Gassperre - Versorger kommt mit Gerichtsvollzieher und Schlüsseldienst

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Disco Stu

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Vor 14 Tagen wurde uns wegen Heizkostenschulden von der GASAG das Gas abgestellt.

Die GASAG hatte, um die Sperrung durchführen zu können, zunächst beim AG einen Antrag auf Duldung eines GASAG Mitarbeiters in der Wohnung gestellt, da ich mich zunächst gegen die Sperrung in Form eines Widerspruchs gewehrt hatte.

Diesem Antrag der GASAG wurde aber stattgegeben. Der Schuldentilgungsversuch via Jobcenter- Darlehen blieb erfolglos.

Somit kam, wie schriftlich angekündigt, vor 14 Tagen der GASAG- Mitarbeiter mit dem Gerichtsvollzieher zu uns. Meine Frau war anwesend und hatte auch nicht den Zugang verweigert.

Zu unserem Erstaunen, hatte jedoch, entweder die GASAG oder der Gerichtsvollzieher, schon einen Schlüsseldienst mitgebracht, falls wohl die Wohnung von uns nicht geöffnet worden wäre.

Nun frage ich mich Folgendes:

Laut Gerichtsurteil bin nur ich dazu verurteilt worden, den GASAG Mitarbeiter in der Wohnung zu dulden um die Sperrung vornehmen zu können.

Hätte aber, im Falle einer Weigerung die Tür zu öffnen, zunächst erst noch ein separater Öffnungsbeschluss vorliegen müssen?

Wieso wird sofort ein Schlüsseldienst beauftragt, obwohl der Zugang zur Wohnung nicht verweigert wurde? Somit entstanden diese zusätzlichen Kosten für den Schlüsseldienst, ohne das es nötig gewesen wäre.

Hätte nicht der Schlüsseldienst erst dann beauftragt werden müssen, wenn die Tür nicht geöffnet worden wäre?

Obwohl meine Frau die Tür geöffnet hatte und dem GASAG Mitarbeiter und dem Gerichtsvollzieher den Zugang erlaubten, betrat auch der Schlüsseldienst unsere Wohnung. Ist das erlaubt?
 

Disco Stu

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Bisher habe ich noch keine Kostenaufstellung erhalten.

Der Schlüsseldienst wird sicher bezahlt werden wollen. Kommt nun darauf an, wer ihn beauftragt hat. Somit wird entweder der Gasanbieter die Kosten auf mich umlegen wollen oder die Gerichtskasse, wenn der Schlüsseldienst von GV beauftragt wurde. Was ich annehme.
 

Disco Stu

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War eigentlich meine Frau verpflichtet, den Zutritt zur Wohnung zuzulassen?

Das Gerichtsurteil zur Duldung in der Wohnung wurde nur gegen mich erlassen. Und der Gasvertrag läuft auch nur auf meinen Namen. Der Mietvertrag bzgl. der Wohnung läuft auf unser beider Namen. Hätte meine Frau als Teilmieter das Recht gehabt den Zugang zu verweigern?
 

VfLBochum

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Vor 14 Tagen wurde uns wegen Heizkostenschulden von der GASAG das Gas abgestellt.

Die GASAG hatte, um die Sperrung durchführen zu können, zunächst beim AG einen Antrag auf Duldung eines GASAG Mitarbeiters in der Wohnung gestellt, da ich mich zunächst gegen die Sperrung in Form eines Widerspruchs gewehrt hatte.

Diesem Antrag der GASAG wurde aber stattgegeben. Der Schuldentilgungsversuch via Jobcenter- Darlehen blieb erfolglos.

Somit kam, wie schriftlich angekündigt, vor 14 Tagen der GASAG- Mitarbeiter mit dem Gerichtsvollzieher zu uns. Meine Frau war anwesend und hatte auch nicht den Zugang verweigert.

Zu unserem Erstaunen, hatte jedoch, entweder die GASAG oder der Gerichtsvollzieher, schon einen Schlüsseldienst mitgebracht, falls wohl die Wohnung von uns nicht geöffnet worden wäre.

Nun frage ich mich Folgendes:

Laut Gerichtsurteil bin nur ich dazu verurteilt worden, den GASAG Mitarbeiter in der Wohnung zu dulden um die Sperrung vornehmen zu können.

Hätte aber, im Falle einer Weigerung die Tür zu öffnen, zunächst erst noch ein separater Öffnungsbeschluss vorliegen müssen?

Wieso wird sofort ein Schlüsseldienst beauftragt, obwohl der Zugang zur Wohnung nicht verweigert wurde? Somit entstanden diese zusätzlichen Kosten für den Schlüsseldienst, ohne das es nötig gewesen wäre.

Hätte nicht der Schlüsseldienst erst dann beauftragt werden müssen, wenn die Tür nicht geöffnet worden wäre?

Obwohl meine Frau die Tür geöffnet hatte und dem GASAG Mitarbeiter und dem Gerichtsvollzieher den Zugang erlaubten, betrat auch der Schlüsseldienst unsere Wohnung. Ist das erlaubt?
Es ist doch meines Wissens nach in Deutschland noch so: Wer die Musik bestellt,der muß sie auch bezahlen. Die reine Vermutung es könnte dem Gerichtsvollzieher der Zutritt verweigert werden,gibt noch lange keinen Grund einen Schlüsseldienst zu bestellen. Zum anderen hat der Schlüsseldienst sowieso nichts in der Wohnung zu suchen,der ist evtl.zum öffnen und schließen der Wohnungstür da.
 

Arania

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Ich würde Dir raten jetzt diese Baustelle mal zu schliessen, anstatt immer neue aufzumachen, wenn ich Deine Threads mal zusammen betrachte, vielleicht solltest Du auch alles in einem schreiben, es ist mühsam alles zusammenzusuchen
 

PhoenixEffect

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Es ist doch meines Wissens nach in Deutschland noch so: Wer die Musik bestellt,der muß sie auch bezahlen. Die reine Vermutung es könnte dem Gerichtsvollzieher der Zutritt verweigert werden,gibt noch lange keinen Grund einen Schlüsseldienst zu bestellen. Zum anderen hat der Schlüsseldienst sowieso nichts in der Wohnung zu suchen,der ist evtl.zum öffnen und schließen der Wohnungstür da.

Die werden sich da aber sicherlich auf das Verursacherprinzip berufen: Wäre die Tür geöffnet worden, wäre der Einsatz des Schlüsseldienstes nötig gewesen. Bei der vorhergegangenen Haltung zur Sperrung war davon auszugehen, dass die Tür nicht geöffnet wird :icon_kinn:
 

ROUTE99

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Hallo Disco Stu!
Phoenix Effect schreibt :
Wäre die Tür geöffnet worden, wäre der Einsatz des Schlüsseldienstes nötig gewesen.
Frage lebe ich auf einen anderen Stern, wenn die Tür geöffnet wird,wieso einen Schüsseldienst ?
Soll er die offene Tür nochmals öffnen. SUPER ANTWORT.
Also nicht jede Antwort ist hilfreich.
MFG.ROUTE))
 

PhoenixEffect

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Die werden sich da aber sicherlich auf das Verursacherprinzip berufen: Wäre die Tür nicht geöffnet worden, wäre der Einsatz des Schlüsseldienstes nötig gewesen. Bei der vorhergegangenen Haltung zur Sperrung war davon auszugehen, dass die Tür nicht geöffnet wird :icon_kinn:

Pardon ROUTE99 ...der Fehler in meinem Post lag an dem von mir unterschlagenen Wörtchen "nicht".
Ich habe es nach Deinem freundlichem Hinweis korrigiert und nun darfst Du meinen Post nochmal analysieren :biggrin:
 
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