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Für wie blöd hält die FDP uns?

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Woodruff

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#1
100 Milliarden Euro Steuergeschenke – in einer Zeit, in der Steuereinnahmen massiv wegbrechen und Ausgaben krisenbedingt steigen. Dies ist der Gesamtbetrag aller Wahlversprechen der FDP. Das mit Abstand finanziell unseriöseste Wahlprogramm von allen! Allein 60 Milliarden Euro kostet der „Einfachtarif“ bei der Einkommensteuer. Einfach daran ist: Je höher das Einkommen desto höher die Entlastung. Nach dem rot-grünen Steuergeschenk von 100.000 Euro für jeden Einkommensmillionär will die FDP noch mal soviel verschenken. Für Aktiengesellschaften und GmbHs soll es neue Steuergeschenke geben. Kosten insgesamt etwa zehn Milliarden Euro. Bei Energie- bzw. Ökosteuer: Absenkung ebenfalls um zehn Milliarden Euro – und das im Angesicht der drohenden Klimakatastrophe.

Die FDP tut so, als könne das alles locker finanziert werden. Mit Kürzen und Verzicht auf „Ausnahmen“. Bleibt „mehr Netto vom Brutto“, wenn Schicht- und Nachtzuschläge oder Pendlerpauschale wegfallen? Und was blüht uns, wenn bei der Krankenversicherung zwölf Milliarden Euro gestrichen werden, wie Westerwelle fordert? Oder Hartz IV um 30 Prozent gesenkt wird, wie die Berliner FDP will? Diesem rabiaten Kahlschlag müssen wir uns entgegenstellen. Jetzt und auch nach dem 27. September. Klar zur Wahl!
Quelle: https://wipo.verdi.de/wirtschaftspolitik_aktuell/data/09_20-FDP.pdf


[...] Wenn Politiker Geld brauchen, tauchen stets dieselben, scheinbar unerschöpflichen Finanzquellen auf. Was für linke Parteien Kapital- und Vermögensteuern sind, ist für die FDP Subventionsabbau und Kampf gegen Schwarzarbeit. Damit lässt sich alles bezahlen, selbst massive Steuersenkungen trotz Haushaltsnot. Bei FDP-Chef Westerwelle hört sich das so an: "350 Milliarden Euro werden jedes Jahr in der Schwarzarbeit ausgegeben. Wenn es uns gelingen würde, durch ein faires und einfaches Steuersystem nur 20 Prozent davon in die ordentliche Wirtschaft zurückzuholen, ist die Frage der Finanzierbarkeit schon beantwortet."

Wie viel Geld braucht die FDP zur Finanzierung ihrer Steuerreform?

Die Liberalen werben in ihrem Wahlprogramm mit "einfacheren, niedrigeren und gerechteren Steuern für mehr Netto vom Brutto". Dafür soll ein Drei-Stufen-Tarif mit Steuersätzen von 10, 20 und 35 Prozent sorgen. Die Reform kostet den Staat nach FDP-Angaben 35 Milliarden Euro im Jahr. Nach Berechnungen der SPD könnten sich die Bürger sogar auf eine weit größere Entlastung freuen, sollte die FDP ihre Vorstellungen durchsetzen. Das Steuerkonzept der FDP führe zu Einnahmeausfällen von rund 80 Milliarden Euro, womit das Aufkommen der Lohn- und Einkommensteuer halbiert würde. Wie groß ist die Schattenwirtschaft in Deutschland? Noch schwerer als die Kosten des Wahlversprechens lässt sich der Gegenposten beziffern, also das Ausmaß der Schwarzarbeit. Westerwelle beruft sich offenbar auf den Linzer Professor Friedrich Schneider. Der schätzt das Volumen der Schwarzarbeit in Deutschland auf 349 Milliarden Euro, was einem Siebtel der offiziellen Wirtschaftsleistung entspricht. [...]

Wie präzise sind die Schätzungen?

Höchst ungenau, worauf Schneider selbst hinweist. Die Unsicherheit liegt in der Natur der Sache, wie das Bundesfinanzministerium im Regierungsbericht zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung betont. So kommt das renommierte dänische Institut Rockwool-Foundation auf Basis von Befragungen zu einem Fünftel der Werte von Schneider/Westerwelle.

Was kann der Staat im Kampf gegen Schwarzarbeit gewinnen?

Laut Westerwelle sind 20 Prozent des Geschäftsvolumens für die öffentlichen Haushalte drin. Bei großzügiger Schätzung der Schwarzarbeit wären das fast 70 Milliarden Euro. Daran aber glaubt nicht einmal Westerwelles Kronzeuge. Laut Linz entgehen dem Staat durch die Schwarzarbeit jährlich 15 bis 20 Milliarden Euro Steuern und Abgaben. Nimmt man den höheren Wert von 20 Milliarden, brächten 20 Prozent weniger Schwarzarbeit also gerade vier Milliarden Euro. Es kommt noch schlimmer für Westerwelle. Schwarzarbeit trifft neben den Finanzämtern auch und vor allem die Sozialversicherungen. Unterstellt man großzügig, dass sich die Einnahmeverluste je zur Hälfte auf Steuern und Sozialabgaben verteilen, schrumpft die maximale Einsparung auf zwei Milliarden. [...]
Quelle: FDP: Der Wahlkampf-Test | Frankfurter Rundschau - Politik
 
E

ExitUser

Gast
#2
Einfach daran ist: Je höher das Einkommen desto höher die Entlastung.
Genau das habe ich öfters geschrieben und genau das sollte man den "einfachen" Wählern der FDP immer wieder zeigen!

Ebenso wie jede andere Steuerentlastung bei den "Arbeitssteuern" auch nur den hohen Einkommen zu Gute kommen.

"Nen Hunderterter für die Reichen, ein paar Cent beim Rest"

Da sind aber auch Schwarz-Rot und Grün immer dabei.
 
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#3
hihi und dann werfen die der Linken Realitätsferne vor, wenn sie sagen, sie wollen einen Mindestlohn einführen :icon_neutral:

Naja, ansonsten hab ich von denen auch nix anderes erwartet, da hat wohl jemand Angst, dass die "Unterstützer" und die ganz besonderen "Freunde" das Land verlassen und nichts mehr an unsere lieben Herren Politiker ausgeben.

Vielleicht werden sie das ja dann sehen, dass nicht die 3%Reichen das Land aufrecht erhalten, sondern das restliche Volk.....
 

Hungrig

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#4
Mal im Ernst, diese Geschenke sind die Belohnung für Leute, die diese Partei wahrlich wählen - von denen, die das ausbaden geht doch eh keiner wählen oder macht "aus Spass" sein Kreuz irgendwo.
 

Volker

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#5
Mal im Ernst, diese Geschenke sind die Belohnung für Leute, die diese Partei wahrlich wählen - von denen, die das ausbaden geht doch eh keiner wählen oder macht "aus Spass" sein Kreuz irgendwo.
Vertue dich damit mal nicht, da werden etliche drunter saein, die darauf reinfallen.

Volker
 

Hungrig

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#6
Meinst nicht, dass die Leute, die davon erheblich profitieren, nicht solch Onkel sind, die mit Guido auch noch Party feiern (jetzt nicht auf sex. Ausrichtung bezogen, sondern Parteifreunde, Spender usw.)?
 
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