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GdB beantragen bei HartzIV ?

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biegeziege

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Hallo,

mich interessiert, ob es einem herzkranken Diabetiker, der von SGBII lebt, etwas nützt, eine Behinderung feststellen zu lassen (es würde vermutlich einen GdB von ca 60 % festgestellt).

Kann mir jemand etwas dazu sagen?

Liebe Grüße
BiegeZiege
 

Arania

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MIR hat es jedenfalls geholfen einen GDB feststellen zu lassen, ob es jetzt bei Dir etwas helfen könnte weiß ich leider nicht

Ich weiß nicht wie alt DU bist und was Dir die ARGE noch zumuten könnte, ein GDB und Atteste vom Arzt können schon mal gegen einige unzumutbare 1-Euro-Jobs helfen.
 

nele

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hallo biegeziege,

ja, natürlich, auf jeden fall.

ich weiss zwar nicht, welche herzerkrankung und welcher typ diabetes bei dir festgestellt worden ist , aber beide erkrankung rechtfertigen eine einschränkung . du bist also nicht für jede arbeit vermittelbar.

und, um stress mit der ARGE vorzubeugen, würde ich den schwbh.-ausweis beantragen.

ui, du sagst, einen GdB von 60? das ist hoch. nach herzinfarkt - in der heilungsbewährung- wird normalerweise ein GdB von 50 festgesetzt.

aber, das spielt jetzt keine rolle, da ich nicht weiss, welche erkrankungen genau bei dir vorliegen.

auf jeden fall: bei herzerkrankung und diabetes bei deinem zuständigen versorgungsamt einen antrag anfordern und diesen stellen .

den weiteren weg kennst du schon? du wirst nach antragsstellung eine aufforderung zur begutachtung bei einem niedergelassenen spezialisten bekommen, der dann,nach der untersuchung, das gutachten erstellt und den GdB festsetzt.
 

biegeziege

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Vielen Dank für die netten Antworten!

Die Herzerkrankung war ein Herzinfarkt. Anfang des Jahres erhielt ich 4 Bypässe, bin noch immer krank geschrieben, da die Heilung noch andauert. Ich bin außerdem mit Diabetes Typ1 gebeutelt, dies allein soll schon einen GdB von 40% nach sich ziehen, so heißt es.

Ich bin 45 Jahre alt und die ARGE ist sehr phantasievoll darin, mich zu ärgern. Jetzt haben sie bei meiner Nachbarin geklingelt, ob sie mich nicht mal zum "Personalgespräch" ins Arbeitsamt fahren kann, da ich den letzten Termin aus gesundheitlichen Gründen ablehnte (ich mag selbst kein Auto fahren, das ist zu gefährlich, weil mir permanent die Hände einschlafen und gefühllos sind). Ist das zu fassen?

Grüße
BiegeZiege
 

nele

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ja, bieziege, ich habe vorhin das andere thema von dir gelesen. daher weiss ich, dass es dich recht schlimm erwischt hat.

an deiner stelle würde ich ganz schnell den antrag beim versorgungsamt stellen. für einen hohen GdB sieht es gut aus.
vielleicht hast du dann die möglichkeit EU-rente zu beantragen und kannst den stress mit der ARGE weitestgehend hinter dir lassen.
förderlich für deine gesundheit ist es jedenfalls nicht.

jedenfalls wünsche ich dir gute besserung und hoffe, dass du auch die sache mit der schnüffelei an deiner wohnung gut geregelt bekommst.

berichte aber bitte weiter, was du tust und wie es weitergeht, ja?
 

kalle

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Da ich heute den ganzen ag unterwegs war komme ich erst jetzt zum Antworten, aber meine Vorposter haben doch sehr gut und ausführlich geantwortet. Dem kann ich mich nur anschließen.
Es lohnt sich immer, wenn man die Einschränkungen hat, eine Ausweis zu beantragen.
Zum einen hat man ein Stück weit weniger Probleme mit der Arge. Aber es gibt auch noch andere Vergünstigungen im Leben. Wie z.B. mit Wertmarke freier Bus oder Zug, Steuerbefreiungen beim PKW usw.
Ich würde es auf alle Fälle machen.
 

biegeziege

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Vielen Dank für die netten Antworten.

Ich habe jetzt mal so einen Antrag ausgedruckt und werde ihn ausfüllen.

Im Internet habe ich gelesen, dass manche Antragsteller zu einer Untersuchung müssen, andere Antragsteller jedoch nach Aktenlage eingestuft werden. Die Frage ist, wie es normalerweise läuft und wovon das abhängt?

Ein Arzt kann doch bei einmaliger Untersuchung nicht feststellen, ob ich beispielsweise Typ1 oder Typ2 Diabetiker bin. Die Herzgeschichte lässt sich zwar mittels EKG messen, aber ein EKG gibt nicht darüber Auskunft, dass mir wegen Durchblutungsstörungen als OP-Folge permanent die Hände einschlafen. Die Pumpleistung des Herzens sieht natürlich nach der OP wieder ganz prima aus... aber das Drumherum wird noch eine ganze Weile dauern, so die Auskunft des operierenden Chirurgen.
 

gelibeh

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Bei mir war das so, dass ich einige Therapieberichte hatte und zusätzlich meine Ärzte angegeben habe, das hat denen damals gereicht. Da kann bestimmt noch jemand was zu sagen.
 

Arania

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Also ich denke mal das kann man so nicht sagen wie die das beurteilen, bei mir wurde auch nach Aktenlage entschieden, die war aber auch eindeutig ;)

Ich denke da wirst Du abwarten müssen, nach dem Antrag bekommst Du dann entweder die Aufforderung zu weiteren Untersuchungen oder irgendwann einen Bescheid, wenn dieser Dir dann unangemessen erscheint kannst Du versuchen auf eine weitere Untersuchung zu bestehen
 

kalle

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Ich befürworte immer in den Antrag zu schreiben, das man eine persönliche Untersuchung beantragt.
Die Aktenlage gibt zwar einiges her, aber der momentane Zustand ist auch wichtig. Und den können die nur bei einer Untersuchung feststellen. Dann nehmen die Aktenlage und Untersuchung und bilden daraus eine Meinung.
 

biegeziege

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Nochmals herzlichen Dank für die netten Antworten!!!!!!!

:daumen:
 

nele

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hallo biegeziege,

vorab eine frage an dich: befindest du dich in neurologischer behandlung wegen der durchblutungsstörungen?
`das wäre noch ein sehr wichtiger fakt für die beurteilung.

so, die begutachtung bei einem, vom versorgungsamt, bestimmten arzt schliesst IMMER ein, dass deine komplette krankenakte,- also alle arzt- und krankenhausberichte,- beim gutacher vorliegen.
es ist daher wichtig, dass du alle untersuchungsbefunde dem antrag beifügst, natürlich auch das diabetesprotokoll.

es wird also nicht nur nach dem untersuchungsbefund beurteilt, sondern die krankenberichte werden mit hinzugezogen.

deswegen musst du dir also keine gedanken machen.

wenn noch keine neurologische untersuchung stattgefunden hat, würde ich es schnell nachholen.
füge dem antrag bitte auch sämtliche röntgen/CT/sonobilder bei. ( ich nehme an, dass bei dir regelmässig ein 'doppler' gemacht wurde/wird.?

fazit: bei einer festsetzung des GdB durch das VA wird halt nur nach den berichten geurteilt.
bei einer begutachtung wird nach den eingereichten berichten UND dem untersuchungsbefund geurteilt.

LG, nele
 

biegeziege

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Hallo Nele, vielen Dank für die Tipps.

Röntgenbilder usw gibt es kaum, nur die Sachen von den Krankenhausaufenthalten und die habe ich nicht mit bekommen.

Das Einzige, was ich in Kopie besitze, sind die an meine Ärztin gegangenen Befunde aus den beiden Krankenhäusern und ein völlig schwachsinniger und komplett falscher Reha-Bericht (kämpfe grad mit der Reha-Einrichtung um Richtigstellung. Die haben aus meinem Typ1 Diabetes Typ2 gemacht und das allein hat schon haarige Auswirkungen usw usw).

Das Versorgungsamt gab an, dass die sich die Befunde bei den Ärzten holen. Ich selbst müsste bei jedem behandelnden Arzt horrende Gebühren für einfache Kopien zahlen, das kann ich mir nicht leisten.

Beim Neurologen werde ich morgen gleich einen Termin machen (wieso schickt meine Allgemeinärztin mich da nicht hin?!?!?!?!?!?!?!), ich denke, den Befund kann ich nachreichen, da mein Antrag laut Versorgungsamt ohnehin 3 - 6 Monate lang bearbeitet wird.

Noch eine dumme Frage: Diabetesprotokoll beifügen? Also die Mess- und Spritzdaten, die ich jeden Tag in eine entsprechende Software eingebe? Habe mich nämlich schon gefragt, wie man anders beurteilen will, wie gut oder schlecht ich eingestellt bin.

Alles Liebe
BiegeZiege
 

nele

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von den Krankenhausaufenthalten und die habe ich nicht mitbekommen
diese unterlagen stehen dir zu. sie sind DEIN eigentum und müssen herausgegeben werden. das wissen die wenigsten
es ist einfach bequemlichkeit von den krankenhäusern. sei hier hartnäckig und verlange sie, oki?

Das Versorgungsamt gab an, dass die sich die Befunde bei den Ärzten holen
das ist richtig. dies sind aber formulare, die lediglich einen kurzbefund ausweisen. ich habe sie ja selbst jahrelang in den fingern gehabt und würde für mich persönlich hier keine beurteilung des GdB zulassen.
behandelnden Arzt horrende Gebühren für einfache Kopien
hier auch noch einmal, krankenberichte - auch die, die an deinen arzt gerichtet sind, stehen dir zu und müssen herausgegeben werden. und fotokopien kosten höchstens 0,50€.

anscheinend bist du hier an einen 'soliden'sachbearbeiter gelangt.

denke immer daran: je weniger die unterlagen aussagen, die du einreichst, je bescheidener fällt der GdB aus!
.
erkundige dich doch einfach bei den ärzten, welche gebühr für ein ausführliches attest anfällt. zu meiner zeit haben wir - je nach aufwand- zwischen 10.-- und 30.-- DM ( wohlgemerkt deutsche mark) hierfür genommen. ich würde sagen, das ist es wert, auch wenn es bei hartzIV sehr viel geld ist.
Die haben aus meinem Typ1 Diabetes Typ2 gemacht
gut, dass du dagegen angehst, das ist wirklich schlamperei. es kann aber doch sicher durch die berichte anderer ärzte widerlegt werden?!
Noch eine dumme Frage: Diabetesprotokoll beifügen?
na, die frage ist doch alles andere als dumm..:)).......ja, auf jeden fall!!!!!.
wieso schickt meine Allgemeinärztin mich da nicht hin?!?!?!
da tritt ihr einmal auf die füsse!

nur eine neurologische/phlebologische untersuchung kann mit sicherheit klarstellen, worauf diese durchblutungsstörungen SEIT der OP zurückzuführen sind.

es besteht auch die möglichkeit, dass diese orthopädisch begründet sind!

LG nele
 

edwis

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Hier noch ein paar Anmerkungen von mir:

Es ist grundsätzlich anzuraten, bei einem Antrag auf Erhöhung des GdB vorher mit den behandelnden Ärzten zu sprechen. Denn nur wenn diese den Antrag unterstützen, ist eine Aussicht auf Erfolg.

Die persönliche Begutachtung erst mal besser nicht beantragen, da die Gut(Schlecht)achter des Zentrums für Familie und Soziales natürlich vorrangig im Sinne der Behörde entscheiden. Also erst mal abwarten wie der Antrag beschieden wird.

Sollte er nicht zur Zufriedenheit ausfallen, so kann man innerhalb eines Monats nach Erhalt Widerspruch einlegen.

Zur Freifahrt mit Bus und Bahn:
Dazu ist das Merkzeichen "G" im Ausweis mit orangefarbenem Flächenaufdruck nötig. D.h. man muß auf Dauer stark gehbehindert sein.

Bei andauernden Schwierigkeiten empfiehlt sich eine Mitgliedschaft im Sozialverband VdK, den es in jeder Stadt gibt. Durch den Mitgliedsbeitrag ist man bei Rechtsstreitigkeiten mit Sozialbehörden bis zur Klage vor dem Sozialgericht und Vertretung durch Fachanwälte für Sozialrecht abgesichert. Ebenso wird da die Antragsstellung und evt. Widersprüche übernommen.
Das kannst Du aber kurzfristig machen, da nach Beantragung der Mitgliedschaft keine Wartefrist (wie z.B. bei Rechtsschutzversicherungen) besteht.

Ich hoffe, das war ein wenig hilfreich und ich wünsch Dir alles Gute
Eddi
 

nele

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@edwis

Die persönliche Begutachtung erst mal besser nicht beantragen, da die Gut(Schlecht)achter des Zentrums für Familie und Soziales natürlich vorrangig im Sinne der Behörde entscheiden.
wenn bei einem versorgungsamt ein antrag auf schwerbehindertenausweis gestellt wird, sind die gutachter immer freie, niedergelassene ärzte der im vordergrund stehenden erkrankung.

hier kann keine entscheidung im sinne irgendeiner behörde getroffen werden, da diese bei einem solchen vorgang aussen vor ist. ;)

das versorgungsamt entscheidet, ob ein kurzgutachten zur festsetzung des GdB erfolgt, oder aber eine untersuchung bei einem gutachter notwendig ist. das kommt immer auf die übereinstimmung und aussagekraft der eingereichten unterlagen an.

noch einmal: ich würde auf gar keinen fall im vornherein die aussage tätigen, keine untersuchung/begutachtung haben zu wollen.

hier, in diesem falle, existiert auch noch ein bericht der REHA, welcher eine falsche aussage ( diabetes typ II, anstatt I ) enthält.
 

kalle

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Man kannn es niemals mit Sicherheit sagen, welche Strategie die wirksamste ist. Nur die meisten Gutachten von Ärzten sind gerne von Schnelligkeit und Oberflächlichkeit geprägt. Und manche Diagnosen kann man eben auch mehrdeutig auslegen.
Sie sagen eben nicht immer etwas über den Leidenszustand des Betreffenden aus.

In den Fällen, die ich betreue, sei es hier oder im "wirklichen" Leben, hat die persönliche Untersuchung viel gebracht. Im ersten Zuge ohne Untersuchung wurde meistens schlecht für den Antragsteller entschieden. Nach Widerspruch und Untersuchung durch die Ärzte des VA wurde dann günstiger, bzw.den tatsäclichen Umständen nach entsprochen.
Ist zwar nur eine pers.Einschätzung, aber aus der Erfahrung heraus. Kann natürlich woanders anders sein.
 

nele

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hat die persönliche Untersuchung viel gebracht. Im ersten Zuge ohne Untersuchung wurde meistens schlecht für den Antragsteller entschieden. Nach Widerspruch und Untersuchung durch die Ärzte des VA wurde dann günstiger, bzw.den tatsäclichen Umständen nach entsprochen.
Ist zwar nur eine pers.Einschätzung, aber aus der Erfahrung heraus.
ja, kalle, deine pers. einschätzung ist korrekt. als ich noch arbeiten gehen durfte, habe ich diese erfahrung ebenfalls gemacht.
 

achim2

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@nele:

hallo nele, habe dir eine nachricht geschrieben, schau doch mal in dein postfach!
liebe grüße joachim
 

biegeziege

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Hallo Leute,

ich bins mal wieder.
Habe nächste Woche einen Termin beim Neurologen, mal sehen, was der rausfindet. Habe weiterhin mit der Rehaeinrichtung gesprochen, die wollen den Bericht korrigieren. Naja, angeblich vorgestern abgeschickt, bis heute hab ich noch nichts.

Dafür hab ich aber andere ungebetene Post bekommen. Meine ARGE streicht mir zum nächsten Monatsbeginn die Leistungen. Begründung: Da ich mich mehr als 6 Monate in einer stationären Einrichtung befinde.

Das stimmt nicht und ich weiß nicht, wie die da drauf kommen.
Was nun? Ich bin so verblüfft, ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen soll.
Wenn ich heute Widerspruch einlege, wird der doch keinesfalls vor August noch bearbeitet!!!!!

Hilfe!!
 

kalle

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Hingehen, auf den Tisch hauen?
Oder mal anruufen. Wenn alles nix hilft mußt Du wohl Widerspruch einlegen.
 

biegeziege

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Naja, anrufen oder hingehen bringt immer nichts, weil die der Meinung sind, dass alle mündlichen Absprachen nicht stattgefunden haben. Da können sie sich später generell an nichts erinnern.

Macht es Sinn, vorsichtshalber beim Sozialamt (richtig?) Leistungen zu beantragen? Ich wüsste nicht, wie ich meine Miete zahlen soll, wenn das Geld ausbleibt. Ich bin alleinstehend und kann niemanden "anpumpen".

Im übrigen wurde der Aufhebungsbescheid an eine völlig falsche Anschrift gesandt, ich kann Glück haben, dass der mich durch die Aneinanderreihung etlicher Zufälle überhaupt erreicht hat. Bin schon ziemlich sprachlos über diese Vorgehensweise.
 

kalle

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In diesem Fall würde ich doch ersteinmal hingehen. Kannst Du irgendjemand als Zeugen mitnehmen? Gibt es bei Euch eine ELO-Initiative oder ähnliches? Und natürlich Widerspruch sofort einlegen.

Wenn natürlich alle Stricke reissen:
Versuchs mal mit der Argumentation der Arge beim Sozialamt: Wenn die meinen,Du bist länger als 6 Monate in einer Einrichtung bist Du ja nicht erwerbsfähig. Dann müßtest Du Grundsicherung nach SGBXII bekommen. Dafür ist das Sozi zuständig.

Zwar in Deinem Fall nicht wirklich, aber versuch macht kluch.

Vielleicht können die Dir dann ja weiterhelfen. Ansonsten wüßte ich nur noch die einstweilige Anordnung übers Sozialgericht.
 

Arco

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Im übrigen wurde der Aufhebungsbescheid an eine völlig falsche Anschrift gesandt, ich kann Glück haben, dass der mich durch die Aneinanderreihung etlicher Zufälle überhaupt erreicht hat. Bin schon ziemlich sprachlos über diese Vorgehensweise.
.... ich gehe sogar mal davon aus das die sich bei dir vertan haben.

Denn wenn du schreibst das du nicht in einer stationären Behandlung warst ( und wenn man deine älteren Beiträge liest war ja da auch nicht die Rede von) dann wie kalle schreibt hin und eine Aufklärung verlangen.

Ansonsten wäre das insweit richtig wenn es so wäre mit den 6 Monaten in einer ...... dann hättest du aber Anspruch auf Sozialgeld und das wäre fast gleich und müßte übergeleitet werden.
 

biegeziege

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Vielen Dank für die Antworten.

Vertan haben die sich nicht, die meinen wirklich mich. Sie sind der Meinung, dass ich mich unter der anderen Anschrift aufhalte, wo sie den Bescheid hingesandt haben. Das hätten sie angeblich von meiner Nachbarin erfahren (nicht nachvollziehbar). Da halte ich mich aber definitiv nicht auf.

Hingehen wollte ich nicht so gern zum Amt, zum einen, weil alles mündliche da nur Humbug ist, zum anderen, weil ich da wieder 4 Stunden warten darf, was meinem Gesundheitszustand nicht sehr zuträglich ist. Mich könnte zwar jemand hinfahren, aber in dem stickigen Wartezimmer halte ich es doch mit den Blutdruckproblemen keine 10 Minuten aus. Einen Termin, wo ich nicht warten müsste, bekomme ich nicht (lt Telefonat).

Im Bescheid steht wörtlich als Grund für die Aufhebung der Bewilligung: Unterbringung in einer stationären Einrichtung für länger als 6 Monate.

Weiter nichts. Mein Anruf ergab, dass zwei Außendienstler mich nicht angetroffen hätten und deshalb davon ausgegangen werden muss, ich sei in stationärer Reha-Behandlung. Der Sachbearbeiter hat am Telefon soviel Mist erzählt, von wem sie das mit der Reha angeblich wüssten usw (Auskunft: "eine Nachbarin sagte mal..."). Ich gab wahrheitsgemäß an., dass ich im Januar eine Woche stationär behandelt wurde und danach nur ambulant. Die Nachweise sende ich wöchentlich an die ARGE.

Ich habe jetzt den Widerspruch geschrieben.
Große Hoffnungen habe ich nach diesem krassen Telefonat nicht, denn unter anderem fiel der Satz: kommen sie her oder Sie bekommen kein Geld. Ich fragte dann nochmal nach der Begründung für die Aufhebung der Leistungen und erhielt die Antwort, dass es auch in einem neuen Bescheid anders begründet werden könne als mit stationärem Ausenthalt.

Vielen Dank für diese Erpressung, dachte ich und würde am liebsten in den Hungerstreik treten. Dann falle ich auch niemandem zur Last. Krank und arbeitslos darfste in diesem Land echt nicht sein!!!!!!!!
 

alpha

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biegeziege schrieb:
Vielen Dank für diese Erpressung, dachte ich und würde am liebsten in den Hungerstreik treten. Dann falle ich auch niemandem zur Last. Krank und arbeitslos darfste in diesem Land echt nicht sein!!!!!!!!
:(

Mal eine Zwischenfrage (sorry):

Frage mich grade ob mir 20% Behinderung bzgl. ALG2 irgendwas bringen ?

Die müßten das ja eigentlich wissen dort, dass ich körpliche Einschränkungen habe. Wäre es angebracht den Bescheid über die 20% der Arge vorzulegen, da ich nächste Woche einen Termin dort habe wg. Abschluß einer Eingliederungsvereinbarung ???
 

kalle

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@ alpha: Das kommt darauf an, welcher Art Deine Einschränkungen sind.
Sicherlich sollte die Arge über Einschränkungen Bescheid wissen. Das ist für eine Vermittlung wichtig. Leider helfen Dir die 20 % nicht wirklich viel. Eine Gleichstellung gibt es erst ab 30 %.
Aber Mitteilen solltestDu es schon.
 

Arania

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Biegeziege, ich hab im Moment echte Schwierigkeiten das zu verstehen was da bei Dir abgeht, niemand kann einem anderen einfach unterstellen er wäre 6 Wochen nicht zuhause gewesen ohne Beweise zu haben :kratz:
 

biegeziege

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Ich verstehe das auch nicht. Die waren EIN MAL da und da war ich aber abwesend. Und nun behaupten sie, ich wäre quasi nie unter meiner Wohnanschrift. Die Begründungen am Telefon waren so schwachsinnig, darum will ich da auch nicht hin, alles nur noch schriftlich. Nach dem Telefonat hätt ich fast nen zweiten Herzinfarkt bekommen.
 

Kaulquappe

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biegeziege schrieb:
Ich verstehe das auch nicht. Die waren EIN MAL da und da war ich aber abwesend. Und nun behaupten sie, ich wäre quasi nie unter meiner Wohnanschrift. Die Begründungen am Telefon waren so schwachsinnig, darum will ich da auch nicht hin, alles nur noch schriftlich. Nach dem Telefonat hätt ich fast nen zweiten Herzinfarkt bekommen.
Schrecklich.

Verstehe was du meinst, über das Mündliche bei der ARGE - trotzdem, für das Schriftliche lassen die sich enorm Zeit, bin schon 5 Monate bei meinem Widerspruch und die tun nichts, winden sich immer wieder raus (werde es jetzt mit der Gewerkschaft versuchen). Briefe an sie haben sie nie geantwortet, ist fast ein Jahr her.

Es wäre schon besser hinzugehen, am besten mit noch jemandem. Wenn es in deiner Stadt eine Arbeitsloseninitiative o.ä, gibt, begleitet dich sicher jemand hin !
 

nele

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arco: Ansonsten wäre das insweit richtig wenn es so wäre mit den 6 Monaten in einer ...... dann hättest du aber Anspruch auf Sozialgeld und das wäre fast gleich und müßte übergeleitet werden.
ARCO, es wäre keinswegs richtig, die gesamte leistung zu kürzen! wie kommst du darauf? bei einem stationären aufenthalt kann allerhöchsten der regelsatz gekürzt werden, aber nicht die KdU!!!

auch das mit dem sozialamt klappt wohl nicht, wie wir wissen. nicht wahr?

biegeziege

nun kommt es aber von allen seiten heftig. aber, nicht den kopf hängen lassen, oki?!

der widerspruch war vollkommen richtig. die bearbeitung eines widerspruches kann allerdings bis zu 3 monaten dauern. solange dürfen sich die herrschaften der ARGE zeit lassen. aber du hast nicht soviel zeit.

damit du nicht ohne geld dastehst, bleibt dir nichts andere übrig, als das sozialgericht einzuschalten. beantrage dort einstweiligen rechtsschutz und einforderungen der leistungen , bis zur klärung.

der angegebene grund ist ja nachweislich unrichtig. und die behauptung ' eine nachbarin hätte gesagt......' greift nicht so ga nz. die ARGE muss schon nachvollziehbare und nachweisbare gründe für die streichung vorbringen. DU musst etwas verschuldet haben und das ist ja wohl nicht der fall. und, dass du nicht 6 mon. stationär warst, lässt sich ja sehr schnell nachweisen.

ja, ich weiss, stress pur. aber am sozialgericht kommst du nicht vorbei. die rechtspfleger dort helfen dir auch beim aufsetzen deines schriftsatzes.

kaulquappe
hm, ich würde den lieben bei der ARGE eine letzte frist setzen und androhen, bei fruchtlosem ablauf der frist, unmittelbar untätigkeitsklage einzureichen.
vielleicht klappt es ja dann. ;)
LG, nele
 

Arco

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nele schrieb:
arco: Ansonsten wäre das insweit richtig wenn es so wäre mit den 6 Monaten in einer ...... dann hättest du aber Anspruch auf Sozialgeld und das wäre fast gleich und müßte übergeleitet werden.
ARCO, es wäre keinswegs richtig, die gesamte leistung zu kürzen! wie kommst du darauf? bei einem stationären aufenthalt kann allerhöchsten der regelsatz gekürzt werden, aber nicht die KdU!!!

auch das mit dem sozialamt klappt wohl nicht, wie wir wissen. nicht wahr?

..........
LG, nele
@ nele

also ich bin ja wie viele Laie hier, aber es ist doch so das wenn eine Person länger als 6 Monate in einer stationären Einrichtung ist, dann kann oder wird sie bei Alg2 ausgesondert und könnte Sozialgeld beantragen.

Wobei das Sozialgeld ja eigentlich fast wie Alg2 ist, man ist aber dann nicht mehr mindestens 3 Stunden am Tag in der Lage ........ usw..

Und dies ist ja dann auch der Grund der Aussonderung - oder ? ?

Also wird nichts gekürzt, sondern eigentlich "nur" umgelagert.

Nichts anders habe ich mit meiner Bemerkung schreiben wollen und ja auch gesagt das dies wohl in diesem Fall nicht relevant ist.

So wenn ich hier vollkommen falsch liege dann gebe bitte nochmal Bescheid - Danke
 

biegeziege

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Die Geschichte mit den weniger als 3 Stunden usw.... klingt ja insofern gut, dass meine liebe ARGE mich nicht mehr belästigen könnte und ich erstmal ein Jahr lang Grundsicherung erhalten könnte.

Das Problem ist nur, dass ich ungern bescheißen möchte und ich bin ja nun in Wahrheit eben nicht für mehr als 6 Monate in einer stationären Einrichtung untergebracht.

Das heißt, wegen angeblichem stationären Aufenthalt nimmt die ARGE mir die Leistung weg und vom Sozialamt kriege ich sie eben nicht, weil ich nicht nachweisen kann, in einer stationären Einrichtung zu sein.

Einfach nur GÖTTLICH. :|
 

nele

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@ arco
arco, hätte....würde....könnte....., das stiftet nur noch mehr verwirrung bei menschen, die eh schon unsicher sind, bei dem, was geschieht. bleibe einfach bei den fakten. alles andere ist keine hilfe!

@ biegeziege
ich bin ja nun in Wahrheit eben nicht für mehr als 6 Monate in einer stationären Einrichtung untergebracht.
und das ist der fakt.
biegeziege, man sucht einfach einen grund zur kürzung. es ist grausam, aber im moment überall der fall.

um im august nicht ohne geld dazustehen, bleibt dir einfach nur der weg einer einstw. anordnung, der gerichtlichen geltendmachung, bis dein widerspruch beschieden ist.
damit wird dann erst einmal 'vorgesorgt', dass das geld im august fliesst und du nicht in noch mehr schwierigkeiten gerätst.
für dich ist es ja leicht nachzuweisen, dass die 6 monate stat. aufenthalt, einfach aus der luft gegriffen sind.
 

Arco

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@ nele

... kann es sein das du nicht mal zugeben kannst das einmal eine von deinen Antworten nicht ganz richtig war ? ? ?


Anders ist deine Reaktion nicht zu verstehen

@ arco
arco, hätte....würde....könnte....., das stiftet nur noch mehr verwirrung bei menschen, die eh schon unsicher sind, bei dem, was geschieht. bleibe einfach bei den fakten. alles andere ist keine hilfe!
Und wenn ich mit meiner Anmerkung mit den über 6 Monaten unrecht habe, dann sage es und teile mir bitte mit wo das steht das es nicht so ist.

Übrigens ist es mir klar und der Biegeziege das bei ihr das so nicht zutrifft, also bitte kein hätte...würde...könnte....., also bei Biegeziege und mir keine Verwirrung - OK ;) ;) :hug:
 

biegeziege

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@nele

Ok, das mit der einstweiligen Anodnunghabe ich verstanden. Habe auch im Netz paar Muster gefunden, so dass ich nun ganz gut informiert bin, wie ich meine.

Aber nun brauche ich vielleicht doch nochmal einen Denkanstoß. Wie weise ich nach, dass ich NICHT in einer solchen Einrichtung bin? Ich kann einen Nachweis erbringen, dass ich im Januar eine Woche stationär behandelt wurde. Ich kann weiterhin nachweisen, dass ich drei Wochen im Februar eine ambulante Reha gemacht habe.

Aber wie kann ich schriftlich belegen, dass ich jetzt nirgends eingeknastet bin? Die zweiwöchentlich ausgestellen gelben Krankenscheine vom Arzt in Kopie beilegen? Würde das reichen? Oder hast Du noch eine bessere Idee? Beim Gericht wird nach Aktenlage entschieden, also soll ich umfangreiche Unterlagen einreichen. :kinn:

(Ich meine, da ich im Januar stationär behandelt wurde und die 3 Wochen im Februar nachweislich ambulant waren, sind ja schon allein dadurch die 6 stationäre Monate nicht gegeben. Aber ob das Gericht das dann auch so sieht?)
 

nele

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@biegeziege
Aber nun brauche ich vielleicht doch nochmal einen Denkanstoß. Wie weise ich nach, dass ich NICHT in einer solchen Einrichtung bin?
für einen stationären aufenthalt muss es seitens des arztes eine einweisung geben. und die gibt es nicht, nicht wahr?

also kann dein hausarzt jederzeit bestätigen, dass du NICHT seit 6 monaten stationär bist.

und : wie du schon geschrieben hast, reichst du 14tägig die krankmeldungen deines hausarztes ein. diese gäbe es bei einem stat. aufenthalt nicht.
alleine hieraus kann auch das SG ersehen, dass die gründe der ARGE aus den fingern gesogen sind.

ganz davon abgesehen, ist hier deine krankenkasse die allererste auskunftsstelle. denn diese hätte von einem 6 monatigen stat.aufenth. als erste erfahren und kann das 'NEIN' hierzu ebenfalls jederzeit bestätigen.

du kannst dir natürlich bei der KK eine bestätigung holen, dass du z.zt. ambulant und nicht statiobnär behandelt wirst. das wäre sicher günstig, denn dann hast du die unterlagen für's SG komplett.

deswegen musst du dir also keine sorgen machen. auch nicht, dass man dir bei gericht nicht glauben würde, denn dieses holt sich die auskünfte unmittelbar an dieser stelle, nämlich bei der krankenkasse.

@arco
http://dip.bundestag.de/btd/16/018/1601838.pdf
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_192/06.html
 

kalle

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@Arco und Nele:
Ich glaube , Ihr habt beide Recht. Meine Meinung ist, das die Arge nur einen Grund gesucht hat, um die Biegeziege loszuwerden.
Denn: Wer länger als 6 Monate nicht wenigstens 3 Stunden arbeitsfähig ist, der fliegt aus ALG II raus. Und wer 6 Monate und länger in einer stationären Einrichtung ist, der ist nicht Erwerbsfähig und fliegt raus.
Das es in diesem Fall nicht stimmt und von der Arge konstruiert wurde ist klar.
Auch ich bin der Meinung, das im Endeffekt nur eine EA beim SG etwas bringt.

Wir sprechen hier ja nicht über 35 % Kürzung oderbegrenzte Maßnahmen, sondern über die komplette Streichung. Und um ersteinmal ab August Geld zu haben, bleiben meiner Meinung nach nur 2 Möglichkeiten:
EA und Widerspruch oder der Weg zum Sozi. Mit der Argumentation und dem Brief der Arge.
Dieses wird zu einem Streit zwischen den Ämtern/Leistungsträgern ausarten.

Ist nur meine Meinung, aber ich würde hier beide Schritte fahren. Denn auch EA beim Gericht dauern eine gewisse Zeit. Und wenn der Antrag bei Sozi gestellt wird, dann sind die Verpflichtet zu ermitteln. Und wenn die dann feststellen, das die Argumentation der Arge nicht stimmt, dann hat man doch auch mal was amtliches in der Hand zum Argumentieren für die Arge.

Ansonsten stimme ich natürlich Nele zu, Klage !!
 

Arco

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:daumen: danke kalle ...... ;)

gut das du wenigstens mitbekommen hast das ich von der Aussonderung aus Alg2 bei mehr als 6 Monaten ..... geschrieben habe

und nicht von der Regelleistungskürzung z.B. bei einem Krankenhausaufenthalt innerhalb der Alg2-Zeit ! !

Insoweit waren mir die Regelungen für diese Maßnahme schon bekannt, aber von mir ja auch nicht gemeint ;) ;)

Wobei wenn ich Fehler mache, und die mache ich auch sehr oft (sind ja fast alle Laien) wie vorhin mit dem EEJ (hm Barney weiß was ich meine) dann gebe ich das auch zu ......

Schönes Wochenende für ALLE
 

nele

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@biegeziegemir fällt da noch etwas ein:
hat man dir jetzt nur einen aufhebungsbescheid geschickt, oder bist du seitens der ARGE nun offiziell ausgesteuert worden? d.h. hat man dich seitens der ARGE jetzt als erwerbsunfähig eingestuft?


hi kalle,
ich bin eh der ansicht, dass hier von biegeziege ein eilverfahren beim SG angestrebt werden sollte, weil er/sie ja ansonsten ewig ohne geld dastehen würde.

ich habe hier einen link zu einem verfahren, was genau die situation beschreibt, wo gestritten wird, ob nun erwerbsfähig, oder nicht, ob ARGE, oder sozialamt.


ich habe die - für uns interessante- kernaussage einmal rot gekennzeichnet.

Der einstweilige Rechtsschutz in Eilverfahren ist durch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12.05.05 gestärkt worden. Wichtig ist dies für Empfänger von Leisungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II), die oftmals zur Sicherung ihrer Rechte auf ein gerichtliches Eilverfahren zurückgreifen müssen, da bei einem Durchlauf des normalen Klageverfahrens oft Monate vergehen.

Hier die Entscheidungsgründe, BVerfG, 1 BvR 569/05 vom 12.5.2005, im Wortlaut:
Sie ist unzulässig, weil die Beschwerdeführer durch die Ablehnung auch der Sozialhilfe nicht gesondert beschwert sind. Der Träger der Sozialhilfe hat Leistungen vor allem deswegen abgelehnt, weil er die Beschwerdeführer für erwerbsfähig hielt (vgl. § 21 Satz 1 SGB XII, § 5 Abs. 2 Satz 1 SGB II). Ein Hilfebedürftiger kann jedoch, solange die Frage seiner Erwerbsfähigkeit nicht geklärt ist, Leistungen nach dem SGB II in Anspruch nehmen, weil der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach § 44 a Satz 2 und 3 SGB II vorleisten muss, bis die Einigungsstelle entschieden hat. Dies ist dem Hilfebedürftigen auch zumutbar (vgl. SG Hamburg, S 53 SO 84/05 ER vom 16. März 2005, JURIS).
[/quote]
http://www.sozialhilfe24.de/news_anz16.html
 

biegeziege

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Nein, nele, als erwerbsunfähig hat man mich nicht eingestuft.

Im Bescheid steht wörtlich drin "der Bescheid über die Bewilligung von Leistungen nach SGB II wird hiermit aufgehoben. Grund der Aufhebung: Unterbringung in einer stationären Einrichtung für länger als 6 Monate." Keine weitere Erläuterung, nur Rechtbehelfsbelehrung und dass ich mich nun selber irgendwo krankenversichern müsste.

Wo ist der Unterschied zwischen gerichtlichem Eilverfahren und EA?

(Klingt alles kompliziert, aber noch sehe ich halbwegs durch. Offensichtlich wächst man an seinen Aufgaben. Was man so alles dazulernt............)
 

nele

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nur Rechtbehelfsbelehrung und dass ich mich nun selber irgendwo krankenversichern müsste.
oh mann, und das in deinem fall. dann brennt nun wirklich der ofen.

biegeziege, einen unterschied zwischen EA und eilverfahren gibt es nicht. du kannst eineEA 'normal' beantragen, oder aber eine EA im eilverfahren beantragen. die EA im eilverfahren wird schneller vor dem richter liegen. und das wäre bei dir jetzt wohl angebracht.

da hilft dir beim SG ebenfalls der rechtspfleger oder, wenn du rechtsschutzversichert bist, ein guter anwalt.
nach meiner ansicht kennen sich die rechtspfleger aber sehr gut aus und helfen dir beim aufsetzen.

an deiner stelle würde ich aber zusätzlich auch - und da musst du sowieso wegen der bescheinigung hin- bei der krankenkasse nachfragen, welche karrenzzeit du hast, wenn die ARGE keine beiträge mehr zahlt.

ich würde auch den rat von kalle nicht vergessen und beim sozialamt nachfragen. der konkurrenzkampf der ämter kann für dich doch aufschlussreich sein. ;) eventuell kann man von dort aus auch bei der ARGE intervenieren, dass du im august noch geld bekommst.

es tut mir wirklich leid für dich. in deiner situation möchte ich diese belastung jetzt nicht durchstehen müssen. aber trotzdem solltest du nun ganz schnell handeln. schaffst du das alles?
 

Arco

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an deiner stelle würde ich aber zusätzlich auch - und da musst du sowieso wegen der bescheinigung hin- bei der krankenkasse nachfragen, welche karrenzzeit du hast, wenn die ARGE keine beiträge mehr zahlt.
... nach meiner Meinung sind das 4 Wochen nach der letzten Beitragszahlung.

... wichtig evtl. auch nicht länger als 3 Monate ohne KV da sonst kommt man nicht mehr in die gesetzliche KV zurück ! !

Deswegen, da ja auch ersichtlich ist das der Bescheid offensichtlich falsch und auf einer unrichtigen Grundlage beruht sofort zu einem Fachanwalt der die EA vor dem SG durchzieht.

Gründe gibt es genug - von der drohenden Hilfebedürftigkeit bis zur nicht bestehenden Krankenversicherung ....
 

biegeziege

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So, da bin ich mal wieder.

Erstmal möchte ich allen Beteiligten hier mal ganz dolle danken, man fühlt sich nicht mehr so alleingelassen, wenn man hier so viele hilfreiche Antworten bekommt. :)

Werde Euch nun wieder mit Fragen belästigen.

1.) Bin in der AOK versichert, wie hält diese das gewöhnlich mit der Karenzzeit, weiß das rein zufällig jemand (bis ich da Montag fragen kann, habe ich mir wahrscheinlich alle Fingernägel abgekaut und graue Haare vom Grübeln)?

2.) Der Fachanwalt (wie finden?) ist sicher die beste Methode, eine Rechtschutzversicherung habe ich nicht. Nicht jeder Anwalt arbeitet auf Grundlage eines Beratungsscheines (eher die wenigsten, soweit ich weiß). Wie komme ich an einen guten Anwalt, der mir helfen könnte?

3.) Habe ich überhaupt eine Chance, dieses Eilverfahren beim Sozialgericht binnen 14 Tagen durch zu kriegen? Der Bescheid der ARGE erreichte mich immerhin "schon" 19 Tage vor Leistungsende und da sind auch noch Wochenenden zwischen...

4.) Für den Sozialhilfeantrag habe ich seit Freitag abend alle Unterlagen fertig zusammengetragen, Antrag ist ausgefüllt und versandfertig. Lieber auch per Fax schicken? Wie lange dauert so eine Bearbeitung? Doch sicher mehr als 14 Tage..............

Meingottwalter, ist das alles eine herzhafte Scheiße. Wenn ich Geld dafür hätte, sollte ich mich besaufen. Mein Blutzuckerwert ist seit drei Tagen so hoch, dass ich aus meinem Blut Schokolade machen könnte. Vielen Dank, dass Ihr solche Kommentare duldet, ich muss das mal rauslassen.
:kotz:
 

kalle

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Also, ersteinmal dürftest Du ja noch bis 01.08.06 versichert sein. Und dann ist die Karenzzeit meines Wissens 4 Wochen. Und drei Monate um freiwillig weiterzu zahlen oder für eine Bezahlung zu sorgen.

Da ich nicht weiss, wo wohnst Du, ist es natürlich schlecht zu sagen, wo es einen guten Anwalt gibt.
Mal bei der RA-Kammer anrufen.

Sicherlich sollte der Eilantrag innert 14 Tagen durch sein. Du kannst dieses auch direkt beim SG in Deiner Nähe abgeben. Der Rechtspfleger hilft Dir beim Formulieren. Alle Unterlagen mitnehmen und EA stellen.
Den Antrag würde ich persönlich bei Deinem Soialamt abgeben. Die sind meistens ein wenig freundlicher als die Arge. Auf dem Post- und Dienstweg dauert das alles zu lange.

Und natürlich kannst Du auch mal Deinen Frust rauslassen. So lange es nicht beleidigend wird sagt da keiner was. ;)
 

biegeziege

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Wen sollte ich auch beleidigen - sind ja echt alle nur nett zu mir und ich lese hier immer wieder interessante Dinge, die mich wirklich weiter bringen. Vielen Dank!!!!

Ich lasse das jetzt mal alles auf mich wirken. Freue mich auch auf jeden weiteren interessanten Hinweis!!!!
 
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biegeziege schreibt:
Dafür hab ich aber andere ungebetene Post bekommen. Meine ARGE streicht mir zum nächsten Monatsbeginn die Leistungen. Begründung: Da ich mich mehr als 6 Monate in einer stationären Einrichtung befinde.

Das stimmt nicht und ich weiß nicht, wie die da drauf kommen.
Was nun? Ich bin so verblüfft, ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen soll.
Wenn ich heute Widerspruch einlege, wird der doch keinesfalls vor August noch bearbeitet!!!!!
Du kannst dir wirklich nicht vorstellen, warum die denken, du seist in einer stationären Behandlung? Und deine Nachbarin wisse nichts?

Dann frag doch mal Heinz. Vielleicht kann er dir weiterhelfen:

biegeziege schreibt:
Nun hält er (meine Anmerkung: Heinz) sich derzeit bei Bekannten auf, die ihn im Notfall auch mal schnell zur Klinik (Herzzentrum) fahren könnten, die ungefähr eine Stunde entfernt ist. Da er auf diese Bekannten an seinem 136 km entfernten Wohnort nicht zurückgreifen kann, war er seit einer Operation im Januar nicht mehr in seiner Wohnung, eine Nachbarin gießt hin und wieder Blumen, lüftet und leert den Briefkasten.
Sicher kann man sich in verschiedenen Foren erkundigen. Aber bitte nicht in verschiedenen Varianten.
 

biegeziege

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Meine andere Anfrage war nicht so detailliert.
Eher eine überspitzte Darstellung in Richtung "worst case", denn die Aufenthalte in der eigenen Wohnung sind schon vorhanden.

Es ging mir dabei primär darum, zu erfahren, ob man sich in bestimmten Situationen in der eigenen Wohnung aufhalten MUSS. Denn wenn ich vier Tage pro Woche weg bin und das gerade dann die ARGE auftaucht, werten die das doch so, als wär ich gar nicht da.

Es tut mir leid, dass ich in diesem ersten Beitrag das nicht so deutlich gemacht habe, aber da dachte ich noch, man muss hier sogenannte "fiktive Situationen" ausdenken, wegen dieser Sache mit der nicht erlaubten Rechtsberatung.
 

Arco

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guten Morgen Biegeziege,

zu der letzten Antwort von Kalle nur mal ein Link wegen der Anwaltssuche

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/adressen/default.aspx

guggst du dann mal ob du fündig wirst - sonst wie Kalle geschrieben...

Achsooo, wie wir hier immer sonst auch schreiben, wenn möglich zu einem persönlichen Termin immer einen guten Bekannten mitnehmen (Zeuge) - hilft auch dir ;) ;) (ist dann nicht so langweilig auf dem Flur :mrgreen: )

Alles Gute ..... :daumen: :daumen:
 

biegeziege

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Auf die Sache mit dem Zeugen (mit aufs Amt nehmen) bin ich vorher nie gekommen. Müssen die vom Amt das akzeptieren???

Sinn macht das sicher wirklich, denn man selbst weiß vor lauter Aufregung über eventuelle Ungerechtigkeiten und freche Bemerkungen manchmal gar nicht, was man sagen soll. Ein Außenstehender bewahrt da wohl eher Ruhe und stellt auch schonmal die richtigen Fragen. Bei Telefonaten mit der ARGE hab ich manchmal jemanden mithören lassen, man fühlt sich dann nicht ganz so ausgeliefert.
 

Arco

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biegeziege schrieb:
Auf die Sache mit dem Zeugen (mit aufs Amt nehmen) bin ich vorher nie gekommen. Müssen die vom Amt das akzeptieren???

Sinn macht das sicher wirklich, denn man selbst weiß vor lauter Aufregung über eventuelle Ungerechtigkeiten und freche Bemerkungen manchmal gar nicht, was man sagen soll. Ein Außenstehender bewahrt da wohl eher Ruhe und stellt auch schonmal die richtigen Fragen. Bei Telefonaten mit der ARGE hab ich manchmal jemanden mithören lassen, man fühlt sich dann nicht ganz so ausgeliefert.
Ja, du kannst einen Beistand mit zum Amt nehmen und das können die dir nicht verbieten.

Das Wort Zeuge würde ich so dann nicht in den Mund nehmen - Beistand hört sich besser an und ist auch der behördliche Name dafür.

So, nur eins - dieser Beistand sollte erstmal nur ruhig danebensitzen und sich alles anhören.

Er darf auch was sagen, nur gilt dann das gesprochene Wort dieses Beistandes als wenn du es gesprochen hast - außer du widersprichst sofort. Ist die Gesetzeslage - hört sich aber schlimmer an wie es ist.

Also wenn es geht immer so eine Person des Vertrauens mitnehmen.
 

biegeziege

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Herzlichen Dank für die netten Antworten.
Gut zu wissen ;o)
 

biegeziege

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Danke nochmal an alle, die mir hier helfend zu Seite standen.

Dank Eurer Hilfe und somit Eilantrag beim Sozialgericht wurde innerhalb von 3 Tagen mein Widerspruch bei der ARGE bearbeitet und diesem vollständig entsprochen. Heute kam der Scheck!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Ohne Eure Tipps und ausführliche Ratschläge würde ich jetzt vermutlich monatelang auf eine Widerspruchsbearbeitung warten, hätte Ärger mit dem Vermieter usw........ Es ist schön, einmal gegen diese Behördenwillkür zu gewinnen!!! :hug:
 

kalle

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:daumen:
Immer gerne (hoffentlich nicht nötig ;) ) wieder.
:daumen: :daumen: :daumen:
 

Heiko1961

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Hallo biegeziege,
es freut mich das alles gut gegangen ist.
:) :)
Zum Punkt GdB, schau mal hier rein http://www.elo-forum.org/forum/ftopic10196.html
:daumen: betrifft meine Frau.

Ihr wurde übrigens das Alg II nicht gestrichen. Es ist alles nur Willkür der Arge. Die sehen alle nicht durch.

Mein Schwerbehindertenausweis haben die schon zwei Jahre (in meine Akte). Heute bekomme ich ein Schreiben, ich solle den Bescheid und Ausweis in Kopie hinschicken. Der Brief kam aber nicht von meinem SB. Das war ein anderes Huhn. Die sehen nicht durch. Naja, sie bekommt Den per Mail, mit einer schönen Antwort.

Gruß, Heiko ;)
 

biegeziege

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:)
Schöne Geschichte. Der Kampf steht mir ja noch bevor, der Antrag läuft, nun heißts WARTEN.
:pause:
Ich hab hier prima gelernt, dass man sich nichts gefallen lassen darf.
Wenn die in der ARGE meinen Namen hören oder lesen, wird denen bestimmt schon "warm ums Herz"... mal sehen, ob das dem Versorgungsamt auch bevorsteht.
:)
 

biegeziege

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Hallo an alle,

ich bins nochmal.

Dank Eurer netten Ratschläge, einiger Formulare und Kopien habe ich nun meinen Behindertenausweis mit einem GdB von 50% erhalten.

Auch andere Themen lese ich hier oft mit und bin schon auf den einen oder anderen Schachzug gestoßen, der mir auch gleich persönlich weitergeholfen hat.

Herzlichen Dank.
:)
 
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