus 2x 30 wurden 40 gemacht.
[/FONT]
 
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