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G8 Gipfel - rätselhafter Tod eines Polizisten

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#1
:icon_kinn:Seltsame Geschichte, oder :

Fast 18.000 Polizisten sicherten den G-8-Gipfel in Heiligendamm, einer von ihnen starb. Der Polizeiobermeister Benjamin Brekau verunglückte am letzten Einsatztag. Seine Kollegin steht nun vor Gericht - und die Hinterbliebenen wollen wissen, was wirklich passiert ist.
Dortmund - Die letzten Worte des Mannes, den sie sechs Wochen zuvor geheiratet hatte, fand die hochschwangere Michaela Brekau, 26, auf dem Schreibtisch. "Sag dem Spross bitte", hatte Polizeiobermeister Benjamin Brekau, 27, auf einem DIN-A-4-Blatt notiert, "er möge es sich noch ein paar Wochen richtig gemütlich machen, bis Papa aus dem Krieg zurück ist." Darunter schrieb der Beamte: "Für den Fall, dass er nach mir fragt, sag ihm bitte, ich sei schlank und sportlich."
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,518271,00.html

und:

"Gute Frage" - "Weiß ich nicht" - "Keine Erinnerung"
Daran gibt es zu Beginn des Verfahrens keine Zweifel. Und deshalb macht der Vorsitzende Richter Hans Nitschke schnell klar, dass es ihm um mehr geht, als nur um die wenig strittige Anklageschrift. "Ich möchte, dass wir aufklären, was passiert ist", sagt er mit ruhiger Stimme.
Gerade die Hinterbliebenen Brekaus - darunter Witwe Michaela und Vater Ingo Meyer, die als Nebenkläger heute im Saal Platz nehmen und immer wieder um Fassung ringen - brauchen Antworten auf ihre drängenden Fragen: Wie konnte es sein, dass ein junger, agiler Polizist unvermittelt aus einem langsam fahrenden Wagen kippte und sich dabei tödlich verletzte? Was ist wirklich passiert am Abend des 8. Juni?
Doch wer geglaubt hatte, aus einem Auto mit fünf Polizisten könne man nicht herausfallen, ohne dass hinterher zumindest einer der Beamten das Unfallgeschehen zu schildern vermag, sieht sich schnell enttäuscht. "Das kann ich nicht sagen." - "Eine gute Frage." - "Daran kann ich mich nicht erinnern." - "Darauf habe ich nicht geachtet." - "Das weiß ich nicht." Das sind die Antworten, die heute vor dem Amtsgericht Güstrow am häufigsten zu hören sind.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,519087,00.html

Gruss
Norbert

alles für alle
 
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