Gabriel will Flüchtlingen Wohnsitz vorschreiben

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XxMikexX

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Pichilemu

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Das gab es tatsächlich schon mal, und zwar für die Aussiedler aus der UdSSR in den späten 1980er/frühen 1990er-Jahren. Die sind nämlich überwiegend zu den Landsgenossen gezogen und dadurch standen bestimmte Gemeinden kurz vor dem finanziellen Ruin.

Hier dürften weniger finanzielle Gründe als Probleme mit dem ohnehin knappen Wohnraum in den Großstädten eine Rolle spielen. Aber ich glaube irgendwie nicht, dass das gut geht, wenn man Flüchtlinge irgendwo ins sächsische Erzgebirge schickt wo sie dann den Rechten schutzlos ausgeliefert sind.
 

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Kerstin_K

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Diese Menschen sind bei uns zu Gast und ich finde es voellig legitim, wenn wir versuchen, sie gleichmaeßig zu veRteilen. Wenn ueberlastete Staedte zusammenbrechen, hilft das den Fluechtlingen auch nicht weiter.

Das schliesst ja nicht aus, dass man Wunschorte versucht zu beruecksichtigen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Sigmar Gabriel spricht sich für eine Wohnsitzauflage für Flüchtlinge aus.
Ich spreche mich für eine Wohnsitzauflage für Sigmar Gabriel aus.
Auf der dunklen Seite vom Mond müsste doch noch ein Platz frei sein ...
 

Dagegen72

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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) stellt da auch so einige gewünschte Forderungen (Überlegungen) in den Raum

Residenzpflicht: Städte- und Gemeindebund schlägt Anreizsystem vor

die Residenzpflicht sei nötig
als Anreiz soll der Zuzug von Familienangehörige oder das Aufenthaltsrecht erleichtert werden
angedacht ist die Beschäftigung nach Vorkenntnisse / Interessen in touristischen Bereichen und die Integration im ländlichen Raum ..

"Dazu sollte ein eigener Bereich, gegebenenfalls auch eine nachgeordnete
Behörde, geschaffen werden", so der Gemeindebund. Um den Einstieg in den
Arbeitsmarkt zu erleichtern, fordert der DStGB einen öffentlich geförderten
Beschäftigungssektor in strukturschwachen Regionen. Dazu heißt es im sechsten
Punkt des Konzepts: "Konkurrenzen zum privatwirtschaftlichen Sektor sind
möglichst zu vermeiden.


Verwaltung, Verwaltung, Verwaltung ...

statt "hauptsache Arbeit" heißt es bald "hauptsache Verwaltung" :confused: (und hauptsache öffentlich gefördert und für die Nutznießer gratis, Bedürftige meine ich damit nicht)
 
E

ExitUser

Gast
Und das soll helfen? Wobei???
Das was in Köln passiert ist, kann doch nicht so zu solchen Ideen anreizen. Ausser man heisst Gabriel!!!
Ansonsten kann man mit VDS und etwas Geschick. Die Zeugen und im Einzellfall die Täter finden. Nicht mit Wohnort Bestimmungen.
Sei 18.12.2015 kann man 6 Monate Funkmasten (Mobilfunk) auslesen. Somit wissen wer, war in Köln am Hauptbahnhof. Mit einen Filter feststellen wo ist er hin gefahren und Zuhause. Und vor Ort befragen und aufklären das Täter decken nun einfach Beihilfe ist.
Und wer kontrolliert das die Leute am zugewiesenen Ort bleiben???
Gabriel erfüllt, was Zitat Volker Pispers sagt: "Früher waren Dick und Doof zwei Personen."
 

Heidschnucke

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Der Herr Gott schütze uns vor Regen und Wind und Kanzlerkandidaten die aus Goslar sind!

Sorry wenn ich AG II bekomme darf ich auch nicht wohnen wo ich will muss auch das Amt fragen ob ich umziehen darf!
 

Heidschnucke

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Falsch!
Du kannst hinziehen wo Du willst.
Allerdings musst Du ohne besonderen Grund die Umzugskosten selber tragen.

Stimmt leider so nicht, ich benötige eine Genehmigung von dem JobCenter wo ich weg ziehe was selten ein Problem ist und ich benötige eine Genehmigung, von dem JobCenter wo ich hin ziehen möchte, was ein Problem werden kann, weil die keine zusätzlichen Hilfesuchenden haben wollen.

Selbst beim Umzug im Wirkungsbereich des selben JobCenter kann Problematisch werden ich habe in der Praxis erlebt das nicht umgezogen werden durfte bei
- Schimmel in der Wohnung (auf Grund von Baumängel)
- Bauliche Mängel (Dach; Fenster; Türen undicht)
- Heizung kaputt (wird vom Vermieter nicht repariert weil von der Feuerwehr gesperrt)
- schlechte, sehr schlechte Energiewerte
und so kenne ich noch jede Menge Andere Beispiele!
 
E

ExitUser

Gast
Noch einmal, Dir kann kein Jobcenter einen Umzug verweigern.
Höchstens die Umzugskosten
Auch kann Dir kein Jobcenter einen Zuzug untersagen.
Allerdings müssen die KDU im Rahmen liegen.

Wenn Du es aber mit Dir machen lässt.....
 

doro1

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Ja, der Umzug wird dann oft nicht genehmigt, auch nicht bei jahrelangen Mängeln in der Wohnung. Aber du kannst, wenn du kannst, auf eigene Kosten umziehen, auch in andere Gemeinde. Mußt alle Kosten, auch Kaution, Renovierung usw. selbst tragen. Beim alten JC abmelden und beim neuen rechtzeitig(!) anmelden. Wenn du die dortigen Mietobergrenzen einhältst, klappt das schon. Bedenke die Bearbeitungszeit für die Neuanmeldung beim neuen JC!
 

DeQuill

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Also ich finde das jetzt nich so dramatisch.
Warum soll man die Flüchtlinge nicht dahin schicken
wo genug Wohnraum vorhanden ist. Natürlich gleichmässig verteilen.
Und auf dem Land können sie sich auch einfacher integrieren
in der Stadt bleiben sie meist unter ihres gleichen.
Komme auch vom Land in unserem 800 Seelendorf lebten auch ein paar
Flüchtlingsfamilien, die sind heute alle hervorragend integriert. Die Kinder haben alle einen Schulablschuss, oft Abitur und ich sah das als immer als Bereicherung, selten so gastfreundliche Leute erlebt.

In benachbarten Dörfen kamen später dann massenweise Spätaussiedler aus der Ex-Sowjetunion an. Die anfangs willkommen waren, weil genug Wohnraum zur Verfügung stand, wo vorher US-Soldaten mit Familien wohnten. Es zogen wie oben schon genannt immer mehr Verwandte nach. Diese bilden bis heute eine Parallelgesellschaft, mit allen Problemen wie Kriminalität(Gewalt!) und Jugendarbeitslosigkeit mangels Schulbildung und Ausbildung.

Hier in der Stadt habe ich so gut keinen persönlichen Kontakt zu
Migranten (ausser mit einigen nervigen Nachbarn), da diese unter sich bleiben.
Sprechen daher im privaten Umfeld kein Deutsch und bekommen so auch später Probleme in Schule und Berufsleben.
 

Dagegen72

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