Für meinen Wohngeldantrag soll ich Kontoauszüge für drei Monate vorlegen

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Liska

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Beim Stellen meines Wohngeldantrags wurde mir mitgeteilt, ich solle Kontoauszüge bis November 2018 vorlegen, damit die einzelnen Mietzahlungen zu ersehen sind. Ich habe aus November keine Kontoauszüge mehr, ich wechselte zum Dezember mein Konto. Es ist finanziell aktuell so knapp, dass auch kein Geld für die nachträgliche Ausstellung von Kontoauszügen vorhanden ist.
Weshalb ist das überhaupt relevant? Es ist ja nicht so, als könnte ich drei Monate rückwirkend Wohngeld beziehen. Oder darf man erst drei Monate nach Einzug überhaupt Wohngeld beziehen? :biggrin:
 

Liska

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Es wurde leider explizit um Miete bis November gebeten, der Antrag läuft ab Februar. Dh. ich brauche einen Nachweis über Februar, Januar, Dezember und November (und mittlerweile wohl auch März)...
 

Liska

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Ein Online-Konto habe ich eben leider erst seit Dezember. Ich vermute, dass man misstrauisch ist, weil der Vermieter der Vater meines Freundes ist. Oder ich bin wieder paranoid..
 

Zerberus X

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Du brauchst 3 Monate,wenn du die nicht beibringst kannst du Dezember und November vergessen. Was wahrscheinlich nicht mehr wird,ich bin der Meinung das der Antrag erst gestellt ist wenn alle Unterlagen abgegeben sind.
 

Liska

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Wie? Sorry, ich verstehe nicht ganz, was du meinst. Für November und Dezember erhalte ich ja ohnehin kein Wohngeld mehr, weil das rückwirkend nicht geht. Die Miete für diesen Monat zB wurde voll bezahlt und stellt bei meinem geringen Einkommen eine erhebliche Belastung dar. Sollte man mir jetzt den Anspruch verwehren, weil ich aus November keinen Nachweis mehr habe? Außerdem sind das mehr als drei Monate, die sie rückwirkend Kontoauszüge sehen wollen.
 
G

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Gast
Ich habe aus November keine Kontoauszüge mehr, ich wechselte zum Dezember mein Konto.
Komische Argumentation.

Was hat der Kontowechsel mit dem Aufbewahren der Kontoauszüge zu tun?
Wer seine Unterlagen nicht in Ordnung hat, muss halt zahlen, oder auf anderen Wegen den Nachweis erbringen.

Wenn der Vermieter der Vater Deines Freundes ist, sollte es doch ein leichtes sein, denjenigen um einen Nachweis zu bitten.

Verstehe das Problem nicht ansatzweise.
 

apfelkuchen

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Wenn du so einen guten Draht zum Vermieter hast, dann lass dir doch von dem einen Dreizeiler über die Mietzahlungen bescheinigen (oder er druckt die Eingänge von seinem Konto aus). Sollte dann ja als NAchweis genügen.
 

Helga40

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Ein Online-Konto habe ich eben leider erst seit Dezember. Ich vermute, dass man misstrauisch ist, weil der Vermieter der Vater meines Freundes ist. Oder ich bin wieder paranoid..

Das ist absolute Normalität mit den Kontoauszügen. Da brauchst du doch nur nach "Wohngeld Kontoauszüge" googeln, da findest du ausreichend gleichlautende Fragen.

Z.B.:


 

Kerstin_K

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ich bin der Meinung das der Antrag erst gestellt ist wenn alle Unterlagen abgegeben sind.
Nö, ein Antrag ist gestellt, wenn er gestellt ist, im Sozialrecht geht das sogar mündlich. Unterlagen kann man nachreichen.

Interessanter Weise hast Du die gleiche verkorkste Ansicht wie die DRV. gegen die Klage ich gerade deswegen. dort ist man sogar der Meinung, dass ein Antrag ert als gestellt gilt, wenn er komplett mit allen Anlagen vorliwgt und das sogar dann, wenn der DRV erst nach mehr aks 6 Monaten und Untätigkeitsklage überhaupt mal einfällt, dass sie noch weitere Nachweise braucht. Um das Chaos zu komplettieren, lkann an diese Nachweise erst vorlegen, wenn man den Bescheid hat, womit sich die Katze endgültig in den Schwanz beisst.
 

wheelie

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Ja, es gibt dann das Geld, aber rückwirkend ab dem Monat, in dem der Antrag abgegeben wurde.
Ich würde mir auch einen Nachweis des Vermieters holen und das Erst mal versuchen. Geld für kontoauszüge kannst du Dann immer noch ausgeben.

Und für die Zukunft die Auszüge lange genug am besten sortiert aufheben ;)
 

Liska

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Das ist, wie ich oben schrieb, nicht mehr nötig, da mittlerweile ein Online-Konto geführt wird. Ich habe das Konto eben mit dem Eintritt in die Insolvenz gekündigt, da es 500€ im Minus war und, um es zu behalten, der Dispo auszugleichen war. Mit einem GdB von 40 für psychische Erkrankungen sollte es zumindest verständlich sein, dass man seine Unterlagen nicht zusammenhalten kann, erst recht strukturiert.
 
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