Gasversorger verdoppelt meinen geschätzten Gasverbrauch

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
Hallo,

Ich bin grad umgezogen. Geheizt wird in der neuen Wohnung (70m2) mit Gas.
Bei den meisten Vergleichsportalen wird eine 70m2 Wohnung mit ca 10000kw/h im Jahr eingestuft, also habe ich meinen Vertrag auch so abgeschlossen.
Nun habe ich eine E-Mail bekommen das der Versorger sich mit dem Gasversorger meines Vormieters in Verbindung gesetzt hat und dieser eine erhöhte Verbrauchsprognose angegeben hat sodass ich nun auf !! 21500 kw/h // eingestuft wurde. Mein monatlicher Abschlag hat sich so mal eben verdoppelt!
Ändern kann man das wohl in 3 Monaten, falls die Prognose doch nicht richtig ist.
Ich weiß das mein Vormieter mit seiner Freundin hier gewohnt hat und die Heizungen gerne alle aufgedreht hat. Ich wohne alleine hier.
Was kann ich nun tun? Jeder normale Mensch müsste doch merken das 21500kw/h utopisch sind.
 
E

ExitUser

Gast
Ich kenne das so das Abschläge frei vereinbar sind also nach belieben geändert werden können und zwar vom Abnehmer
Ich bin allerdings immer Kunde bei Unternehmen die Ethik Großschreiben und transparent arbeiten
Das kann bei Firmen die auf Gewinnmaximierung aus sind anders sein, da zählt jeder Cent
vor allem wenn es subventionierte Neuverträge sind
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
Mein Vertrag läuft seit dem 15.05., bestätigt wurde er aber am 9.05.. heißt, die 14 Tage Widerrufsfrist ist knapp vorbei, versuchen werde ich es aber dennoch.
 

Archibald

Super-Moderation
Mitglied seit
8 August 2008
Beiträge
1.211
Bewertungen
1.948
Das kann bei Firmen die auf Gewinnmaximierung aus sind anders sein, da zählt jeder Cent
vor allem wenn es
Entschuldige, aber der Unfug kann so nicht stehen bleiben.
Von der Festlegung des Abschlags profitiert der Versorger nie denn er muss ja zu viel Gezahltes wieder rückerstatten.

Hier kann man den Versorger anweisen die Abschlagshöhe zu reduzieren weil der Verbrauch aus diversen Gründen nicht mit dem des Vormieters korreliert.
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
Und was wenn dieser sich weigert ?
Laut Versorger ist dies erst nach 3 Monaten möglich (sofern sich in den drei Monaten eine Fehleinstufung sehen lässt).
Mit ist es grad finanziell aber nicht möglich drei Monate lang diese Abschläge zu zahlen.
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
Ich würde nun von 131€ auf 117€ runtergestuft 😂 was immer noch weit von den vereinbarten 69€ für 10000kw/h entfernt ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Gibt es in dem Haus noch mehr Wohnungen die von der Größe her deiner entsprechen und könntest du dazu die Verbräuche bei den Nachbarn erfragen?

Vielleicht könntest du gegenüber dem Versorger dann mit diesen Werten argumentieren und belegen, daß der Verbrauch deines Vormieters überdurchschnittlich hoch war.

Hier was allgemeines zur Höhe von Abschlagszahlungen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Dann wird dir nicht viel anderes übrig bleiben, als nochmals mit dem Versorger „zu verhandeln“. Biete ihnen an, die ursprünglichen 10000 kw/h um 20% „Sicherheitszuschlag“ zu erhöhen und erkläre nochmals deutlich, daß du mit einer Verdopplung des ursprünglichen Wertes in keinem Fall einerstanden bist.

Mach das per Telefax und adressiere das Schreiben an die Geschäftsführung des Unternehmens.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ich bin grad umgezogen. Geheizt wird in der neuen Wohnung (70m2) mit Gas.
Bei den meisten Vergleichsportalen wird eine 70m2 Wohnung mit ca 10000kw/h im Jahr eingestuft, also habe ich meinen Vertrag auch so abgeschlossen.
Nun habe ich eine E-Mail bekommen das der Versorger sich mit dem Gasversorger meines Vormieters in Verbindung gesetzt hat und dieser eine erhöhte Verbrauchsprognose angegeben hat sodass ich nun auf !! 21500 kw/h // eingestuft wurde. Mein monatlicher Abschlag hat sich so mal eben verdoppelt!
Hatte deine alte Wohnung auch Gasheizung? Dann evtl. dem Versorger mal die letzten 1-2 Rechnungen zukommen lassen.
 

DonOs

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 Februar 2014
Beiträge
1.930
Bewertungen
3.639
das der Versorger sich mit dem Gasversorger meines Vormieters in Verbindung gesetzt hat

Da frag ich mal in die Runde, ist das überhaupt zulässig? Und was geht mich fremdes Elend an (Vormieter).

Nichts desto trotz hast du einen Vertrag abgeschlossen mit jenen und solchen Konditionen, eine einseitige Änderung also ohne dein Zutun würde ich mir so nicht gefallen lassen. Ebenso hat der Versorger die Möglichkeit nach der Jahresabrechnung höhere Abschläge, durch höheren Verbrauch geltend zu machen. Ich für meinen Teil zahle pro Monat rund 25% mehr an Energiekosten als der ursprüngliche Verbrauch, ich sehe das als kleines Sparschwein an, keine Zinsen aber auch keine bösen Überraschungen wenn die Jahresendabrechnung kommt. Gibt jedes Jahr viel zurück.
 
E

ExitUser

Gast
Entschuldige, aber der Unfug kann so nicht stehen bleiben.
Von der Festlegung des Abschlags profitiert der Versorger nie denn er muss ja zu viel Gezahltes wieder rückerstatten.
Mir ist nicht bekannt das zu viel bezahltes bei Strom, Gas, Wasser verzinst wird und das bedeutet das sehr wohl ein erheblicher Gewinn entsteht
Da geht es ja nicht nur um einen Abnehmer
Selbst wenn der Stromversorger selber keinen Zins auf sein Guthaben bekommt erhöht es den Cashflow was bessere Bankkonditionen zur Folge hat und falls er knapp bei Kasse ist geht er weniger in die Miese was dann auch wieder einen Geldwerten Vorteil hat.
Vom Schaden für den Abnehmer mal ganz zu schweigen falls er noch überziehen kann und das macht um nicht zu verhungern
zahlt er pro 50 € und Jahr ca 5€ drauf und wenn nicht hat er das Leid an seiner Seite
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
@DonOs

Habe grad im Kleingedruckten gelesen: „Nach Kontaktaufnahme mit ihrem Netzbetreiber kann eine Anpassung erforderlich sein“.

Mir fällt grad ein.. bei einer zu teuren Wohnung zahlt das Jobcenter ja die „normalen“ kosten. Bei einer Person sind das ja 50m2. Soweit ich informiert bin sind die Heizkosten bei 1,50€ pro m2. Sprich ich müsste ja 75€ vom JC für Gas/Heizen bekommen?
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
So, ich habe nun zum zweiten Mal, selbst nach dem ich das Schreiben an „die Geschäftsleitung“ adressiert habe genau die selbe Antwort bekommen.
Kundenservice wird dort wohl groß geschrieben.... :

vielen Dank für Ihre Nachricht, in der Sie um eine Senkung Ihres Abschlags bitten.

Die angegebene Verbrauchsprognose liegt unter der Prognose des Netzbetreibers, die wir zurzeit Ihren Abschlagszahlungen zugrunde gelegt haben.

Der für Sie zuständige Netzbetreiber Stadtwerke Hattingen GmbH hat uns einen Durchschnittsverbrauch an Ihrer Abnahmestelle in Höhe von 21448,57 kWh mitgeteilt.

Was können Sie tun, wenn Sie mit dieser Abschlagshöhe nicht einverstanden sind?

Senden Sie uns Nachweise über Ihren tatsächlichen Verbrauch. Dazu zählt die letzte Schlussabrechnung Ihres bisherigen Lieferanten oder regelmäßig abgelesene Zählerstände (z. B. der nächsten 3 Monate). Diese Nachweise werden dann daraufhin geprüft, ob eine Anpassung Ihrer Abschlagszahlungen vorgenommen werden kann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
So, ich habe nun zum zweiten Mal, selbst nach dem ich das Schreiben an „die Geschäftsleitung“ adressiert habe genau die selbe Antwort bekommen.
Kundenservice wird dort wohl groß geschrieben.... :

Ja, da wirst du wohl oder übel in den sauren Apfel beissen müssen und erst mal zahlen müssen.

Was können Sie tun, wenn Sie mit dieser Abschlagshöhe nicht einverstanden sind?

oder regelmäßig abgelesene Zählerstände (z. B. der nächsten 3 Monate).

Diese Nachweise werden dann daraufhin geprüft, ob eine Anpassung Ihrer Abschlagszahlungen vorgenommen werden kann.

Was in den Monaten Mai bis September/Oktober, also der „Hauptheizperiode“ natürlich echt Sinn macht.

Einen Energieausweis gibt‘s nicht zufällig für das Haus? Evtl. könnten man ja anhand des Ausweises nachweisen, daß dein Vormieter ein Powerheizer war?
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.321
Bewertungen
1.152
Der für Sie zuständige Netzbetreiber Stadtwerke Hattingen GmbH hat uns einen Durchschnittsverbrauch an Ihrer Abnahmestelle in Höhe von 21448,57 kWh mitgeteilt.
Man könnte da ja auch einmal zu diesen Stadtwerken hingehen und diese Stelle selbst entweder um Auskunft bitten und dabei auch das Schreiben zur Hand haben, welches nun zum zweiten Male gesendet worden sein soll, oder gleich zu denen wechseln, denn es könnte ja auch sein, daß die Auskunft de jetzigen Versorgers falsch ist?

Darüberhinaus ist es u. U. immer besser, per monatlichem Abschlag mehr zu zahlen und zurückzubekommen, als per monatlichem Abschlag weniger zu zahlen und nachzahlen zu dürfen.

Denn insbesondere ALG2-Empfänger und Co. kommen dann schon mal ins Grübel, wo sie denn nachzuzahlende Beträge hernehmen sollen.

Was in den Monaten Mai bis September/Oktober, also der „Hauptheizperiode“ natürlich echt Sinn macht.
Ist das jetzt Ironie?

Es macht immer Sinn, etwaige Zählerständer permanent zu kontrollieren; anders ist's doch gar nicht realistisch möglich, den eigenen Verbrauch hier zu steuern?
 

Daniell

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 August 2011
Beiträge
850
Bewertungen
20
@pinguin
Wechseln kann ich leider nicht, ich habe ja einen Vertrag abgeschlossen.
Sicher ist es besser monatlich einen höheren Abschlag zu zahlen um einen Puffer zu haben, sicher aber nicht das doppelte wie für eine Person bei
70m2 Empfohlen wird.

Was IronFist meint stimmt schon
In den kommenden drei Monaten werde ich die Heizung nicht anhaben, sprich... natürlich wird mein Verbrauch an Gas sehr gering sein.
 

RoxyMusic

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Oktober 2016
Beiträge
881
Bewertungen
642
Hast du auch eine Gastherme für die Warmwasserbereitung oder sind die Abschläge tatsächlich nur für die Heizung?
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.799
Bewertungen
512
Ich verstehe nicht so ganz das Problem. Bzw,. in der Theorie schon, in der Praxis aber nicht. Wenn der Gasversorger jetzt bei einem Umzug deutlich mehr Geld verlangt, muss doch das JC für mind. 6 Monate den erhöhten Abschlag übernehmen. Schließlich hast du dir ja nicht den deutlich höheren Abschlag ausgesucht. Zwar wird dann nach mindestens 6 Monaten vermutlich eine Kostensenkungsaufforderung kommen, aber bis dahin dürfte das Problem ja evtl. gelöst sein, z.B. durch die regelmäßigen Ableseintervalle und dem Zuschicken zum Netzbetreiber (was aber in der Tat nicht soviel Sinn macht im Sommer, aber wenn die es anbieten, nun gut).
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten