FYI: Die Bundesagentur für Arbeit macht ihre Jobbörse schick. (August 2019)

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vidar

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Die Bundesagentur für Arbeit hat auf unsere Kritik, der Kritik von DIE LINKE. im Bundestag und den Medienberichten reagiert. Seit heute hat die Jobbörse ein leicht verändertes Aussehen. Wie bekannt haben ArbeitgeberInnen die Möglichkeit ihre Stellenangebote selbst in der Jobbörse einzugeben. Bisher war nicht ersichtlich, ob die Stellenangebote durch die ArbeitgeberInnen oder durch die Bundesagentur für Arbeit „betreut“ werden. Das ist nun zu erkennen. Um die Änderungen deutlicher darzustellen habe ich eine „Fachkraft Lagerlogistik“ bei der Zeitarbeitsfirma Randstad in Berlin gesucht (eine häufiges Stellenangebot und dadurch einfach zu finden). Im rechten Balken ist jetzt zu sehen, dass das Stellenangebot durch den Arbeitgeber (Randstad) selbst verwaltet wird. Das heißt, dass dieser Job autonom durch Randstad in die Jobbörse eingetragen wurde und ohne die Bundesagentur für Arbeit und deren MitarbeiterInnen verwaltet wird.

Quelle:
 

humble

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Gut, dann kann ich die eingerahmte Antwort auf meine Beschwerde endlich an die Wand hängen. Neben all den anderen Trophäen :icon_mrgreen:
 
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ExUser 67103

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Bedeutet das, daß die "nicht betreuten" nicht mehr mit RFB verschickt werden dürfen oder hat das damit nichts zu tun?
 

Birt1959

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Wo in SGB II oder SGB III steht denn, dass die Agentur oder JC nicht "Fremdangebote" verwerten und mit einem RFB versehen dürfen? Ich würde mich wundern, wenn das bei Angeboten aus anderen Jobportalen wie Monster sein darf aber bei Angeboten der eigenen Jobbörse?
 
E

ExUser 67103

Gast
Ähm, ich habe bloß gefragt. Für Stellenangebote von privaten Arbeitsvermittlern gilt das zum Beispiel auch. Ich wußte nicht, daß ich die Frage nicht stellen durfte. Entschuldigung.
 

Onkel Tom

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Naja, schon mal zumindest einen Schritt weiter, das der Bewerber nun auf
der Verpackung sehen kann ob sich JC-Gefilde bei dubiosen Bewerbungserlebnissen
rausmogeln oder gar "leicht" sanktionieren könnte.
Die Einschätzungsmöglichkeit zwichen Ernsthaftigkeit, Datenhamsterei und Fake wird
somit für den Bewerber etwas besser.
(y)

Besonders nett daran, als Bewerber besser "schwarze Schafe" sichten zu können :)
 

grün_fink

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update


Um die Jobbörse ist es ruhiger geworden. Oder doch nicht? Zumindest nach außen. Im Hintergrund tat sich jedoch einiges.

Vertreter*innen der Bundesagentur für Arbeit aus den Fachbereichen Arbeitsmarkt und IT, des Bundesarbeitsministeriums (BMAS), des Bundesarbeitsgeberverbandes (BAP), der Privaten-Arbeits- und Personalvermittler und des Arbeitskreises Leipziger Personalvermittler e.V. trafen sich am 8. Oktober zu einem Austausch zu den Veränderung der Jobbörse in den Räumen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Hauptthema: Wie kam es zur aktuellen Veränderung der Jobbörse, wer war der eigentliche Inputgeber und wie soll die Zukunft aussehen?
...
 

Birt1959

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Wenn die Vermittlung dadurch besser wird, können die EDV-Fritzen das noch verbessern. Allerdings bitte nicht mit diesem blöden Offidocs Gedöns.
 

Birt1959

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Liebes Vöglein, seit einiger Zeit verlinken Behörden zunehmend auf eine Linux-Anwendung mit dem Namen. Dort sind opensource Büroprogramme in einer Cloud hinterlegt. Das Zeug öffnet sich dann zwar, soweit ist dies Offidocs Gedöns Windows-kompatibel, aber ab da mag wenigstens meine Version von Windows 10 nicht weiter mitspielen.:(
 
E

ExUser 2606

Gast
Wenn die Vermittlung dadurch besser wird, können die EDV-Fritzen das noch verbessern.
Wie soll das die Vermittlung verbessern. Das ist doch nur Kosmetik an der Oberfläche. Es ist schlicht egl, ob man das Kreuzchen zum Ausblenden von PAVs selber setzen muss oder ob das da schon drinsteht.

So lange die Jobbörde nicht ausgemistet wird, das heisst, dass alle Stelln, die nicht den Regeln entsprechen, also Fake-Stellen, Mehrfacheinträge, Stellen mit fehelenden Angaben, Stellen, die längst vergeben sind....dort nicht wirksam ausgefiltert werden, ist die Jobbörse nicht zu gebrauchen. Uns so lange da jeder Arbeitgeber runfurwerken kann, wie er lustig ist ohne wirksame Kontrolle, so lange wird sich da nichts ändern.

Wenn man das im Griff hat, dann muss man sich die Software mal genauer ansehen. Also zum Beispeil die Filtermöglickeiten, um passende Stellen zu finnden. Da iat die Jobbörse sehr unbeweglich, das geht wesentlich besser.

Uns als drittes gehären auch die Profile der Arbeitssuchenden anders aufgestellt. Das darf einfach nicht sein, dass die nicht 100% gepflegt sind. Da muss jeder Abeitssuchende ganz selbstverständlich einen Vollzugriff haben. Und es kann nicht sien, dass SBs da drin rumpfuschen, weil sie meinen, die Leute dann besser vermtteln zu können. Jeder der dort vermekt ist, muss frei entscheiden können, was wer über ihn sehen kann und was nicht.
 

Birt1959

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Wie soll das die Vermittlung verbessern. Das ist doch nur Kosmetik an der Oberfläche. Es ist schlicht egl, ob man das Kreuzchen zum Ausblenden von PAVs selber setzen muss oder ob das da schon drinsteht.

Kerstin, du hast recht, wie ich vor knapp 6 Stunden beim Vermittler feststellen musste. Denn jetzt ist selbst das Uralte, was da mal anno pief eingepflegt wurde, nicht mehr bearbeitbar oder halbwegs verwertbar aufrufbar. Das war nicht mal die Frage, ob ZAF oder PAV. Es war ganz einfach schlicht unmöglich, das schöne Büroprogramm MS Office 2013 überhaupt aufzurufen. Weiter als bis MS Office 2007 ging es nicht. :icon_lol: Das ist ja nicht mal Oberflächenkosmetik.:icon_motz:

Der Vermittler ist schon seit Jahrzehnten in der Reha-Abteilung und sollte von daher das Programm kennen. Er zeigte es mir auf dem Bildschirm - bei MS Office ging es wie gesagt bis 2007, dafür konnte man aber noch das für Windows 98 aufrufen. :ROFLMAO: Es soll jüngere Menschen geben, denen Windows 98 gar nichts mehr sagt... Wenn er es über MIcrosoft versuchte, kam bei der Abfrage alles Mögliche raus, nur kein MS Office. Bei LibreOffice war es dann zappenduster.

So lange die Jobbörde nicht ausgemistet wird, das heisst, dass alle Stelln, die nicht den Regeln entsprechen, also Fake-Stellen, Mehrfacheinträge, Stellen mit fehelenden Angaben, Stellen, die längst vergeben sind....dort nicht wirksam ausgefiltert werden, ist die Jobbörse nicht zu gebrauchen. Uns so lange da jeder Arbeitgeber runfurwerken kann, wie er lustig ist ohne wirksame Kontrolle, so lange wird sich da nichts ändern.

Wenn man das im Griff hat, dann muss man sich die Software mal genauer ansehen. Also zum Beispeil die Filtermöglickeiten, um passende Stellen zu finnden. Da iat die Jobbörse sehr unbeweglich, das geht wesentlich besser.

Da stimme ich mit dir überein: angeblich sucht unsere Stadt eine/n Historiker/in. Eingestellt wurde die Anzeige im Frühjahr 2017. Die Uni hier bietet überwiegend geisteswissenschaftliche Studiengänge, zwei sehr große Volluniversitäten sind auch nicht weit weg und eine kleinere kirchliche Hochschule gibt es auch noch im Umkreis von ca. 80 km. Und da soll man/frau keine/n Historiker/in finden? Vermutlich ist die Stelle schon zum 2. Mal besetzt. :sick:

Die Software ist Käse. Vornehm ausgedrückt.

Uns als drittes gehären auch die Profile der Arbeitssuchenden anders aufgestellt. Das darf einfach nicht sein, dass die nicht 100% gepflegt sind. Da muss jeder Abeitssuchende ganz selbstverständlich einen Vollzugriff haben. Und es kann nicht sien, dass SBs da drin rumpfuschen, weil sie meinen, die Leute dann besser vermtteln zu können. Jeder der dort vermekt ist, muss frei entscheiden können, was wer über ihn sehen kann und was nicht.

Den Kampf gewann ich heute dank Beistand. Erstens will ich das Profil anonym, ich würde ja auch keinen Namen in eine Zeitungsannonce setzen. Zweitens will ich nicht von jeder dämlichen ZAF angerufen werden. Und drittens ist ein Studium, das vor etwas mehr als 3 Jahrzehnte abgeschlossen wurde, in dessen Bereich ich aber nie arbeitete, wohl auch nicht unbedingt on top zu setzen. Das wollte der Herr unbedingt.

Wenn der Vermittler von 20 Jahren mal von einer Personalabteilung ins Amt wechselte, dann hat er wohl was nicht mitgekriegt. Gott sei Dank arbeitete meine Beiständin bis vor ein paar Jahren in der Personalabteilung des Münchner Konzerns mit S am Anfang und Ende. Sie meinte, dass Personaler sich fürs Aktuelle interessieren. Konzerngeschult gab sie ihm so kontra, dass er aufgab. Wenigstens fürs erste.

Gepflegt habe das Profil höchstens mal ich. Da aber die Stellen ab einem bestimmten Alter ja sowieso nicht über die AfA gehen, ist das eigentlich ab einem bestimmten Alter völlig wurscht, was da steht. Meinetwegen auch ein Diplom in Gänseblümchenpflücken. Das erwerben die meisten kleinen Mädchen...😛 In meinem Fall wäre so ein Dipolm genauso aktuell wie mein Studium.
 
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