GdB 50 Vorteil, oder eher Nachteil?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Balkonia

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Juli 2009
Beiträge
214
Bewertungen
1
Hallo zusammen,
ich weiß jetzt nicht recht, was ich machen soll!
Soll ich von GdB 40 auf GdB 50 hochstufen lassen?
Einerseits hat man zwar mehr Schutz, aber andererseits bekommt man dann vielleicht gar keine Stelle!
VG Balkonia
 

larifari33

Elo-User*in
Mitglied seit
20 Februar 2007
Beiträge
296
Bewertungen
10
Hallo zusammen,
ich weiß jetzt nicht recht, was ich machen soll!
Soll ich von GdB 40 auf GdB 50 hochstufen lassen?
Einerseits hat man zwar mehr Schutz, aber andererseits bekommt man dann vielleicht gar keine Stelle!
VG Balkonia

Hallo Balkonia


Du bekommst mit 40 % genauso schwer oder leicht eine neue Stelle wie mit 50 % - allerdings bekommst Du ab 50 % Behinderung einen Behindertenausweis und der wiederum bringt Dir einige Vorteile ( zb.bei der Lohnsteuer )


Gruß aus München
 

ela1953

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.391
Bewertungen
1.562
Hallo Balkonia


Du bekommst mit 40 % genauso schwer oder leicht eine neue Stelle wie mit 50 % - allerdings bekommst Du ab 50 % Behinderung einen Behindertenausweis und der wiederum bringt Dir einige Vorteile ( zb.bei der Lohnsteuer )


Gruß aus München
auch mit 40 bekommt man schon eine Ermäßigung bei der Lohnsteuer

nur nicht so viel wie bei 50
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.049
Bewertungen
13.055
Hallo,

und wenn man gar keine Lohnsteuer zahlt, weil man kein steuerpflichtiges Einkommen hat, bekommt man gar nichts:icon_neutral:

Balkonia, einen Antrag auf Erhöhung kannst du jederzeit stellen, wenn es neue gesundheitliche Probleme gibt oder sich die bestehenden weiter verschlimmert haben.

Es ist gut wenn du da direkt aktuelle Befunde /Klinikberichte mitschickst, nicht immer fordert das Versorgungsamt auch wirklich bei den angegeben Ärzten was an.

Den GdB 50 zu erreichen ist oft nicht so leicht, bei meinem Mann mußten wir auch erst Widerspruch einlegen.
Hast du die 40 ohne jede Einschränkung oder ist da eine Überprüfung vorgesehen?

Es ist nämlich auch möglich, dass ein GdB herabgesetzt wird wenn das Versorgungsamt zu der Ansicht kommt "es wäre alles nicht mehr so schlimm".
So ein Erhöhungsantrag ist daher nicht ganz ohne Risiko, je nachdem, welche der bisher berücksichtigten Beeinträchtigungen auch weiterhin anerkannt werden muß.

Irgendwelche "Vorteile" haben sich für meinen Mann aus der Schwerbehinderung bisher nicht ergeben, Steuern zahlen wir nicht (außer im Laden die "Märchensteuer"), Ermäßigungen gibt es höchstens mal bei Veranstaltungen, die er auf Grund seiner Krankheiten ohnehin nicht mehr besuchen kann.

Nur seine Firma war "begeistert, da sie ihn nun noch schwerer loswerden kann, allerdings war er sowieso schon von der AfA gleichgestellt.

Den wirklichen Vorteil hat er erst in gut 5 Jahren, da kann er dann in Rente für Schwerbehinderte gehen und muß nicht mehr weiter um die EM-Rente kämpfen.

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
hallo usammen,

hier hab ich eine kleine zusammenfassung über die jeweiligen vergünstigungen bei GdB 50. was auch intressant ist grad bei steurermäßigungen ist die sache mit dem auto, sobald ein merkzeichen H, B, oder G miteingetragen ist wird auch auf antrag die KFZ steuer halbiert auch im ALG II bezug und unabhängig von der tatsache ob man einkommensteuer zahlt. als auch auf die merkzeichen achten.

GdB - Grad der Behinderung - Schwerbehinderung, Versorgungsamt

liebe grüße von barbara
 

jockel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.011
Bewertungen
1.352
... Den wirklichen Vorteil hat er erst in gut 5 Jahren, da kann er dann in Rente für Schwerbehinderte gehen und muß nicht mehr weiter um die EM-Rente kämpfen.

MfG Doppeloma
Da muß ich aber laut lachen, wenn ich an die erschwerten Zugangsbedingungen zur Altersrente für Schwerbehinderte denke. Wer keine 35 versicherungspflichtversicherte Arbeitsjahre oder Anrechnungsjahre oder Berücksichtungszeiten oder Ersatzzeiten usw. nachweisen kann, der kann sich seine Altersrente sonstwo hinschmieren, weil sie wegen nichterfüllter Zugangsbedingungen nicht bewilligt wird.

Es wird im Laufe der neoliberalen Unterdrückungsherrschaft nicht besser, sondern nur noch schlimmer. An der Schaffung von sozialen Gemeinheiten sind unsere Machthaber immer kreativ und wissen mit Hinherhältigkeiten zu überraschen.

siehe Altersrente für schwerbehinderte Menschen - 2. Aufzählungspunkt

Keine erfüllten Zugangsvoraussetzungen - keine Altersrente. Ist doch im Sinne von Franz Müntefering: Wer die ganzen Jahre arbeitslos war, braucht auch nichts zum Essen, höchstens eine ehrliche Antwortmitteilung der Ämter - Briefumschlag mit Cyankalikapsel drin, denn das ist genau die neoliberale, einzig ehrliche Antwort dieser Bundesregierung und Lakaienbehörden.

In der Nazizeit gab es offenen Ausrottungsterror gegen soziale Minderheiten in Form von T4-Aktionen (Euthanasie) - mit der Vernichtung von Behinderten per Gas und Giftspritzen hatte man die industrielle Massenvernichtung erprobt.

In der BRD sind die Ausrottungspraktiken von sozialen Minderheiten immer noch auf der Tagesordnungen, nur versteckter und gesetzlich verordnet. Wenn Vertreter von Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP ihr dreckiges Maul aufmachen, dann lügen, betrügen, bestehlen und berauben sie das Volk. Bei soviel Falschheit und Heuchelei kann man nur noch sich laufend übergeben. Aber feste den frommen Biedermann in der Kirche schauspielermäßig geben. Man ist ja für christliche Nächstenliebe - auf dem Papier - nie aber im wirklichen Leben. Vorne hui - hinten pfui!

Ausweichen könnte man dann immer noch auf die zu beantragende Grundversorgung der Kommune. Sollte man meinen. Aber bis es dann soweit ist, haben es die neoliberalen Unternehmerparteien geschafft, alle Sozialsysteme wegen unnötiger Bürokratie abzuschaffen oder in privatisierte Abzockversicherungen umzustrukturieren.
 

wk2013

Neu hier...
Mitglied seit
29 April 2010
Beiträge
68
Bewertungen
15
:icon_neutral: :icon_eek:

Jaja, unter den Kommunisten war alles besser. :icon_neutral:
Kannst du bei so viel Hass gegen Deutschland eigentlich noch klar denken ?

Logisch gibt es Probleme im Land aber so wie du sie darstellst sind sie nicht. Im übrigen haben die Mitteldeutschen keinen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt, bekommen aber reichlich raus. Da beschwert sich niemand, gell ?
:icon_kotz:
 

jockel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.011
Bewertungen
1.352
hallo usammen,

hier hab ich eine kleine zusammenfassung über die jeweiligen vergünstigungen bei GdB 50. was auch intressant ist grad bei steurermäßigungen ist die sache mit dem auto, sobald ein merkzeichen H, B, oder G miteingetragen ist wird auch auf antrag die KFZ steuer halbiert auch im ALG II bezug und unabhängig von der tatsache ob man einkommensteuer zahlt. als auch auf die merkzeichen achten.

GdB - Grad der Behinderung - Schwerbehinderung, Versorgungsamt

liebe grüße von barbara
Wer in der glücklichen Lage ist, ein berufstätiger Schwerbehinderter zu sein, kann auch drei Finanzzuschüsse bei der gesetzlichen Rentenversicherung beantragen, wenn

- die Schwerbehinderung dauerhaften Charakter trägt
- der AG ungünstige Arbeits- und Schichtzeiten hat, die schlecht mit den Fahrplänen des ÖPNV abgestimmt sind
- längere Fußwege nötig wären
- das Arbeitsverhältnis sozialpflichtversichert und dauerhaft ist

Der erste Zuschuß ist zum Erwerb der Fahrerlaubnis gedacht,
der zweite Zuschuß ist ein einkommensabhängig gestaffelter Kaufzuschuß (Kfz-Hilfe genannt) zum Erwerb eines Neu- oder -Gebrauchtfahrzeugs,
der dritte Zuschuß ist für die behindertengerechten Umbauten am Fahrzeug vorgesehen.

Das gilt wohlgemerkt nur für berufstätig Schwerbehinderter. Die Anträge können aller 5 Jahre wiederholt werden.

Wer arbeitslos und -suchend ist als Schwerbehinderter hat Pech bei der Antragstellung auf diese 3 Zuschußarten.

Hier wird sehr deutlich, daß unsere Machthaber Schwerbehinderte nicht mehr in Lohn und Brot auf dem 1. Arbeitsmarkt haben wollen. Die Aufrechterhaltung ihrer beruflichen Mobilität und Flexibilität soll schrittweise beseitigt werden. Hatt ein schwerbehinderter aus Vorzeiten seiner Arbeitslosigkeit ein Behindertenfahrzeug, so muß es irgendwann zu Reparaturen, Inspektionen, Durchsichten. Je älter, desto kostspieliger und irgendwann kann das ein Alg-II-Empfänger auch nicht mehr stemmen. Dann hat man den arbeitslosen, jobsuchendenden Schwerbehinderten dort, wo man ihn hin will.
 

jockel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.011
Bewertungen
1.352
:icon_neutral: :icon_eek:

Jaja, unter den Kommunisten war alles besser. :icon_neutral:
Kannst du bei so viel Hass gegen Deutschland eigentlich noch klar denken ?

Logisch gibt es Probleme im Land aber so wie du sie darstellst sind sie nicht. Im übrigen haben die Mitteldeutschen keinen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt, bekommen aber reichlich raus. Da beschwert sich niemand, gell ?
:icon_kotz:
20 Jahre Zwangseinheit machen es doch deutlich, wohin der Karren mit der Wende läuft!

Richtung Kolonialisierung der deutschen Ostgebiete zu untreuen Händen. Westdeutsche Spekulanten waren scharf auf Grund und Boden, auf Immobilien und das wenige Hab und Gut der Ossies.

Wo sind denn die sozial blühenden Landschaften im deutschen Osten?

Beim ostdeutschen Volk nicht, bei den Unternehmern kommen sie an.

In die bundesdeutschen Rentenkassen haben Ossies nichts eingezahlt?

Uns muß man doch erst beibringen, wie man die Ärmel zum bevorstehenden Arbeiten richtig hochkrempelt, geschweige denn, daß die Ossies überhaupt gearbeitet hatten. Alles nur geschauspielert. Stimmt's?

Frage mich dann allerdings nur, warum es die oben genannten Westspekulanten gab, uns den Grund und Boden, Immobilien, das wenige Hab und Gut abluchsen mußten. Sind wohl auch keine Ergebnisse aus erbrachten Arbeitsleistungen gewesen oder wurden daraus finanziert?

Selbstverständlich war man in der DDR nie sozialpflichtversichert gewesen. Es gab dort keine Sozialversicherungssysteme, nach Deiner Feststellung.

Da frag ich mich nur, warum ich nach Lohnsteuertabelle meine Lohnsteuern und 10% vom Brutto meinen SV-Pflichtversicherungsbeitrag Monat für Monat abführen mußte und weitere 10% vom Brutto in die Freiwillige Zusatzrentenversicherung (FZRV) einzahlte.

Die Lohnsteuern wanderten in die öffentlichen Haushalte der DDR und die SV-Pflichtbeiträge bzw. die FZR-Beiträge in die gesetzliche Sozialversicherung der DDR. In der DDR gab es zusammengefasst

- die gesetzliche Sozialversicherung für Arbeiter und Angestellten
- die gesetzliche Sozialversicherung für Bauern, Handwerker, Händler, Kleingewerbetreibende bei der Staatlichen Versicherung der DDR
- Die Reichsbahn, das Gesundheitswesen, die Kommunen, die Staatsbehörden, die Seefahrt, der Bergbau hatten ihre eigenen Zusatz- und Versorgungssysteme
- Angehörige der medizinischen, pädagogischen, technischen Intelligenz hatten ihre Altersintelligenzversorgung

Eine Aufteilung der Sozialversicherung in KV, PV, RV, AV und UV gab es nicht. Demzufolge war auch der Verwaltungsapparat erheblich kleiner. Die Bewilligungen und Abrechnungen der Sach- und Geldleistungen liefen in der DDR bis zur Wende bei der SV weitestgehend edv-los auf Basis von Versichertenkarteien. Die Bescheide waren erheblich kleiner und in der Umgangssprache allgemeinverständlich verfasst. Sach- und Geldleistungen wurden an die Versicherten trotz der manuellen Bearbeitung pünktlich gezahlt, weil das in den Betrieben die Lohnbuchhaltungen mit erledigten und es in den Ortschaften die Verwaltungsstellen der SV gab.

Jetzt vergleiche mal die bundesdeutschen Bescheide: endlose Handtücher, die kein Mensch nachvollziehen kann und trotz moderner EDV-Technik gibt es häufig ausbleibende Bescheide, Sach- und Geldleistungen.

Jede Versicherungsart hat ihre eigenen Behörden. Häufig werden Versicherte von Pontius zu Pilatus ergebnislos geschickt. Eine zentrale Planung und Abrechnung über alle Versicherungsarten und Strukturen gibt es nicht. Da weis die linke Hand nicht, was die rechte macht - schon wegen des vorgeschobenen Datenschutzes, abgesehen, daß es keine einheitlichen EDV-Schnittstellen gibt.

Mit der Wende haben sich diese DDR-SV-Systeme nicht in Luft aufgelöst oder wurden die Kassenbestände an die DDR-Bürger ausgezahlt. Nein die finanziellen Bestände gingen in die Sozialkassen der westdeutschen KV, PV, RV, AV und UV ein, wurden vereinnahmt. Also haben wir auch in die bundesdeutschen SV-Kassen eingezahlt.

Mit dem Einigungsvertrag wurde der Eigentumssschutz darauf zugesagt. In Wahrheit wurden aber durch nachfolgende, bundesdeutsche Raubgesetzgebung der Eigentumsschutz Stück um Stück ausgehöhlt und beseitigt, Rentenansprüche absichtlich falsch gewertet und anerkannt oder völlig ignoriert. So tritt das Kolonialverhalten des Westens zutage.

Den ostdeutschen Frauen gönnt man auch ihre Altersrenten nicht, die auf jahrelanger Berufstätigkeit und SV-Beitragszahlung beruhen. Da gibt es Politiker, Medien und Bürger im Westen, die ihnen ihre Altersrenten absprechen, weil nichtberufstätig gewesene Frauen im Westen eben niedrigere Altersrenten beziehen. Dafür sollte man aber mal die Einkommen der Männer im Osten und Westen miteinander vergleichen, aus denen die Witwenrenten abgeleitet werden.

Im Westen gibt es die kleine und große Witwenrente ab Zeitpunkt des Todesfalls dauerhaft bis zum Eintritt der verwitweten Frau in das eigene Rentenalter, im Osten gab es zum Zeitpunkt des Todesfall eine dreimonatige Übergangsrente und danach ruhte die Witwenversorgung bis zum 60. Lebensjahr. Erst dann gab es die Witwenrenrente zu 60% der theoretischen Altersrene des verstorbenen Mannes. Bis heute gibt es keine Rentenangleichung zwischen West- und Ostwitwenrenten.
 

wk2013

Neu hier...
Mitglied seit
29 April 2010
Beiträge
68
Bewertungen
15
@jockel
Du überforderst mich jetzt mit deiner Aufzählung :icon_kinn:
Ich sagte ja es gibt Mißstände und die sind von oben gewollt.Es ist nicht alles ok, was hier so läuft.
Dank dir für deine Ausführungen. :icon_daumen:

PS: Ich hab mich riesig über die Wiedervereinigung gefreut, wie eben die große Mehrheit der deutschen auch. Wir schweifen aber ab. :icon_wink:
 

jockel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.011
Bewertungen
1.352
@jockel
Du überforderst mich jetzt mit deiner Aufzählung :icon_kinn:
Ich sagte ja es gibt Mißstände und die sind von oben gewollt.Es ist nicht alles ok, was hier so läuft.
Dank dir für deine Ausführungen. :icon_daumen:

PS: Ich hab mich riesig über die Wiedervereinigung gefreut, wie eben die große Mehrheit der deutschen auch. Wir schweifen aber ab. :icon_wink:
Man darf eben nicht alles glauben, was Dir die Machthaber an Märchen erzählen. Wenn die ihr Maul aufmachen, kommen nur Lügen raus.

Bei der Wiedervereinigung war ich von vornherein mißtrauisch und skeptisch, grad' wenn Unternehmer in der Politik mitmischen. Geb solchen Leuten nie politische Macht in die Hand. Da kommt nur sozialer Flurschaden fürs ganze Volk raus. Die intessiert nur ihr eigener Vorteil und ihre immer dicker werdende Brieftasche. Sonst nichts.

Es war keine Wiedervereinigung, die von unten gewollt war. Es war eine Zwangsvereinigung von oben, zum einseitigen Vorteil für westliche Unternehmer.

Das hat man nur mit dem Begrüßungsgeld schön kaschiert. Das war schon Beschiß genug. Wo ist denn das Begrüßungsgeld hängengeblieben? In den Geschäften und Ortschaften, wo es die jeweilige Kommune auszahlte. Also hat es zumeist den damaligen Randzonengebieten genutzt, allerdings wie der Tropfen auf dem heißen Stein.

Es wächst auch nicht zusammen, was zusammengehört, sondern in allen Himmelsrichtungen nur reich zu reich und arm zu arm. Die Armen aus allen Himmelsrichtungen lassen sich von den Reichen allerdings allzu gern gegen die anderen Armen aufhetzen und die Reichen erfreuen sich auf den Logenplätzen sitzend, daß diese Ausspielerei so Klasse funktioniert.

Wann durchschauen die Armen endlich von Anfang an dieses Austricksen.

Die Reichen sind untereinander organisiert, handeln geschlossen und einheitlich gegen's Volk. Umgekehrt sieht's dagegen bescheiden aus. 20 Jahre Einheit müssten eigentlich langen, damit man sich auch unten einig ist und gegenseitig hilft.

Ich finde nicht, daß wir vom Thema abschweifen. Wir müssen jeweils von den Arbeits- und Lebensverhältnissen des anderen Bevölkerungsteils in Ost und West, Nord und Süd lernen, wie diese Verhältnisse waren und heute sind.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.048
In diesem Thread hier geht es aber um was anderes. Also bitte hier beim Thema bleiben und das andere in einem anderen Thread diskutieren.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.049
Bewertungen
13.055
Hallo Jockel,

Da muß ich aber laut lachen, wenn ich an die erschwerten Zugangsbedingungen zur Altersrente für Schwerbehinderte denke. Wer keine 35 versicherungspflichtversicherte Arbeitsjahre oder Anrechnungsjahre oder Berücksichtungszeiten oder Ersatzzeiten usw. nachweisen kann, der kann sich seine Altersrente sonstwo hinschmieren, weil sie wegen nichterfüllter Zugangsbedingungen nicht bewilligt wird.

Du darfst davon ausgehen, dass mein Mann diese Zugangsvoraussetzungen komplett aufzuweisen hat, trotzdem Danke für den Hinweis:icon_daumen:

Er weist auch aktuell alle Zugangsvoraussetzungen für eine EM-Rente auf, jedenfalls sind alle seine Ärzte und die Kliniken in denen er in den letzten 4 Jahren war der Meinung, dass er zu krank ist, um noch zu arbeiten!

Die (entscheidenden!) Gutachten der DRV- Ärzte halten ihn jedoch für Vollzeit arbeitsfähig, jedenfalls wenn durch den AG die diversen Einschränkungen seiner Arbeitsfähigkeit beachtet werden:confused:

Ich stimme dir durchaus auch in einigen deiner weiteren Ausführungen zu, gebe allerdings auch Gelibeh recht, dass es hier nicht wirklich ins Thema passt:icon_evil:


MFG Doppeloma
 

jockel

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
Beiträge
6.011
Bewertungen
1.352
... Die (entscheidenden!) Gutachten der DRV- Ärzte halten ihn jedoch für Vollzeit arbeitsfähig, jedenfalls wenn durch den AG die diversen Einschränkungen seiner Arbeitsfähigkeit beachtet werden:confused:...

MFG Doppeloma
Bei Gutachten ist das immer so:

Wer davon betroffen ist, die Kosten zu zahlen, der bringt, um sich von Pflichten zu befreien, ein entlastendes Gegengutachten. Gutachter beurteilen nur das, was ihr Auftraggeber erwartet. Deshalb spricht man auch von Gefälligkeitsgutachten. Also, wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing.

So kaufen sich unsere Leistungseliten ihr Recht und Otto Normalbürger soll sich dem fügen. Haben wir wieder einmal ein Beispiel wie bundesdeutsche Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat nach Mafiaart funktioniert.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten